Blogger-Adventskalender 2018: Handlettering für Eilige

Herzlich Willkommen, Ihr Lieben, beim 15. Türchen des Blogger-Adventskalenders!

 

Ich bin dieses Jahr schon das zweite Mal bei dieser wunderschönen Aktion von Mona dabei – und darf ich sagen, dass dieses Jahr rasend schnell vergangen ist? Irgendwie fühlt es sich an, als ob ich meinen Beitrag im Vorjahr erst vor wenigen Wochen geschrieben habe … Aber zurück ins Hier und Jetzt: Eine Übersicht über alle Türchen und die verlinkten Beiträge des Blogger-Adventkalenders findet ihr bei Monas Tintenhain, falls ihr hier zufällig hineingestolpert seid 🙂 .

Was findet ihr heute bei mir?

Nach längerem Überlegen habe ich mich dieses Jahr für ein weihnachtliches Handlettering entschieden. Und zwar für eines, was jeder von uns schafft, ganz gleich wie talentiert in Sachen Lettering er oder sie auch ist. Wie stellen wir das an? Ganz einfach – mit einer Schablone.

Vorlagen fürs weihnachtliche Lettering findet man übrigens online recht viele, aber mir kommt vor, die meisten Anbieter wollen Geld dafür … Aus diesem Grund habe ich meinen ersten Versuch mit dem kostenlosen Practice Sheet auf Printablecrush.com gestartet (auf der Seite dann bis ans Ende runterscrollen, dort ist der Link zum Download für das PDF), aber grundsätzlich kann man jede Grafik verwenden, die man in entsprechender Auflösung auf Google findet.

Das Practice Sheet bringt euch gleich zwei Dinge, eine fertige Seite zum Abpausen und eine Seite zum Üben der Schrift mit Faux Calligraphy. Zum Üben eignet sich dann perfekt Transparentpapier oder anderes durchsichtiges Papier, das ihr zuhause habt.

Zum Schreiben könnt ihr im Grunde jeden Schrift verwenden, den ihr zuhause habt, sogar der gute alte Bleistift tut es. Ich habe für meine ersten Gehversuche die guten alten Stabilos rausgeholt, für die schwarzen, dünnen Linien habe ich den Fineliner 0,4 verwendet, für die dickeren farbigen Linien die entsprechend dickeren Filzstifte.

Eine Sache solltet ihr beim Transparentpapier allerdings beachten: Es kann durchaus sein, dass ihr mit den Stiften mehrmals ran müsst, je nach Farbton sind die Stabilos manchmal sehr hell …

Was wäre ein weihnachtliches Lettering allerdings ohne Silber und Gold? Genau: Nichts 🙂 . Dementsprechend könnt ihr das Lettering natürlich ganz nach eurem Geschmack mit passenden Stiften dekorieren. Ich habe hier einen silberfarbenen Edding verwendet, es sollten allerdings auch passende Gelroller ihren Zweck erfüllen.

Die silbernen Kleckse, die ihr hier auf dem Lettering findet, sind übrigens eine Fehlerkorrektur. Kommt davon, wenn man den Edding zu heftig schüttelt – und klacks, war die Farbe dort, wo ich sie eigentlich nicht wollte.

Aber egal, ich wollte das Lettering deswegen nicht komplett von vorne beginnen und hab aus diesem Grund einfach die Not zur Tugend gemacht und zum Dekorieren einfach noch ein paar Kleckse mehr drauf gemacht … Mit ein bisschen Improvisieren lassen sich somit auch Fehler ganz einfach “ausbessern”!

Und so sieht das fertige Lettering aus, beispielsweise als Deko an der Haustür:

Ihr könnt es aber natürlich überall dorthin kleben, wo ihr eine einfarbige Fläche habt, dessen Farbe schön mit eurem Lettering kontrastiert.

Eine Sache noch: Wie ich bereits erwähnt habe, könnt ihr jede x-beliebige Grafik verwenden, vorausgesetzt ihr findet sie in einer halbwegs passablen Auflösung. Der schwarze Schriftzug links in dem Foto unterhalb beispielsweise ist, wenn man genau schaut, ein ganz klein bisschen unscharf, aber als Vorlage eignete er sich sehr gut.

Lasst euch also nicht verdrießen, wenn ihr vielleicht noch nicht viel Zeit zum Dekorieren hattet, mit diesen Vorlagen könnt ihr ruckzuck schöne Sachen zaubern, auch wenn ihr jetzt nicht so die Handlettering-Profis seid! Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit und natürlich auch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr (siehe Bild 😉 ).

Morgen geht es dann bei Miriam von Tthinkttwice weiter mit dem Adventskalender, lasst euch überraschen, was sie sich für uns ausgedacht hat!

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