Handlettering der Buchblogger / 09.2018

So wie es im Moment aussieht, ist das heute wohl auf absehbare Zeit das letzte Handlettering, das ich für die Aktion verlässlich beisteuern kann. Im Oktober beginnt schließlich mein FH-Studium und ich tue mich derzeit noch etwas schwer einzuschätzen, wie viel Zeit mir daneben zum Lettern bleiben wird …

Trotzdem möchte ich es mir nicht nehmen lassen, euch heute zum September-Thema etwas zu zeigen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat beim Erstellen :). Tanja und Leni haben sich dieses Mal in die Welt der Fantasy begeben, es Gott sei Dank aber offengelassen, was man genau machen möchte.

Das Thema lautete:
Lettere ein Fantasywesen

In gewisser Weise wieder eine kleine Challenge, denn meine Freihand-Zeichenkünste sind einfach nicht so das Wahre … Zwerge, Orks, Einhörner oder sonstige Wesen sehen mir bei mir nur ordentlich aus, wenn ich sie irgendwo abzeichnen oder abpausen kann. Dementsprechend habe ich mir überlegt, was ich denn mit meinen Fähigkeiten anstellen kann, um trotzdem etwas Hübsches zu zaubern.

Am Ende habe ich beschlossen, mich wieder ein wenig der Mythen- und Sagenwelt zu bedienen. Dieses Mal aber der germanischen Sagenwelt, die neben den Göttern ja ebenfalls reich an Tieren ist, die bestimmte Fähigkeiten mitbringen. Nebenher auch ein wunderbarer Grund, mich ein klein bisschen mehr mit den geheimnisvollen Runen zu beschäftigen, die die Germanen als Schriftzeichen verwendet haben.

Entschieden habe ich am Ende für den Fenriswolf, der durch seine Größe und Stärke sogar den Göttern ein Dorn im Auge war. Am Ende war ihm allerdings ein eher trauriges Los beschieden. Nichts Neues, wenn sich irgendwo irgendwer von irgendwem bedroht fühlt … Falls ihr mehr über den Wolf wissen wollt: Die Wikipedia ist – wie meistens – unser bester Freund.

Das Lettering besteht dieses Mal aus drei Teilen, den Wörtern “Fenris” bzw. “Wolf” und einem kleinen Icon in Form eines Wolfskopfs, das ich verwenden wollte, um die Runen voneinander abzugrenzen. Da ich wie bereits erwähnt, kein wirkliches Zeichengenie bin, habe ich im Internet nach einer frei nutzbaren Vorlage gesucht und bin schließlich bei Icons8 fündig geworden.

Gearbeitet habe ich wieder einmal mit meinen Stabilo-Stiften und meinem Tonpapier. Für das Lettering der Buchstaben habe ich ein dunkles Grau verwendet, was allerdings jetzt auf dem Foto wohl eher wie ein Schwarz wirkt, aber ihr seht es ja an den Stiften :).

Zu den Runen möchte ich auch noch gerne etwas loswerden: Dass es verschiedene Formen des sogenannten Futhark (So nennt man die Gesamtheit der Runen nach den ersten Buchstaben des Alphabets) gegeben hat, war mir am Rande gerade noch bewusst. Was ich allerdings nicht gewusst habe, ist, dass dieses Alphabet in seiner jüngsten Form in den nordischen Ländern noch bis ins 15. Jahrhundert hinein existiert hat.

Für mein Lettering habe ich mich allerdings der Runen des älteren Futhark bedient, wie sie im sechsten Jahrhundert geschrieben wurden. Dieses Alphabet bestand aus 24 Zeichen und jeder Buchstabe hatte neben dem Laut auch noch einen Namen. In diesem Zusammenhang erlangten viele Runen eine recht traurige Berühmtheit, da sie für die verdrehten Ariervorstellungen der Nazis herhalten mussten.

Interessant finde ich auch, dass das Runenalphabet Teil der Unicode-Zeichen geworden ist. Kennt man die entsprechenden Kodierungen, kann man Runen also auch ohne das Installieren einer entsprechenden Schrift auf seinem Computer schreiben :).

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Tops & Flops / 08.2018

Der August war im Vergleich zum Juli wieder ein etwas stärkerer Lesemonat. Es wird allerdings wahrscheinlich auch der letzte Monat in diesem Jahr gewesen sein, vermute ich, bei dem ich sagen kann, dass ich mehr als zehn Bücher in vier Wochen gelesen habe. Denn: Ich habe da so meine Vermutung, wie es in naher Zukunft mit meiner privaten Lesezeit aussehen wird – und die ist nicht so rosig …

Aber gut, lassen wir die Schwarzmalerei und schauen wir mal, was der August mir so gebracht hat. Ein Stichwort, was ich mit diesem Monat auf jeden Fall verbinde, ist “Neuerscheinungen”. Der SuB ist zwar ein klein bisschen geschrumpft, aber noch nicht nennenswert. Aber gut, wenn von den Lieblingsautoren etwas Neues erscheint, dann muss der SuB eben warten, stimmt’s?

Tops & Flops

Und etwas weiteres Gutes hat das auch: Ich habe mich aus meiner beginnenden Leseunlust befreien können. Nachdem der Juli eher mau war, habe ich mich zu Beginn des Monats nämlich bei einigen Büchern doch etwas treten müssen, sie zu lesen …

Deswegen hat es mich umso mehr gefreut, dass neben “Vox”, worauf ich schon länger neugierig war, auch endlich “Thalamus”, der neue Jugendthriller von Ursula Poznanski, zur Monatsmitte erschienen ist.

Top des Monats

Das Hörbuch zu “Thalamus” hat sich bei mir auch den in meinen Augen sehr verdienten Stockerlplatz im August geholt. Eine spannende Geschichte und eine tolle Lesung ließen mich tatsächlich seit langem wieder einmal an einem Hörbuch mehr oder weniger festkleben.

Das passiert mir mittlerweile nicht mehr oft, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ursula es einfach draufhat, Geheimnisse und Rätsel so sehr mit einer unheimlichen Atmosphäre zu verweben, dass ich einfach nicht anders kann, als – in diesem Fall – zu hören, zu hören und nochmal zu hören …

Nach dem etwas untypischen “Aquila” ist die Autorin außerdem wieder zu dem zurückgekehrt, was sie am besten kann: Ein technisches Thema aufzugreifen und das mit viel Phantasie in ihren Roman einzubringen. Welches das ist, verrate ich natürlich nicht (Spoilergefahr), aber als altem Phantastik-Fan war es mir nicht fremd ;).

Flop des Monats

Einen echten Flop hat es im August Gott sei Dank nicht gegeben. Ich musste sogar eine Weile nachdenken, welchen Buchtitel ich wählen sollte. Am Ende habe ich mich wegen des eher enttäuschenden Endes doch für “Vox” entschieden.

Ich gebe zu, dass ich mir von diesem Buch alleine aufgrund seines Themas einiges erwartet habe, es wäre aber sicher besser gewesen, das nicht zu tun. Der Anfang war für mich ja auch sehr viel versprechend, da bin ich nur so durch die Seiten geflogen … Deswegen hat mich dieses Ende wohl umso mehr enttäuscht, schätze ich.

Den Fall “Starker Anfang, schwaches Ende” hatte ich jedenfalls schon länger nicht mehr bei einem Buch, das hat es mir auch nicht leicht gemacht, die richtigen Worte für meine Rezension zu finden …

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Handlettering der Buchblogger / 08.2018

Dieses Mal bin ich wieder pünktlich mit meinem neuen Handlettering, da ich mir einfach die Zeit genommen habe, es in Ruhe auszuarbeiten. Wofür nicht zuletzt ein Wochenende, das nicht mit Durchschnittstemperaturen um die 30 Grad aufgewartet hat, verantwortlich ist :).

Die Idee zu diesem Lettering kam mir dieses Mal aber erst, als ich meine gelesenen Bücher in diesem Jahr durchforstet habe, muss ich gestehen. Ich bin ja nicht unbedingt im Genre Liebe & Beziehungen zuhause, deswegen sind diese Romane bei mir eher die Ausreißer als die Norm … Da Tanja und Leni allerdings mit ihrem Thema schon in die Richtung gehen, habe ich mir die Mühe gemacht, nachzuschauen, was ich dieses Jahr in diesem Bereich schon gelesen habe.

Das Thema lautete:
Lettere die zwei Namen eines Buchpärchens

Okay, Buchpärchen. Na gut, Challenge accepted. Nachdem ich mich nicht so recht entscheiden konnte, welche zwei Namen ich wählen sollte, habe ich mich schlussendlich eher spontan für die beiden Protagonisten aus Mona Kastens “Save”-Reihe entschieden: Ruby & James.

Ich kenne zwar  bisher nur Band 1, Band 2 liegt noch ungelesen hier, aber wenigstens kann ich die Bücher dann am Stück beenden, da Band 3 ja noch im August erscheinen wird …

Okay, aber zurück zum Thema. Ich habe mir dieses Mal einfach Gedanken gemacht, wie wohl die Unterschriften der beiden aussehen würden. Ruby habe ich aufgrund ihres Interesses fürs Bullet Journaling recht schnell mit einer etwas “klassischen” Handlettering-Schrift in Verbindung gebracht. Und ihr Name (Rubine haben bekanntlich eine wunderbare Farbe) war natürlich ein Aufleger für die Schriftfarbe.

Bei James habe ich etwas länger gebraucht, bis ich eine Vorstellung für seine Unterschrift hatte. Aufgrund seines zum Teil ungestümen und wilden Verhaltens wollte ich auch eine Schrift haben,  die das widerspiegelt. Etwas, wo man schon an den Buchstaben merkt, dass man hier einen Menschen vor sich hat, der im Grunde mit seinem Leben nicht zufrieden ist und aus ihm ausbrechen will … Bei der Farbe habe ich zu klassischem Schwarz gegriffen, das gefiel mir für seinen Charakter einfach am besten.

Dass diese beiden Gefühle für einander entwickeln, ist im echten Leben zwar ziemlich unwahrscheinlich, hat aber im Buch eigentlich sehr viel Spaß gemacht. Zumindest im ersten Band konnte man schön sehen, wie die zwei sich langsam aufeinander zu bewegen, deswegen habe ich auch zwei Herzen eingefügt, die quasi noch auf dem Weg zu einem Miteinander sind, eines für Ruby und eines für James.

Und wie beim letzten Mal habe ich wieder Tonpapier für den Hintergrund verwendet, dieses Mal aber mit anderen Stiften gearbeitet. Das Papier ist zwar relativ rau, kommt aber mit den Stabilo-Stiften sehr gut klar, lässt keine Farbe durch. Das Pink mag vielleicht etwas kitschig sein, ich fand es aber dem Anlass angemessen.

Wie ihr seht, ist das vom Thema her die totale Kehrtwendung vom letzten Mal, wo es ja eher technisch zuging, aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mich wieder an etwas anderem zu versuchen, auch wenn ich mich im Bereich Liebe nicht so “heimisch” fühle :).

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Tops & Flops / 07.2018

Wie bereits bei Instagram erwähnt, birgt der Juli einen ganz besonderen Witz in sich: Obwohl ich wirklich jede Menge Zeit zum Lesen hatte, ist der Monat nach dem April mein zweitschwächster Lesemonat geworden. Es war nicht mal Absicht, aber im Moment beschäftige ich mich mit so vielen anderen Dingen, dass das Lesen im Vergleich irgendwie etwas zu kurz gekommen ist.

Wenn ich so überlege, ist ein Großteil der Zeit wahrscheinlich bei YouTube, Prime und Netflix gelandet. So viele geniale Serien, für die ich bisher nie Zeit hatte (und für die es wohl auch den richtigen Zeitpunkt gebraucht hat, ich sag nur “Luzifer”, so einen sexy Teufel hatten wir ja noch nie *sabber*) …

Tops & Flops

Spaß gemacht haben mir allerdings auch die vielen Videos zum Bullet Journaling. Nach dem Lesen des Ratgebers war es doch einfacher herauszufinden, was ich für mich fürs Studium gerne hätte und was nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das, was mir vorschwebt, noch ein BuJo ist, aber darum geht es Gott sei Dank ja nicht. Jeder kann aus dem System das machen, womit er am besten klarkommt – das habe ich jetzt endlich verstanden.

Ganz ohne Bücher ist der Monat aber trotzdem nicht abgelaufen, was allerdings auch den Rezensionsexemplaren zu schulden ist, die darauf warten, gelesen zu werden. Einerseits schlecht, andererseits gut, weil ich darauf hoffe, dass ich damit dann wenigstens im August wieder in meinen früheren Leserhythmus hineinfinde …

Top des Monats

Weil ich im Juli so wenig gelesen habe, nimmt dieses Mal tatsächlich ein Sachbuch den Stockerlplatz ein, man sollte es nicht für möglich halten :D. Aber “Bullet Journal: Das Praxisbuch” hat mir wirklich gut gefallen, gerade wenn man mit dem Thema noch nie zu tun hatte, kommt man damit ziemlich schnell hinein. Die Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

Ich habe mir in der Zwischenzeit aus demselben Verlag außerdem die Sketchnotes-Starthilfe besorgt, mal sehen, ob ich meine verborgenen Kritzel-Talente damit wecken kann. Doodles sind ja beim Bullet Journaling sehr beliebt (Daher bin ich auch darauf gekommen), mal sehen, ob mir das nicht auch beim Studieren helfen wird.

Flop des Monats

Der Flop des Monats kommt einmal mehr durch meine “Lieblingsautorin” Audrey Carlan. Seit kurzer Zeit gibt es jetzt einen Nachfolgeserie zu “Calendar Girl”, die allerdings dieses Mal aus der Sicht eines Mannes geschrieben ist. Klang ja eigentlich nach einer interessanten Idee … Und ja, ich gebe zu, ich war neugierig, ob die Autorin in irgendeiner Form lernfähig ist oder nicht.

Wenn ich das Buch allerdings als Flop bezeichne, könnt ihr euch eh vorstellen, wie ich darüber denke. Denn herausgekommen ist eine wirklich gruselige Kopie von “Calendar Girl”, die weder erotisch noch abwechslungsreich zu lesen ist. Das einzige, was ich dem Buch wohl unfreiwillig abgewinnen konnte, war der Humor. Wobei ich nicht glaube, das der beabsichtigt war, aber wer weiß das schon … Ein bisschen ausführlicher hab ich meiner Meinung dazu auf GR Luft gemacht.

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Handlettering der Buchblogger / 07.2018

Aufgrund der SuBventur ist mein monatliches Handlettering der Buchblogger dieses Mal wieder ein bisschen später dran. Aber das passt schon, denn die Idee für das neue Lettering hatte ich zwar schon recht früh, aber nicht so recht Lust, sie unmittelbar danach auszuarbeiten. Was in gewisser Hinsicht ein Fehler war …

Warum? Weil ich mich die letzten Tage auf ein neues Thema konzentriert habe, was zwar in enger Verbindung mit dem Handlettering steht, mir aber recht viel Zeit auf YouTube gestohlen hat: Bullet Journaling.

Aus diesem Grund habe ich mich dieses Mal auch nur auf das eigentliche Thema von Tanja und Leni  konzentriert, die Fleißaufgabe außen vorgelassen (obwohl ich die Idee super finde, das können wir gern beibehalten!).

Das Thema lautete:
Lettere ein Wort, das dir beim Lesen deines aktuellen/letzten Buches ganz besonders gut gefallen hat.

Das Wort stammt zwar nicht aus meinem letzten Buch und das Buch selbst hat mir auch nicht gefallen, aber das Wort hat sich mir beim Lesen doch irgendwie eingebrannt: Superintelligenz.

Aufgetaucht ist es in Frank Schätzings “Die Tyrannei des Schmetterlings”. Und ich glaube, es ist hängengeblieben, weil ich es bisher eigentlich nur aus der SF-Serie “Perry Rhodan” kannte.

Okay, worum geht es in Schätzings Buch?

Kalifornien, Sierra Nevada. Luther Opoku, Sheriff der verschlafenen Goldgräberregion Sierra in Kaliforniens Bergwelt, hat mit Kleindelikten, illegalem Drogenanbau und steter Personalknappheit zu kämpfen. Doch der Einsatz an diesem Morgen ändert alles. Eine Frau ist unter rätselhaften Umständen in eine Schlucht gestürzt. Unfall? Mord?

Die Ermittlungen führen Luther zu einer Forschungsanlage, einsam gelegen im Hochgebirge und betrieben von der mächtigen Nordvisk Inc., einem Hightech-Konzern des zweihundert Meilen entfernten Silicon Valley. Zusammen mit Deputy Sheriff Ruth Underwood gerät Luther bei den Ermittlungen in den Sog aberwitziger Ereignisse und beginnt schon bald an seinem Verstand zu zweifeln. Die Zeit selbst gerät aus den Fugen. Das Geheimnis im Berg führt ihn an die Grenzen des Vorstellbaren – und darüber hinaus.

Die Wikipedia geht sogar noch ein bisschen darüber hinaus: “Das Thema des 2018 erschienenen Science-Fiction-Thrillers sind die Möglichkeiten und Gefahren der Künstlichen Intelligenz.

Aus diesem Grund habe ich mich für mein Lettering dieses Mal wieder von etwas IT-lastigem inspirieren lassen, einer Platine:

(© by Blickpixel / Pixabay.com)

Die Umsetzung meines Letterings hat mir allerdings gezeigt, dass Idee und Umsetzung sich wieder einmal ganz gewaltig widersprechen. Und mir war auch nicht klar, dass sich Lineal bzw. Geodreieck und Signo Penroller nicht unbedingt mögen … Kleine Patzer und Schmierer sind das Resultat, die aber jetzt trotzdem drin bleiben. Perfektionist, du bist halt einfach mal ruhig! 😀

Für den dunkelgrünen Hintergrund habe ich mir einen Tonpapierblock mit verschiedenfarbigen Blättern gekauft. Es ist zwar nicht unbedingt fürs Handlettering mit Brush Pens geeignet (Dafür ist es zu rau), aber alle anderen Stifte (Buntstifte, Filzstifte, Fineliner) kann man getrost verwenden. Mit 130 g/m2 brauche ich mir auch keine Sorgen machen, dass es allzu rasch durchscheint …

Bei der Gestaltung habe ich eine Weile überlegt, wie ich es halten will. Am Ende entschied ich mich das “Super” von Superintelligenz über die “Intelligenz” zu stellen. Das fand ich einfach passend, weil “super” ursprünglich aus dem Lateinischen kommt und dort schlicht und einfach “über” bedeutet.

Wer es übrigens ganz stimmig haben will, sollte sich folgenden Song anhören (oder zumindest im Kopf haben), während er sich das Lettering anschaut: Den Main Title aus dem Soundtrack zu dem (zugegebenermaßen schon recht alten) Film “Nummer 5 lebt”. Frei nach dem Motto: Bild und Ton als künstlerische Symbiose 😀 .

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SuBventur / 15.07.2018

Und wieder sind drei Monate seit der letzten SuBventur (die von Janna und Kerstin von KeJas-BlogBuch ins Leben gerufen wurde) ins Land gegangen. Man kann ja sagen, was man will, aber irgendwie vergeht auch diese Zeit zwischen den einzelnen SuBventuren doch relativ schnell … Gut, dann wollen wir mal und schauen, was sich seit dem letzten Update getan hat.

Eigentlich lief es gut. Ich sage absichtlich “eigentlich”, denn bis Ende Juni habe ich zwar nicht viel vom SuB gelesen, es waren mehr Neuzugänge, aber immerhin hielten sich die und die gelesenen Bücher so halbwegs die Waage. Ein Buch habe ich ungelesen dem Bücherschrank gespendet, eines habe ich nach etwa 50 Seiten abgebrochen. So weit, so gut.

Dann ist allerdings die “SuBplosion” passiert, das kann man nicht anders sagen. Auch wenn ich mit der permanenten Versuchung im Großen und Ganzen um mich herum recht gut umgehen kann, konnte ich bei dem Angebot, mir aus einer Menge von gebrauchten Taschenbüchern welche gratis auszusuchen, einfach nicht nein sagen. Und erraten: Der SuB ist für meine Verhältnisse explodiert :D. Trotzdem lese ich aktuell eher wenig und eher Rezensionsexemplare, die ich nicht unbedingt auf dem SuB mitzählen kann …

In den letzten 14 Tagen ist der SuB sogar noch einmal angewachsen, aber zumindest wieder moderater, so wie ich es gewohnt bin. Wobei: Die Restbuchbörse in meiner Stadt, die ich bisher fast nur für gebrauchte Sachbücher kannte, hat in der Zwischenzeit ein ganzes Zimmer mit Belletristik Mängel-Exemplaren vollgestellt – preislich zwischen zwei und fünf Euro. Himmel hilf, denn damit ist die Versuchung wieder ein weiteres Stück angewachsen …

Kommen wir nun zur neuen Zahl, die sich doch ein bisschen vom April unterscheidet:

SuBventur Stand 15.07.2018

Insgesamt: 34 (23 mehr seit der letzten SuBventur)

Nicht vergessen: Das “NEU” bezieht sich auf die Bücher, die seit der letzten SuBventur neu eingezogen sind ;). Die Durchläufer (Bücher, die in den letzten drei Monaten zum SuB gekommen sind, ihn aber auch schon wieder verlassen haben) habe ich kursiv markiert.


SuB / Stapel ungelesener Bücher

01. J.J. Abrams & Doug Dorst – S “Das Schiff des Theseus”
02. Daniel Wolf – Das Gold des Meeres
03. Peer Martin – Feuerfrühling
04. Christine Feehan – Shadows “Ricco”
05. Jenny Milchman – Night Falls (NEU)
06. Johanna Holström – Asphaltengel (NEU)
07. Traci Chee – Ein Meer aus Tinte und Gold (NEU)
08. Hanni Münzer – Honigtot (NEU)
09. Wendy Walker – Dark Memories (NEU)
10. Yelena Black – Tanz der Dämonen (NEU)
11. Lisa Könne – Nichts als Erlösung (NEU)
12. Mario Reading – Der dritte Antichrist (NEU)
13. Rosamund Lupton – Liebste Tess (NEU)
14. Jan Seghers – Die Braut im Schnee (NEU)
15. Robert Wilson – Die Toten von Santa Clara (NEU)
16. Karen Sander – Ich sehe was, und das ist tot (NEU)
17. B.C. Schiller – Targa: Der Moment, bevor du stirbst (NEU)
18. Sabine Thiesler – Hexenkind (NEU)
19. Stephenie Meyer – Seelen (NEU)
20. Thomas Elbel – Asylon (NEU)
21. Arnaldur Indridason – Engelsstimme (NEU)
22. Camilla Grebe – Die Therapeutin (NEU)
23. Mo Hayder – Verderbnis (NEU)
24. Maria W. Peter – Fortunas Rache (NEU)
25. Clare Alys – Verstummen sollen alle Lügner (NEU)
26. Christian von Ditfurth – Das Luxemburg-Komplott (NEU)
27. John Katzenbach – Das Tribunal (NEU)
28. Brigitte Riebe – Die Pestmagd (NEU)


SuE / Stapel ungelesener E-Books

29. Jasmin Jülicher – Stadt der Tiefe
30. Katharina Peters – Toteneis (NEU)
31. Jennifer Wellen – Sternschnuppenwünsche (NEU)
32. Mona Kasten – Save you (NEU)
33. Robert C. Marley – Inspector Swanson und das schwarze Museum (NEU)
34. I. Reen Bow – Königreich der Träume – Sequenz 1: Die schlafende Prinzessin (NEU)


Abgänge

Vom SuB: Naomi Alderman – Die Gabe (zur Rezension)
Vom SuB: Karen Chance – Blutrot (abgebrochen)
Vom SuB: Eleanor Catton – Die Gestirne (aussortiert)
Vom SuB: Max Rhode – Die Blutschule ⭐⭐
Vom SuB: David Mack – Star Trek Discovery: Gegen die Zeit ⭐⭐⭐
Vom SuB: Valentin Senger – Kaiserhofstraße 12 (zur Rezension)
Vom SuB: Frank Schätzing – Die Tyrannei des Schmetterlings ⭐⭐

Vom SuE: Sebastian Fitzek – Das Joshua-Profil (zur Rezension)
Vom SuE: Mona Kasten – Save me ⭐⭐⭐
Vom SuE: Katharina Peters  – Abrechnung ⭐⭐⭐
Vom SuE: Anthony Horowitz – Die Morde von Pye Hall ⭐⭐⭐⭐

Vom SuH: Robert C. Marley – Inspector Swanson und der magische Zirkel (HB) ⭐⭐⭐⭐


Ich höre / lese gerade

Diana Meier-Soriat – Bullet Journal: Das Praxisbuch


Fazit / Erkenntnis

Fällt euch etwas bei den Abgängen auf? Ich hatte ganz kurz tatsächlich wieder einmal ein Hörbuch am Stapel :). Aus dem einfachen Grund, weil ich mich ein bisschen in diese historischen Krimis von Robert C. Marley verliebt habe und daher unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, ehe das neue Guthaben von Audible da war … Als Hörbuch liegen übrigens nur die ersten drei Teile dieser historischen Krimi-Reihe vor, Band vier gibt es bis jetzt nur als E-Book oder Print.

Tja, wie sieht es sonst aus? Aktuell traue ich mich nicht einmal eine Prognose abgeben, wie lange es dauern wird, bis ich diese Menge an Neuzugängen wieder weggelesen habe. Dafür erscheinen sowohl im August als auch im September noch einige Bücher, auf die ich sehr neugierig bin. Und wie es im Oktober aussieht, wage ich nicht einmal zu spekulieren, weil ich dann mein Studium an der FH beginnen und mehr oder weniger eine neue, spannende Welt betreten werde …

Aus dem Grund liegt im Moment tatsächlich mal wieder ein Ratgeber bei mir, weil ich herausfinden möchte, ob ein Bullet Journal für mich eine gute Wahl zum Organisieren sein könnte. Ganz gleich, ob am Ende etwas draus wird oder nicht: Ich bin der Autorin auf jeden Fall dankbar, dass es das Buch gibt, denn damit habe ich zum ersten Mal die Idee, die hinter dem Journaling steckt, wirklich verstanden. Wer mag, kann so ein Journal nämlich ohne den (grafischen) Aufwand betreiben, der in den sozialen Medien so gern gefeiert wird.

Ganz zum Schluss natürlich die neugierigen Fragen: Und wie geht es eurem SuB? Wie sieht euer Leseplan im Sommer aus?

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Deutschlandreise Blogtour: Das Buch “Deutsche Schreibschrift”

Mittlerweile geht es für mich schon in mein drittes Jahr bei der Blogtour von Silvia und Astrid von leckerekekse.de, Kinder, wie die Zeit vergeht … Im ersten Jahr sind wir zusammen nach New York gereist, voriges Jahr ins schöne Italien. Dieses Jahr reisen wir aber nicht in die Ferne, sondern bleiben in Deutschland, meiner zweiten Heimat (neben Österreich natürlich ;)).

Für dieses Thema habe ich mich dazu entschlossen, zwei Dinge, die ich sehr mag, miteinander zu verknüpfen: Handlettering und Bücher. Daher stelle ich euch ein Buch (okay, wenn man es genau nimmt, eigentlich zwei Bücher) vor, das sich mit einem Stück deutscher Kulturgeschichte beschäftigt: Die deutsche Schreibschrift.

Nach meinem letzten Handlettering, wo ich mich das erste Mal mit Sütterlin und Kurrent beschäftigt habe, wollte ich es genauer wissen und habe mir dieses Buch besorgt. Das gebundene Buch links auf dem Bild ist dabei das Lese- und Schreibbuch, das dünnere rechts ist ein Übungsheft, wo man selbst aktiv werden kann :).

Unterschied Kurrent Sütterlin

Links Kurrent, rechts Sütterlin (© Klaber / Pixabay)

Der Autor erklärt darin den Unterschied zwischen den beiden (bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland noch sehr verbreiteten) Schreibschriften.  Denn Sütterlin und Kurrent sind nicht dasselbe, nein, wie man an dem Foto oberhalb gut erkennen kann.

Darüber hinaus stellt Süß auch noch die sogenannte “Offenbacher” vor, eine Schrift, die als Schreibschrift allerdings kaum in Gebrauch war, heute aber in der Kalligraphie gern genutzt wird. Weiterlesen »

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