Zum Welttag der Poesie *

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist hier schon lange kein Kreativbeitrag mehr online gegangen. Seit das Studium im Herbst angefangen hat, habe ich meine Handlettering-Beiträge mehr oder weniger eingestellt (wobei ich die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben habe, wenigstens im Sommer wieder Zeit dafür zu haben). In den letzten Wochen habe ich jedoch trotz des ganzen Stress gemerkt, dass sie mir fehlt, diese Zeit, mich hinzusetzen und mich nur auf das Zeichnen, Malen, Schreiben und Umsetzen eines Motivs zu konzentrieren …

Aus diesem Grund kam es für mich wie gerufen, als ich gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte, dieses Jahr am Welttag der Poesie teilzunehmen. Ich halte mich jetzt persönlich zwar nicht für eine Dichterin, aber ich mag es, Sprache und Schreiben zu verbinden, mit Sprache zu spielen, mit ihr Neues zu erschaffen und mit ihr kreativ zu sein. In gewisser Weise ist Sprache damit für mich etwas sehr Lebendiges, etwas, das mit unserem Menschsein und unserem Kulturgut eng verwoben ist.

Interessantes Detail dazu am Rande: Die UNESCO hat den 21. März bereits im Jahr 2000 zum Welttag ernannt und laut Wikipedia soll er an “die Vielfalt des Kulturguts Sprache und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern”. Ich bin also mit meiner Einstellung zur Sprache offensichtlich nicht alleine 🙂 …

Viking hat zu diesem Zweck bereits in den vergangenen Jahren mehrmals Blogger angeschrieben und ihnen wirklich wunderschöne Kreativ-Pakete geschickt, die ich immer mit leuchtenden Augen bewundert habe (alleine die Kalligraphie-Sets, ein Augenschmaus, sage ich euch). Ich gebe zu, ich war ein klein bisschen verblüfft, selbst gefragt zu werden (Ich hätte mich nie für interessant / wichtig genug gehalten), aber ich habe mich wirklich gefreut.

Und noch mehr habe ich mich gefreut, als ich das Paket vergangenes Wochenende beim Zusteller abgeholt und dann zuhause geöffnet habe, mir ist wirklich das Herz aufgegangen (Wo ist hier das Smiley mit den Herz-Augen, wenn man es braucht?). Danke Viking! Und logischerweise konnte ich natürlich nicht an mich halten, gleich einmal ein paar der Stifte auszuprobieren und loszulegen :D.

Gerade jetzt im Frühling schwelge ich natürlich am liebsten in Farben, daher durfte das erste Motiv gleich einmal sehr, sehr bunt werden. Das A steht in diesem Fall für Anfang, denn der 21. März markiert ja auch den kalendarischen Frühlingsbeginn, ein Datum, das mit der halbjährlichen Tag-und-Nacht-Gleiche eng verbunden ist.

Als zweites habe ich mir einen kleinen Spruch gesucht, der für mich zu dem A sehr gut dazu passt und gleichzeitig in meinen Augen etwas Poetisches an sich hat.

Wenn ihr noch mehr Bilder sehen möchtet, schaut am besten bei meinem Instagram-Account vorbei, das fertig kolorierte A macht sich beispielsweisweise auch in dem Bilderrahmen aus dem Paket sehr gut 😉 .

* Die genutzten Materialen wurden mir kostenlos von der Firma Viking zur Verfügung gestellt. Ihr findet Viking auf auf Facebook /VikingOsterreich und Twitter @AT_Viking. Unter dem Hashtag #VikingWorldPoetryDay könnt ihr weitere Ergebnisse dieses Projektes sehen.

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Der Literaturplausch / 01.2019

Manchmal kommt das Bloggerleben anders, als man denkt. Dafür ist dieser Literaturplausch das beste Beispiel, denn er hätte eigentlich schon Ende Dezember erscheinen sollen. Aber gut, nach den letzten anstrengenden Wochen im Dezember hatte ich um Weihnachten herum halt die ersten freien Tage … Und die habe ich erst einmal genossen.

Denn jetzt den ganzen Jänner durch bis in den Februar hinein laufen die Abschlussprüfungen für das erste Semester. Ihr versteht daher bestimmt auch, wenn es in nächster Zeit hier etwas ruhiger wird, es wird einfach nicht die Zeit sein, in den nächsten vier Wochen regelmäßig etwas zu posten.

Dieses Mal werde ich außerdem auf den Rückblick auf die gelesenen Bücher verzichten, da ich das eigentlich schon mit meinem letzten Beitrag getan habe. Trotzdem gibt es noch einiges zu berichten, fangen wir einmal mit den Serien an, die sich dank Netflix in letzter Zeit eingeschlichen haben.

#Geschautes

Sowohl der Krankenstand als auch die Weihnachtsferien haben mir einige neue Serien beschert, von denen ich allerdings nicht alles gut fand.

Frequency

Ich weiß nicht, wer von euch noch den gleichnamigen Film mit Dennis Quaid kennt (Der liegt doch auch schon etwas zurück), aber die Geschichte wurde in der Serie mit demselben Namen noch einmal erzählt, zwangsläufig etwas ausführlicher als im Film. Die Serie scheint allerdings schon von Anfang an schlechte Quoten gehabt zu haben, denn mehr als eine Staffel hat es nicht gegeben. Wer allerdings auf eine Gemisch aus Krimi, Thriller und Phantastik steht, dürfte mit der Serie schon seine Freude haben (und wer wollte nicht noch einmal mit jemandem kommunizieren, der parallel in den 90ern lebt und arbeitet?).

The Frankenstein Chronicles

Die Serie wird meiner Meinung nach hauptsächlich durch Sean Bean getragen. Wobei mir die zweite Staffel deutlich besser gefallen hat als die erste, da waren aber auch die Voraussetzungen für den Protagonisten gänzlich anders als noch am Anfang. Eine Mischung aus historischem und phantastischem Genre, zeitweise sehr düster umgesetzt, aber was soll man auch anderes erwarten, wenn die Geschichte im 19. Jahrhundert in London (und noch vor Jack the Ripper) spielt.

You – Du wirst mich lieben

Diese erste Staffel dürfte eine Adaption des Buches “You” von Caroline Kepnes sein, beurteilen kann ich es nicht, weil mich der Schreibstil in der zweiten Person Singular bereits bei der Leseprobe nervte. Der Leser begleitet dabei einen Stalker, der in der Buchhandlung, in der er arbeitet, auf seine neue, große “Liebe” aufmerksam wird. Eine Fortsetzung ist bereits angekündigt, vermutlich dürfte die auf Basis der literarischen Fortsetzung gedreht werden.

Aus Neugier habe ich mal einige Rezensionen zum Buch gelesen, die Serie folgt offensichtlich in der Art dem Buch, denn den Fall hatte ich schon lange nicht mehr, dass mir wirklich gänzlich alle Figuren unsympathisch waren, sogar die weibliche Hauptfigur, mit der man eigentlich Mitleid haben müsste, da sie ja das Opfer des Stalkers wird. So dumm und naiv, wie sie allerdings durch ihr Leben geht (und dabei nicht einmal merkt, dass sie Opfer von Stalking wird) – da habe ich einfach nur den Kopf geschüttelt …

Penny Dreadful

Bereits vor einiger Zeit habe ich hier den Pilotfilm gesehen, so richtig angefixt hatte mich die Serie aber erst nach einigen Folgen, ich wage sogar zu behaupten, dass die Serie erst so richtig geil mit Beginn der zweiten Staffel wird. Da allerdings nur 27 Folgen insgesamt gedreht wurden, lässt sie sich ziemlich rasch durchsuchten.

Angesiedelt im viktorianischen London, etwa um die 1890er Jahre, treten so gut wie alle Figuren auf, die man aus den Schauerromanen jener Zeit kennt, Dracula, Frankenstein und sein Monster, Doktor Jekyll, Dorian Gray, Werwölfe etc etc. Am besten hat mir wohl Eva Green in ihrer Rolle gefallen, sie hat da an einigen Stellen eine wirklich tolle Performance abgeliefert, aber auch Timothy Dalton und Josh Hartnett mochte ich sehr. Weiterlesen »

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Tops & Flops / 4Q 2018

Jetzt ist das neue Jahr gerade mal ein paar Tage alt – und ich kann bereits jetzt sagen, dass es drunter und drüber geht. Eigentlich war über Weihnachten und Silvester keine Blogpause geplant, aber irgendwie bin ich ein wenig versumpft, das kann man nicht anders sagen. Ursprünglich hätte am 29. ein neuer Literaturplausch erscheinen sollen, aber mehr als einen Entwurf habe ich nicht geschafft, naja …

Dafür werde ich jetzt aber ein anderes Versprechen einlösen und die Tops & Flops für das letzte Quartal präsentieren. Wie vermutet, ist das nun etwas, was sich eher für drei Monate auszahlt, auch wenn ich krankheitsbedingt im Dezember einige Hörbücher mehr gehört habe als erwartet.

Tops & Flops

Von Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich insgesamt zwölf Bücher und Hörbücher verschlungen, wobei lustigerweise sowohl der Top als auch der Flop aus dem Dezember kommen.

Top des Quartals

Der Toptitel fand eigentlich eher zufällig seinen Weg zu mir, da ich auf Audible gezielt nach Titeln gesucht hatte, wofür ich nur ein halbes Guthaben einlösen musste. Zwei Bücher statt einem – damit ließ sich einfach die Zeit während des Krankenstands besser totschlagen. Okay, welches Buch hat es nun auf den Stockerlplatz geschafft? Es ist “Unter blutrotem Himmel” von Mark Sullivan.

Das Buch erzählt die Geschichte des jungen Pino Lella, der in die Kriegswirren der letzten zwei Jahre des Zweiten Weltkriegs in Mailand hineingezogen wird und dabei einiges erlebt. Im Vorwort schreibt der Autor, dass das Buch autobiographische Züge besitzt (Pino Lella gibt es wirklich und er lebt heute wieder in Italien). Was allerdings auch dazu geführt hat, dass darüber Diskussionen geführt wurden, wie echt und authentisch das Erzählte ist.

Ich gebe zu, dass ich anfangs den Stil etwas hölzern fand, aber so nach und nach konnte mich der Sprecher immer mehr in die Geschichte hineinziehen – und es gab einige Szenen, die auf diese Weise sehr, sehr lebendig wurden, vor allem die, die an der italienisch-schweizerischen Grenze spielen, wo Pino mithilft, Flüchtlinge in die Schweiz zu schleusen.

4,5 Sterne, die ich bei Goodreads auf 5 aufgerundet habe, und Lese- und Hörempfehlung für all jene, die sowohl “Die Nachtigall” von Kristin Hannah als auch “Der Tätowierer von Auschwitz” von Heather Morris gemocht haben!

Flop des Quartals

Den Flop des Quartals hat tatsächlich das letzte Buch im Jahr 2018 abgeliefert,  nämlich Frank Goldammer mit “Der Angstmann”. Das Buch wollte ich ursprünglich hören, merkte aber schnell, dass ich mit der Art, wie das Buch geschrieben war, als Hörbuch überhaupt nicht klarkam. Viele Szenen hörten für meinen Geschmack einfach viel zu abrupt auf und gingen an anderer Stelle weiter, weswegen ich auf das E-Book aus der Onleihe wechselte.

Nun tat ich mir etwas leichter, auch wenn sich mein Eindruck im Lauf der Geschichte noch verstärkte, dass vieles einfach nur angerissen wurde. Die Idee zu der Geschichte – ein Serienmörder geht im November 1944 im vom Krieg gezeichneten Dresden um – finde ich noch immer großartig, aber an der Umsetzung haperte es meiner Meinung nach ganz gewaltig.

Die hastige Erzählweise führte dazu, dass für mich eigentlich alle Figuren, inklusive der Hauptfigur, eher blass blieben, da wäre einfach so viel mehr drin gewesen, was unendlich schade ist!

Wirklich nahe ging mir eigentlich nur eine einzige Szene, nämlich die, als Goldammer seinen Protagonisten durch die am 13. Februar 1945 durch das Bombardement fast vollständig vernichtete Innenstadt Dresdens laufen lässt, ich habe dazu im Nachhinein noch einmal ein wenig recherchiert, man kann sich das heute nur noch schwer vorstellen, was die Bewohner der Stadt damals mitmachen mussten.

Aus diesem Grund habe ich die 2,5 Sterne doch noch auf 3 Sterne aufgerundet, aber 3 Sterne mit Bauchweh …

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Blogger-Adventskalender 2018: Handlettering für Eilige

Herzlich Willkommen, Ihr Lieben, beim 15. Türchen des Blogger-Adventskalenders!

 

Ich bin dieses Jahr schon das zweite Mal bei dieser wunderschönen Aktion von Mona dabei – und darf ich sagen, dass dieses Jahr rasend schnell vergangen ist? Irgendwie fühlt es sich an, als ob ich meinen Beitrag im Vorjahr erst vor wenigen Wochen geschrieben habe … Aber zurück ins Hier und Jetzt: Eine Übersicht über alle Türchen und die verlinkten Beiträge des Blogger-Adventkalenders findet ihr bei Monas Tintenhain, falls ihr hier zufällig hineingestolpert seid 🙂 .

Was findet ihr heute bei mir?

Nach längerem Überlegen habe ich mich dieses Jahr für ein weihnachtliches Handlettering entschieden. Und zwar für eines, was jeder von uns schafft, ganz gleich wie talentiert in Sachen Lettering er oder sie auch ist. Wie stellen wir das an? Ganz einfach – mit einer Schablone.

Vorlagen fürs weihnachtliche Lettering findet man übrigens online recht viele, aber mir kommt vor, die meisten Anbieter wollen Geld dafür … Aus diesem Grund habe ich meinen ersten Versuch mit dem kostenlosen Practice Sheet auf Printablecrush.com gestartet (auf der Seite dann bis ans Ende runterscrollen, dort ist der Link zum Download für das PDF), aber grundsätzlich kann man jede Grafik verwenden, die man in entsprechender Auflösung auf Google findet.

Das Practice Sheet bringt euch gleich zwei Dinge, eine fertige Seite zum Abpausen und eine Seite zum Üben der Schrift mit Faux Calligraphy. Zum Üben eignet sich dann perfekt Transparentpapier oder anderes durchsichtiges Papier, das ihr zuhause habt.

Zum Schreiben könnt ihr im Grunde jeden Stift verwenden, den ihr zuhause habt, sogar der gute alte Bleistift tut es. Ich habe für meine ersten Gehversuche die guten alten Stabilos rausgeholt, für die schwarzen, dünnen Linien habe ich den Fineliner 0,4 verwendet, für die dickeren farbigen Linien die entsprechend dickeren Filzstifte.

Eine Sache solltet ihr beim Transparentpapier allerdings beachten: Es kann durchaus sein, dass ihr mit den Stiften mehrmals ran müsst, je nach Farbton sind die Stabilos manchmal sehr hell …

Was wäre ein weihnachtliches Lettering allerdings ohne Silber und Gold? Genau: Nichts 🙂 . Dementsprechend könnt ihr das Lettering natürlich ganz nach eurem Geschmack mit passenden Stiften dekorieren. Ich habe hier einen silberfarbenen Edding verwendet, es sollten allerdings auch passende Gelroller ihren Zweck erfüllen.

Die silbernen Kleckse, die ihr hier auf dem Lettering findet, sind übrigens eine Fehlerkorrektur. Kommt davon, wenn man den Edding zu heftig schüttelt – und klacks, war die Farbe dort, wo ich sie eigentlich nicht wollte.

Aber egal, ich wollte das Lettering deswegen nicht komplett von vorne beginnen und hab aus diesem Grund einfach die Not zur Tugend gemacht und zum Dekorieren einfach noch ein paar Kleckse mehr drauf gemacht … Mit ein bisschen Improvisieren lassen sich somit auch Fehler ganz einfach “ausbessern”!

Und so sieht das fertige Lettering aus, beispielsweise als Deko an der Haustür:

Ihr könnt es aber natürlich überall dorthin kleben, wo ihr eine einfarbige Fläche habt, dessen Farbe schön mit eurem Lettering kontrastiert.

Eine Sache noch: Wie ich bereits erwähnt habe, könnt ihr jede x-beliebige Grafik verwenden, vorausgesetzt ihr findet sie in einer halbwegs passablen Auflösung. Der schwarze Schriftzug links in dem Foto unterhalb beispielsweise ist, wenn man genau schaut, ein ganz klein bisschen unscharf, aber als Vorlage eignete er sich sehr gut.

Lasst euch also nicht verdrießen, wenn ihr vielleicht noch nicht viel Zeit zum Dekorieren hattet, mit diesen Vorlagen könnt ihr ruckzuck schöne Sachen zaubern, auch wenn ihr jetzt nicht so die Handlettering-Profis seid! Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit und natürlich auch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr (siehe Bild 😉 ).

Morgen geht es dann bei Miriam von Tthinkttwice weiter mit dem Adventskalender, lasst euch überraschen, was sie sich für uns ausgedacht hat!

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Der Literaturplausch / 11.2018

Diejenigen unter euch, die mein Blog gekannt haben, als es noch auf Blogger.com zuhause war, dürften damit wahrscheinlich vertraut sein: Der Literaturplausch wurde seinerzeit von Frau Hauptsache Bunt ins Leben gerufen und war eine Aktion, die ähnlich wie die Leselaunen ursprünglich einmal in der Woche erschienen ist. Da ich das aber nur selten geschafft habe, war meine Teilnahme eher unregelmäßig …

Nachdem sich mein Leserleben in Zukunft allerdings auf gänzlich anderen (weil viel kleineren) Bahnen bewegen wird, habe ich beschlossen, ein Revival dieser Aktion bei mir anzustreben. Im Gegensatz zu früher wird der Literaturplausch bei mir aber nur einmal im Monat erscheinen, eine wöchentliche Erscheinungsweise werde ich nicht schaffen (und werde da kaum Interessantes zu erzählen haben).

Warum gerade jetzt die Neuauflage? Ich möchte eigentlich mit dieser Aktion ein paar Dinge zusammenführen, über die ich früher einzeln gebloggt habe. Die SuBventur beispielsweise wird hier ihr neues Zuhause finden oder auch das Handlettering der Buchblogger, wenn ich Zeit dafür finde. Gemischt wird das Ganze mit einem kleinen Rückblick auf meine Lesezeit bzw. die Bücher, die ich in den letzten Wochen gelesen habe. Mal sehen, ob das so klappen wird, wie ich mir das vorstelle – die Zeit wird es zeigen :).

#Gelesenes / #Gehörtes

Dass der Beginn des Studiums mir viel meiner Lesezeit wegnehmen wird, war mir von Anfang an klar. Allerdings nicht, wie viel es wirklich sein würde … Das Pendeln, der unregelmäßige Stundenplan und die Hausaufgaben, die wir bekommen, sorgen dafür, dass es spannend bleibt, wie viel Lesezeit mir unter der Woche wirklich zur Verfügung steht. Und: Ich kann auch schon auf die ersten Wochenenden zurückblicken, die gänzlich für die FH draufgegangen sind …

Der Oktober war aus diesem Grund ziemlich mager, aber gut, so wird es in Zukunft noch häufig sein. Zwei Bücher und ein Hörbuch – mehr ist es nicht geworden.

Beendet habe ich immerhin den ersten Teil von Neal Shustermans “Scythe”-Trilogie, “Die Hüter des Todes”. Ich habe dafür zwar gute vierzehn Tage gebraucht, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist 🙂 . Wie es mir gefallen hat, könnt ihr in der entsprechenden Rezension nachlesen.

Bei der #HorrorGruselLesenacht an Halloween auf Twitter habe ich schlussendlich zu J. Sheridan Le Fanus “Carmilla, der weibliche Vampir” gegriffen. Die Novelle ist sogar noch älter als Bram Stokers “Dracula”, spielt aber – *grins* – in der Steiermark und soll Stoker bis zu einem gewissen Maß als Vorlage für seinen Vampirklassiker gedient haben. Dracula hätte also fast ein Steirer werden können :D.

Außerdem ist Ryder Carrolls “The Bullet Journal Method” auf meinem E-Book-Reader gelandet. Auch wenn ich jetzt schon mehrere Bücher zum Thema “Bullet Journal” gelesen habe, war ich doch neugierig, was der Erfinder des Systems selbst zu dem Thema zu sagen hat. Und das ist so einiges, denn es gelingt Ryder, immerhin mehr als 300 Seiten in seinem Buch zu füllen … Die Rezi dazu folgt in den nächsten Tagen, ein klein bisschen Geduld noch.

#Geschautes

Verständlicherweise ist auch mein Serienkonsum in den letzten Wochen recht deutlich zusammengeschrumpft. Neben der dritten Staffel von “The Man in the High Castle” (wo mir aber nur noch drei Folgen fehlen) habe ich angefangen, “Chilling Adventures of Sabrina” anzuschauen (den Trailer dazu gibt’s hier). Hier bin ich in Folge 8 von 10. Beide Serien haben zwar pro Staffel nur 10 Folgen, was recht leicht zu schaffen wäre, aber mir ist im Moment nicht jeden Tag danach, Serienfolgen zu schauen …

Ob ich bei “Sabrina” dranbleiben werde, weiß ich nicht genau. Die ersten Folgen haben mir eigentlich ganz gut gefallen (auch wenn die neue Serie mit der alten nicht mehr viel gemein hat), es gab jetzt aber auch zwei Folgen (die mit dem Schlafdämon und die mit dem Exorzismus), die mich nicht so begeistern konnten. Egal, mal sehen, was noch kommt und ob sich Sabrina gegen den dunklen Lord behaupten kann.

#SuBventur

Ich gestehe etwas ein: Ich habe wieder ungelesene und angefangene Bücher zum Bücherschrank gebracht. Aber es hat mich tatsächlich nervös gemacht, in zwei Reihen ungelesene Bücher vor mir zu haben (Ich höre hier schon das Gelächter derjenigen, deren SuB sich im dreistelligen Bereich bewegt, aber so ticke ich nun mal :D).

Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass dieses Regal direkt in Blickhöhe neben meiner Couch ist, sodass ich da immer wieder draufschauen und mich daran erinnern lassen musste, dass ich es bei meiner aktuell verfügbaren Lesezeit nie schaffen werde, die alle in einer vernünftigen Lesezeit wegzulesen.

Deswegen habe ich einige Bücher angelesen, andere noch einmal genauer unter die Lupe genommen (Will ich die wirklich, wirklich, wirklich lesen?) – und dann wieder zwei Stapel gemacht, welche Bücher in den öffentlichen Bücherschrank kommen und welche bleiben dürfen.

Damit habe ich es tatsächlich geschafft, von 31 (So viele waren es jetzt vor dem Ausräumen noch) auf 22 runterzukommen. Davon sind drei Bücher E-Books, tauchen also nicht im Regal auf (Yayyyy!), die restlichen finden jetzt wieder in einer Reihe Platz, auch wenn ein paar obendrauf quer liegen …

#Challenges

Motto Challenge

Obwohl das Thema für den Oktober – Helden – eigentlich durchaus etwas vom SuB hergegeben hätte, habe ich es nicht geschafft, etwas Passendes vom SuB zu lesen … Da ich meine Bücher normalerweise eher nach Interesse aussuche und erst dann schaue, ob sie zu einer Challenge passen, gab es in diesem Monat keinen Treffer.

Wider das Vergessen Challenge

Besser ist es bei der “Wider das Vergessen Challenge” gelaufen, weil es mir doch gelungen ist, drei Filme zu gucken, die zu dem Thema passen. Wie mir “Der Stellvertreter”, “Der Bankier des Widerstands” und “Operation Finale” gefallen haben, könnt ihr hier nachlesen (und dann ein bisschen scrollen).

#zuguterLetzt

Ich hänge jetzt schon seit Ende September an Thomas Brezinas “Schatten der Zukunft” fest. Ich muss mir wohl einfach mal nen (geistigen) Tritt in meinen Allerwertesten verpassen, damit da etwas weitergeht.

Wobei das Buch eigentlich gar nichts dafür kann, aber ich war im Oktober an vielen Abenden einfach zu müde, um wirklich konzentriert zu lesen. Ein Vorleser für das Buch – das wär’s halt. Denn zumindest das Hören klappt in Etappen, weil ich dafür eben nicht auf irgendein Papier gucken muss 😀 …

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Tops & Flops / 09.2018

Bevor es wie gewohnt an den monatlichen kurzen Rückblick geht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch zu sagen, dass dies in diesem Jahr die letzten Tops & Flops sein werden. In Zukunft werden sie nämlich nur noch zu Beginn eines neuen Quartals erscheinen … Den Grund könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken: Es ist das Studium. Denn morgen geht es los, ab morgen werde ich mich tatsächlich wieder für die nächsten drei Jahre Studentin nennen dürfen.

Das bedeutet aber auch, dass ich erst einmal davon ausgehe, dass ich in einem Monat einfach nicht mehr genügend (private) Bücher lesen werde, um monatlich eine Auswahl für den besten und schlechtesten Buchtitel treffen zu können. Daher wird es die Tops & Flops nur noch alle drei Monate geben. Nur damit ihr Bescheid wisst :).

Aber blicken wir jetzt erst einmal auf den September zurück. Wie bereits erwartet, fällt er im Vergleich zum August wieder etwas schwächer aus, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden, denn ich durfte endlich wieder einmal ein Buch in die Finger bekommen, das sich bei mir das Prädikat “Highlight” verdient hat.

Tops & Flops

Wer mich kennt, weiß, dass ich schon bei fünf Sternen sehr heikel bin, aber das Prädikat “Highlight” habe ich, seit ich blogge, erst ein einziges Mal ganz bewusst vergeben … Für diejenigen, die jetzt wissen wollen, welches Buch das war: Kristin Hannah hat mit “Die Nachtigall” ein sehr eindringliches Buch geschrieben, das mich auch lange nach dem Lesen nicht losgelassen hat, so plastisch war es geschrieben …

Genauso eindringlich und lebendig habe ich auch meinen absoluten Toptitel in diesem Monat empfunden. Ich wage sogar, folgendes zu sagen: Lest dieses Buch! Selbst wenn ihr nicht mehr als ein Buch im Jahr lest – dieses eine sollte es sein.

Top des Monats

So, um euch nun nicht länger auf die Folter zu spannen, von welchem Buch ich rede: Es ist “NSA” von Andreas Eschbach. Mit 800 Seiten kein Buch, was man mal eben so nebenher liest, aber irgendwann merkt man die Seitenzahl einfach nicht mehr, man liest und liest und liest … Und denkt sich irgendwann, warum ist das Ende jetzt schon da?

Denn Eschbach versteht es mit diesem Buch wirklich, den Leser in seine (fiktive) Vergangenheit zu ziehen. Es ist wie ein Ritt in die Hölle und zurück, trotzdem kann man die Finger nicht von dem Buch lassen, trotzdem will man wissen, was als nächstes kommt, welche perfide Idee als nächstes umgesetzt wird.

Seid auf jeden Fall gewarnt: Das Buch ist alles andere als leichte Lektüre! Im Vergleich zu “Vox”, das in gewisser Weise ein ähnliches Thema hat, rudert Eschbach nicht zurück. Er geht konsequent den eingeschlagenen Weg weiter, schont den Leser nicht … “NSA” ist damit im Vergleich das, was “Vox” hätte sein können, hätte sich die Autorin nur etwas mehr mit ihrer Geschichte getraut.

Die Rezi zu NSA erscheint dann in den nächsten Tagen, aber eines sage ich jetzt schon bzw. wiederhole ich: Lasst euch dieses Buch nicht entgehen, es ist absolut genial!

Flop des Monats

Unter den deutschen Bullet Journal-Fans genießt Jasmin Arensmeier alias jasminar ja einen gewissen Kultstatus. Grund genug, dass ich mir dachte, mir das Buch zum Vergleichen zu holen. In der Zwischenzeit habe ich ja bereits zwei weitere Bücher zu dem Thema gelesen 🙂 …

Da Ratgeber bei mir etwas sind, was ich meistens tatsächlich nur einmal lese (manchmal noch zum Nachschlagen nutze), sind das Bücher, die ich mittlerweile fast ausschließlich digital kaufe (sie nehmen auf die Art und Weise ja auch weniger Platz in meiner kleinen Regalwand ein).

In der Regel lese ich solche Bücher gewöhnlich am Tablet, damit ich mir die Bilder in Farbe ansehen (und bei Bedarf zoomen) und mir auch die Schriftgröße so einstellen kann, dass ich ein angenehmes Leseerlebnis habe.

Es sind aber sowohl Gestaltung als auch Ausführung dieses Buchs für mich sehr, sehr gewöhnungsbedürftig. Das E-Book weist einige Schnitzer beim Layout auf, die die Printausgabe in dieser Form nicht hat (Ich habe mich davon in der Buchhandlung meines Vertrauens davon selbst überzeugen können). Hier sollte der Verlag unbedingt nachbessern, denn zerschnittene (und schlecht zusammengefügte) Fotos sehen nicht schön aus! Genauso wenig wie Listenzeichen, die eine ganze Zeile oberhalb des Listeneintrags stehen oder ein Index am Ende, dessen Einträge nicht verlinkt sind …

Was mir auch nicht gefallen hat, ist der Schreibstil der Autorin. Sorry, wenn das vielleicht pingelig wirken mag, aber Wörter wie zum Beispiel “Aufschriebe” mag ich einfach nicht in einem Ratgeber lesen (und die Autorin verwendet es ziemlich oft in ihrem Buch, es ist also kein Zufall). Es gibt außerdem noch einiges mehr, was ich nicht gut fand, weswegen ich darüber nachdenke, dem Buch doch noch wenigstens eine Kurzrezension zu “widmen” – daher meine Frage an euch: Würde euch das interessieren?

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Handlettering der Buchblogger / 09.2018

So wie es im Moment aussieht, ist das heute wohl auf absehbare Zeit das letzte Handlettering, das ich für die Aktion verlässlich beisteuern kann. Im Oktober beginnt schließlich mein FH-Studium und ich tue mich derzeit noch etwas schwer einzuschätzen, wie viel Zeit mir daneben zum Lettern bleiben wird …

Trotzdem möchte ich es mir nicht nehmen lassen, euch heute zum September-Thema etwas zu zeigen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat beim Erstellen :). Tanja und Leni haben sich dieses Mal in die Welt der Fantasy begeben, es Gott sei Dank aber offengelassen, was man genau machen möchte.

Das Thema lautete:
Lettere ein Fantasywesen

In gewisser Weise wieder eine kleine Challenge, denn meine Freihand-Zeichenkünste sind einfach nicht so das Wahre … Zwerge, Orks, Einhörner oder sonstige Wesen sehen mir bei mir nur ordentlich aus, wenn ich sie irgendwo abzeichnen oder abpausen kann. Dementsprechend habe ich mir überlegt, was ich denn mit meinen Fähigkeiten anstellen kann, um trotzdem etwas Hübsches zu zaubern.

Am Ende habe ich beschlossen, mich wieder ein wenig der Mythen- und Sagenwelt zu bedienen. Dieses Mal aber der germanischen Sagenwelt, die neben den Göttern ja ebenfalls reich an Tieren ist, die bestimmte Fähigkeiten mitbringen. Nebenher auch ein wunderbarer Grund, mich ein klein bisschen mehr mit den geheimnisvollen Runen zu beschäftigen, die die Germanen als Schriftzeichen verwendet haben.

Entschieden habe ich am Ende für den Fenriswolf, der durch seine Größe und Stärke sogar den Göttern ein Dorn im Auge war. Am Ende war ihm allerdings ein eher trauriges Los beschieden. Nichts Neues, wenn sich irgendwo irgendwer von irgendwem bedroht fühlt … Falls ihr mehr über den Wolf wissen wollt: Die Wikipedia ist – wie meistens – unser bester Freund.

Das Lettering besteht dieses Mal aus drei Teilen, den Wörtern “Fenris” bzw. “Wolf” und einem kleinen Icon in Form eines Wolfskopfs, das ich verwenden wollte, um die Runen voneinander abzugrenzen. Da ich wie bereits erwähnt, kein wirkliches Zeichengenie bin, habe ich im Internet nach einer frei nutzbaren Vorlage gesucht und bin schließlich bei Icons8 fündig geworden.

Gearbeitet habe ich wieder einmal mit meinen Stabilo-Stiften und meinem Tonpapier. Für das Lettering der Buchstaben habe ich ein dunkles Grau verwendet, was allerdings jetzt auf dem Foto wohl eher wie ein Schwarz wirkt, aber ihr seht es ja an den Stiften :).

Zu den Runen möchte ich auch noch gerne etwas loswerden: Dass es verschiedene Formen des sogenannten Futhark (So nennt man die Gesamtheit der Runen nach den ersten Buchstaben des Alphabets) gegeben hat, war mir am Rande gerade noch bewusst. Was ich allerdings nicht gewusst habe, ist, dass dieses Alphabet in seiner jüngsten Form in den nordischen Ländern noch bis ins 15. Jahrhundert hinein existiert hat.

Für mein Lettering habe ich mich allerdings der Runen des älteren Futhark bedient, wie sie im sechsten Jahrhundert geschrieben wurden. Dieses Alphabet bestand aus 24 Zeichen und jeder Buchstabe hatte neben dem Laut auch noch einen Namen. In diesem Zusammenhang erlangten viele Runen eine recht traurige Berühmtheit, da sie für die verdrehten Ariervorstellungen der Nazis herhalten mussten.

Interessant finde ich auch, dass das Runenalphabet Teil der Unicode-Zeichen geworden ist. Kennt man die entsprechenden Kodierungen, kann man Runen also auch ohne das Installieren einer entsprechenden Schrift auf seinem Computer schreiben :).

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