Leserunde Ursula Poznanski – Erebos 2

Ich glaube, ich kann ohne Untertreibung sagen, dass ich schon lange nicht mehr so auf das Erscheinen eines Buchs hingefiebert habe wie auf “Erebos 2”. Schließlich ist Teil 1 nach wie vor mein Lieblingsbuch der Autorin, daher bin ich wirklich sehr, sehr gespannt, was sie sich für uns nun in der Fortsetzung ausgedacht hat.

Der Loewe Verlag hat übrigens in diesem Zusammenhang eine eigene Webseite gestaltet, die vor dem heutigen Datum hinter einem Countdown versteckt wurde. Besonders die Animation gleich zu Beginn finde ich sehr gelungen, inhaltlich sieht es allerdings noch ein bisschen mau aus. Wobei ich vermute, dass sich das noch im Verlauf der nächsten Tage und Wochen ändern wird …

Erebos 2 Leserunde Banner

Wie bereits schon bei der Leserunde zu Teil 1 angekündigt, machen wir – Mel von Bookrecession, Petrissa von Hundertmorgenwald und ich – eine weitere Leserunde zu Erebos, dieses Mal natürlich aber zum neuen Buch, das heute erschienen ist. Wie immer gilt: Jeder, der das Buch hat, ist herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen.

Start ist ab 20. August, Kommentare können  wie schon beim letzten Mal wieder bei Petrissa geschrieben werden, in den sozialen Medien teilen wir unsere Leseeindrücke unter dem Hashtag #Erebos2LR.

Meine persönlichen Eindrücke werde ich wie schon bei “Erebos 1” unterhalb im Abschnitt “Meine Updates” niederschreiben.

Ursula Poznanski – Erebos 2

Klappentext:
EREBOS IST ZURÜCK …UND HAT DAZUGELERNT
Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden …
Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können …

Wo würde Erebos in unserer allseits vernetzten Gegenwart wieder auftauchen? Auf dem Smartphone, auf Facebook, auf Twitter? Was würde es über WhatsApp, Youtube oder Instagram anrichten? Ursula Poznanski fand, die Zeit war reif für Erebos 2.

Meine Updates:

Wie immer gilt “Weiterlesen auf eigene Gefahr”, Leseeindrücke lassen sich halt nur schwer ohne Spoiler teilen 🙂 …

– Abschnitt 1: Eins bis Kapitel 4

Erebos ist wieder da und installiert sich ungefragt auf Handy und Computer, was Nick gleich mal einen gehörigen Schrecken einjagt. Obwohl er sich dagegen wehrt, erpresst ihn das Spiel mit den verschollenen Fotos von der Hochzeit ziemlich ungeniert, wieder zu spielen. Und offensichtlich hört es am Handy genau zu und weiß auch ganz genau, wo sich Nick aufhält bzw. mit wem er redet. Das kommt vor allem in der Szene mit Jamie ganz schön gruselig rüber …

Derek dagegen hat keine Vorgeschichte mit Erebos und geht dementsprechend etwas unvorsichtiger an Erebos heran (obwohl ich mir schon dachte, dass jeder normale Mensch nach dieser unverhohlenen Drohung eigentlich zurückschrecken müsste). Trotz seiner guten Noten scheint er außerdem ein Problem mit seinen Aggressionen zu haben.

– Abschnitt 2: Zwei bis Kapitel 8

Nick ist gezwungen, die von Erebos geklauten Fotos wiederzubeschaffen, so weit, so gut.Aber ich schätze, nach dem Kampf mit Aurora und der Zwergin wird das Spiel Nick trotzdem nicht in Ruhe lassen, denn sonst wäre ja schon ein Teil der Geschichte aus.

Den Handlungsstrang um Derek finde ich hier eigentlich interessanter. Da ist einmal sein Treffen mit BloodWork (Ich finde das übrigens klasse, dass auch wieder Spieler aus Teil 1 auftauchen, gerade der Barbar war echt klasse), aber auch die Begegnung mit Idmon hat mich neugierig gemacht. Wer ist das und warum hat er eine Art Gabe, in die nahe Zukunft sehen zu können?

Außerdem: Wieso weiß Erebos jetzt auch, wer die Leute beim Spielen stört? Wie macht es das? Hört es die Leute über das Mikrophon der Spieler kommen oder haben die selbst in den eigenen vier Wänden ihr Handy immer bei sich, damit Erebos sie orten kann?

– Abschnitt 3: Drei bis Kapitel 12

Nick geht zu Victor ohne Handy. Erebos bekommt es aber trotzdem mit, dass er weg war, wenn auch auf die “alte” Art von früher. Und Derek ist offensichtlich dieses Mal derjenige, der die rätselhaften Aufträge in der Realität bekommt, wie wir sie von Teil 1 noch kennen.

Spannend finde ich auch das Video, das Derek bekommt, um sich seine zwei Klassenkameraden vom Hals zu halten. Es sieht ja so aus, als ob es von den Londoner Straßenkameras aufgenommen wurde. Warum weiß Erebos dann aber nicht, wo Nick war? Oder hängen in London doch noch nicht überall Kameras? Ganz klar ist mir das beim Lesen nicht geworden …

Besonders gruselig ist allerdings auf jeden Fall die Nachricht an Nicks Freundin Claire. Offensichtlich ist Erebos in der Lage, die Stimmen der Spieler so täuschend echt nachzumachen, dass man nicht erkennen kann, dass eigentlich ein Computer gesprochen hat. Würde mich mal interessieren, wie das Spiel das geschafft hat. Dagegen waren die Absage per Mail und die Nachricht an den Studienkolleggen ja harmlos im Vergleich, alle drei Dinge zeigen aber schön, wie einfach es geworden ist, mit digitalen Werkzeugen das Leben eines Menschen zu ruinieren, weil niemand auf die Idee kommt, dass solche Dinge gefälscht werden können.

– Abschnitt 4: Vier bis Kapitel 16

Seit Nick wieder spielt, gibt es die erste Belohnung für ihn. Er bekommt Fotoaufträge für verschiedene Schulen. Das führt auch dazu, dass sich Nick und Derek im echten Leben treffen, freilich ohne zu wissen, dass sie bereits im Spiel einander getroffen haben. Im Spiel begegnet Nick außerdem einer alten Bekannten: BloodWork alias Helen. Warum nur rekrutiert Erebos nur bestimmte Spieler aus der alten Spielergruppe? Das würde ich nun wirklich gerne wissen.

Derek “darf” derweil weitere geheimnisvolle Aufträge im echten Leben ausführen. Stellt sich die Frage, wer der verlorene Prinz des Verderbens ist, für den Derek den Instagram-Account einrichten darf. Da kommt noch etwas, da bin ich mir ziemlich sicher …

Obwohl Idmon Derek sagt, nicht über seine Familie zu sprechen, erfährt immerhin der Leser, dass es eine Verbindung zwischen Derek und Nick gibt: Denn Nicks frühere Freundin Emily ist Dereks Halbschwester.

– Abschnitt 5: Fünf bis Kapitel 22

Ab hier wird es nun wirklich gruselig, welche Mittel Erebos alles auffährt, um Nick dazuzubringen, seine Aufträge auszuführen. Dass es sogar nun auch am Navi auftaucht, hat mich wirklich am meisten erschreckt. Und vor allem stellt sich die Frage, wie kam es dort eigentlich überhaupt hin? Selbs wenn Nick ein eher altes Auto fährt, steckt man sein Navi im Gegensatz zum Handy doch net so oft an den Computer an, oder?

Der Ausflug zum Friedhof hat auf jeden Fall etwas zu bedeuten, das ist wichtig. Das ist ein weiterer Hinweis, den ich allerdings im Moment noch nicht so richtig zuordnen kann.

Gut gefallen hat mir auch das Gespräch zwischen Nick und Helen, endlich erfahren wir, was aus ihr geworden ist. Und Nick entdeckt hinterher wohl den edlen Ritter in sich 🙂 …

Und noch eine Frage stellt sich mir: Wie ist Erebos an die Mathebeispiele gekommen, die es Derek zuspielt? Ist der Lehrer auch gezwungen zu spielen?

– Abschnitt 6: Sechs bis Kapitel 26

Speedy, Victors Freund, wird von Unbekannten zusammengeschlagen. Ist Erebos dafür verantwortlich, weil beide ihm zu nah gekommen sind? Es stellt sich jedenfalls heraus, dass das Spiel auch auf Victors Computern sich eingenistet hat.

Derek hat in der Zwischenzeit einen Auftrag bekommen, der mit dem verlorenen Prinzen zu tun hat. Damit wird klar, wer er ist. Nur worum geht es dem Spiel wirklich? Klar ist auf jeden Fall, dass es um irgendwelche finsteren Machenschaften geht, nur welche?

Nick versteht endlich, welche Hinweise das Spiel die ganze Zeit mit den falschen Farben gegeben hat. Hier geht es aber nicht um einen U-Bahn-Plan, sondern um afrikanische Flaggen. Hier gibt es ganz sicher einen Zusammenhang mit Maia, die vor ein paar Tagen verschwunden ist und um die sich Derek Sorgen macht.

– Abschnitt 7: Kapitel 27 bis zum Ende

Wow, jetzt passiert ja wirklich eine ganze Menge – und gleichzeitig bekommen wir auch endlich die Antworten auf alle offenen Fragen. Ich muss zugeben, dass ich jetzt wirklich erst 50 Seiten vor Ende ca. gemerkt habe, worum es dieses Mal geht. Und ich wäre auch nicht unbedingt draufgekommen, wer tatsächlich dieses Mal der Drahtzieher hinter dem Ganzen ist. Irgendwie ist es nachvollziehbar, warum er es getan hat, gleichzeitig stellt sich natürlich aber auch wieder die Frage, ob der Zweck wirklich die Mittel heiligt.

Im Verhältnis zu Teil 1 finde ich dieses Ende nun eigentlich harmonischer, es endet nicht ganz so ruckartig wie beim ersten Mal. Eher im Gegenteil: Ich habe den Eindruck, dass sich Ursula dieses Mal wirklich bemüht hat, alle offenen Handlungsstränge zu einem Ende zu führen, sogar Fragen, die im ersten Buch offen geblieben sind, werden beantwortet.

Auf jeden Fall bin ich begeistert, auch wenn “Erebos 2” zwangsläufig anders ist als “Erebos”. Der Fokus ist ein anderer, auch wenn sich die Methoden nicht geändert haben. Der Grusel, der Thrill, die Rätsel, das alles beherrscht die Autorin nach wie vor perfekt, lediglich das Motiv ist nicht so ganz mein Fall, auch wenn es jetzt rückwirkend naheliegend ist.

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Leserunde Ursula Poznanski – Erebos

Ich glaube, es war DIE Schlagzeile für Fans im April, als Ursula Poznanski damit herausgerückt ist, dass es kein Scherz war, dass es zu “Erebos” dieses Jahr eine Fortsetzung geben würde. Das Buch, mit dem die Autorin ja quasi über Nacht zu einer der beliebtesten Jugendbuchautorinnen geworden ist (kann man glaube ich mit gutem Gewissen behaupten). Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass es auch viele Erwachsene wie mich gibt, die ihre Jugendbücher lieben.

Erebos Leserunde Einladung

Aus diesem Grund haben wir – Mel von Bookrecession, Petrissa von Hundertmorgenwald und ich – uns entschlossen, Teil 1 noch einmal zu lesen, ehe es im August dann gemeinsam zu Teil 2 geht. Wer Teil 1 noch nicht kennt, ist selbstverständlich herzlich eingeladen mitzulesen!

Leseeindrücke teilen wir online unter dem Hashtag #ErebosLR. Bei Petrissa findet ihr einen entsprechenden Blogeintrag mit Kommentarabschnitten, wenn ihr dort eure Meinung sagen wollt. Ich für meinen Teil werde diesen Beitrag nun dazu nutzen, um meine ganz persönlichen Eindrücke zu notieren. Auch in gewisser Weise für mich etwas Neues, da ich ja bisher meistens als die “Gastgeberin” der Leserunden aufgetreten bin …

Ursula Poznanski – Erebos

Klappentext:
Erebos Cover Limited EditionTritt ein oder kehr um! Dies ist Erebos.
Nick ist besessen von Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel nicht mehr starten.

Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die in der realen Welt ausgeführt werden müssen. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen.

Seit dem Erscheinen von Ursula Poznanskis abgründigem Thriller Erebos wissen nicht nur Gamer, was ein MMORPG ist, und warum Online-Rollenspiele so faszinieren. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und mittlerweile zum modernen Klassiker avanciert, hat Erebos nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

Meine Updates

Weiterlesen auf eigene Gefahr, da es durchaus zu Spoilern kommen kann! Wer das Buch also nicht kennt …

– Abschnitt 1: Kapitel 1 bis 6

Mein lieber Scholli, ich bin jetzt schon wieder begeistert. Weil mir schon wieder Dinge auffallen, die ich früher nicht wahrgenommen habe. Wie geschickt die Autorin es beispielsweise versteht, den Leser zusammen mit Nick in die Spielwelt zu locken.

Der Schreib- und Stilwechsel zwischen der realen Welt und der Spielwelt beispielsweise ist mir so noch nie bewusst gewesen, aber jetzt habe ich ihn bemerkt. Denn die reale Welt spielt sich im Präteritum ab, während man mit Nick, pardon, Sarius in der Spielwelt im Präsens unterwegs ist … Und während anfangs noch eine gewisse Distanz zu bemerken ist, merkt man spätestens nach dem ersten Ritus, dass Nick ganz in seiner neuen Rolle in der Spielwelt aufgeht, weil man mit ihm dann auf einmal IN dieser Welt drin ist.

Und wer ist dieser Mann mit Hut, der Sarius die ersten Hinweise gibt, worauf er im Spiel zu achten hat? Fragen über Fragen!

– Abschnitt 2: Kapitel 7 bis 11

Nick hat jetzt seinen ersten Auftrag in der realen Welt hinter sich. Und es ist erstaunlich, wie viel das Spiel über ihn weiß. Dinge, die es eigentlich nicht wissen darf. Einen Teil kann ich mir mit meinem IT-Wissen zusammenreimen (vor allem als Nick selbst etwas über das Spiel im Internet recherchiert und ihm das Spiel dafür auf die Finger klopft), ein anderer Teil muss aber durch die anderen Spieler an das Spiel weitergegeben worden sein.

Mein Highlight in diesem Abschnitt sind allerdings die Arena-Kämpfe! So erstaunlich realistisch, wie die Autorin diese schildert, hat man erneut das Gefühl, Sarius zu sein und mit ihm zusammen die anderen zu bekämpfen. Umso genialer die abrupte Unterbrechung durch die Realität, als Nicks Vater kommt und Nick fragt, ob er die Eltern ins Kino begleiten will.

– Abschnitt 3: Kapitel 12 bis 17

Mein lieber Scholli, mittlerweile ist Nick wirklich hochgradig süchtig nach dem Spiel. Denn jeder normale Mensch würde sich hier nur noch an den Kopf greifen bei dem, was mittlerweile abseits der Spielwelt vor sich geht.

Es ist einfach absurd, dass man als Spieler permanent am Bildschirm kleben muss, um nicht aus dem Spiel zu kleben. Das ist wohl die ultimativste Form von Manipulation, die einem überhaupt geboten wird. Aber dass es funktioniert, beweist ja auch die “Fear of missing out”, die Angst, etwas in den sozialen Medien zu verpassen, wenn man nicht regelmäßig seine Netzwerke checkt.

Die Szene am Friedhof kann man außerdem nur als Drohung verstehen, denn das Spiel zeigt Nick unmissverständlich, was passiert, wenn Nick zu sehr aus der Reihe tanzt. Gestorben wegen Neugier, Geschwätzigkeit, Verrat – die Liste lässt sich bestimmt noch eine Weile fortsetzen. Wer noch seine Sinne bei sich hat, würde wohl freiwillig aussteigen, aber das gelingt ja auch Nicks Mitschülern mittlerweile nicht mehr wirklich …

– Abschnitt 4: Kapitel 18 bis 23

Tja, so musste es ja kommen: Nick versucht, sich bei einem mehr als merkwürdigen Auftrag des Boten durchzumogeln und nur vorzutäuschen, dass er seinem Englisch-Lehrer dubiose Pillen in den Tee gegeben hat. Auch wenn das Spiel einmal mehr schlauer ist als er und ihn dafür bestraft, indem es ihn hinauswirft, kann ich nur sagen: Gott sei Dank!

Es bleibt aber auch so unheimlich, denn Nick muss miterleben, wie sein Freund Jamie einen Unfall mit seinem Fahrrad hat, kurz nachdem er und Nick sich gestritten haben. Hier hatte ich erstmals das Gefühl, dass Nick endgültig “geheilt” ist, obwohl er dem Spiel noch immer ein wenig hinterher trauert.

Ein Gutes hat das Ganze allerdings auch, denn Nick bekommt endlich mehr Kontakt zu Emily, die sich von Nick helfen lässt, selbst in das Spiel einzusteigen. Im Gegensatz zu Nick wirkt sie aber alles andere als angefixt, will offensichtlich endlich selbst herausfinden, was es mit den Gefahren des Spiels auf sich hat …

– Abschnitt 5: Kapitel 24 bis 28

Emily stellt Nick Victor vor, einem früheren Freund ihres toten Bruders, der offensichtlich selbst ein kleines Computergenie ist. Nick agiert nun wie die Verstärkung aus dem Hintergrund und kommt dabei Emily näher. Victor enthüllt ihnen dabei auch, dass der Entwickler von Erebos offensichtlich eine Vorliebe für griechische Mythologie hatte – ob ihnen das bei der Lösung des Rätsels um Ortolan helfen wird?

Gleichzeitig kommt heraus, wer für den Unfall von Jamie verantwortlich ist. Wusste ich es doch gleich, dass das kein Zufall war! Nick muss sich auf jeden Fall vorsehen, denn auch bei ihm landet ein Zettel mit einer Drohung.

Interessant finde ich hier aber auch, dass Victor, Emily und Victors Freund Speedy, der mittlerweile auch angeworben wurde, bislang unbehelligt spielen können. Bei der fast allmächtigen und allsehenden KI des Spiels verwundert das doch etwas …

– Abschnitt 6: Kapitel 29 bis Ende

Man könnte ja eigentlich meinen, ich würde gerade für das Finale länger brauchen, wo es doch ein Reread für mich ist. Aber nicht doch, nix da, ich hab mich wieder dabei ertappt, unbewusst das Lesetempo anzuziehen. Und das tue ich normalerweise nur bei Büchern, die mich so richtig bei der Stange halten können.

Trotzdem sehe ich hier am Ende für mich einen kleinen Wermutstropfen, denn ich fand das Ende schon früher nicht zu 100% schlüssig. Ein Spiel, das so schlau ist, das alles weiß, merkt nicht, dass es von Nick und seinen Freunden nun aufs Kreuz gelegt wird? Ich weiß nicht, ich hätte mir da irgendwie mehr erwartet, aber gut bei einem Buch, das insgesamt fast 500 Seiten hat, war es vielleicht auch notwendig, zügiger zu einem Ende zu kommen?

Auf jeden Fall sehe ich hier Potenzial, an das Ende anzuknüpfen, denn einiges bleibt doch offen. Und natürlich bin ich nun gespannt, ob Ursula Poznanski an genau diese offenen Fragen anknüpfen wird oder nicht.

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Leserunde Christina Dalcher – Vox

“Vox” hat meine Neugierde ja schon angestachelt, seit ich es das erste Mal im Mai oder Juni (So genau weiß ich es nicht mehr) zufällig in einer Vorschau entdeckt habe. Jetzt ist es endlich soweit, das Buch ist erschienen und wartet auf unsere Lesermeinungen!

Daher habe ich mich entschieden, eine weitere Leserunde zu diesem Buch hier auf meinem Blog ins Leben zu rufen. Teilnehmen kann jeder, der das Buch auf irgendeine Art und Weise konsumieren will. Sollte dem Hörbuch die Kapiteleinteilung fehlen, bitte bei mir melden, damit wir das klären können.

Christina Dalcher – Vox

Klappentext:
In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!
Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.
Das ist der Anfang.
Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.
Aber das ist nicht das Ende.
Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.

Wie ich mir die Leserunde vorstelle

Das Buch hat insgesamt 80 Kapitel. Beim Vorableseexemplar gibt es außerdem einen Brief der Autorin bzw. ein Interview mit Christina Dalcher, die dem Buch vorangestellt sind. Da diese allerdings in der veröffentlichten Ausgabe nicht vorhanden sind, stelle ich sowohl Brief als auch Interview den eigentlichen Abschnitten optional als Prolog voran.

Es ist mir allerdings gelungen, dank der Unterstützung einer besonders engagierten Buchhändlerin in der Buchhandlung meines Vertrauens (mit der ich mich über diese fehlenden Teile unterhalten habe) ganz legal eine Kopie vom Verlag zu organisieren. Wenn ihr beides lesen wollt, klickt hier :).

Nachdem beim Hörbuch die Kapiteleinteilungen fehlen, gebe ich außerdem die ersten Sätze mit an, die den Beginn des Abschnitts markieren.

– Prolog: Brief der Autorin / Interview mit Christina Dalcher

– Abschnitt 1: Kapitel 1 bis 16

– Abschnitt 2: Kapitel 17 bis 33
“Steven steht als Erster auf und ist aus dem Haus, bevor Patrick und ich unsere morgendliche Routine beginnen.”

– Abschnitt 3: Kapitel 34 bis 50
“Sirenen wecken mich. Sie klingen wie schreiende Tiere in der Stille der Nacht.”

– Abschnitt 4: Kapitel 51 bis 67
“Lorenzos Idee ist riskant, aber unumgänglich.”

– Abschnitt 5: Kapitel 68 bis Ende
“Um fünf Uhr am Sonntagnachmittag, der ein heller, frühsommerlicher Abend voller Grillduft und Junikäfer sein sollte …”

Entsprechende Kommentare dazu sind unterhalb “angelegt”. Und natürlich könnt ihr zu jedem Abschnitt kann nach Lust und Laune kommentieren :).

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Leserunde Art Spiegelman – Maus

Es hat sich recht spontan ergeben, aber dieses Mal gibt es hier auf meinem Blog eine Leserunde zu einem Comic – oder soll ich sagen Graphic Novel? So ganz eindeutig ist das für mich ja nicht wirklich …

Und zwar geht es um etwas, was man wahrscheinlich mit gutem Gewissen einen Klassiker des Genres nennen kann: um “Maus” von Art Spiegelman. Ich weiß gar nicht, wie oft ich mir schon gedacht habe, ja, das solltest du lesen – und trotzdem hat es nicht sollen sein.

Da es nun aber auch sehr gut zur “Wider das Vergessen” Challenge von Sabrina passt, lassen sich damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen 😀 .

Wie immer gilt: Wer das Comic ebenfalls zuhause liegen hat (oder kaufen bzw. leihen möchte), ist herzlich eingeladen, sich dem gemeinsamen Lesen anzuschließen!

Art Spiegelman – Maus

Klappentext:
Die Geschichte von Maus veränderte über Nacht die Geschichte des Comic Strips – aus Kult wurde Kunst.

Berichtet wird die authentische Lebensgeschichte des polnischen Juden Wladek Spiegelman. In Queens, New York, schildert er seinem Sohn die Stationen seines Lebens: Polen und Auschwitz, Stockholm und New York, er erzählt von der Rettung und vom Fluch des Überlebens.

Art Spiegelman hat diese Geschichte aufgezeichnet, indem er das Unaussprechliche Tieren in dem Mund legt: Die Juden sind Mäuse, die Deutschen Katzen.

Wie ich mir die Leserunde vorstelle

Das Buch ist in mehrere große Teile unterteilt, die ich als Orientierung verwendet habe, um das Buch in sechs Abschnitte aufzugliedern.

Abschnitt 1: Teil I Kapitel 1 bis 3
Abschnitt 2: Teil I Kapitel 4 bis 6
Abschnitt 3: Teil II Kapitel 1 bis 3
Abschnitt 4: Teil II Kapitel 4 bis Ende

Entsprechende Kommentare dazu sind unterhalb “angelegt”. Zu jedem Abschnitt kann nach Lust und Laune kommentiert werden :).

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Leserunde Dan Vyleta – Smoke

Als mich ein Mail von Randomhouse bezüglich “Smoke” von Dan Vyleta erreichte, konnte ich einfach nicht anders, ich musste meiner Neugier einfach nachgeben und um ein Rezensionsexemplar bitten. Der Klappentext hörte sich einfach zu verführerisch an 🙂 …

Aus diesem Grund gibt es hier bei mir eine kleine Leserunde – und wer das Buch ebenfalls zuhause liegen hat, ist herzlich eingeladen, sich beim gemeinsamen Lesen anzuschließen!

Dan Vyleta – Smoke

Klappentext:
Wie sähe eine Welt aus, in der jede Sünde, jeder dunkle Gedanke sichtbar wäre? Smoke entführt den Leser in ein England vor hundert Jahren, in dem jede Verfehlung mit Rauch bestraft wird, der dem Körper entweicht. Auch Thomas und Charlie, Schüler eines Elite-Internats, werden immer wieder durch Rauch-Attacken gebrandmarkt, wenn sie den strengen Schulregeln nicht genügen. 

Doch dann finden sie – fast zufällig – heraus, dass die Gesetze des Rauchs längst nicht für alle gelten. Wieso gibt es böse Menschen, die nicht von Ruß befleckt sind? Und welche Rolle spielt der Rauch bei den sozialen und politischen Umbrüchen ihrer Zeit? Auf der Suche nach der Wahrheit begeben sich die Freunde auf eine dramatische Reise voller riskanter Abenteuer und düsterer Intrigen und rufen damit schon bald mächtige Feinde auf den Plan …

Smoke ist ein sprachmächtiger, überbordend einfallsreicher Roman und zugleich eine kluge Parabel, die facettenreich die existenziellen Fragen nach Macht und Moral, Wahrheit und Lüge, Gut und Böse beleuchtet.

Wie ich mir die Leserunde vorstelle

Das Buch ist in mehrere große Teile unterteilt, die ich als Orientierung verwendet habe, um das Buch in sechs Abschnitte aufzugliedern.

Abschnitt 1: ab Seite 9 “I Schule”
Abschnitt 2: ab Seite 106 “II Herrenhaus”
Abschnitt 3: ab Seite 207 “III Gemeine”
Abschnitt 4: ab Seite 305 “Cäsar”
Abschnitt 5: ab Seite 407 “Seemann”
Abschnitt 6: ab Seite 515 “IV Oben und unten”

Entsprechende Kommentare dazu sind unterhalb “angelegt”. Zu jedem Abschnitt kann nach Lust und Laune kommentiert werden :).

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Leserunde Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

Ja, ich oute mich, ich habe das Buch noch nicht gelesen – und es hat jetzt schon verdammt lange seine Zeit auf meinem SuB gefristet. Freundlicherweise hat sich Grinselamm bereit erklärt, mir dabei zu helfen – daher lesen wir jetzt in den nächsten Tagen dieses Buch gemeinsam :). Und wie immer gilt: Wer das Buch auf seinem SuB hat und es eigentlich schon die ganze Zeit lesen wollte, ist herzlich eingeladen, sich anzuschließen!

Klappentext:

Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. 

Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg …

Wie ich mir die Leserunde vorstelle:

Da das Buch insgesamt 22 Kapitel (inklusive “Epilog”) hat, werde ich hier vier Abschnitte machen, die jeweils 5 bzw. 6 Kapitel beinhalten, und entsprechende Kommentare dazu “anlegen”. Zu jedem Abschnitt kann dann nach Lust und Laune kommentiert werden :).

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Leserunde Gabrielle Zevin – Die Widerspenstigkeit des Glücks

Anfang August habe ich es letztes Jahr schon einmal getan, jetzt ist es wieder soweit :). Es gibt eine neue Leserunde auf meinem Blog. Und zwar zu Gabrielle Zevins “Die Widerspenstigkeit des Glücks”. Wie immer gilt: Wer das Buch auf seinem SuB hat und es eigentlich schon die ganze Zeit lesen wollte, ist herzlich eingeladen, sich anzuschließen!

Klappentext:

A.J. Fikry lebt auf einer malerischen Insel, ist umgeben von seinen wertvollsten Besitztümern – Tausenden von Büchern – und ist trotzdem ein unglücklicher Mensch. 

Bis er eines Morgens einen ungebetenen Gast entdeckt: In seiner Buchhandlung sitzt die zweijährige Waise Maya. 

Gegen seinen Willen nimmt er sich des kleinen Mädchens an, und es stellt sein Leben völlig auf den Kopf. Und dann ist da noch die Verlagsvertreterin Amelia, die A.J. nicht so schnell vergessen kann …

Wie ich mir die Leserunde vorstelle

Nachdem dieses Buch in zwei Teile geteilt ist und insgesamt 13 Kapitel hat, werde ich jeweils drei Kapitel eines Teils zusammenfassen und einmal vier Kapitel :).

Betty und ich wollen am 1. Februar starten, natürlich könnt ihr aber auch noch nachträglich einsteigen. Hier gibt es keine Bewerbungsfrist, wer Lust hat, macht mit – ganz einfach.

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