Totally Should’ve Book TAG

Die liebe Julia vom Lizoyfanes Blog hat mich getaggt! Und das schon vor einer ganzen Weile, muss ich gestehen … Ich wollte diesen Tag eigentlich schon viel früher machen, aber es kam mir tatsächlich immer irgendetwas dazwischen. Aber okay, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, daher kommen sie jetzt, meine Antworten zum “Totally Should’ve Book Tag” :).

Die Idee finde ich übrigens ziemlich cool, da kann man so richtig die Phantasie spielen lassen und überlegen, was hätte sein können, wenn es nach dem eigenen Willen gegangen wäre :).

Los geht’s:

Hätte auf jeden Fall eine Fortsetzung haben sollen

“iBoy” war für mich so ein Buch. Nicht dass ich nicht zufrieden war mit dem, was in dem Buch erzählt wurde, aber man hätte hier locker eine Fortsetzung schreiben können, da ist einiges offen geblieben, wo ich gerne gewusst hätte, wie es weitergeht.

Klappentext:
Was tust du, wenn du alle Macht der Welt hast? Wenn du alles weißt und alles kannst? Versuchst du, die Welt vor dem Bösen zu bewahren? Oder willst du einfach nur die retten, die du liebst? Eben war Tom noch ein ganz normaler Junge. Jetzt ist er iBoy – ein Superheld, allwissend und unbesiegbar. Ein iPhone hat seinen Schädel zertrümmert und ist mit seinem Gehirn eine Verbindung eingegangen, die es Tom erlaubt, jede Sekunde online zu sein und sich in alle Datenbanken der Welt zu hacken. Mit seiner iHaut als Schutzpanzer und den Elektroschocks, die er austeilt, ist er den Typen gewachsen, die sein Viertel terrorisieren und Lucy überfallen haben, in die er verliebt ist. Für Tom zählt nur eins: Er will den Überfall auf Lucy rächen und sie beschützen – mit allen Mitteln. Aber sein Rachefeldzug bringt Lucy in tödliche Gefahr. Um sie zu retten, braucht es mehr als seine iBoy-Kräfte …

Hätte auf jeden Fall eine Spin-Off-Serie haben sollen

“Eden Academy” von Lauren Miller. Diese Geschichte könnte man durchaus noch weiter erzählen, finde ich. Und das muss nicht mal mit den Charakteren sein, die die Autorin in dem Buch vorgestellt hat.

Klappentext:
Als Rory an der berühmten Eden Academy angenommen wird, geht für sie ein Traum in Erfüllung! Doch kaum hat sie ihr Zimmer in dem Elite-Internat bezogen, kommen ihr Zweifel an der schönen Fassade. Wer schickt ihr mysteriöse Nachrichten und woher weiß der Absender so viel über sie? Ist an den Gerüchten über einen Geheimbund an der Schule etwas dran? Und was hat das mit der App zu tun, die alle benutzen? Als Rory den geheimnisvollen North kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen. Doch er scheint ihr etwas zu verschweigen …

Ein Autor, der auf jeden Fall mehr Bücher schreiben sollte

Oliver Henkel :). Der Autor ist leider relativ unbekannt, zu Unrecht, wie ich finde. Die Ideen und Settings für seine “Alternate History” Romane sind sehr gut gewählt und auch die Geschichte, die er in diese Alternativwelt einbettet, erzählt er fast immer gekonnt und sehr, sehr spannend. Leider erscheint durchschnittlich nur alle drei Jahre etwas Neues von ihm …

Klappentext seines letztens Romans:
Wilhelm Pfeyfer, Major und Kommandant des Militär-Sicherheits-Detachements in der Hauptstadt von Preußens einziger amerikanischer Provinz Karolina, dem einstigen South Carolina, wird zur Aufklärung eines Falles herangezogen, der so gar nicht seiner Stellung gerecht wird: Die Great Eastern, das bei Weitem größte Schiff seiner Zeit, streift einen Felsen und wird leckgeschlagen, und das mit dem preußischen König an Bord – ein Attentatsversuch? Pfeyfer und das Schiff geraten in die Wirrungen des Sezessionskrieges. Die Nordstaaten haben weit mehr Mühe, die Insurgenten zurück in die Union zu holen, als ihnen lieb ist. Die konföderierten Sklavenhalterstaaten hingegen leiden ohne die gewohnte Ausfuhr von Baumwolle und Tabak große Not. Da bietet ein undurchsichtiger Vertreter eines europäischen Landes gegen eine Gefälligkeit an, den Südstaaten Ausrüstung und Waffen zu liefern. Die Great Eastern kommt als Transportschiff wie gerufen. Das Schicksal scheint sich zugunsten des Südens zu neigen …

Ein Charakter, der mit jemand anderes hätte zusammen kommen sollen

Layla aus “Dark Elements”. Der abschließende Band der Trilogie ist zwar noch nicht erschienen, aber ich glaube nicht, dass sie mit ihrem Gargoyle-Ziehbruder Zayne wirklich zusammen kommen wird. Ich finde zwar auch den Dämon Roth durchaus faszinierend, aber irgendwie ist mir Zayne sympathischer – zumindest seit dem zweiten Band :).

Klappentext:
Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Hätte auf jeden Fall anders enden sollen

“Der Circle” ist hier ein exzellentes Beispiel. Natürlich ist das Ende glaubwürdiger, so wie es ist, aber ein Teil von mir hat sich trotzdem gewünscht, dass es anders ausgegangen wäre …

Klappentext:
Huxleys schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »weisen drei Männer«, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …

Hätte auf jeden Fall verfilmt werden müssen

“Der letzte Tag” von Glenn Kleier. Das war ein Buch bzw. ein Stoff, der bestimmt auch als Film sehr gut rübergekommen wäre, denke ich :). Ich mag halt solche Stoffe sehr gern, die mit bestimmten Ideen spielen und überlegen, wie könnte etwas Bestimmtes unsere moderne Welt verändern …

Klappentext:
In der israelischen Wüste wird ein geheimes Forschungslabor zerstört. Den rauchenden Überresten entsteigt eine junge Frau, die sich als Tochter Gottes zu erkennen gibt. Religiöse Hysterie und blanke Furcht breiten sich aus. Wird Jesa die Menschheit retten – oder ist sie die Vorbotin des Jüngsten Gerichts?

Hätte auf jeden Fall eine TV Serie werden müssen

Die “Lux”-Reihe von Jennifer L. Armentrout könnte ich mir gut als Serie vorstellen, auch wenn es schon mal mit “Roswell” eine Serie in dem Genre gab … Trotzdem könnte man da bestimmt einiges herausholen, wenn die Autorin ihren Humor bei den Dialogen in eine Serie einbringen würde :D.

Klappentext des ersten Buchs:
Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um “neue Freunde” zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat… Dies ist der erste Band der Obsidian-Serie von Jennifer L. Armentrout.

Hätte auf jeden Fall nur eine Erzählweise haben sollen

Die “Holly”-Reihe von Anna Friedrich. Ich habe zwar nur die ersten zwei Bücher aus der Reihe gelesen, aber die vielen unterschiedlichen Charaktere, die hier ziemlich rasch eingeführt wurden, haben mich mehr verwirrt als sonst was … Vielleicht wäre die Geschichte dann auch einen Tick spannender gewesen, wenn sich die Autorin auf einen bestimmten Charakter festgelegt hätte …

Klappentext des ersten Buchs:
Holly ist die glamouröseste Frauenzeitschrift auf dem Markt. Holly sagt, was Mode ist, und bestimmt die Trends. Jeden Monat arbeiten viele Frauen (und ein paar Männer) an der nächsten Ausgabe des Magazins. Sie sind jung, alt, dick, dünn, It-Girls, Intellektuelle, Bitches und Muttis. Sie wollen Karriere machen, Kinder kriegen, aufregenden Sex, die Welt verbessern und neue Schuhe. Machtkämpfe und Intrigen sind in der Redaktion an der Tagesordnung – Journalisten befehden sich, Freundschaften werden geknüpft, und verbotene Affären könnten jeden Moment ans Licht kommen. Die Jobs bei Holly sind hart umkämpft und heiß begehrt. Dementsprechend nervös ist die junge Simone Pfeffer, die neu zu Holly stoßen soll, vor ihrem Treffen mit der Chefredakteurin Annika Stassen. Die fast 50-jährige Stassen, Grande Dame der Medienwelt, gilt als ausgesprochen kühl. Und wie befürchtet, ist sie nicht gerade begeistert von Simones ungewöhnlicher Rolle in der Redaktion. Doch dann passiert etwas Unbegreifliches: Annika Stassen verschwindet spurlos und bleibt unauffindbar. Was steckt dahinter? Ein Skandal? Ein Verbrechen? Von einem Tag auf den anderen ist Deutschlands größte Frauenzeitschrift führungslos. Und das Chaos bricht aus …

Sollte auf jeden Fall eine Coveränderung haben

Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich dafür steinigt :D, aber ich fand das Cover zu “Infernale” nicht sehr reizvoll …

Klappentext:
Der erste Band der neuen Jugendbuch-Reihe von Firelight-Autorin Sophie Jordan konfrontiert Leser mit der Frage, inwiefern unsere DNA unser Schicksal bestimmt. Der Auftakt zu einer spannenden Reihe überzeugt mit packender Action, gefühlvoller Romantik und der schwierigen Suche nach der eigenen Identität. Von klein auf hörte ich Wörter wie begabt. Überdurchschnittlich. Begnadet. Ich hatte all diese Wünsche, wollte etwas werden. Jemand. Niemand sagte: Das geht nicht. Niemand sagte: Mörderin.

Als Davy in einem DNA-Test positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre heile Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung scheitert, ihre Freunde fürchten sich vor ihr und ihre Eltern meiden sie. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll, einen Menschen zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie das werden, für das alle Welt sie hält und vor dem sie sich am meisten fürchtet – eine Mörderin?

Hätte auf jeden Fall das Original-Cover behalten sollen

“Elias & Laia” ist für mich ein perfektes Beispiel. Ich finde auch das deutsche Cover nicht schlecht, aber es fällt gegen das Original doch deutlich ab.

Wobei man hier auch den Titel gleich mit auf die Kritikliste setzen könnte, das Original “An Ember in the Ashes” trifft es deutlich besser, gerade weil beide Charaktere – Elias und Laia – im Verlauf der Handlung als Glut in der Asche (So kann man den Titel wohl am besten übersetzen) bezeichnet werden …

Klappentext:
Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. 

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. 

Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste …

Hätte nach dem ersten Buch aufhören sollen

Die Bücher von Donna Leon zu Commissario Brunetti. Okay, ich würde jetzt nicht sagen, dass die Autorin nach dem ersten Band hätte aufhören sollen, aber ich finde, sie hat schon vor einer ganzen Weile aufgehört, wirklich spannende und fesselnde Krimis zu schreiben … Irgendwann bei Band 15 oder 16 habe ich aufgehört zu lesen (glaube ich), weil ich gemerkt habe, dass ich mich nur noch gelangweilt habe.

Die Verfilmungen sehe ich mir zwar schon immer noch ganz gern an, aber das hängt wohl damit zusammen, dass sie da deutlich rascher auf den Punkt kommen müssen, was die Handlung betrifft. Auf jeden Fall habe ich hinterher nie das Gefühl, wirklich etwas verpasst zu haben, weil ich das entsprechende Buch nicht gelesen habe :D.

So, falls jemand von euch ebenfalls Lust auf diesen TAG hat – bitte gerne :). Jeder, der mag, darf sich von mir getaggt fühlen!

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Wie läuft das mit dem Bücherbloggen?

Unter diesem Titel hat Tobi auf lesestunden.de einen interessanten Blogbeitrag zu unseren Bloggergewohnheiten veröffentlicht. Jeder, der mag, ist aufgerufen, sich ebenfalls dazu Gedanken zu machen. Und damit uns das Ganze leichter fällt, hat er freundlicherweise einen ganzen Sack Fragen dagelassen :).

Wie entscheidest du, ob du über ein Buch bloggst oder nicht?

So eine Art 0815-Regel habe ich da gar nicht. Oft fällt die Entscheidung recht spontan aus dem Bauch heraus, weil ich das Gefühl habe, zu diesem Buch möchte ich etwas sagen. Das passiert zwangsläufig natürlich mit Büchern, die ich sehr gut oder sehr schlecht finde – in beiden Fällen bewegen sie etwas in mir. Eine Ausnahme sind natürlich Rezensionsexemplare oder Bücher, die über Portale wie Blogg dein Buch zu mir finden – logisch. Und dann natürlich noch Bücher, die ich für Challenges lese, wo es nachher eine Rezi zu schreiben gilt. 

Woher nimmst du deine Inspiration für neue Beiträge?

Das ist eigentlich auch ganz verschieden. Manchmal springen mich die Themen einfach an durch das, was ich lese, sehe oder höre. Oft sind auch Beiträge auf anderen Blogs interessant genug, dass ich mir Gedanken dazu mache und diese dann veröffentliche. 

Was willst du mit deinem Blog erreichen?

Ich schreibe gern. Und ein Blog ist für mich eine gute Möglichkeit, das zu tun. Natürlich freue ich mich aber auch darüber, wenn jemand anderem mein Geschreibsel so gut gefällt, dass er es gern liest (Auch wenn wir Blogger keine Autoren im eigentlichen Sinn sind). Wer will denn nicht gelesen werden?

Wie viel Zeit nimmst du dir für das Verfassen eines neuen Beitrags?

Das ist sehr unterschiedlich. Wenn mir ein Beitrag am Herzen liegt, kann es lange dauern, sicher zwei Stunden oder so. Manche schreibe ich aber auch schneller wie beispielsweise die Montagsfrage, wenn ich mich an dieser Aktion beteilige. Da brauche ich dann nur 30 oder 45 Minuten. Manche Beiträge brauchen auch Zeit zum Reifen. Das ist so ein bisschen wie Wein. Da schreibe ich ein wenig daran, mache Pause, schreibe wieder weiter, wenn ich Zeit habe. Solche Beiträge können dann schon auch mal länger im Entwurfsstatus verharren :).

Wie oft erscheint in deinem Blog ein Beitrag?

Etwa alle drei bis vier Tage, wenn es gut läuft. Wenn es nicht gut läuft, kann der Abstand zwischen zwei Beiträgen aber auch mal fünf Tage bis zu einer Woche sein.

Bloggst du regelmäßig und hast feste Tage bzw. Abstände in denen Beiträge erscheinen?

Die Frage sollte eigentlich fast ein bisschen Hand in Hand gehen mit der vorigen :). Eigentlich möchte ich ja regelmäßig schreiben, aber wer mein Blog liest, wird schon gemerkt haben, dass mir das nicht immer gelingt. Manchmal erscheint fünf Tage kein Beitrag, dann dafür wieder zwei Tage hintereinander einer. Ich bewundere in dem Zusammenhang alle Leute, die es schaffen, einen Redaktionsplan zu haben und dann zu festgelegten Zeiten diese Texte dann auch zu schreiben und zu veröffentlichen. Als Vollzeit-Arbeitende reiße ich mir die Zeit oft einfach irgendwo raus und schreibe, wenn es passt …

Hast du einen festen Tag, an dem du Blogbeiträge schreibst und dich um deinen Blog kümmerst?

Nein, leider nicht. Häufig nehme ich mir am Wochenende Zeit, aber auch das klappt nicht immer.

Hast du mehrere Beiträge fertig verfasst als Entwurf, oder veröffentlichst du jeden Beitrag sofort?

Wenn man es genau nimmt: Weder – noch :D. Denn meine Beiträge sind normalerweise immer nur im Entwurf, wenn ich sie noch nicht fertig geschrieben habe. Wenn sie fertig sind, veröffentliche ich sie auch. Da aber immer nur ein Beitrag auf einmal fertig wird, gibt es auch meistens immer nur einen Beitrag pro Tag …

Hast du Hilfsmittel, wie einen Planer, eine App oder irgendein Gadget?

Eigentlich nicht. Ich nutze aber den Entwurfsstatus gerne, um Ideen für Beiträge zu sammeln. Ein Beitrag ist ja gleich mal angelegt, da gebe ich oft einen  Arbeitstitel ein – und das war’s dann erst mal. Erst beim Ausarbeiten wird dann daraus ein echter Text, den ich veröffentliche.

Schreibst du deine Beiträge direkt in WordPress bzw. der Blogsoftware, oder zuerst auf Papier oder in anderer Software?

Fast immer direkt online. Heutzutage ist ja Online-Zeit nicht mehr so teuer wie früher einmal, da tippe ich das gleich direkt in den Editor :D.

Schreibt du die Beiträge auf einmal, oder in mehreren Schritten?

Manchmal ja, manchmal nein. Meine Rezensionen schreibe ich fast immer am Stück herunter, da mir sonst häufig entfällt, was ich sagen möchte. Beiträge wie diesen Fragenkatalog mache ich aber auch mit Pausen dazwischen.

Hast du schon einmal einen Beitrag komplett verworfen, weil du mit der Qualität nicht zufrieden warst?

Nicht wirklich. Eher fange ich an, ihn umzuschreiben. Verwerfen wäre zwar kein Problem, aber das fällt dann unter das bereits erwähnte “Der Beitrag muss reifen” :D.

Wo schreibst du deine Beiträge (z.B. immer auf dem iPad Pro in der Badewanne)? Gibt es ein Bild von deinem „Blogarbeitsplatz“?

Total unterschiedlich. Ich schreibe eigentlich immer da, wo ich grad einen Rechner und Zeit habe. Das kann zuhause sein, unterwegs, wo es halt gerade zeitlich passt :). Am Tablet oder Handy ist mir aber zu mühsam, ich ziehe es vor, eine normale Tastatur vor mir zu haben, denn gerade bei langen Beiträgen bin ich da einfach schneller.

Bloggst du alleine oder mit anderen zusammen?

Ich habe früher einmal mit jemandem zusammen ein Blog gehabt, das hat aber nur mäßig gut funktioniert. Die meiste Zeit kamen die Beiträge doch wieder von mir, weswegen ich mittlerweile meistens alleine blogge. Der Leseratz hier war aber von Anfang an mein eigenes Baby – und das wird er auch bleiben ;).

Machst du für deine Beiträge eigene Fotos? Wenn ja, welche Rolle spielen sie für dich und wie bereitest du sie auf? Wie viel Zeit investierst du für deine Fotos?

Manchmal. Ich gebe zu, ich hätte oft gern mehr Zeit dafür, wenn ich die hübschen Fotos sehe, die andere Buchblogger online stellen, aber abends ist das Licht meistens zu schlecht, um wirklich schöne Bilder zu machen … Und tagsüber habe ich nur am Wochenende Zeit und dann auch nicht oft, weil ich dann auch gerne rausgehe und andere Sachen mache. Aber ich bemühe mich zumindest, immer wieder schöne Bilder rauszusuchen, mit denen ich Beiträge wie diesen hier ein wenig aufhübschen kann (Wenn es jemanden interessiert: Die Fotos in diesem Beitrag stammen von meinem Instagram-Account ;)).

Besprichst du auch Rezensionsexemplare und wie gehst du damit um?

Ja, das mache ich. Ich habe zwar immer wieder mit dem Gedanken gespielt, darauf zu verzichten, aber so ganz loslassen kann ich dann doch wieder nicht … Ich habe es mir aber zur Angewohnheit gemacht, genau zu kommunizieren, ob ich Zeit habe, Rezensionsexemplare zu lesen oder nicht. Und normalerweise nehme ich bei meiner knappen Lesezeit auch nur ein bis zwei Exemplare pro Monat an, damit noch Zeit ist für Bücher von meinem SuB :).

Wie wichtig sind für dich Social Media Kanäle und wie viel Zeit und Aufwand verbringst du, sie zu pflegen?

Ich gebe zu, im Moment habe ich damit ein kleines Problem, weil ich mittlerweile auf vier verschiedenen Kanälen – Facebook, Google+ (zwangsläufig), Twitter und Instagram – angemeldet bin, mich aber gefühlt zu wenig um die Plattformen kümmere. Das ist nicht unbedingt böse Absicht, aber ich hab derzeit einfach nicht die Zeit dafür … Ich habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es wieder besser wird und ich mich wieder mehr kümmern kann :). Also, seht es mir nach, wenn ich aktuell vielleicht ein wenig schweigsamer als sonst bin.

Wie viel Zeit investierst du in technische Anpassungen und Pflege deines Blogs?

In letzter Zeit eigentlich eher wenig, interessanterweise. Ist wahrscheinlich wohl auch meinem Zeitmangel zuzuschreiben, fürchte ich. Ich sollte mir aber mal wieder meine Seitenleiste vornehmen, denke ich, das ist so meine liebste Baustelle, weil ich da immer das Gefühl habe, da könnte man noch etwas optimieren.

Was recherchierst du, bevor du ein Buch rezensierst?

Unterschiedlich. Nachdem ich in der Regel auf bibliographische Angaben verzichte, fällt diese Recherche meistens weg. Wenn ich allerdings ein Hörbuch rezensiere, schaue ich meistens nach, wie lange es dauert, weil ich das gerne angebe. Auch zur Sprecherin oder zum Sprecher sage ich gern etwas. Liegt ein Buch nur als E-Book vor, gebe ich das auch an.

Lese ich ein Buch auf Englisch, schreibe ich mittlerweile auch den deutschen Titel dazu, weil die meisten mit dem mehr anfangen können (Vorausgesetzt, das Buch gibt es auch schon auf Deutsch). Ich versuche also, die Besonderheiten ein wenig herauszuarbeiten, wenn es welche gibt.

Machst du auch einmal eine längere Pause vom Bloggen?

Was ist länger? Eine Woche? Ein paar Wochen oder Monate? Ich weiß nicht genau, wie ich das beantworten soll :D. Ich bin eigentlich schon ein wenig der “Ganz oder gar nicht”-Typ. Sprich: Entweder ich blogge, weil ich es möchte oder ich lasse es bleiben. Pausiert in dem Sinn, dass das Blog eine längere Zeit lang brachliegt, habe ich eigentlich nie …

Beeinflussen dich andere Blogger oder Verlage über Themen oder Bücher zu schreiben? Wie groß ist dieser Einfluss?

Verlage weniger, aber Blogger schon. Besonders dann wenn wieder ein neuer Hype zu einem bestimmten Buch losgetreten wird, werde ich schon neugierig, warum ein einzelnes Buch bei so vielen Leuten so gut ankommt. Es gibt aber auch Titel, wo ich mich nicht anstecken lasse, besonders dann wenn ich weiß, dass das Buch thematisch mich absolut nicht anspricht. Es muss also schon bestimmtes Grundinteresse da sein, dass ich mich von dem Sog mitziehen lasse :).

Wie entscheidend ist für dich die Aktualität eines Buches? Schreibst du lieber über aktuelle Bücher oder ist der Erscheinungszeitpunkt egal?

Wenn ich jetzt sagen würde, dass die Aktualität gar keine Rolle spielt, wäre es gelogen. Ab und zu gefällt es mir schon, auch mal bei den ersten zu sein, die ein bestimmtes Buch vorstellen. Aber es muss nicht um jeden Preis so sein. Ich stelle auch gerne Bücher vor, die schon etwas älter sind. Warum nicht? Vieles hat Aufmerksamkeit auch dann noch verdient, wenn der Reiz des Neuen schon lange verflogen ist. Genauso gern stelle ich auch mal Bücher vor, die eher ein Nischendasein führen. Deswegen bin ich Indie-Autoren auch grundsätzlich gegenüber aufgeschlossen, es gibt schließlich überall Schätze zu entdecken :).

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Unpopular Opinions Book TAG

Ihr Lieben, ausnahmsweise muss ich mir mal einen TAG schnappen, obwohl ich nicht nominiert wurde … Aber ich mag das Thema bzw. die Fragen einfach zu sehr, als dass ich darauf verzichten wollte :D.

1. Ein Buch oder eine Reihe, die sehr beliebt ist, die du aber nicht magst.

“Endgame – Die Auserwählten” war für mich einfach nur eine Enttäuschung. Hier kann ich absolut nicht nachvollziehen, wie man dieses Buch mögen kann. Außer dem Cover finde ich an diesem Reihenauftakt einfach nichts gelungen … Weder die Handlung, noch die Charaktere oder der Schreibstil konnten mich hier ansprechen.

2. Ein Buch, das jeder hasst, du aber toll findest.

Hier habe ich jetzt eine Weile überlegen müssen, weil mir dazu absolut nichts eingefallen ist. Was hier aber ein wenig reinpasst, ist “Isenhart” von Holger Karsten Schmidt. Bekannt wurde die Geschichte um den mittelalterlichen Profiler durch die Verfilmung, die ich – zugegeben – auch nicht sonderlich gut fand.

Das Buch dagegen hat sehr gemischte Rezensionen bekommen, ich fand es aber trotz seines beachtlichen Umfangs deutlich besser als die Verfilmung und hatte das Gefühl, dass es zu Unrecht so verrissen wurde, da sich der Autor wirklich bemüht hat, seine Figur und seine Konflikte in die mittelalterliche Welt zu integrieren.

Klappentext:

Ein Serienmörder im hohen Mittelalter. Der junge Schmied Isenhart versucht ihm als früher »Profiler« auf die Spur zu kommen – und zugleich dem Geheimnis seiner eigenen Existenz. Ein umwerfend spannender Roman aus einer Zeit, in der der freie Geist mit Denkverboten rang – und die uns gar nicht so fern erscheint. 

Anno Domini 1171. Isenhart stirbt bei der Geburt. Und wird wieder zum Leben erweckt. Der wissbegierige Junge, der irgendwie »anders« ist, wächst als Sohn eines Schmieds auf der Burg Laurin bei Spira auf. Zusammen mit Konrad, dem Stammhalter des Hauses Laurin, erhält er Zugang zu einem ungeheuren Privileg: Bildung. 

Isenharts Welt bricht entzwei, als seine heimliche Liebschaft, die Fürstentochter Anna von Laurin, barbarisch ermordet – und ihr das Herz geraubt – wird. Der Mörder ist schnell gefasst und gerichtet. Doch dann ereignet sich ein weiterer Mord nach identischem Muster. Isenhart und Konrad machen sich auf, den Serienmörder mit den forensischen Mitteln ihrer Zeit zur Strecke zu bringen. Die Jagd führt sie bis ins ferne Iberien, in den »Basar des Wissens« von Toledo, wo freie Geister aus Morgen- und Abendland sich austauschen …

3. Ein OTP (one true pairing), das du nicht magst oder eine Dreiecksbeziehung, bei der deiner Meinung nach der Protagonist mit der falschen Person zusammengekommen ist.

Violet und Ash aus “Das Juwel” von Amy Ewing. Auch wenn ich die Grundidee dieser Geschichte durchaus mochte, fand ich diese Liebesgeschichte so absolut unglaubwürdig wie schon lange keine mehr … Instalove in Reinkultur – und ich bin kein Fan von diesen Paaren, die sich schon nach nach wenigen Seiten gefunden haben und am liebsten bis zum Ende ihrer Tage zusammenbleiben wollen.

4. Ein beliebtes Genre, für das du dich nicht erwärmen kannst, das aber scheinbar jeder mag.

Generell ein ganzes Genre zu verurteilen, ist eigentlich nicht meins … Was ich aber nicht leiden kann, ist die Tatsache, dass es im Literaturbereich so extrem viele Trittbrettfahrer gibt, wenn ein bestimmtes Buch extrem gehypt wurde.

Das war vor ein paar Jahren mit Dan Brown so (Auf einmal gab es unheimlich viele Thriller, wo es um Verschwörungen innerhalb der Kirche ging), jetzt ist es mit Shades of Grey wieder dasselbe. Das bedeutet jetzt nicht, dass ich Erotik nicht mag, ich finde es nur schade, dass sich alle Bücher, die jetzt in diesem Bereich erscheinen, irgendwie vom Plot her an SoG orientieren …

5. Ein beliebter Charakter, den du einfach nicht leiden kannst, obwohl ihn/sie jeder mag.

Tessa aus der “After”-Reihe. Ich fand “After Passion” zwar in der ersten Hälfte nicht mal so schlecht, aber dieses Hin und Her zwischen den beiden, was dann bereits in der zweiten Hälfte einsetzt, ist schlimmer als ein Zahnarztbesuch … Diese Figur hat so überhaupt kein Rückgrat! Kaum kommt Hardin wieder angekrochen, fällt sie gleich wieder um und sie haben sofort Sex. Natürlich sind die “After”-Bücher gute Unterhaltung, aber ein etwas merkwürdiges Frauenbild wird mit ihnen schon auch transportiert …

6. Einen beliebten Autoren, den jeder außer dir mag. 

Hier fällt mir als erstes Sebastian Fitzek ein, ehrlich gestanden. Nicht dass ich nicht mag, was ich von ihm gelesen habe, aber seine allerersten frühen Werke haben von der Genialität her nicht mehr viel mit dem gemeinsam, was er jetzt schreibt. Einem Hype gerecht werden zu wollen, ist allerdings bestimmt nicht leicht – und allen recht machen kann man es sowieso nicht …

Genauso wenig verstehe ich in diesem Zusammenhang auch den Hype um Kerstin Gier. Keine Frage, sie schreibt gut und unterhaltsam, aber andere Autoren schreiben genauso gut …

7. Ein stilistisches Mittel in Büchern, das du nicht mehr sehen kannst (z.B. die “verschollene Prinzessin”, der korrupte Herrscher, Dreiecksbeziehungen etc.) 

Dreiecksbeziehungen gibt es seit den “Biss”-Büchern wirklich inflationär in den Jugendbüchern, das ist mir auch schon aufgefallen – und das, obwohl ich lange Zeit nur gelegentlich Jugendbücher gelesen habe … Ansonsten glaube ich, dass fast jedes Genre in der Zwischenzeit so gewisse Klischees hat, auf die immer wieder zurückgegriffen wird.

8. Eine beliebte Reihe/ Trilogie, an der du – im Gegensatz zu allen anderen – kein Interesse hast. 

Ich glaube, an dieser Stelle muss ich sagen, ich kann den Hype um Harry Potter nicht ganz nachvollziehen. Natürlich habe ich wie viele andere die Bücher gelesen und die Filme gesehen, aber jetzt im Nachhinein ist mir nicht ganz klar, warum sich so viele immer noch dafür begeistern … Ob das damit zusammenhängt, dass ich die Bücher als Erwachsene das erste Mal gelesen habe?

9. Eine Buchverfilmung, die du besser findest als das Buch.

Schwierige Frage … Hier musste ich tatsächlich ein wenig nachdenken, weil mir viel mehr Beispiele einfallen, wo mir das Buch besser gefallen hat als das Buch.

Ich denke, “Der Name der Rose” ist ein gutes Beispiel, das Original von Umberto Eco ist ein ganz gewaltig dicker Schinken, wo ich bei meinem Re-Read gescheitert bin, weil ich das ganze politische Geplänkel nicht mehr ertragen habe. Im Film ist da natürlich viel gestrichen worden – und damit die Handlung auf das wesentliche und spannende gekürzt worden :).

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