Der Leseratz nagt an: Calendar Girl “Verführt”

Ihr Lieben, es hilft nichts, es musste eine neue Rubrik hier im Blog her, sonst platze ich! Eine normale Rezension wird “Calendar Girl” einfach nicht gerecht, daher habe ich mir für euch “Der Leseratz nagt an” ausgedacht.

Es ist ja nicht so, dass ich nicht gewarnt worden wäre, aber eine gewisse Restneugier bleibt bei mir immer, wenn ein Buch sich längere Zeit bei uns in den Taschenbuch-Bestsellerlisten hält … Da will ein Teil von mir offensichtlich einfach zu hartnäckig wissen, was die Leute daran gut finden. Mein Freund grinst sich mittlerweile schon immer eins, wenn ich wieder mit einem Erotik-Buch aus der Bib komme – ich schätze, das sagt eh schon alles :).


Das Buch

Autorin: Audrey Carlan
Titel: Calendar Girl “Verführt”

Klappentext:
Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leicht verdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar…

“Calendar Girl” ist eigentlich eine zwölfteilige Reihe, die in den USA ursprünglich monatlich erschien. Im Deutschen sind für die Veröffentlichung als Print-Ausgabe vier Bücher vorgesehen (die jeweils drei Monate enthalten), während die Monate in der E-Book-Ausgabe auch einzeln zu haben sind (genauso wie die Hörbuch-Fassungen).


Bevor wir anfangen: Hier noch die übliche Spoiler-Warnung (Und das ist eine wirklich eine Warnung, denn ich nehme mir kein Blatt vor den Mund!), ich werde sowohl über die Charaktere als auch die Handlung und einzelne Szenen des Buches schreiben – lesen also auf eigene Gefahr!


Eines noch vorab

Da ich mir nicht viel von dem Buch erwartet habe, dachte ich mir, das wird lustig, du markierst ein paar Stellen mit Post-its und schreibst ein paar beißende Bemerkungen auf Twitter … Tja, der Plan ging leider nicht auf. Denn am Ende hatte ich so viele Post-its in dem Buch kleben, dass ich mir gedacht habe, das wird nix, da werd ich ja zum Spammer, wenn ich das alles raushaue :D.

Wahre Liebe gibt es nicht

Das ging schon gleich auf der ersten Seite mit der Figur von Mia selbst los. Wer vier Mal die große Liebe (angeblich) gefunden hat und noch immer nicht dazugelernt hat – tja, dem ist nicht zu helfen. Wie hat das jemand so treffend in einer Rezension formuliert? Ach ja: Sie ist nicht “die hellste Kerze auf der Torte” … Und Mias Freundin Ginelle (Beste Grüße aus einem Porno-Film bei dem Namen) scheint nach ähnlichem Muster gestrickt zu sein:

“Wenn du den Escort-Job annimmst, musst du doch einfach nur hübsch aussehen und viel Sex haben, oder?”
Seite 11

Klar, Mia, den Job schaffst du! Einfach nur locker bleiben! Dann klappt das schon, dass du mal eben dich für Sex mit fremden Männern verkaufst …

Bei der Familie …

Wie praktisch, dass gleich die eigene Tante, die Augen wie grüne Amethyste hat (Amethyste sind übrigens lila, das nur am Rande!), eine Agentur hat, wo man mir nichts, dir nichts anheuern kann, um quasi nebenbei 100.000 Dollar zu verdienen – Sex nicht inklusive. Denn den müssen die Herrschaften nämlich extra bezahlen. Besten Dank auch, liebe Tante, dass du nix Besseres zu tun hast, als deine eigenen Familienmitglieder zu prostituieren … Bei so einer Familie braucht man tatsächlich keine Feinde mehr.

Der Job

Mia nimmt den Job also an, mit dem Vorsatz, den Job zu erledigen – und fällt dann gleich mal aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihr altes Leben vorbei ist:

“Mir dämmerte jetzt, dass mein bisheriges Leben vorbei war. Keine normalen Dates mehr.”
Seite 21

Ja, Mädel, was hast du denn erwartet? Wenn du quasi rund um die Uhr bei deinen Kunden klebst, dass du daneben noch ein Privatleben hast?

Die Regeln

Nächster Punkt: Die Escort-Regeln. Kurz zusammengefasst: Alles machen, was der Kunde will, schön aussehen, keine Dinge aus dem Privatleben erzählen (Das klang sogar relativ realistisch für mich) – so weit, so gut. Dass Mia natürlich nix besseres zu tun hat, als gleich im ersten Monat ihrem Kunden quasi ihre Lebensgeschichte auf die Nase zu binden, tja … Die Regeln gelten halt anscheinend für alle andern, nur für sie nicht (Kunststück, wenn die Tante die Agentur-Besitzerin ist).

Die Kunden

Die Kunden sind natürlich – O-Ton – Sahneschnittchen. Auch klar. Einer wie der andere, angefangen beim surfenden Filmemacher über den Künstler bis zu den beiden schwulen Jungs, zu denen sie im März geschickt wird. Mia fängt schon bei ihrem Anblick regelrecht zu sabbern an … Und natürlich reicht ein Blick, eine kleine Berührung aus, um ihr eine gewisse Hitze zwischen den Beinen zu bescheren.

“[…] Seine nackte Brust schimmerte goldbraun im Schein des Kaminfeuers. Gott, er war das reinste Kunstwerk. Der Feuerschein flackerte über die Berge und Täler seines Waschbrettbauchs, und die wohlgeformten, festen Brustmuskeln ließen mir das Wasser im Mund zusammenlaufen.”
Seite 52

Der Sex

Wobei wir endlich bei dem Punkt wären, wo ich mir gedacht habe, das gibt’s nicht, das glaub ich nicht: die Sex-Szenen. Jeden, der mir erzählt, er möchte beim Orgasmus in den Orbit kommen oder wie ein Flugzeug abheben, werde ich mal eben schief anschauen. Absolute Highlights waren auch die Vergleiche mit dem Efeu (Der Orgasmus hat sie wie Efeu überzogen) oder – mein absoluter Liebling – der Vergleich mit Häcksler:

“Mit einem Grinsen biss er mich in die Brustwarze. Das war’s. Mehr brauchte es nicht. Der Orgasmus zerfetzte mich wie ein Häcksler einen Baum.”
Seite 238

Ernsthaft: Welche normale Frau will denn solche Orgasmen? Mal abgesehen, dass sie irgendwie lebensgefährlich klingen … Daneben waren die unzähligen Wiederholungen, wie ihr jeweiliger Sexpartner sie rammte / nahm / sich steinhart gegen sie presste, eigentlich noch harmlos. Glaubt ihr mir, dass ich irgendwann nicht mehr anders konnte, als laut zu lachen?

Was ist Botanik?

Dass Mia nicht die Schlaueste ist, stellt sie meiner Meinung nach während des Buchs mehr als einmal unter Beweis. Ich meine, gut, manche Fremdwörter sind schwierig, aber wenn sie mit dem Begriff “forensische Pathologie” etwas anfangen kann, dann aber einen Moment später nicht weiß, was Botanik ist, kommt das schon etwas meeeeerkwürdig rüber.

Limo fahren

Genauso befremdlich fand ich die Szene, als sie im Begriff ist, bei der falschen Tür in die Limousine einzusteigen. Ich bin auch noch nie mit einer gefahren, würde aber trotzdem nicht auf der Beifahrerseite bei der Front-Tür einsteigen (Noch nie im TV gesehen, wie das geht, liebe Mia?) … Schräg war das übrigens schon deswegen, weil eigentlich ein Chauffeur hier parat steht, der ihr die Tür zum Einsteigen öffnet, aber gut, was weiß ich denn schon :D.

Alles Schizo oder was?

An einer Stelle flippt sie so richtig aus, als sie erfährt, dass ihr Mr. Januar und Mr. Februar den Bonus bezahlt haben. Ach nein, die Typen waren so toll, da hat sie gern mit ihnen geschlafen – und nein, sie ist doch keine Hure! Sie doch nicht.

“Du hast mich für Sex bezahlt, das ist das Problem! […] Ich bin nicht deine Hure! Das ist heute schon das zweite Mal, dass mich ein Mann behandelt, als wäre ich sein verdammtes Callgirl. Ich hatte doch nicht wegen des Geldes mit dir Sex! Himmel, warum sind Männer nur so blöd?!”
Seite 228

Die Szene war schon deswegen besonders spaßig, weil sie noch am Anfang des Buches sich genau als das bezeichnet. Ja, ist sie nun eine Hure oder nicht? Vielleicht hätte sie sich doch mal informieren sollen, was ein Escort-Girl so macht, ehe sie bei ihrer Tante den Vertrag unterschrieben hat … Es gibt da so Dinge, die nennt man Internet und Suchmaschine, schon mal gehört davon, liebe Mia?

Die Beziehung zur BFF

Der schizophrene Charakter von Mia kommt auch bei anderen Dingen noch deutlich heraus. Sie und ihre Freundin bezeichnen sich beispielsweise gegenseitig als Miststücke (Weil das ja eine ganz besondere Freundschaft ist, die alles verträgt), ääääh, jaaaa? Ich weiß ja nicht, wie ihr das macht, aber …

Die Beziehung zu Vater und Schwester

Nach und nach wird auch Mias Familie vorgestellt, wobei der Vater als Säufer und Opfer ihres Kredithai-Exfreundes eigentlich nicht gut wegkommt – aber eh klar, es ist ja ihr “Pops”, da geht sie doch gern als Escort-Girl, um die Schulden für ihn abzuarbeiten. Genauso zum Kopfschütteln ist aber auch das Verhältnis zu ihrer 19jährigen Schwester:

“Auf keinen Fall würde meine süße, unschuldige Schwester einen Typen um ein Date bitten. Ich war stolz auf sie. Und mit noch viel größerem Stolz erfüllte mich, dass sie mit neunzehn immer noch Jungfrau war.”
Seite 197

Tja, nur weil du, liebe Mia, nicht den Richtigen fürs erste Mal gefunden hast, muss das nicht heißen, dass alle in deinem Umfeld für immer und ewig enthaltsam bleiben sollen bzw. wollen (Als Escort-Girl solltest du da den Mund lieber nicht zu weit aufreißen – oder doch? >:)).

Hure oder nicht Hure?

Damit die Geschichte nicht schon gleich nach dem Januar zu Ende ist, sagt Mia Nein, als Mr. Januar (dem sie ja haarklein ihren “Werdegang” als Escort erzählt hat) ihr anbietet, ihr das Geld für ihren Vater zu geben … Da möchte sie lieber noch weitere 11 Monate als Escort arbeiten und unabhängig bleiben.

Tja, Mia, du bist vielleicht keine Hure, hast aber offensichlich Spaß dran, dich wie eine zu verhalten und dich für deine Gesellschaft – oder was auch immer – bezahlen zu lassen. Oder wie soll man dieses Nein sonst verstehen? Du hättest dir das Geld nämlich auch vorstrecken lassen können und als Schauspielerin / Kellnerin / Was-du-sonst-noch-gemacht-hast abarbeiten können, wenn du den Job wirklich sooooo schrecklich gefunden hättest, wie du getan hast.

Das Wort zum Schluss

Ich glaube, ich habe mich schon lang nicht mehr so schwer getan wie hier, ein Buch zu bewerten. Oft genug dachte ich, das gibt’s nicht, das les ich da jetzt nicht, das ist nicht wahr … Klar, natürlich, das Buch ist kein Ernest Hemingway oder ähnlich Literarisches, das hab ich mir nicht erwartet, Groschenroman trifft es wohl eher, aber dieses Buch hier war schon wirklich ne Liga für sich! Von der Anhäufung der Klischees will ich jetzt gar nicht reden …

Kennt ihr das, dass ein Buch so schlecht ist, dass es schon wieder witzig wird? Wobei ich so den Verdacht habe, dass Frau Carlan keine Parodie schreiben wollte – nur kann man es mit einigermaßen Verstand im Kopf nur noch so lesen! Charakterentwicklung? Tiefe? Fehlanzeige. Dafür viele unfreiwillig komische Sexszenen und eine Protagonistin, deren Verhalten für mich am Ende nur noch schizophren war … Das Thema Prostitution wird außerdem bis zum Umfallen verherrlicht bzw. verharmlost – schade, dass ich die Autorin nicht fragen kann, was sie sich DABEI gedacht hat.

Ergo: Am besten aufs Klo mitnehmen, dort ablachen und dann am besten für immer aus dem Gedächtnis löschen – für alles andere ist das Buch nicht wirklich zu gebrauchen!

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51 Gedanken zu „Der Leseratz nagt an: Calendar Girl “Verführt”

  1. Auch wenn Du Dir mit dem Buch selbst ein bisschen schwer getan hast, die Lektüre Deiner angenagten Einschätzung war ein reines Vergnügen. Mal abgesehen davon, dass ich nun sicher weiß, dass ich mir das Buch sparen kann, hab ich doch einen guten Eindruck davon bekommen, was mich erwartet hätte. Und wer genau das sucht, der kann auch aufgrund Deiner Rezi zum Buch greifen.
    Ich hoffe, die neue Kategorie wird noch oft verwendet – denn das ist eine echte Bereicherung in der Lese-Welt! Toll!

    LG Gabi

  2. Daumen hoch und zwar alle beide und die großen Zehen dazu! Es wird Zeit, dass die Leute anfangen zu hinterfragen, was da in der Bestsellerliste steht und du tust das auf eine wirklich spaßige Art und Weise.
    Ich schließe Gabi an, hoffentlich verwendest du diese Kategorie noch öfters.

    Liebe Grüße Kani

  3. Ach du heiliger Bimmbamm! 😀 Das klingt ja schrecklich. Zwar war dein Rant superlustig zu lesen, aber nun versteh ich den Hype um dieses Buch so gar nicht mehr. Werde weiterhin meine Finger davon lassen. Warum müssen die Frauen in Erotkromanen nur immer so saudoof, charakterschwach und oberflächlich rüberkommen? aaarg!

    LG Nana

  4. Huhu!

    Wow hab ich gerade gelacht! Ich hatte mir so etwas ähnliches schon vorgestellt und bedanke mich schon mal, dass du mich vor diesem Buch beschützt hast! 😀 Die neue Kategorie muss auf jeden Fall beibehalten werden, auch wenn ich dir natürlich keine schlechten Bücher wünsche.
    Aber eine kleine Anmerkung: Amethysten sind lila, ja. Aber die Bezeichnung "grüner Amethyst" wird für Prasiolith verwendet, der wirklich grün ist 😀

    Alles Liebe
    Henny

  5. Oh, ich liebe solche Verrisse!
    Mal abgesehen davon, dass ich solche Bücher nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde, wäre ich spätestens beim grünen Amethyst schreiend davon gelaufen. Dass die Protagonistin so…ähm…geistig unterbelichtet ist, vielleicht hat die Autorin sie alles nicht wissen lassen, was sie selbst erst googlen musste? Was Botanik ist, zum Beispiel?
    Ich hatte viel Spaß mit deinem Beitrag. Wär es nicht so traurig, würd ich glatt nach mehr schreien. 😉
    LG, m
    Hab das mit dem Amethyst jetzt doch mal nachgeschaut. Da dieser Prasiolith schwer zu finden ist, wird er künstlich aus Quarz hergestellt und verliert mit der Zeit in der Sonne seine Farbe. Ich weiß nicht, was das über die Augen der Frau aussagen soll.

  6. Ich liebe deine Rezi!
    Meine Lieblingsstelle ist die, als sie vor ihm auf dem Motorrad sitzt und von hinten mit den Fingern befriedigt wird. Beim Lesen habe ich mich nur gefragt, wie das a) mit der engen Hose gehen soll und b) ob seine Finger ewig lang und aus Gummi sind 😀
    Mein Ding war es nicht…
    Viele Grüße Jasmin

  7. Huhu,

    ich hab ja schon überlegt ob ich das Buch lesen soll. Aber nach deiner Rezi sage ich "Nein DANKE"
    Wahrscheinlich ist deine Rezi interessanter wie das ganze Buch 😉

    Liebe Grüße Nadine

  8. Hi,

    was für eine herrliche Rezension! 😀 Ich habe auch schon viel von dem Buch gehört, doch es ist einfach nicht mein Genre. Nach deiner Rezension weiß ich, das es auch wirklich nichts für mich ist. Doch dein Beitrag ist klasse. *Daumen hoch* 🙂

    Liebe Grüße
    Nicole

  9. Vielen Dank, liebe Kani! Es hat mir viel Spaß gemacht, die Kategorie zu gestalten :). Allerdings hofft ein Teil von mir auch, dass ich sie nicht so oft werde verwenden müssen … Ansonsten muss ich mir doch Gedanken machen, ob der Lesegeschmack unserer Gesellschaft im Ganzen immer fragwürdiger wird.

    Liebe Grüße
    Ascari

  10. Hallo Nana,

    ich hab bisher erst ein Buch gehört, dass den Hype so halbwegs verdient hat – und das war wider Erwarten der erste Teil der "Club"-Reihe. Die Story war zwar nicht unbedingt der Brüller, aber zumindest die Figuren waren nachvollziehbar und im Verhältnis relativ authentisch gezeichnet. Und sie haben normalen Sex miteinander, nicht das ewige weichgespülte BDSM, das ich nun mittlerweile wirklich nicht mehr sehen kann :D.

    Liebe Grüße
    Ascari

  11. Liebe Henny,

    danke für dein Kompliment, klar wird die Kategorie beibehalten, aber es wird sie nur bei Bedarf geben (den ich mir auch nicht so oft wünsche, ehrlich gestanden).
    Nach deiner Anmerkung bezüglich des Steins hab ich gleich mal nachgesehen, wie Prasiolith aussieht. Interessant! Wusste ich tatsächlich nicht, dass es das auch gibt :). Grüner Quarz passt aber schon eher, finde ich. Grüne Amethysten verwirren mich da immer noch :D.

    Liebe Grüße
    Ascari

  12. Hihi, wenn du beim grünen Amethyst schon weggelaufen wärst, dann hättest aber die restlichen "Highlights" verpasst :).

    Die Sache mit den Augenfarben war sowieso eine, die ich am Ende nicht so rausgearbeitet habe, denn Mias erster Kunde hat grüne Augen, die natürlich abhängig von der Situation die Farbe wechseln und der zweite goldbraune bzw. karamellfarbene … Was haben die Autoren derzeit bloß immer mit den Augenfarben??

    Liebe Grüße
    Ascari

  13. Liebe Jasmin,

    das war auch eine Stelle, wo ich überlegt habe, ob ich die reinnehmen soll :). Als die kam, hab ich gleich Mal meinen Freund gefragt, ob das so unrealistisch ist, wie es sich anhört – er macht nämlich regelmäßig Motorradtouren – und: JA!

    Die Szene mit dem Pool ist übrigens ähnlich, da merkt man genau, wer so etwas schon einmal ausprobiert hat und wer nicht :D. In Wirklichkeit ist das meistens nur hart und unbequem …

    Liebe Grüße
    Ascari

  14. Hi Nadine,

    wie du jetzt schon anhand der restlichen Kommentare rauslesen kannst: Ich habe mich am Ende entschieden, ein paar Szenen auszulassen … Aber ansonsten verpasst du nichts, wenn du dieses Machwerk nicht gelesen hast!

    Liebe Grüße
    Ascari

  15. Hey!
    DANKE danke danke 😉 Ich habe das Buch nicht gelesen, so dass ich über den Inhalt nicht mitreden kann, aber du hast mir echt den Tag versüßt. Ich habe soo gelacht, als ich deine "Rezension" gelesen habe. Wunderbar geschrieben, nichts dran auszusetzen. Eine glatte Eins.
    LG
    Yvonne

  16. Hallo Ascari,
    das nenn ich mal ne klasse Rezension! Nicht die übliche Lobhudelei und dann auch noch fundiert und saukomisch. Ich hab mich köstlich amüsiert.
    Gruß Greta

  17. Super Beitrag, ich musste mehrmals laut lachen und habe Respekt davor, dass du das Buch tatsächlich bis zum Ende durchgehalten hast. Mir ist unbegreiflich, wie andere das Buch so in den Himmel loben können. Du hast deine Meinung ja auch noch schön mit Zitaten belegt, sonst hätte ich dir vielleicht fast nicht geglaubt, dass es wirklich so lächerlich ist 😀

    Liebe Grüße!

  18. Was für eine geniale Rezension. Ich habe mich köstlich amüsiert und bin mir absolut sicher das diese das Buch bei weitem in den Schatten stellt.
    Diese Geschichte ist mit Sicherheit von den Lektoren nicht "in Natura" nachgespielt worden sonst wären diese haarsträubenden Szenerien wohl nicht entstanden. Ich grinse ja immer noch😄
    Danke -you made my Day
    Liebe Grüße und eine tolle Lesezeit
    Kasin

  19. Hallo Greta!

    Vielen Dank für dein Kompliment :). Dein Gedanke "nicht die übliche Lobhudelei" hat mich allerdings nachdenklich gemacht, weil er mich wieder einmal daran erinnert hat, wie häufig wir als Buchblogger in den Himmel loben und wie wenig wir kritisieren …

    Liebe Grüße
    Ascari

  20. Ganz ehrlich? Ich hätte gern noch mehr Zitate reingenommen! Ich bin mir aber nicht sicher, ob es erlaubt ist. Dass Zitate mittlerweile in Rezensionen vorkommen, ist üblich, aber ich vermute, man darf es aus rechtlichen Gründen nicht übertreiben …

    Liebe Grüße
    Ascari

  21. Hallo Kasin,

    freut mich, dass ich dich unterhalten konnte :). Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass mir das Lektorat eigentlich leid tut. Wäre ich in der Situation, würde ich mich wahrscheinlich übergeben, so etwas überarbeiten und auf den Markt bringen zu müssen …

    Liebe Grüße
    Ascari

  22. Hey Ascari
    Ach, du hast mich köstlich unterhalten 😀 Auch so einen Häcksler-Orgasmus kann ich also auch getrost verzichten …. und was war denn das für ein Waschbrettbauch, dass es Berge und Täler hat? Nicht dass sie da noch auf ihrem Sabber ausrutscht und abstürzt ….
    Ach ja, ich finde es auch immer schade, dass in diesen New Adult/Erotikromane die Protagonistinnen immer so klischeehaft und doof gezeichnet werden.
    Nach deiner Ausführung hier, reizt es mich ja sogar, "Calendar Girl" einmal auszuprobieren, aber ich glaube, ich verschone mich doch lieber 🙂
    lg Favola

  23. Hi Favola!

    Wie wär's mit der Leseprobe? Die genügt ja schon, um sich ein Bild von der Art und Weise zu machen, wie dieses Buch geschrieben ist ;). Wobei die echten "Highlights" ja erst etwas später kommen 😀 … Nee, ernsthaft, du verpasst absolut nix, wenn du darauf verzichtest!

    Liebe Grüße
    Ascari

  24. Hahahaha, ich hab deinen Post eigentlich nur gelesen, weil ich wusste, dass es dann was zu lachen gibt XD. Ich hätte das Buch ohnehin nie freiwillig gelesen ^^.

    Ein Orgasmus wie ein Häcksler? Was zur Hölle XD?

    Und stolz darauf, dass die kleine Schwester noch Jungfrau ist oder sich nicht traut, jemanden um ein Date zu bitten, können höchstens Amis sein XD (erstes ist ja nur dann eine Leistung, wenn es sich bislang einfach bei niemandem gut angefühlt hat und man die Stärke hatte nein zu sagen). Überhaupt haben amerikanische Medien oft so eine seltsame Doppelmoral, was Sexualität betrifft.

  25. Hallo Ascari,
    ich habe beim besten Willen nicht mehr die geringste Ahnung warum so viele so sehr auf dieses Buch abfahren. Fast war ich ja auch schon soweit meine Nase mal zwischen ein paar Seiten zu stecken, aber ich glaube da lese ich lieber noch mal einen wirklich tollen Artikel und schnappe mir danach ein anderes Buch meiner Wahl…

    Solltest du allerdings auch noch über den 2. Teil oder gar den 3. Teil schreiben bin ich garantiert wieder mit von der Partie.

    LG
    Rena

  26. Hahaha, herrlich!!! Vielen Dank für diesen großartigen Post. Du sprichst mir bei jedem Punkt aus der Seele. Ich hab mich permanent gefragt, warum ich das Buch überhaupt lese, aber nachdem ich einmal angefangen hatte, hab ichs durchgezogen. Mein Fazit am Ende: Wenn mans nicht liest, dann hat man auch nix verpasst. Interessant ist trotzdem immer wieder wie es solche Bucher auf die Bestsellerlisten schaffen und sich dann auch noch ewig da halten. Ein Rätsel das wir wohl niemals lösen werden.

    Liebe Grüße Ina

  27. Ich mache ja um Hype – Bücher generell einen möglichst großen Bogen und genau so habe ich es hier auch gehandhabt. Nach deiner Rezension bin ich auch wirklich froh über meine Entscheiden.
    Ich muss dazu aber sagen, dass deine Rezension ja wohl der absolute Brüller ist! Bitte les mehr "fragwürdige" Bücher und schreib über diese!! 😀

    Liebe Grüße
    AnnaTeresa

  28. Hallo Charlie,

    der Gedanke mit der berühmt-berüchtigten amerikanischen Doppelmoral ist mir an der Stelle auch gekommen … Hätte ich mich doch für Twitter für die Kommentare entschlossen, wäre WTF wahrscheinlich meine häufigste Reaktion gewesen ;).

    Liebe Grüße
    Ascari

  29. Hi Rena,

    am Freitag ist ja der dritte Teil auch bei uns in den Buchhandlungen gelandet – und Ullstein hat u.a. auf Instagram die Werbetrommel gerührt. Ich musste mich wirklich stark zurückhalten, die begeisterten Kommentarschreiber nicht harsch anzufahren, wie man auf sowas abfahren kann …

    Liebe Grüße
    Ascari

    PS: Die ersten Post-its für Teil 2 kleben bereits ;).

  30. Hallo Ina!

    Ich glaub ja immer, dass die Bücher – wenn sie erstmal auf der Bestsellerliste gelandet sind – dort ein gewisses Eigenleben entwickeln. Sprich die Leute kaufen das einfach, weil sie denken, das muss gut sein, wenn es in den Top 10 ist … Egal ob es nun was kann oder nicht :D.

    Liebe Grüße
    Ascari

  31. Hallo AnnaTeresa!

    Ich bin da so ein Mittelding, was Hypes angeht. Manchmal lasse ich mich mitreißen, manchmal nicht. Woran es genau liegt, weiß ich auch nicht, aber in der Regel kann ich meinen Instinkten meist ganz gut vertrauen … Ab und zu reizt es mich aber einfach zu sehen, was so viele Leute an einem bestimmten Buch finden :D.

    Liebe Grüße und danke für dein Kompliment!
    Ascari

  32. Ich kann nicht mehr! Ich liege hier prustend vor Lachen auf meinem Bett weil dein Review genau das zusammenfasst was ich von dem Buch denke!
    Und als es da noch hieß: "Sex ist nicht mitinbegriffen" hatte ich schon gedacht da gäbe es kaum Sexszenen! Tja, denkste.
    Während des Lesens dieses Buches wollte ich eigentlich nur noch zu Goethes Faust greifen, da Mia einfach unfassbar gut das Klischee der ungebildeten Amerikanerin verkörpert und ich während des Lesens schon spüren konnte wie meine Gehirnzellen absterben.
    Schön dass es noch jemanden gibt, dem das Buch genauso gut gefallen hat wie mir! (Hört man die Ironie?)

  33. Hey 🙂

    Hihi, ja hört man :D. Die Autorin beweist übrigens auch mit dem Auftakt zu ihrer "Trinity"-Reihe ganz schön, wo man sich hier bewegt … Hätte nicht gedacht, dass ich nach "Calendar Girl" so schnell einen neuen Rant schreiben würde (falls du noch mehr zum Lachen haben möchtest ;)).

    Liebe Grüße
    Ascari

  34. Ich liebe deine Rezension zu Calendar Girl. Das war heute wirklich der Highlight meines Tages, weil ich den ganzen Tag noch nicht so herzhaft gelacht habe. Ich danke dir <3

    Liebe Grüße
    Anja

  35. Bitte gerne :). Wenn du noch mehr zum Lachen haben willst, du findest bei mir unter Rezensionen unter Rants (ganz am Ende der Seite) einen weiteren Text, den ich über "Trinity", ein weiteres Buch derselben Autorin", geschrieben habe ;).

    Liebe Grüße
    Ascari

  36. Was für ein genialer Verriss 😀
    Ich kenne zwar das Buch nur dem Namen nach, weil ich sowas eher nicht lese, aber ich fand deine Rezension wirklich amüsant 🙂 Ein gutes Beispiel dafür, dass man auch furchtbare Bücher wirklich witzig vorstellen kann! *beide Daumen hoch*
    VG Jennifer

  37. 😂😂😂 ja, es hat funktioniert und ja, ich habe mich köstlichst amüsiert. So viel gelacht habe ich schon lange nicht mehr bei einer Rezension. Und wieder weiß ich, weshalb mir solche literarischen Pornos für Frauen zuwider sind und ich auch in Zukunft meine Finger davon lassen werde. Traurig genug, dass dadurch jungen Mädels ein völlig falsches Frauenbild „vorgelebt“ werden.

    1. Hihi, jetzt weißt du, was ich gemeint habe … Eigentlich dachte ich nach SoG, dass es tiefer nicht mehr geht, aber man soll ja bekanntlich nicht “niemals nie” sagen.

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