Die Leipziger Buchmesse – der Sonntag

Wie bereits angekündigt, gibt es zu den Buchmesse:Blogger Sessions einen eigenen Beitrag :). Da der Sonntag allerdings auch schon unseren Aufbruch und die ersten Kilometer Richtung Heimat sah, konnte ich leider die letzte Session nicht mehr live verfolgen … Ihr könnt aber – so wie ich es mittlerweile auch getan habe – alle Sessions über Voice Republic auch im Nachhinein hören. Bis auf den Workshop sind nämlich alle Sessions aufgezeichnet worden ;).

Hier noch einmal eine kurze Übersicht, welche Themen am Plan standen:

11:15 Keynote: Literaturblogs 2016 – raus aus der Flauschzone!
12:00 Session 1.1: Rechtliche Fragen und Rahmenbedingungen
12:00 Session 1.2: Blogkonzepte
13:30 Session 2.1: Blogger Relations – Podiumsdiskussion
13:30 Session 2.2: Workhop zum Bloggen
14:30 Podiumsdiskussion: Professionalisierung von Blogs

Da die Blogger Sessions erst um 11:00 Uhr starteten, hatte ich vor dem Beginn noch ein wenig Zeit, ein letztes Mal durch die Hallen zu gehen und ein wenig Geld vor Ort zu lassen :). Eigentlich wollte ich auch noch einen letzten Abstecher zum Perry Rhodan-Stand machen, aber dafür war leider keine Zeit mehr …

Noch einmal schnell zur Garderobe und Jacke bzw. Sackerl (alias Tüte) abgegeben und dann rauf in den dritten Stock zu den Konferenzräumen. Obwohl ich nicht als letzte ankam, war der Tagungsraum schon relativ voll – alle warteten offensichtlich mit Spannung auf den Beginn :). Nach der Begrüßung durch Florian Wegener und Oliver Zille, dem Direktor der Leipziger Buchmesse, ging es dann auch schon mit der Keynote von Karla Paul los.

Das Thema “Literaturblogs 2016 – raus aus der Flauschzone” erwies sich schließlich als ein Aufruf zu mehr Professionalisierung. Ein Thema, das den Rest des Tages zum Leitthema der Sessions werden würde, was allerdings so in der Form am Vormittag nicht absehbar war … Besonders in den Sessions “Blogkonzepte” und “Blogger Relations”, an denen ich nicht teilnahm (sie zumindest aber nachgehört habe, Voice Republic, eh schon wissen!) … Stattdessen suchte ich mir die Sessions “Rechtliche Fragen und Rahmenbedingungen” bzw. den Workshop zum Bloggen aus.

Auch wenn rechtliche Themen oft einen Touch von Langeweile haben, ging es in dieser Session alles andere als trocken zu. Während Dr. Stefan Haupt eher allgemeinere Dinge wie Urheberrecht und Zitatrecht besprach, ging Rainer Dresen, der Justiziar der Verlagsgruppe Random House, etwas mehr ins Detail. Hier kamen dann auch die meisten Fragen, die sich hauptsächlich um das Impressum und das Recht, Abbildungen der Buchcover zu verwenden, drehten.

Viel Neues brachte mir diese Session zwar nicht (Warum schrauben sich Anwälte eigentlich immer so, wenn es darum geht, konkrete Antworten auf konkrete Fragen zu geben?), trotzdem fand sie im Großen und Ganzen gelungen, da die wirklich interessanten Dinge erst ganz am Schluss behandelt wurden, als die ersten Fragen aus dem Publikum kamen :).

Mit einer guten Viertelstunde Verspätung starteten wir schließlich in die Mittagspause und – Überraschung – es gab sogar belegte Brötchen und eine Suppe zum Essen. Hätte ich ehrlich gestanden nämlich nicht gedacht, dass etwas geben würde … Allerdings fiel damit mein Plan, nochmal in die heiligen Hallen zum Einkaufen zu huschen, endgültig ins Wasser, denn der knurrende Magen verlangte sein Recht.

Mit denselben 15 Minuten Verspätung ging es anschließend für mich mit dem Workshop zum Bloggen weiter, der sich mit Organisation, Themenplanung und Redaktionsplan beschäftigte. Auch wenn das Thema eigentlich für Neulinge gedacht war, sprach es mich trotzdem an, da ich – Asche auf mein Haupt – so einen Plan (noch?) nicht besitze …

Tina Lurz, Social Media Managerin bei Lovelybooks, überraschte uns hier gleich am Anfang mit Geschenken – es gab die neue Lovelybooks-Tasche für alle Teilnehmer! Da ich nicht beim Lesertreff gewesen war, freute mich dies gleich doppelt, hatte ich die neue Tasche nämlich schon im Netz gesehen und die neuen Besitzer darum beneidet :).

Diese Session selbst war die einzige, die nicht aufgezeichnet wurde, daher habe ich mir hier einige Notizen gemacht. Diese Infos werde ich aber in einem eigenen Beitrag festhalten und mit Links ergänzen, da er auch eigenständig dem einen oder anderen helfen kann, denke ich :).

Die letzte Session “Professionalisierung von Blogs”, die dann auch wieder für alle gemeinsam in einem Raum stattfand, konnte ich leider nicht mehr verfolgen, da ich schon in Richtung Heimat aufbrechen musste …

Trotzdem hat mir dieser Auftakt sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es noch mehr solcher Veranstaltungen für Literaturblogger geben wird. Da Oliver Zille eingangs um Feedback bat, fallen mir spontan zwei Dinge ein:

1) Ein tragbares Mikrofon, damit die Fragen der Besucher ebenfalls bei der Aufnahme zu verstehen sind (Im Nachhinein musste ich da schon wirklich richtig laut aufdrehen – und habe trotzdem nicht immer alles verstanden) und 2) das Verhältnis von Diskussionsrunden zu Informationsveranstaltungen.

Im Grunde gab es nämlich drei Diskussionssessions und nur zwei Informationssessions. Natürlich sind Diskussionen gut und wichtig, aber ich hatte mir in Summe doch ein wenig mehr Information und weniger Diskussion erhofft, da die Blogger Sessions ja nicht gratis waren …

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2 Gedanken zu „Die Leipziger Buchmesse – der Sonntag

  1. Danke für diesen Beitrag =) ich konnte dieses Jahr ja leider nicht an den Blogger Sessions teilnehmen. Aber nächstes Jahr möchte ich das unbedingt nachholen. Hoffentlich finden die dann wieder statt.
    Ich bin auch schon auf deinen Beitrag über die Session mit Tina Lurz gespannt. Ich habe so einen Plan nämlich auch nicht xD *schande*
    Alles in allem haben sich die Sessions aber echt gelohnt oder?
    Natürlich hört man vieles, was man schon weiß, aber man bekommt bestimmt auch immer neue Anregungen und so.
    LG, Chrissi

  2. Hallo Chrissi!

    Vielen Dank für deinen lieben Kommentar :). Ich denke schon, dass diese Konferenz nächstes Jahr wieder stattfinden wird – nur würde ich mir einen anderen Tag wünschen … Der Sonntag dürfte bestimmt für viele ein Heimreisetag gewesen sein (Das hab ich leider vergessen, im Text dazu zu schreiben).
    Alles in allem hat es schon gelohnt, ja. Vor allem deswegen, weil nicht ausschließlich Buchblogger, sondern auch andere Leute da waren, deren Input zu regem Austausch geführt hat.

    Liebe Grüße
    Ascari

    PS: Der Beitrag wird voraussichtlich am Freitag online gehen :).

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