Kindle Unlimited im Test Teil 1

Ich gebe zu, ich habe im Vorfeld zu Amazons “Kindle Unlimited“-Angebot sehr unterschiedliche Meinungen gelesen … Verständlicherweise ist das Lesen mit einer Flatrate umstritten (Ich verstehe alle Argumente, die dagegen sprechen!), neugierig war ich aber trotzdem schon einige Zeit lang, wie Amazon das umgesetzt hat.

Aus gegebenem Anlass (Weil ich jetzt ein Buch lesen will, das es dort im Abo gibt), habe ich beschlossen, den Testmonat in Anspruch zu nehmen. Das Aktivieren ist ziemlich einfach, ohne Amazon-Konto geht es allerdings verständlicherweise nicht. Im Menü unter “Mein Konto” gibt es den Punkt “Mein Kindle Unlimited”. Hat man noch kein Abo, klickt man einfach auf den gelben Button “30 Tage gratis testen” und schon kann es losgehen.

Bücher, die mit dem Format “Kindle Unlimited” gekennzeichnet sind, kann man nun kostenlos ausleihen und lesen. Ausleihen? Ja, allerdings, denn Kindle Unlimited entspricht mit der Flatrate nur einer Leihbücherei, man kann jedoch selbst entscheiden, wie lange man das Buch “ausleiht”.

Im Gegensatz zu Amazon Prime, wo man nur ein E-Book pro Monat leihen und dieses auch nur auf dem Kindle lesen kann, ist “Kindle Unlimited” etwas großzügiger. Hier kann man bis zu zehn Bücher gleichzeitig leihen und auch auf verschiedenen Geräten mit der Kindle-App lesen, nicht nur am Kindle selbst.

Ich habe mir als erstes von Stefanie Sargnagel “Binge Living” geholt und gestern einmal angefangen, darin zu lesen. Die Synchronisation zwischen Handy und Tablet funktioniert auf bewährte Weise (Ich muss bei mir die zwar immer händisch anstoßen, aber sonst klappt es ohne Probleme). Ich bin zwar kein großer Fan vom Lesen am Tablet oder am Smartphone, aber es funktioniert in bewährter Art und Weise, das E-Book von Amazon auf das Lesegerät zu schicken.

Tablet Handy

Wie bereits erwähnt, habe ich jetzt dreißig Tage Zeit, das Angebot gratis zu testen, danach werden 10 Euro im Monat dafür fällig. Schon vom Preis her ist das Angebot daher wohl eher für Vielleser interessant und für solche, die kein Problem damit haben, eher unbekannte Autoren zu lesen.

Dies ist übrigens nach wie vor einer der großen Kritikpunkte von “Kindle Unlimited” und hat sich auch seit der Einführung bei uns nicht groß geändert: Es gibt fast hauptsächlich Indie-Autoren (Okay, und einige wenige bekannte Autoren, Joanne K. Rowling zum Beispiel). Wer gerne auf Englisch liest, wird mit dem Angebot aber auch seine Freude haben.

Wenn ich jetzt vorab schätzen sollte, für wen sich das Angebot nun wirklich rentiert, sind das leidenschaftliche Leseratten, die gerne auch unbekannteren Autoren eine Chance geben wollen. Ich bin jedenfalls gespannt, was mir der Monat damit so bringen wird … Freut euch daher auf den zweiten Teil dieses Testberichts, wenn die 30 Tage um sind :).

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