Leserunde Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

Ja, ich oute mich, ich habe das Buch noch nicht gelesen – und es hat jetzt schon verdammt lange seine Zeit auf meinem SuB gefristet. Freundlicherweise hat sich Grinselamm bereit erklärt, mir dabei zu helfen – daher lesen wir jetzt in den nächsten Tagen dieses Buch gemeinsam :). Und wie immer gilt: Wer das Buch auf seinem SuB hat und es eigentlich schon die ganze Zeit lesen wollte, ist herzlich eingeladen, sich anzuschließen!

Klappentext:

Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. 

Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg …

Wie ich mir die Leserunde vorstelle:

Da das Buch insgesamt 22 Kapitel (inklusive “Epilog”) hat, werde ich hier vier Abschnitte machen, die jeweils 5 bzw. 6 Kapitel beinhalten, und entsprechende Kommentare dazu “anlegen”. Zu jedem Abschnitt kann dann nach Lust und Laune kommentiert werden :).

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42 Gedanken zu „Leserunde Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

  1. Ich hör grad von den Avett Brothers "I would be sad". Was sehr passend zu der Stimmung ist, in der Layken und Will gerade sind. Ich find's schon mal gut, dass die zwei eine Leidenschaft zu einer Countryband teilen :). Am Anfang hab ich mir schon gedacht, komisch, dass sich die schon so vertraut sind. Irgendwie ist das was Amerikanisches, oder? Oder ist das zu sehr ein Klischee?! Selten, dass man jemanden trifft und nicht auf den Alltag, sprich den Job, zu sprechen kommt. Wir definieren uns ja sehr dadurch. Das könnte allgemein etwas abnehmen…

    Trotzdem ist die Geschichte bis hierher ein Klische. Lehrer verliebt sich in Schülerin… Alles schon mal gelesen… Daher bin ich gespannt, wie es weiter geht…

    Den Schreibstil find ich gut, sehr leicht zu lesen, daher zieht er einem auch in seinen Bann…

  2. Nachdem ich es nicht so mit Country habe, hat mir die Band eigentlich nichts gesagt, aber wozu gibt es Youtube 😀 …

    Diesen ersten Abschnitt fand ich jetzt ehrlich gestanden nicht so extrem überzeugend (Ich reagiere auf Insta-Love mittlerweile fast schon allergisch). Wobei ich mich noch immer frage, warum keiner auf die Idee gekommen ist, den anderen zu fragen, was er macht. Ist das so selbstverständlich, dass man mit 18 schon studiert? Und kann man umgekehrt mit 21 tatsächlich schon an einer Schule unterrichten? Bei uns waren die Praktikanten doch wenigstens Mitte Zwanzig, wenn ich mich richtig erinnere … Naja, mal sehen, wie es weitergeht.

    Was den Schreibstil angeht, gebe ich dir recht, er ist angenehm und schnell zu lesen :).

  3. Oh, oh, jetzt kommt es ja wirklich knüppeldick für Layken … Ihr anfänglicher Verdacht, dass die Mutter einen neuen Verdacht hat, entpuppt sich als etwas viel Schlimmeres.

    Irgendwie war ich hier recht zwiegespalten, gebe ich zu. Jetzt darf sie schon nicht mit Will zusammensein, weil ihn sonst den Job kosten würde, da muss sie sich jetzt auch noch mit diesem erneuten Schicksalsschlag auseinandersetzen. Hier drückt die Autorin für meinen Geschmack ganz schön viel auf Tränendrüse (wobei es aber funktioniert hat, ich hab weinen müssen, als ich das gelesen habe). Emotional hat es mich also schon abgeholt, andererseits wirkt es irgendwie wie ein bisschen too much …

  4. Layken muss sich damit auseinandersetzen, dass ihre Mutter sterben wird. Sehr rührend hier die Szene mit der Basagne, wobei ich hier die Reaktion von Kel nicht ganz überzeugend fand. Es klang eigentlich so, als ob er nicht verstanden hätte, was passieren wird. Oder ist das eine Verdrängungsreaktion, wo er den Tod des Vaters so unmittelbar miterleben musste? Mal sehen … Layken bekommt jedenfalls Unterstützung ihrer Freundin Eddie, die es offensichtlich nicht leichtgehabt hat (In diesem Buch hat offensichlich jeder schon irgendwelche Schicksalsschläge verkraften müssen, ähem). Trotzdem fand ich die Szene mit ihrem Geburtstagsfest und den Luftballons sehr süß …

  5. Geweint hab ich zwar nicht, weil ich das Buch bis jetzt in der Öffentlichkeit gelesen habe und immer wieder Pausen dazwischen waren (wie kannst du denn eig. schon fertig sein?! :)) und ich es verdauen konnte, aber schon hart, das mit ihrer Mutter.

    Wobei vorher, dieses "Wir dürfen uns nicht haben" Ding gepaart mit "Warte auf keinen Fall" war mir zu viel Jugendgedöns… Warum nicht ein Jahr warten. Was ist schon ein Jahr im Gegensatz zu deren beiden restlicher Leben…

    Durch den Schreibstil holt das Buch einen aber emotional ab und man fiebert schon mit.

    Und Eddie mag ich :). Die is kuhl :).

  6. Ich glaube, in den USA schließen die mit ca. 17 Jahren die High School ab. Wenn man also direkt aufs College wechselt, könnte das schon sein, dass die meisten mit 18 bereits studieren.
    Vor allem, weil Will ja auch davon ausgeht, dass Layken schon mehrere Monate 18 ist – rein theoretisch würde es also passen.

  7. So, ich habe heute direkt den ersten Teil beendet 🙂
    Und, wie ich ja schon bei Twitter gesagt habe, machte mich diese ganze Bäm-Boom-Bäm-Liebe erst einmal skeptisch. Ich finde solche Begegnungen einfach dermaßen unrealistisch *augen verdreh* Das ist vorrangig auch der Grund, warum ich mich im Moment von YA fernhalte.

    Ich muss allerdings sagen, dass mich die Entwickelung dann doch etwas überrascht hat – damit, dass Will ihr Lehrer ist, hätte ich echt nicht gerechnet. Der Klappentext hast ja auch (ausnahmsweise) so gar nicht dazu verraten, was ich aber auch gut finde.

    Ob mir das Buch gefällt, kann ich jetzt noch nicht so genau sagen. Ich finde den Schreibstil auf jeden Fall angenehm, er passt zu den Charakteren und dem Alter der Zielgruppe, aber die Geschichte ist eben noch nicht so ganz bei mir angekommen. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt 🙂

  8. Ich hab eigentlich nochmal nachgesehen, ehe ich den Kommentar geschrieben habe … Die Überraschung mit den Ballons kommt doch noch im letzten Kapitel vor – oder hab ich mich da verschaut?

  9. @Sas Auf jeden Fall würde es mehr Sinn ergeben, wenn man drüben bereits ein Jahr früher an die Uni gehen würde – auch in Hinsicht darauf, dass Will schon Referendar ist …

    Ad Insta-Love: Ja, die gibt es mittlerweile wirklich ziemlich inflationär, aber es gibt Gott sei Dank auch Ausnahmen 🙂

  10. @Betty

    Ich hab heute Morgen eine Lesestunde geschenkt bekommen, weil ich schon so früh wach geworden bin 😉 … Eddie hat mir auch gut gefallen, wobei mir ihre Fröhlichkeit bei ihrem Hintergrund manchmal auch etwas aufgesetzt vorgekommen ist …

  11. Dann hab ich's mir falsch eingemerkt :). Nicht tragisch. Die Geburtstagsfeier passt irgendwie nicht so recht rein, auch wenn sie süß ist :). Irgendwie too much.

  12. Ganz schön gemein von Will, dass er Layken wieder so abserviert. Rührend fand ich, wie die zwei Familien zusammen wachsen. Und die Szene mit dem Halloweenkostüm ist der Knaller :). Das ist meine Lieblingsszene im Buch. Dicht gefolgt von der Chuck Norris Nachsitz Szene :). Zum Schrein :).

    So, jetzt muss ich gleich wieder zugeben, dass ich kein Roboter bin. Komische Seite. But I am only here for the robots :).

  13. Mir hat das Buch gut gefallen. Es passiert so schön viel! Hat mich sehr gut unterhalten. Demnächst schreib ich noch mehr, jetzt erstmal schlafen :). Und noch ein bisschen The Avett Brothers hören :).
    Liebe Lesegrüße

  14. Wo er sie das letzte Mal anfängt zu küssen, hab ich ihre Reaktion sehr gut nachvollziehen können – da wäre ich an ihrer Stelle nämlich auch sauer gewesen, wenn das ein Typ mit mir gemacht hätte …

    Dass sich die Kinder als "verkrebste Lungenflügel" verkleiden wollen, fand ich ehrlich gestanden etwas schräg … Ich schätze, bei uns wäre die Reaktion darauf wohl wie die der Lehrerin. Und im Verhältnis hat die Mutter sehr gelassen reagiert, da weiß ich nicht mal, was ich dazu sagen würde …

    Und wenn ich ehrlich sein will, kam der Schluss und damit das bittersüße Happy-End ein bisschen schnell für mich … Wie praktisch, dass es da diesen Vorfall gibt – und dann löst sich alles, was der Liebe im Weg steht, quasi in Wohlgefallen auf? Ach jaaaaa, wenn doch das echte Leben manchmal so einfach wäre 😀 …

  15. Ich bin im Moment etwas zwiegespalten, muss ich gestehen. Einerseits hat es mir gut gefallen (Da waren einige für mich sehr berührende Dialoge, vor allem gegen Ende hab ich viel weinen müssen), aber die Entwicklung der Handlung und der Charaktere fand ich nicht immer überzeugend. Auch den Schluss fand ich etwas konstruiert, damit es doch noch ein Happy-End für die zwei geben kann … Das lässt mich jetzt allerdings auch etwas ratlos zurück, wie ich das Buch bewerten soll, muss ich gestehen … Lasst mich bitte wissen, wie ihr euch entscheidet!

  16. Ich geb dir vollkommen recht. Das Buch hat seine Schwächen und Klischees. Mir kam das Ende auch ein bisschen zu schnell, aber es hat mich wirklich gut unterhalten und es hat mir Spaß gemacht zu lesen. Deshalb ich ich 4 Sterne gegeben.

    Finde es von der Thematik und dem Schreibstil vergleichbar mit Elenor und Park (was mir aber besser gefallen hat – so süß :)) und Bücher von Antje Barbendererde (wenn man mal den Indianeraspekt außen vorlässt).

  17. Dieses Liebes-Geschwafel ist für mich ja einer der Gründe, warum ich um YA in den meisten Fällen einen großen Bogen mache. Dafür bin ich anscheinend mittlerweile zu alt 😉

  18. Ich gebe euch beiden Recht: das ist schon sehr viel Tobak. Für mich typisch Jugendbuch, muss ich sagen. Aber irgendwie hat es mich nicht sooo sehr gestört, wie gedacht – normalerweise reagiere ich echt allergisch auf so etwas, aber anscheinend ist mir das Buch sympathisch 😉

    Ich finde Eddie auch echt super! Auch wenn sie ein sehr klischeehafter Kumpel-Charakter ist (eigentlich fehlt noch, dass sie etwas übergewichtig ist, das aber mit ihrem fröhlichen Wesen total ausgleicht). Aber – ich sage es immer wieder – es ist eben ein Jugendbuch 😉

  19. Ich muss zugeben, dass ich in der Szene mit Kel das erste Mal ein paar Tränchen im Auge hatte. Auch wenn sie, wie ihr schon gesagt habt, ein wenig unrealistisch wirkt… auf der anderen Seiten: wissen wir wirklich, wie ein kleiner Junge darauf reagiert, wenn die Mutter stirbt? Ich könnte mir schon vorstellen, dass er es einfach verdrängt bzw. deshalb runter spielt…

    Alles im Allem finde ich aber die Reaktionen auf die Krankheit ziemlich gut gemacht. Diese Putz-Aktion von Layken und ihre Hysterie kann ich total nachvollziehen und auch, dass die Mutter mit ihr über alles reden will, etc.

    Ich sage es gerne nochmal: ich finde das Buch weniger schlecht, als erwartet 😉

  20. Ich muss ja gestehen, dass ich das Buch auch noch immer nicht gelesen habe. Ich düse allerdings morgen für 2 Wochen in den Urlaub und da stehen die Chancen doch gut, dass ich es endlich von seinem SuB-Dasein befreien kann. ♥

    Schönen Sonntag und viele LG,
    Nana

  21. Oh, du Glückliche! Na, dann wünsch ich dir ein paar schöne Tage :). Würde mich übrigens freuen, wenn du vielleicht nach dem Lesen einen kurzen Kommentar da lässt :). Im Moment interessiert es mich wirklich sehr, was andere von diesem Buch halten ;).

    Liebe Grüße
    Ascari

  22. Ich würde es so jetzt für mich nicht unbedingt formulieren, aber sagen wir mal so: Ich hab es ganz gern, wenn neben der Liebesgeschichte auch noch andere Dinge passieren – reine Liebesromane finde ich mittlerweile oft ziemlich vorhersehbar :D.

  23. Also, ich muss ja sagen, dass Will nach der Szene im Waschraum in meiner Gunst sehr gesunken ist. So ein Arschloch… er weiß genau, was Layken für ihn empfindet und dann stößt er sie (erneut) so brutal von sich.
    Beim ersten Mal konnte ich es noch ein wenig nachvollziehen, da sind die Gefühle mit ihnen durchgegangen und er hat es bereut – okay. Aber dann nochmal? Und dann so extrem? Ich hätte ihn dahin getreten, wo es wirklich weh tut *grummel*

    Ansonsten ist das Ende so ziemlich das, was ich erwartet habe – HAPPY END! Alles löst sich auf, alles klappt irgendwie und am Ende sind dann doch alle (trotz der fehlenden Mutter) glücklich. Hat mich nicht groß überrascht, weshalb es mich auch nicht groß gestört hat 😉

  24. Ich muss sagen, dass ich das Buch alles in allem eigentlich ganz gut fand. Es ist eigentlich so gar nicht mein Genre, aber ich hatte trotzdem Spaß beim Lesen und nur selten solche Head/Desk-Moment, die in anderen YA/NA-Sachen einfach andauernd passieren 😉
    Ich mochte die Charaktere (Stereotypen/Klischees hin oder her) und auch die Entwicklung der Geschichte. Es wirkte im Großen und Ganzen relativ realistisch.

    Und ja, es überrascht mich selber, dass ich so positiv darüber denke 😉 Ich könnte mir sogar vorstellen, den zweiten Band auch noch zu lesen…

  25. Aber darf ich mich noch kurz über die Übersetzung des Titels aufregen? Der lautet nämlich im Original "Slammed"… ich meine, WTF?
    Ich kann mir vorstellen, dass es sehr schwer ist, den 1:1 ins Deutsche zu übernehmen, aber "Weil ich Layken liebe"? Es passt zwar zu Buch (zumindest ein bisschen, ich finde den Titel an sich allerdings schon doof, weil er so nichtsaussagend ist), aber hat so überhaupt nichts mit dem englischen zu tun *grummel*

  26. Ich hab in das Hörbuch reingehört – und musste mich sofort den meisten Kritiken auf Audible anschließen. Die Art und Weise, wie die Sprecherin das Buch liest, geht gar nicht …

  27. Ich finde, das Hörbücher sowieso eine sehr schwierige Sache sind… da muss schon vieles zusammen passen, damit man es wirklich genießen kann: Stimme, Erzählweise, Betonungen.

  28. Huhu, zum Titel: Ich find den auch nicht so toll, aber wenn man senkrecht liest ergibt es: Will (was besser zum zweiten Buch passen würde, ja). Das find ich etwas witzig. 🙂

  29. Ja, das ist mir beim Schreiben meiner Rezension bzw. beim Suchen des Covers dafür auch aufgefallen. Das könnte natürlich sein, warum sie das Buch so genannt haben (da wussten sie ja wahrscheinlich noch nicht, dass es einen zweiten Teil geben wird)

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