Rezension Andreas Gruber – Todesurteil

“Todesurteil” ist der zweite Roman aus der Reihe um den niederländischen Profiler Maarten S. Sneijder von Andreas Gruber. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal von Random House angefordert, weil ich es sowieso schon auf meiner Wunschliste hatte und neugierig auf die Hörfassung war.

Zum Inhalt:

In der Nähe von Wien wird ein kleines Mädchen im Wald gefunden, das auf seinem Rücken eine großflächige Tätowierung eines Gesangs von Dantes Inferno hat. Gleichzeitig werden weitere Mädchenleichen in der Gegend gefunden … In Wiesbaden hingegen beginnt Sabine Nemec ihr Studium zur Ausbildung als BKA-Beamtin, bei dem sie auf die Spur mehrerer Mordfälle kommt, die nur oberflächlich nichts miteinander zu tun haben.

Meine Meinung:

Dies ist mein erstes Buch von Andreas Gruber, ich bin also noch ein absoluter Frischling, was seine Romane angeht :). Ursprünglich wollte ich “Todesfrist” (den ersten Teil) eigentlich zuerst lesen, aber die Leserunde auf Lovelybooks mit Andreas Gruber hat mich dann doch zum zweiten Teil zuerst greifen lassen.

“Todesurteil” weist zwei Handlungsstränge auf, einen in Österreich und einen in Deutschland, die relativ lange nebeneinander dahinlaufen, ehe im letzten Drittel auf einmal die Gemeinsamkeit sichtbar wird. Nachdem ich den ersten Teil (noch) nicht kenne, waren für mich viele der Anspielungen auf den ersten Teil nicht ganz so verständlich, jedoch mindern sie das Hörvergnügen nicht und man versteht auch so, dass Sabine Nemec und Maarten S. Sneijder schon einmal zusammengearbeitet haben, um einen Serienmörder zu fassen.

Gruber versteht es, die Handlung kontinuierlich aufzubauen und Spannung zu erzeugen. Die knapp 15 Stunden Hörbuch habe ich in gut einer Woche durchgehört, das spricht für die Geschichte :). Achim Buch macht seine Sache als Sprecher sehr gut, vor allem den niederländischen Akzent Sneijders bekommt er sehr gut hin, finde ich. Den Namen werde ich mir merken!

Die Charaktere werden einem beim Lesen schnell sympathisch. Auch der raubeinige Maarten hat eine Charakterzüge an sich, die zeigen, dass er nicht nur ein Miesepeter, Kontrollfreak und Misanthrop ist. Auch der Humor kommt nicht zu kurz!

Warum ich dem Buch schlussendlich doch keine fünf Sterne gebe, hängt mit dem Schluss zusammen, den hätte ich mir nämlich ehrlich gestanden etwas anders gewünscht … Werde hier jetzt aber nicht ins Detail gehen, da das einen Spoiler darstellt, deswegen müsst ihr damit vorlieb nehmen ;).

Mein Fazit:

Ein super spannender Thriller mit sympathischen Charakteren und einer ungewöhnlichen Idee, bei dem ich mir allerdings ein anders aufgebautes Ende gewünscht hätte. Trotzdem werde ich jetzt bestimmt noch den ersten Teil lesen, einfach weil ich jetzt die Vorgeschichte kennenlernen möchte :).

  • ★★★★
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