Rezension Andreas Suchanek – Ein M.O.R.D.s-Team “Der lautlose Schrei”

Neben der SF-Serie “Heliosphere 2265” (Die Rezension zum ersten Band findet ihr hier, die weiteren auf Lovelybooks) hat der Autor Andreas Suchanek 2014 eine weitere Serie gestartet, die allerdings in einem anderen Genre zuhause ist.

“Ein M.O.R.D.s-Team” erzählt die Geschichte von vier sehr unterschiedlichen Jugendlichen, die auf einmal in einen alten Mordfall verwickelt werden, der nie aufgeklärt wurde. Der Name leitet sich dabei von den Anfangsbuchstaben der vier Helden ab: Mason, Olivia, Randy und Danielle.

Anfangs erinnerten mich die Namen der vier noch ein wenig an die “Fünf Freunde” von Enid Blyton (Hier erlebten ja auch zwei Jungen und zwei Mädchen zusammen mit einem Hund ihre Abenteuer), muss ich gestehen. Da Andreas seine Serie allerdings als sogenannte “All Age”-Serie bezeichnet, dürfen sich Groß und Klein gleichermaßen angesprochen fühlen :).

Klappentext:

Mason, Olivia, Randy und Danielle sind vier Jugendliche, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Als Mason unschuldig eines Verbrechens bezichtigt wird, kommt es zu einer turbulenten Kette von Ereignissen, die die vier Freunde zusammenführt. Gemeinsam versuchen sie, den Drahtzieher hinter der Tat dingfest zu machen.

Dabei stößt das M.O.R.D.s-Team auf einen dreißig Jahre zurückliegenden Mordfall. Entsetzt müssen sie erkennen, dass ihre Eltern Teil eines gigantischen Rätsels sind, das sich bis in die Gegenwart erstreckt. Sie beginnen zu ermitteln, um die eine Frage zu klären, die alles überschattet: Wer tötete vor dreißig Jahren die Schülerin Marietta King?

Meine Meinung:

Der Auftakt zu einer Serie gehört meiner Meinung nach zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt. Auch wenn ich kein Autor bin, stelle ich mir das nicht so leicht vor. Einerseits geht es um die Grundlagen, das Setting und um die Charaktere, andererseits soll der Band die Handlung in Gang setzen und den Leser sooo neugierig machen, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

Ich habe den ersten Teil des M.O.R.D.s-Teams bereits vor einem Jahr einmal angefangen, allerdings hat mich die Leseprobe damals nicht so sehr angesprochen. Sagt man heute eigentlich noch “Direx”? Allerdings, okay, ich bin mit dem Jugendslang von heute nicht wirklich vertraut :D.

Gott sei Dank habe ich jetzt dem ersten Teil eine richtige Chance gegeben, denn wirklich Schwung bekommt die Geschichte eigentlich erst ab der zweiten Hälfte, wo die vier unterschiedlichen Jugendlichen Mason, Randy, Danielle und Olivia auf ein geheimes Versteck und Hinweise stoßen, dass ihre Eltern offensichtlich Dreck am Stecken haben und in einen Mord in den 80ern verwickelt sind …

Ab dann spielt das M.O.R.D.s-Team seine Stärken aus und der sehr flüssig zu lesende Roman lässt einen nicht mehr los, so dass man eigentlich gar nicht mehr anders kann, als ohne Pause weiterzulesen, bis man zum Schluss kommt.

Auch wenn ich vom Autor persönlich erfahren habe, dass man so richtig süchtig erst ab Band 4 wird: Ich finde, man wird schon bei Teil 1 mit einigen Geheimnissen und Rätseln konfrontiert, die einen durchaus bei der Stange bleiben lassen :D. Gott sei Dank habe ich bereits die Folgebände vorliegen, es liegt also nur an mir und meiner (aktuell wenig vorhandenen) Zeit, wann ich weiterlesen werde!

Mein Fazit:

Die Frage aus dem Klappentext bestimmt bereits im ersten Teil der Serie die Handlung, wenn auch im Hintergrund. Recht schnell merkt der Leser jedoch, dass die Geschehnisse aus der Vergangenheit mit denen aus der Gegenwart verknüpft sind. Andreas versteht es geschickt, bereits in Teil 1 auf die Serie neugierig zu machen. Einzig und allein die moderne Jugendsprache fand ich nicht besonders überzeugend, aber das tut der Spannung Gott sei Dank keinen Abbruch :).

  • ★★★★
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2 Gedanken zu „Rezension Andreas Suchanek – Ein M.O.R.D.s-Team “Der lautlose Schrei”

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