Rezension Andreas Suchanek – Heliosphere 2265 “Das dunkle Fragment”

Ich gebe zu, vor einigen Jahren habe ich SF und Phantasy fast ausschließlich in Form von Romanheften gelesen. Perry Rhodan, Maddrax, Sternenfaust, ich habe sie mir alle sehr gerne und regelmäßig zum Lesen geholt :). Nach und nach wurden die Serien dann aber entweder eingestellt oder ich habe das Interesse an ihnen verloren (so wie bei Sternenfaust beispielsweise).

Heliosphere 2265 erinnert mich an einigen Stellen an genau diese Serie – Sternenfaust. Das ist aber nicht im negativen Sinn gemeint, denn mir hat die Serie am Anfang wirklich Spaß gemacht. Ich mag meine SF halt “übersichtlich” – Raumschlachten, Aliens, interessante Charaktere, gemischt mit ein paar Rätseln (Als Leser will man ja überlegen, was da auf einen noch alles zukommt), aber zu verworren soll es für mich auch nicht sein :D.

Zum Inhalt:

Worum geht es bei Heliosphere 2265? Eine neue Mannschaft aus Personen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund wird auf einem Schiff mit einem neuen Antrieb – Interlink genannt – auf ihre erste Mission geschickt. Sie entdecken ein havariertes Schiff in einem unbewohnten System, deren Mannschaft offensichtlich geistig verwirrt Selbstmord begangen hat. Und auf einem der Planeten existiert ein unbekanntes Artefakt, das mit dieser Entwicklung zu tun haben könnte …

Meine Meinung:

Andreas Suchanek versteht es ausgezeichnet, uns sowohl einige der  Besatzungsmitglieder und ihre inneren Konflikte als auch eine interessante Story zu präsentieren, die neugierig auf den zweiten Teil macht. Ich für meinen Teil halte den ersten Band einer neuen Serie sogar für den schwersten überhaupt, denn einerseits muss man ja einmal in die neue Serie einführen – erklären, worum es geht – und andererseits genügend Dinge im Dunkeln lassen, dass man als Leser dabei bleiben und weiterlesen möchte.

Schwächen habe ich für mich persönlich eigentlich nur bei den Handlungen des Captains entdeckt, weil ich nicht nachvollziehen konnte, wie jemand relativ kaltblütig Crewmitglieder in den Tod schicken kann, wo er gerade einige Szenen zuvor darunter leidet, dass er in der Vergangenheit für den Tod von so vielen Kameraden verantwortlich ist … Das erscheint mir auch jetzt beim Schreiben der Rezension noch immer wie ein Widerspruch.

Mein Fazit:

Andreas Suchanek liefert einen gelungenen Auftakt zu seiner SF-Serie “Heliosphere 2265” ab. Die handelnden Charaktere werden vorgestellt, von einigen erfährt man auch schon einige Details. Die Geschichte startet spannend und nimmt uns mit in ein fremdes System, wo wir zusammen mit der Crew das Rätsel um ein fremdes Artefakt lösen müssen. Wer SF in der Tradition von Perry Rhodan, Maddrax oder Sternenfaust mag, ist hier genau richtig!

  • ★★★★
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