Rezension Felicity Green – Das Geheimnis von Connemara “Eichenweisen”

Ich hatte das Glück, bei der Leserunde auf Lovelybooks noch nachträglich einsteigen zu dürfen, da eine der Gewinnerinnen ihr E-Book anscheinend nicht wollte. Ja, ja, Glück muss man halt haben, wenn man schon im Newsstream auf dem Portal immer irgendetwas Interessantes verpasst :).

Zum Inhalt:

Alice ist gerade mit der Schule fertig geworden und schmiedet mit ihren Freundinnen fleißig Pläne, was und wo sie studieren wollen. Ein Unfall bringt allerdings alles durcheinander: Als Alice aus dem Koma erwacht, spricht sie in einer unverständlichen Sprache und versteht auf einmal auch ihre Umgebung nicht mehr. In ihren Träumen taucht ein ihr unbekannter Junge namens Dylan auf, der sie darin Ciara nennt. Nach einiger Zeit erfährt sie, dass diese Sprache Irisch ist. Um mehr darüber herauszufinden, beschließt sie kurzentschlossen, ihre Pläne über den Haufen zu werfen, um vor Ort in Irland zu studieren und mehr über Ciara und Dylan zu erfahren.

Meine Meinung:

In diesem Fall machte mich der Titel neugierig, das kann ich ganz klar sagen, da mich der Name ja immer wieder in der Leserunde “anlachte”. Das Cover fand ich schön und geheimnisvoll, aber erst die Leseprobe fesselte mich schlussendlich so sehr, dass ich bei der schon laufenden Leserunde auf Lovelybooks mitmachen wollte.

Felicity Green hat einen schönen Schreibstil, der der Zielgruppe (Jugendroman) sehr gut angepasst ist. Ich bin zwar schon ein wenig aus dem Alter draußen, habe mich aber trotzdem davon begeistern lassen. Als Erwachsene würde ich zwar einen anspruchsvolleren Stil vorziehen, das hat aber die Freude beim Lesen nicht getrübt. Man kommt sehr rasch in die Geschichte hinein und beginnt mit Alice mitzufiebern, als sie sich auf die Suche nach Antworten auf ihre Fragen macht.

Einige Formulierungen fand ich ein wenig befremdlich, denn Schlussfolgerungen kann man nur ziehen, nicht machen (Seite 79). Genauso fand ich auch “wegschmeißen” und “flutschen” an dieser Stelle fast ein bisschen zu viel Umgangssprache (Seite 82). Mir ist aber durchaus bewusst, dass solche Dinge nur mich stören und vielen anderen wahrscheinlich nicht einmal auffallen :D.

Ach ja, noch eine Sache fällt mir gerade wieder beim Schreiben ein: Warum ist da eigentlich die Rede von der “Fresher’s Woche”? Sollte das nicht eher heißen “Fresher’s Week”? Eine Erklärung, was es damit auf sich hat, folgt nämlich eh sofort. Da finde ich es in Ordnung, wenn man den Ausdruck vollständig auf Englisch verwendet.

Wer Irland kennt, wird zusätzlich seine Freude haben, denn Felicity lässt einige Szenen in Dublin bzw. in Connemara in Roundstone spielen. Das Trinity College bzw. die Ha’Penny Bridge spielen in Dublin eine größere Rolle, während Felicity in Roundstone vor allem den Strand und die Umgebung des Dorfes beschreibt. Für mich ein zusätzlicher Pluspunkt, da ich die Gegend durch einen Urlaub dort ein wenig kenne – ich konnte mir die beschriebenen Szenen dann noch bildlicher vorstellen :).

Das Buch endet übrigens mit einem recht fiesen Cliffhanger. Wer so etwas nicht mag und das Warten nicht ertragen möchte, sollte eher warten, bis zumindest der zweite Band “Efeuranken” im März erschienen ist.

Mein Fazit:

Ein guter (Jugend)Roman, der zu fesseln versteht und neugierig auf die Fortsetzung macht, die Gott sei Dank nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

  • ★★★★
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2 Gedanken zu „Rezension Felicity Green – Das Geheimnis von Connemara “Eichenweisen”

  1. Hey =)

    Eine tolle Rezension und ich kann deine Kritikpunkte vollkommen nachvollziehen =)
    Und das Ende ist mal obermies ^^ Aber es macht auch richtig neugierig auf Band 2 =)
    Bin schon sehr gespannt wie es weiter gehen wird =)
    Ich wünsche dir einen schönen Freitag =)

    LG Sunny

  2. Hi!

    Ich hoffe ja fest, dass es dann wieder eine Leserunde geben wird, wenn Teil zwei da ist … Aber du erinnerst mich da an etwas, ich werd mich jetzt mal bei Felicitys Newsletter eintragen, dann verpasse ich das Erscheinungsdatum wenigstens nicht :D.

    Liebe Grüße
    Ascari

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