Rezension Jennifer L. Armentrout – Dark Elements “Steinerne Schwingen”

Jennifer L. Armentrout ist mittlerweile auch mir keine Unbekannte mehr, wenn es um Jugendbücher geht :). Da ich schon vor einer Weile mit ihrer “Lux”-Reihe angefangen habe, war ich auch neugierig auf ihre “Dark Elements”-Trilogie.

Diese drei Bücher sind im Gegenteil zur “Lux”-Reihe rein im Fantasy-Bereich angesiedelt, ansonsten bleibt Armentrout sich und ihrem Stil aber treu.

Zum Inhalt:

Layla ist ein Mischling, halb Gargoyle, halb Dämon. Von einer Gargoyle-Familie großgezogen, hegt sie schon seit langer Zeit tiefe Gefühle für ihren Ziehbruder Zayne.

Da sie aufgrund ihres dämonischen Erbes aber niemanden küssen darf, der eine Seele besitzt (Sie hat die Fähigkeit, diese durch einen Kuss zu rauben), bleibt ihr diese Beziehung verwehrt. Für Ablenkung sorgt indes bald der Dämon Roth, der neu an Laylas Schule kommt. Und da Dämonen keine Seele haben 😉 …

Roth ist auch derjenige, der die Handlung ins Rollen bringt. Da Layla darüber hinaus nämlich die Fähigkeit besitzt, die Seelen von Lebewesen zu sehen, erkennt sie sehr schnell, was Roth ist. Der wiederum ist fasziniert von ihr und schlüpft relativ bald in die Rolle des Beschützers, da Layla nach ihrem Geburtstag auf einmal von jeder Menge Dämonen gejagt wird …

Meine Meinung:

Im Vergleich zur “Lux”-Reihe gelingt Armentrout meiner Meinung nach der Einstieg deutlich besser. Roth ist ein typischer Dämon, dem man allerdings recht schnell anmerkt, dass er etwas für Layla übrig hat. Layla wiederum erscheint mir als ein recht vernünftiges Mädchen, das sich nicht so schnell von Sprüchen und Macho-Gehabe blenden lässt.

Vor allem das erste Drittel des Buchs lebt daher von den Dialogen zwischen Layla und Roth, da diese sich von ihm nicht wirklich etwas gefallen lassen will. Ich musste hier wirklich einige Male beim Lesen grinsen, da man recht rasch merkt, dass Layla sich von Roth angezogen fühlt, es sich aber nicht eingestehen will :).

Wie derzeit anscheinend üblich, wartet auch dieses Buch wieder mit einer Dreiecksgeschichte auf, die aber nicht so ausgeprägt ist. Man merkt Layla zwar an, dass sie immer noch für Zayne schwärmt, aber wenn Roth auf den Plan tritt, ist erst einmal alles andere vergessen. Verständlicherweise gibt es auch eine etwas ausführlichere Liebesszene, die Armentrout relativ jugendfrei gestaltet hat. Warum das so ist, erfährt der Leser bereits kurze Zeit später …

So richtig viel möchte ich jetzt zum Verlauf der weiteren Handlung gar nicht mehr sagen (Viel zu viel Spoiler!), außer dass es mir nicht schwer gefallen ist, das Buch innerhalb von fünf Tagen zu lesen. Auch wenn ich den Ausdruck “Inhalieren” bei einem Buch nicht gern verwende (Kommt mir irgendwie immer komisch vor), trifft es das wohl dieses Mal am besten :). Der Schreibstil ist leicht und flüssig, daher fällt es einem nicht schwer, durch die Seiten zu fliegen und das Schicksal Laylas und ihrer Freunde bzw. Gargoyle-Familie zu verfolgen.

Wermutstropfen habe ich für mich persönlich eigentlich nur einen einzigen entdeckt und das war die Art und Weise, wie wenig Layla bei Roth nachgehakt hat. Offensichtlich weiß er mehr über sie, als er zu sagen bereit ist, trotzdem akzeptiert sie das relativ bereitwillig – und das, obwohl sie dank ihres Unwissens einige Mal in gefährliche Situationen stolpert …

Ich vermute aber auch, dass Armentrout uns absichtlich noch einiges verschwiegen hat, es gibt ja schließlich noch einen zweiten und dritten Teil, in dem bestimmt noch einige Hintergrundinfos auf uns warten werden :).

Das Ende wartet mit dem schon von Armentrout hinlänglich bekannten Cliffhanger auf, den ich persönlich aber nicht so schlimm empfinde. Das mag aber auch damit zusammenhängen, dass ich den zweiten Teil schon bei mir liegen habe :D.

Mein Fazit:

“Steinerne Schwingen” ist ein sehr unterhaltsam zu lesender Auftakt zur “Dark Elements”-Trilogie. Er bringt alles mit, was ich mir von einem Jugenbuch erwarte und macht neugierig darauf, weiter zu lesen. An manchen Stellen konnte ich mich mit dem Verhalten von Layla zwar nicht anfreunden, aber das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan!

  • ★★★★
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