Rezension Mary E. Pearson – Der Kuss der Lüge

Auch wenn ich von dem Hype um die Buchreihe der “Remnant Chronicles” wieder mal nur wenig mitbekommen habe, war ich doch neugierig genug, dieses Buch lesen zu wollen. “Die Chroniken der Verbliebenen” bestehen aktuell aus drei Büchern und einer Novelle, die die Vorgeschichte erzählt. Im englischsprachigen Raum ist die Trilogie bereits vollständig erschienen.

Zum Inhalt:

Prinzession Arabella, die am liebsten nur Lia gerufen werden möchte, flieht am Tag ihrer Hochzeit aus dem Königspalast ihrer Eltern, weil die Ehe arrangiert wurde und sie ihren zukünftigen Mann nie kennengelernt hat. In einem weit entfernten Küstenstädtchen findet sie mit ihrer Freundin Pauline Unterschlupf und beginnt, als Schankmädchen zu arbeiten. Ihr auf den Fersen sind gleich zwei Männer, der Prinz, den sie eigentlich heiraten sollte, und ein Attentäter aus einem verfeindeten Königreich …

Meine Meinung:

Die Inhaltsangabe hört sich jetzt nicht besonders spektakulär an. Und das ist auch das, was die meisten kritischen Rezensionen diesem Buch ankreiden: Dass einmal nach dem recht actionreichen Anfang relativ lang eher wenig passiert. Dem kann ich nicht einmal widersprechen, verstehe daher auch recht gut, warum manche das Buch noch vor der Hälfte abgebrochen haben.

Weshalb ich persönlich trotzdem recht gut über die erste Hälfte des Buches kam, ist dem Schreibstil der Autorin geschuldet: Er ist nicht besonders anspruchsvoll, aber er hat etwas an sich, was mich wirklich durch die Seiten fliegen hat lassen. Und etwa ab der Hälfte wird man für die Geduld belohnt, die Handlung kommt wieder in Schwung – nicht zuletzt durch die Entscheidungen, die Lia zu treffen gezwungen ist.

Lia selbst macht im Verlauf des Buches die meiste Wandlung durch: Erschien sie mir am Anfang eher wie ein rebellischer Teenager, der sich von seinen Eltern keine Ehe aufzwingen lassen will, beginnt sie sich doch noch ihrer Verantwortung als Prinzessin und den daraus resultierenden Aufgaben bewusst zu werden.

Die beiden Jungs dagegen, die ihr zur Seite gestellt werden, empfand ich allerdings eher als farblos. Ich konnte sie am Anfang nicht einmal auseinander halten, tat mich daher mit dem Rätselspiel, wer von ihnen der Attentäter und wer der Prinz ist, eher schwer – und habe es dann irgendwann aufgegeben. Und nach der ersten Hälfte erschloss es sich mir dann eh von selbst :).

Während ich die Gefühle des Prinzen zumindest nachvollziehen konnte (Er zollt ihr Respekt dafür, dass sie den Mut hatte, sich der ungewollten Heirat zu widersetzen), fand ich den Attentäter absolut nicht glaubhaft. Dafür handelt er viel zu irrational, denn welcher gedungende Mörder nimmt schon die Strapatzen auf sich, die flüchtige Prinzessin zu finden und quartiert sich dann erst mal gemütlich in dem Gasthaus ein, wo sie arbeitet? Aber das musste wohl so eingebaut werden, damit das fast schon obligatorische Love Triangle aufgebaut werden kann …

Dies hat mir beim Lesen vor allem am Anfang einige zwiespältige Gefühle bereitet, die erst in der zweiten Hälfte etwas besänftigt wurden, als klar wird, dass es um weitaus mehr geht als um die persönlichen Gefühle unserer drei Hauptfiguren. Hier gelingt es der Autorin in meinen Augen durchaus, noch einmal das Ruder herumzureißen und eine Geschichte zu konstruieren, die neugierig macht, wie es weitergeht.

Zu viel möchte ich hier gar nicht mehr sagen, da das wahrscheinlich alles als Spoiler auszulegen ist. Ich kann mich jedenfalls nur wiederholen: Lia mausert sich langsam, aber sicher und beginnt eigene Entscheidungen zu treffen – gleichzeitig erfahren wir etwas mehr über die Welt, in der Lia lebt und wie es mit der Magie darin bestellt ist. Gleichzeitig kommt auch die Geschichte um einen bestimmten Gegenstand in Schwung, der weitere Fragen und Rätsel aufwirft. Was es damit auf sich hat, werden wir wohl erst in einem der Nachfolgebände erfahren …

Das Ende ist natürlich wie meist üblich in einer Trilogie relativ offen, kam aber für mich nicht so sehr als Schocker rüber wie in anderen Trilogien. Einen echten Cliffhanger hat die Autorin hier nicht geschaffen, die Neugier auf die Fortsetzungen entsteht für mich eher dadurch, was generell in der zweiten Hälfte des Buches an Themen aufgebracht wurde. Da der zweite Teil aber eh schon recht bald auf Deutsch erscheint, ist die Qual der Wartezeit jedenfalls nicht ganz so lang wie bei anderen Mehrteilern.

Mein Fazit:

Um dieses Buch zu mögen, muss man schon erfolgreich die Hürde der ersten Hälfte nehmen, anders kann ich es tatsächlich nicht ausdrücken. Erst danach nimmt die Geschichte Fahrt auf und vermag zu fesseln. Trotzdem hat das Buch Potenzial, das die Autorin hoffentlich in den weiteren Bänden noch erfolgreicher ausschöpfen kann.

  • ★★★★★
  • Hardcover
  • 559 Seiten
  • One
  • 978-3846600368
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Rezension Sabaa Tahir – Elias & Laia “Eine Fackel im Dunkel der Nacht”

Als der erste Teil dieser Reihe erschien, machte er mich sofort neugierig. Die Geschichte war neu, frisch und die beiden Protagonisten einmal nicht sofort über beide Ohren verliebt. Die Welt, die Tahir entwirft, ist eine Mischung aus römischer und arabischer Kultur – und sie ist alles andere als einfach.

Für ein Jugendbuch kommt sie sogar verhältnismäßig brutal daher, Folter, Kampf und Tod sind an der Tagesordnung … Gerade deswegen fand ich dieses Setting aber so interessant und konnte es gar nicht erwarten, bis der zweite Teil im Herbst erschien. Als ich “Eine Fackel im Dunkel der Nacht” dann bei Netgalley entdeckte, gab es kein Zögern :).

Zum Inhalt:

“Eine Fackel im Dunkel der Nacht” führt die Geschichte aus dem ersten Teil unmittelbar fort. Elias und Laia fliehen zusammen vor den Martialen und deren neuem Herrscher Markus – mit dem Ziel, Laias Bruder Darin aus dem Gefängnis von Kauf zu befreien. Das Wissen, das er gesammelt hat, bietet den Kundigen (das Volk, dem Laia und Darin angehören) eine Chance, den drohenden Völkermord seitens der Martialen zu überleben. Ganz klar, dass die Reise durch unbekannte und gefährliche Gegenden führt, die unseren beiden Helden recht bald alles abverlangt …

Meine Meinung:

Wie bereits erwähnt, habe ich auf diesen zweiten Band wirklich hingefiebert. Meine Lesezeit allerdings war vor Weihnachten dieses Jahr wirklich sehr knapp bemessen, weshalb ich mich erst einmal auf andere Bücher konzentrieren musste. Trotzdem schaffte ich das erste Viertel relativ rasch, ehe ich dann gezwungenermaßen eine etwas längere Pause einlegen musste. Erst zu Weihnachten fand ich Zeit weiterzulesen – und dann wollte es auf einmal nicht so recht klappen. Selbst jetzt, wo ich mir Gedanken darüber gemacht habe, bin ich mir nicht so sicher, ob es an der Geschichte selbst oder meiner Unlust aufs Lesen lag.

Gerade der Mittelteil gestaltete sich für mich einfach nicht fesselnd genug, um wirklich dranzubleiben. Und das, obwohl die Autorin ihren guten und flüssigen Schreibstil beibehalten hat. Durch eine gewisse Entwicklung in der Handlung ist eigentlich alles da, um den Leser bei der Stange zu halten – und trotzdem ertappte ich mich zwischendurch dabei, stellenweise mehr über die Seiten zu fliegen, als sie wirklich zu lesen.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Autorin recht ausführlich die Reise zum Gefängnis beschreibt. Die Gefahren auf dem Weg dorthin waren für mich nicht so richtig greifbar, weil ich mir permanent dachte, dass sie sowieso dort ankommen werden, um Laias Bruder zu befreien. Ob das der Grund ist, warum ich eine Zeit lang mit dem Buch einfach nicht weiterkam?

Das Ende nämlich gestaltete sich wieder wie gewohnt spannend – dieses konnte ich innerhalb kürzester Zeit lesen. Und hier dreht die Autorin noch einmal so richtig auf und lässt uns wieder mit einem kleinen Cliffhanger zurück, der aber nicht so ausgeprägt ist wie der des ersten Teils.

Bei der Erzählweise bleibt die Autorin ihrem Schema aus dem ersten Teil treu, führt aber noch eine dritte Perspektive ein. Sie erzählt nun auch aus der Sicht von Helena, Elias’ Freundin aus Ausbildungstagen, die jetzt als Elite-Kriegerin und -Anführerin dem Imperator der Martialen dienen muss. Diese Kapitel wurden mir bald die liebsten, weil man auf diese Weise erfährt, wie es im Martialen-Imperium weitergeht, aus dem Elias und Laia geflohen sind. Und: Diese Kapitel erinnerten mich wieder daran, warum mir der erste Teil so gut gefiel.

Meine Gefühle jetzt am Ende sind ein wenig widersprüchlich. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, beileibe nicht, aber wäre es nicht ein Rezi-Exemplar gewesen, hätte ich es vermutlich nach dem ersten Viertel eine Weile beiseite gelegt, um mich anderen Stoffen zu widmen. Manchmal muss ein Buch bei mir auch zur richtigen Zeit ankommen, mich in der richtigen Stimmung erwischen, um seine Wirkung voll entfalten zu können. Dies war jetzt über Weihnachten, wo ich den Kopf recht lange mit anderen Dingen voll hatte, leider nicht der Fall.

Mein Fazit:

Im Vergleich zum ersten Teil empfand ich dieses Buch als schwächer, wobei ich aber unsicher bin, ob nicht die äußeren Umständen verhindert haben, dass ich dieses Buch so richtig genießen konnte. Auf jeden Fall ist es gut geschrieben, erzählt das Abenteuer unserer Helden weiter und hält sein erzählerisches Niveau. Ich werde daher dem dritten Teil ganz sicher eine Chance geben, um zu sehen, was sich die Autorin für uns ausgedacht hat.

  • ★★★★★
  • Gebunden
  • 512 Seiten
  • Bastei Lübbe (one by Lübbe)
  • 978-3846600382
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Rezension Nina MacKay – Plötzlich Banshee

Ich glaube, wer regelmäßig Buchblogs liest, wird in den letzten Wochen an diesem Buch nur schwer vorbeigekommen sein … Die Idee dazu fand ich jedenfalls von Anfang an recht spannend, auch wenn ich persönlich nicht mehr so der Fan von Urban Fantasy bin. Und als ich bei Netgalley auf das Angebot stieß, das Buch als Rezensionsexemplar zu beziehen, dachte ich mir, jetzt ist er der richtige Zeitpunkt für die Geschichte gekommen :).

Zum Inhalt:

Alana McClary ist eine Banshee. Allerdings ist ihr das zu Beginn der Geschichte nicht klar. Was sie aber weiß, ist, dass sie ziemlich tollpatschig ist und das Unglück anderer geradezu anzieht. Und dann ist da auch noch die merkwürdige Sache mit den Lebenszeituhren und dem Schrei, den sie immer wieder ausstoßen muss, wenn es mit der Lebenszeit eines Menschen zu Ende geht. Und zu allem Verdruß verschwinden auf einmal Menschen aus Santa Fe, ihrer Heimatstadt, und tauchen als blutleere Leichen wieder auf …

Meine Meinung:

Lasst euch durch die Inhaltsangabe nicht in die Irre führen: Es geht in dieser Geschichte einmal nicht um Vampire und ähnliche Nachtwesen, sondern ausschließlich um Wesen aus dem sogenannten “Kleinen Volk” der irischen Mythologie. Alana beispielsweise ist ein junges Mädchen, das mit ihrem besten Freund Clay zusammenlebt. Über Wasser hält sie sich mit ihrer Arbeit als Privatdetektivin – und ein bisschen spielt sie auch Schutzengel für die Personen, deren Lebensuhren fast abgelaufen sind.

Aus diesem Grund steigt der Leser auch unmittelbar in die Geschichte ein, als Alana einem Jugendlichen das Leben rettet, der mit zwei Freunden auf dem Dach eines fahrenden Zugs herumturnt. Die Jugendlichen sind es auch, die Alana die Bekanntschaft mit Dylan Shane, einem Detective der örtlichen Mordkommission, bescheren. Detective Sockenschuss, wie er von Alana bald genannt wird, untersucht nämlich die Todes- und Entführungsfälle. Da Alana mit den Opfern in Verbindung steht, erklärt er sich bereit, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Hört sich gut und unterhaltsam an? Habe ich auch gedacht, vor allem weil ich im Vorfeld schon viele positive Stimmen gehört habe. Die Wirklichkeit gestaltete sich für mich allerdings ganz anders. Wobei ich mir im Nachhinein nicht sicher bin, ob das dem wirklich sehr, sehr einfachen Schreibstil geschuldet ist (Manch einer würde wohl Fanfiction-Niveau dazu sagen) oder den anderen Dingen, die ich nicht so ansprechend fand. Die Altersfreigabe für das Buch ist ab 14 Jahren, also gehe ich davon aus, dass der Schreibstil schon absichtlich ist, wie er ist …

Am meisten nervte mich auf jeden Fall die Ansammlung von Klischees, die Alana alle erfüllt und die man derzeit anscheinend permanent in Jugendromanen zu sehen bekommt:

1) Sie ist tollpatschig und fällt ihrem Detective einmal mehr oder weniger vor die Füße (Hatten wir das nicht schon mal?).
2) Sie himmelt Dylan an, was ihr selbst natürlich nicht so schnell klar wird.
3) Dylan hat Mukkis (Irgendwann hab ich aufgehört, diese Wiederholung zu zählen).
4) Die “Wortgefechte” mit Dylan spielen sich immer wieder nach demselben Schema ab und sind deswegen irgendwann nicht mehr lustig, sondern nur eine endlose Wiederholung.
5) Von der toughen Privatdetektivin, die Alana sein soll, merkt man eher wenig, sie stolpert mehr oder weniger durch alle Situationen, in die sie gerät …

Weitere Klischees kann ich jetzt leider nicht aufzählen, weil sie schon einen Spoiler darstellen würden. Was ich aber verraten kann, ist, dass ich Alanas Verhalten in bestimmten Situationen absolut nicht nachvollziehbar fand. Ein Beispiel: Am Anfang streitet sie noch ab, eine Banshee zu sein. Dann wird es ihr quasi am Silbertablett präsentiert – und auf einmal reagiert sie ziemlich cool. Kein “Das darf doch nicht wahr sein”, kein “Das glaub ich nicht”, da kommt einfach gar nichts. Sie akzeptiert die neue Situation einfach, die mal eben alles auf den Kopf stellt. Und dieses “coole” Verhalten legt Alana übrigens im Verlauf der Geschichte noch einmal an den Tag, es ist also nicht so, dass es nur einen Ausrutscher darstellt …

Der Schluss stellte für mich in gewisser Weise ein Novum dar: Ich konnte mich tatsächlich besser mit dem Antagonisten als dem Protagonisten identifizieren. Besonders an der Stelle, wo Alana sich sagen lassen muss, dass sie ein dummes Huhn ist … Hier konnte ich einfach nicht anders, als in Gedanken zu nicken *seufz*. Dass es ein Happy End gibt, ist natürlich auch klar. Den Weg dorthin empfand ich allerdings als etwas holprig und am Ende als fast etwas hektisch, um noch alle offenen Fragen zu beantworten bzw. die Situation aufzulösen.

Was bleibt, ist für mich ein etwas schales Gefühl im Mund. Ich bin mir nicht sicher, was ich erwartet habe, aber auf jeden Fall nicht so etwas … Mir ist natürlich bewusst, dass ich nicht mehr unbedingt zur anvisierten Leserschaft gehöre, aber ein klein bisschen mehr Pfeffer wäre in der Geschichte auf jeden Fall noch drin gewesen.

Warum ich trotzdem drei Sterne vergebe, ist der Tatsache geschuldet, dass ich das Cover wirklich mochte, weil es sich wohltuend von dem abhebt, was sich derzeit sonst so am Markt befindet (Ich sag nur Personen und Gesichter am Cover!).

Mein Fazit:

“Plötzlich Banshee” hat Potenzial! Das ausgefallene Setting, die unterschiedlichen Figuren mit ihren Hintergründen und Entwicklungen mag ich auch jetzt noch sehr. Leider nutzt die Autorin in meinen Augen dieses Potenzial aber nicht aus, sondern versinkt in einer sehr klischeebehafteten und vor sich hin plätschernden Story, die am Ende ein wenig rasch die Kurve nimmt.

  • ★★★★★
  • Taschenbuch
  • 400 Seiten
  • ivi
  • 978-3492703932
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Rezension Andreas Suchanek – Das Erbe der Macht “Aurafeuer”

Im Bereich der Phantastik ist Andreas Suchanek mittlerweile ja beileibe kein Unbekannter mehr. Sein Verlag Greenlight Press vertreibt mittlerweile mehrere Serien, die im Bereich SF, Fantasy, Steampunk, NearFuture und Krimi zuhause sind. Seit bald zwei Jahren lese ich die meisten davon, daher war ich natürlich neugierig, was Andreas uns mit “Das Erbe der Macht” bringen wird.

Zum Inhalt:

Alex’ Welt gerät von einem Moment auf den anderen komplett aus den Fugen. Er erfährt, dass er ein sogenannter Lichtkämpfer ist und magische Fähigkeiten verliehen bekommen hat. Zusammen mit anderen Magiern kämpft er gegen die Dunkelheit, die alles daran setzt, die magische Barriere, die die Aktivitäten der Magier vor den Blicken der normalen Menschen verbirgt, zu zerstören …

Meine Meinung:

Andreas versteht es wie immer blendend, den Leser sofort in die Geschichte hineinzuziehen. Man stolpert quasi an der Seite von Alex in eine komplett neue Welt hinein, die erst einmal total fremd ist. Lichtkämpfer, Schattenkämpfer, geheimnisvolle Unsterbliche, ein Wall, der die Magie vor den Blicken der Menschen verbirgt. und eine dritte Partie, wo man im Dunkeln gelassen wird, auf wessen Seite sie eigentlich steht – das alles erwartet einen in der neuen Urban-Fantasy-Serie.

Es ist damit eigentlich auch alles da, um eine tolle, spannende Geschichte mit interessanten Charakteren zu schaffen. Irgendwie hatte ich beim Lesen aber immer wieder das Problem, dass mich das Tempo überforderte. Neue Figuren, neue Geheimnisse, sehr, sehr viel Information – darauf sollte man sich auf jeden Fall einstellen, wenn man diesen Band in die Hand nimmt. Jetzt im Nachhinein habe ich allerdings das Problem, das alles geistig zu “sortieren”. Mehr als einmal dachte ich mir, wow, toll, genial – nur um dann wieder das Gefühl zu haben, das geht mir jetzt zu schnell.

Wäre hier vielleicht doch ein Doppelband besser gewesen, um die neue Welt etwas langsamer vorzustellen? Ich habe jedenfalls im Vorfeld absichtlich vermieden, auf Facebook genauere Details nachzulesen (Ich habe nicht einmal die Leseprobe weit gelesen, weil ich mir die Spannung erhalten wollte), um die Spoiler-Gefahr weitestgehend zu reduzieren. Vielleicht hätte ich es aber doch tun sollen, denn – wie bereits gesagt – ich habe mich an manchen Stellen etwas “überfahren” gefühlt.

Ich weiß, ein Einstiegsband in eine neue Serie ist nie leicht. Einerseits sollen die Figuren vorgestellt, die Welt eingeführt, erste Geheimnisse erwähnt und noch der Leser mit einer spannenden Handlung bei der Stange gehalten werden. Geheimnisse und spannende Handlung bekommt von mir 5 Sterne, die Charaktere kamen mir aber ingesamt etwas zu kurz. Manche werden überhaupt nur kurz erwähnt, tauchen noch gar nicht auf …

Als verkappte Germanistin sind mir hier auch ungewohnt viele Tippfehler und holprige Wendungen aufgefallen, die ich sonst so von Andreas eigentlich gar nicht kenne. Dies hat bei mir den Eindruck verstärkt, dass dieser erste Band ein wenig unter Zeitdruck entstanden ist.

Ich möchte jetzt allerdings nicht nur kritisieren, denn das Setting beispielsweise gefällt mir sehr gut. Da bin ich mir sicher, dass sich da noch einige interessante (Teil)Geschichten ergeben werden, während gleichzeitig das große Ganze Stück für Stück weitererzählt wird. Dies hat Andreas schon eindrucksvoll bei “Heliosphere 2265” und bei “Ein M.O.R.D.s-Team” unter Beweis gestellt, daher bin ich mir sicher, dass wir hier noch eine Steigerung, ach was sage ich, Steigerungen erwarten dürfen :).

Mein Fazit:

“Aurafeuer” ist der Auftaktband zur neuen Urban-Fantasy-Serie von Andreas Suchanek, der in meinen Augen zwar einige Schwächen aufweist, wo ich mir aber sicher bin, dass wir insgesamt eine interessante und spannende Geschichte erwarten dürfen.

  • ★★★★★
  • E-Book
  • 120 Seiten
  • Greenlight Press
  • B01K5J6LEE
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Rezension Sarah J. Maas – Throne of Glass “Die Erwählte”

“Die Erwählte” ist das erste Buch aus der Serie “Throne of Glass”. Mittlerweile gibt es auf Deutsch drei Bücher, im Herbst wird Band 4 als Taschenbuch erscheinen. Bei Sarah von Büchermops findet aus diesem Grund eine Bloggeraktion statt mit der Chance auf einen Platz bei einer Blogtour, für die man sich noch bis Sonntag, 19. Juni, bewerben kann.

Durch Sarah wurde ich übrigens auch auf diese Bücher aufmerksam, deswegen dachte ich mir, gibst du dir einen Schubs und schaust mal, warum sie diese Bücher so toll findet :). Daher wanderte “Die Erwählte” mal auf meinen SuB, blieb dort allerdings nicht allzu lange.

Zum Inhalt:

Celaena Sardothien ist eine berühmt-berüchtigte Assassinin, die wir anfangs in den Salzminen von Endovier kennenlernen, in die sie aufgrund ihrer “Arbeit” geschickt wurde. Eines Tages bietet sich ihr die Chance, dem sicheren Tod zu entgehen, da der König von Ardalan einen Champion sucht, der für ihn arbeitet. Begleitet vom Kronprinzen Dorian Havilliard und vom Captain der königlichen Garde, Chaol Westfall, reist sie zum gläsernen Schloss des Königs, wo schon bald der Wettkampf um die Position des Champions losgeht …

Meine Meinung:

Bereits die ersten Seiten des Buches ließen mich einige Male schmunzeln. Obwohl Celaena relativ jung ist, mangelt es ihr nicht an Selbstbewusstsein und sie überlegt schon mal, wie sie Chaol, der sie zur Audienz beim Prinzen bringt, überwältigen und entfliehen kann. Das Angebot jedoch, Champion zu werden und dann endgültig frei zu sein, kommt ihr entgegen – und sie lässt sich nach Rifthold bringen, wo der König residiert. Anfangs durch die Sklavenarbeit ziemlich mitgenommen, muss sie erst einmal trainieren, ehe sie sich den ersten Prüfungen stellen kann, mit denen die Kandidaten für die Position ausgesiebt werden.

Was soll ich sagen? Dachte ich anfangs eher an eine etwas kriegerische Geschichte, entwickelte sich das Buch ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Celaena ist nicht nur Kämpferin und Kriegerin, sondern auch eine junge Frau, die Bücher, hübsche Kleider und Schmuck liebt. Dies ist zwar ein wenig ungewöhnlich, lässt ihren Charakter aber definitiv interessanter werden. Leider werden in High Fantasy Romanen Frauen entweder als Kriegerinnen oder als elegante Damen vorgestellt – warum darf eine Frau nicht beides sein? Selbst “Das Lied von Eis und Feuer” stellt hier keine Ausnahme dar, da stehen auf der einen Seite Brienne von Tarth bzw. Arya Stark und auf der anderen Cersei Lannister oder Margaery Tyrell.

Auch das Liebesdreieck – wenn man es hier überhaupt so nennen kann – entwickelt sich nicht so, wie man es von anderen Büchern kennt. Celaena entwickelt zwar für beide Männer Gefühle, nur wie stark sie sind und wem von beiden sie den Vorzug geben wird, bleibt im Grunde offen. Sieht es anfangs sehr zugunsten eines der beiden Charaktere aus, merkt man spätestens gegen Ende, dass die Dinge nicht ganz so einfach sind :).

Die Liebesgeschichte ist es auch, die ich ein wenig “brav” fand, denn zu mehr als Küssen und Kuscheleien kommt es nicht. Nicht dass ich mir jetzt mehr Details wünschen würde, aber Sex so auszuklammern, kommt mir etwas befremdlich vor … Bei den Kampf- und Gewaltszenen ist Maas bei den Beschreibungen jedenfalls deutlich weniger zimperlich.

Was ich mir ebenfalls gewünscht hätte, wäre, wenn im Mittelteil dem Wettkampf etwas mehr Platz eingeräumt worden wäre. Die Prüfungen, mit denen die Kandidaten ausgesiebt werden, werden fast wie Nebensächlichkeiten behandelt (bis auf eine einzige Szene). Hier hätte ich mir schon gewünscht, dass der Schwerpunkt wieder etwas mehr auf die Kriegerin Celaena gerückt worden wäre und weniger auf die Frau.

Trotzdem ist es mir nicht schwer gefallen, der Geschichte weiter zu folgen, da es einige Geheimnisse und unerklärliche Vorkommnisse im Schloss gibt, wo mich dann die Neugier gepackt hat. Jede Menge Tote – wer ist dafür verantwortlich? Selbst das Ende lässt hier erfreulicherweise einige Fragen offen, auf dessen Auflösung ich schon gespannt bin – und daher wird mir wohl nichts übrig bleiben, als weiterzulesen :D.

Zum Schreibstil möchte ich auch noch etwas sagen: Ich habe sowohl in die englische als auch in die deutsche Ausgabe hineingelesen. Wer halbwegs gut Englisch kann, wird mit dem Original sicherlich auch keine Probleme haben, da der Schreibstil jungen Lesern angepasst und daher nicht sehr kompliziert ist. Ich habe dieses Mal allerdings bewusst zur deutschen Ausgabe gegriffen, weil ich es bequem haben wollte.

Mein Fazit:

“Die Erwählte” ist für eine Serie im High Fantasy Bereich ein interessanter und abwechslungsreicher Auftakt, bei dem ich mir eigentlich nur gewünscht hätte, dass der Schwerpunkt der Erzählung mehr auf der Kriegerin als auf der Frau Celaena gelegen hätte. Trotzdem habe ich mich bereits bei dem Gedanken ertappt, dass ich wissen möchte, wie es weitergeht :).

  • ★★★★
  • Taschenbuch
  • 496 Seiten
  • dtv
  • 978-3423716512
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Rezension Amy Ewing – The White Rose

Mit “The White Rose” legt Amy Ewing bereits den zweiten Band ihrer Juwel-Reihe vor (die im Englischen übrigens “The Lone City” heißt). Band 1 habe ich letztes Jahr auf Englisch verschlungen, war damals allerdings nur mäßig begeistert, besonders die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich begeistern (Ich sage nur: Instalove!).

Trotzdem war ich neugierig genug, dass ich beschloss, Band 2 ebenfalls auf Englisch eine Chance zu geben. Wer sich die Spannung erhalten will, sollte übrigens nicht weiterlesen, da ich doch auf einige Dinge aus dem Buch eingehen werde …

Zum Inhalt:

Violet ist gefangen, Ash im Kerker. Ihr bleibt nur noch die Hoffnung auf Flucht mit der Hilfe von Lucien und Garnet. Violet weigert sich allerdings, ohne Ash und Raven das Juwel zu verlassen. So beginnt eine gefahrenvolle Reise für die drei, um der Willkür und der Tyrannei der Herzogin vom See zu entgehen …

Meine Meinung:

“Die weiße Rose” beginnt genau dort, wo “Das Juwel” geendet hat – bei der Szene, wo Violet mit Garnet mittels des Arkanums spricht (das lustigerweise im Englischen Arkana heißt). Wer also Band 1 noch nicht kennt, hat hier definitiv den Vorteil, direkt anschließen zu können. Trotzdem fiel es mir auch nach einem guten Dreivierteljahr Pause nicht schwer, wieder in die Geschichte hinein zu kommen. Einige Namen und Bezeichnungen waren mir entfallen, aber das war beim Lesen rasch wieder da.

Kam mir Violet in Band 1 zeitweise sehr naiv und dumm vor (Ich denke da nur an eine ganz bestimmte Liebes- und Sexszene), gestaltet Ewing ihre Protagonistin in diesem Teil bereits deutlich erwachsener und reifer. Dies merkt man bereits an der Stelle das erste Mal, wo Violet ihren Willen durchsetzt, um Ash aus dem Gefängnis zu holen.

Auch über Raven und ihre Freundschaft erfahren wir einiges mehr, Raven war ja als Surrogat den unterschiedlichsten Foltern ausgesetzt und hat nun Schwierigkeiten, sich wieder in der normalen Welt zurechtzufinden. Trotzdem wird sie zu einer wertvollen Helferin, was die Flucht durch die unterschiedlichen Kreise betrifft, um dem Einfluss des Adels zu entgehen. Dabei wird klar, dass es bereits länger unter der Oberfläche gärt, viele Bewohner der einzigen Stadt wollen sich nicht mehr mit dem herrschenden System abfinden.

Aus diesem Grund erhalten die drei nicht nur von Lucien und Garnet Hilfe, sondern auch von anderen Leuten, die der “Gesellschaft des schwarzen Schlüssels” (Im Englischen “Society of the Black Key” genannt) angehören. Zu dieser Gruppe gehört auch Sil, die Violet zeigt, wer sie eigentlich ist und wo ihre wahren Kräfte liegen.

Sil ist daher auch diejenige, die Violet (und damit auch uns) verrät, wer bzw. was die Surrogate eigentlich waren, ehe die Adeligen begonnen haben, die Kräfte der jungen Frauen für ihre Zwecke zu nutzen bzw. zu pervertieren. Diese Kapitel fand ich persönlich am interessantesten, aber auch am kritischsten, da Violet mehr oder weniger auf einmal zur magischen Superheldin wird – und dies natürlich relativ rasch und ohne größere Probleme (Im Gegensatz zu Sil, die diese Kräfte erst mühsam erlernen musste).

Trotzdem bleibt die Herzogin vom See in der Zwischenzeit nicht untätig, auch wenn wir das nur indirekt mitbekommen. Besonders das Ende zeigt dies sehr schön, als Violet klar wird, was die Herzogin genau getan hat … Der Schluss ist daher wie auch beim ersten Band relativ offen, hört aber nicht mitten in der Szene auf, daher finde ich ihn deutlich gelungener! Auf jeden Fall habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte :).  Trotzdem ist noch ein wenig Geduld angesagt, der dritte Teil “The Black Key” erscheint auf Englisch erst im Herbst …

Für alle, die die Liebesgeschichte zwischen Ash und Violet im ersten Band nicht mochten, habe ich außerdem eine gute Nachricht: Sie tritt hier zugunsten der Handlung deutlich in den Hintergrund! Es gibt eigentlich nur eine einzige Szene, wo die beiden miteinander intim werden wollen – und selbst dann werden sie gestört :D.

Mein Fazit:

“Die weiße Rose” ist in meinen Augen deutlich besser als “Das Juwel”. Offensichtlich hat die Autorin die Stärken der Geschichte erkannt und sich auf die Dinge konzentriert, die die Dystopie wirklich interessant machen. Lediglich die Tatsache, dass Violet jetzt zu einer Art Superheldin wird, konnte mich nicht so sehr begeistern, aber damit kann ich leben, wenn uns die Autorin einen gelungenes Ende für die spannende Geschichte schenkt :).

  • ★★★★
  • Taschenbuch
  • 320 Seiten
  • HarperCollins
  • 978-0062414755
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Rezension Renee Ahdieh – Zorn und Morgenröte

Ich erinnere mich noch sehr genau, dass das geheimnisvolle Cover dieses Buches sofort meine Aufmerksamkeit fesselte. Die kupferfarbenen Ornamente, der azurblaue Hintergrund und das Mädchen, das quasi durch den Buchdeckel blickt – wer sollte da nicht aufmerksam werden?

Zum Inhalt:

Shahrzad möchte den Tod ihrer Freundin Shiva rächen, die durch die grausamen Taten des jungen Kalifen Chalid zu Tode gekommen ist. Kein Mensch weiß warum, aber Chalid heiratet jeden Tag ein Mädchen, nur um es am darauffolgenden Morgen hinrichten zu lassen. Shahrzad meldet sich freiwillig als Braut, wild entschlossen, Chalid dafür büßen zu lassen. Doch es kommt anders, als sie denkt und bald geht es um deutlich mehr als Rache …

Meine Meinung:

Beginnen wir einmal mit dem Setting, denn das ist einfach wunderschön, man fühlt sich bereits nach wenigen Seiten wirklich und wahrhaftig in die Welt von orientalischen Märchen versetzt. Geheimnisvoll, exotisch und fremd – und gleichzeitig anziehend! Paläste, Wüsten, Kleidung und Speisen, alles ist fremd und faszinierend zugleich. Wenn ich das alleine bewerten sollte, bekäme der Roman ohne zu zögern fünf Sterne von mir :).

“In meinem Leben habe ich vor allem eines gelernt: dass kein Wesen den Gipfel seiner Möglichkeiten ohne die Liebe anderer erreichen kann. Uns ist es nicht bestimmt, allein zu sein, Sharzad. Je mehr ein Mensch andere von sich stößt, desto klarer wird es, dass er am meisten von allem Liebe braucht”.
S.142

Als Leser steigen wir unmittelbar in die Geschichte ein, nachdem die Hochzeit bereits vorbei ist und Shahrzad die Hochzeitsnacht mit dem unbekannten Mann bevorsteht. Obwohl gerade einmal 16 Jahre alt, weiß Shahrzad sehr genau, was sie will – zumindest am Anfang. Und damit wären wir schon bei einem Punkt, den ich persönlich nicht ganz nachvollziehen konnte: Die Entwicklung der Charaktere.

Shahrzad beispielsweise beginnt bereits ziemlich bald, sich in Chalid zu verlieben, obwohl sie eigentlich nichts von ihm weiß und er sich ihr nicht wirklich öffnet. Im Gegenteil, er geht ihr aus dem Weg, spricht wenig mit ihr und tut auch sonst wenig, um Gefühle zu erwecken … Diese Frage nach dem “Warum” begleitete mich durch das ganze Buch und wurde zumindest hier für mich nicht wirklich zufriedenstellend beantwortet.

Genauso wenig fand ich Shahrzads Dienerin Despina überzeugend. Zuerst ist sie eine Sklavin, dann Shahrzads Bedienstete – aber dafür gibt sie ihrer Herrin erstaunlich oft Widerworte. Das war zwar durchaus amüsant zu lesen, aber plausibel fand ich es nicht. Genauso wenig wie das Hin und Her, ob Shahrzad ihr nun vertrauen konnte oder nicht …

Sieht man darüber aber hinweg und lässt sich auf die Handlung ein, hat man aber trotzdem ein schön und flüssig zu lesende Geschichte, die hauptsächlich von der beginnenden Liebe zwischen Chalid und Shahrzad getragen wird. Viel Gefühl, aber auch viele Geheimnisse – und mit der Zeit möchte man immer mehr wissen, warum Chalid, der zunehmend tragische und melancholische Züge bekommt, so furchtbare Dinge tut.

“Es ist ein großes Geschenk, andauernde Liebe zu finden – eine Liebe, die für alles, was sie nimmt, etwas gibt”.
S.287

Eine weitere, wenn auch kleine Rolle, spielt Tarik, Shahrzads Jugendfreund. Befürchtete ich anfangs noch, dass hier wieder einmal eine Dreiecksgeschichte auf mich zukommen würde, konnte ich bald zufrieden aufatmen … Shahrzad braucht Gott sei Dank nicht so lange wie andere Heldinnen, um herauszufinden, wem ihr Herz wirklich gehört :).

Das Ende bringt uns fast zwangsläufig einen Cliffhanger, jedoch fand ich diesen nicht ganz so schlimm wie bei anderen Reihen. Hier kann ich mit gutem Gewissen das Buch zuklappen und auf die Fortsetzung warten :).

Mein Fazit:

Das Setting des Romans hätte locker fünf Sterne und mehr verdient, das ist wirklich ein echter Genuss. Die Entwicklung der Charaktere konnte ich allerdings an einigen Stellen nicht wirklich nachvollziehen … Wenn man aber bereit ist, sich auf die Liebesgeschichte einzulassen, bekommt man einen gefühlvollen und flüssig zu lesenden Roman, der einen gut unterhält und der vor allem am Ende durchaus neugierig auf die Fortsetzung macht.

  • ★★★★
  • E-Book
  • 400 Seiten
  • Bastei Entertainment
  • 978-3732522675
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