Handlettering der Buchblogger / 02.2018

Obwohl dieses Mal das Thema fürs Handlettering schon seit Mitte Jänner bekannt war, muss ich zugeben, dass mir der Zugang dazu nicht leicht gefallen ist. Warum das so ist, weiß ich ehrlich gestanden selbst nicht so genau …


Zeit war eigentlich genug, aber trotzdem kam mir einfach keine Idee, weder zum Text noch zur Gestaltung. Manchmal fühlt sich das Hirn eben wie leer gefegt an.

Das Thema lautete:
Lettere ein Lesezeichen

Meine Schwierigkeiten begannen schon damit, dass ich einfach nicht wusste, was ich auf das Lesezeichen schreiben sollte. Bei einem Lesezeichen hat man ja eigentlich ganz schön viele Freiheiten, aber nichts konnte mich so wirklich ansprechen. Ich guckte mir Bilder im Netz an, fand auch einiges, aber ich wollte eher etwas Einfaches und Schlichtes. Keinen Spruch, keinen Satz, sondern möglichst nur ein oder zwei Wörter.

Ich erinnere mich, dass ich einen ganzen Nachmittag herumgekritzelt habe, immer auf der Suche nach Inspiration, aber nichts gefiel mir so richtig. Dann war sicher mal vierzehn Tage Pause, ohne dass ich dem Handlettering weitere Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Stattdessen holte ich mein Mandala-Ausmalbuch heraus und begann wieder Muster auszumalen …

Mandala Muster

Brushpens eignen sich übrigens auch hervorragend dafür, habe ich gemerkt, auch wenn ich sie nicht unbedingt zu diesem Zweck gekauft hatte … Das nur mal so am Rand :).

Die Mandalas brachten mich dann aber auf die Idee, dieses Mal das Lesezeichen in Form eines Musters zu machen, eines sehr bunten Musters. Ich holte mir meinen Block mit kariertem Muster und begann etwas vorzuzeichnen, dann überlegte ich, welche Buchstaben es werden sollten.

Irgendwann kam darüber hinaus die Idee eines Buntglasfensters dazu, auch hier sah ich mir verschiedene Motive und Farben an. Hier dominieren ganz klar kräftige und strahlende Farben, daher gestaltete ich das Lesezeichen selbst ein klein bisschen wie ein Mandala …

Zugegeben: Ich habe am Ende auf die kräftigen dunklen Linien, die die Buntglasfenster dominieren, verzichtet. Aber irgendwie gefällt es mir jetzt ohne “Rahmen” besser, die Farben können ohne Einschränkung leuchten und strahlen.

Mag sein, dass die Aufforderung “Lies” ein klein bisschen einfallslos ist, aber ich finde in Verbindung mit einem Buch, dass jetzt schon seit mehr als einem Jahr bei mir subbt, finde ich diese Aufforderung für mich durchaus passend :D.

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Handlettering der Buchblogger / 01.2018

Nachdem dieses Mal das Thema schon seit Dezember bekannt war (Danke dafür!), konnte ich mir in Ruhe während der Weihnachtspause ein paar Gedanken machen. Eine Idee hatte ich recht schnell, dafür haperte es an der Umsetzung.

Ich hätte zwar in der freien Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr viel Zeit gehabt, hatte aber kein Papier und keine Stifte dabei … Und danach fehlte mir ehrlich gestanden die Lust, denn es macht nur wenig Spaß, permanent zu Taschentüchern greifen zu müssen. Aber egal, kommen wir zum Wesentlichen :).

Das Thema lautete:
Lettere dein Lieblingsgenre

Eigentlich habe ich kein Lieblingsgenre, nicht wirklich. Ich lese mehrere Genres sehr gerne, wechsle immer wieder ab. Das ließ mir aber auch die Freiheit, einfach willkürlich etwas zu wählen :). Daher habe ich mich für ein Genre entschieden, was wohl eher weniger bei den übrigen Teilnehmern auftauchen wird. Und ich finde, Abwechslung muss sein, damit wir hier ein bunt gemischtes Potpourri zusammenbringen :).

Für die Umsetzung habe ich mich dieses Mal ein bisschen von einem ganz bestimmten Film inspirieren lassen – ich gebe es zu. Ich zeige euch jetzt einmal das Ergebnis, ihr dürft dann raten. Vielleicht erkennt ihr die Schrift? Das Ergebnis verrate ich in den Kommentaren ;).

Gezeichnet habe ich dieses Mal wieder mit Buntstiften, ich hatte ursprünglich eine Kombi aus Filzstiften und Buntstiften geplant, da fiel allerdings der farbliche Abstand zwischen den Buchstaben und dem zarteren Blau viel zu hart aus … Und eigentlich wollte ich es so, dass gerade bei dem “Fiction” eine gewisse Unschärfe da ist :). Daher haben mir dieses Mal nur Buntstift, Papier und ein Lineal zum Zeichnen Gesellschaft geleistet.

Zum Digitalisieren habe ich dieses Mal die CamScanner-App verwendet, die Anja bereits früher einmal vorgestellt hat. Das hat durchaus ganz gut funktioniert, nur hat das automatische Aufhellen mir die Unschärfe weggenommen. Also hab ich die Zeichnung mit PhotoshopExpress (Ja, es gibt ein abgespecktes Photoshop auch fürs Smartphone!) weiter bearbeitet – und dabei ist mein Spieltrieb auch gleich mal zum Vorschein gekommen. Nicht jeder Filter ist wirklich geeignet, aber eines der Ergebnisse wollte ich euch doch noch zeigen, weil ich es wirklich mag.


Ich gebe zu, für dieses Motiv hätte dunkles Papier wirklich toll ausgesehen … Dieser Blaupausen-Look hat schon was. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann mal, blaues oder schwarzes Papier aufzutreiben, das dafür geeignet ist.

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Die weihnachtliche Blogpause …

Diejenigen, die mein Blog schon ein bisschen länger kennen, wissen schon, was jetzt folgt, nämlich die alljährliche Ankündigung der Blogpause über Weihnachten und Silvester 🙂 … Das Jahr ist ja für mich vor allem in der zweiten Hälfte doch recht turbulent gelaufen, da kommt diese Verschnaufpause gerade richtig.

Da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, euch dieses Jahr mit einem Lettering zu verabschieden, habe ich einen neuen Ansatz verfolgt. Leider bin ich mit Schreibschriften ja noch immer nicht besonders geübt, deswegen habe ich mir eine Vorlage gesucht und sie abgepaust.

Beim Fotografieren bin ich allerdings dann wieder einmal an meine derzeit üblichen Grenzen gestoßen, deswegen ist das “Merry Christmas” nicht ganz scharf – aber ansonsten hat die Taschenlampe ganz interessante Schatten auf das Papier gezaubert, die eigentlich beim Original gar nicht vorhanden sind …

Wie auch immer: Ich wünsche euch auch dieses Jahr wieder ein schönes Weihnachtsfest, ein buchiges Christkind (oder woran ihr sonst glaubt) und eine friedliche Zeit im Kreis eurer Lieben. Lasst es euch gut gehen und kommt gesund und munter ins neue Jahr! Wir lesen uns dann in ca. zwei Wochen Anfang Jänner wieder!

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Handlettering der Buchblogger / 12.2017

Eigentlich hätte ich ja nicht gedacht, dass ich es tatsächlich im Dezember noch schaffe, mich an der Aktion zu beteiligen. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt :). Darüber hinaus war Anja so freundlich, mir vorab mitzuteilen, worum es im Dezember beim “Handlettering der Buchblogger” gehen würde …

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich das Thema nicht ein bisschen sehr wortwörtlich ausgelegt habe, aber ich kannte ja die Zeichnungen von Anja, Leni und Tanja dazu noch nicht, als ich angefangen habe, ein bisschen zu “experimentieren” :D.

Das Thema lautete:
Lettere den Titel einer Weihnachtsgeschichte

Ich habe “Weihnachtsgeschichte” nämlich in der Hinsicht als “Weihnachtsmärchen” verstanden … Und Weihnachtsgeschichten dieser Art gibt es ja bekanntlich einige. Am Ende landete ich bei dem Märchen “Die Sterntaler”. Und dachte natürlich gleich mal an eine Versalienschrift, wo ich das A durch einen fünfzackigen Stern ersetzen könnte.

Der Stern entpuppte sich allerdings als eine gewisse Herausforderung, aus dem Gefühl heraus den zu zeichnen, neee, das wollte nicht so sein. Im Internet fand ich einige Anleitungen, die sich aber durchaus ein bisschen kompliziert entpuppten. So richtig Lust hatte ich aber nicht, mich da reinzuknien.

Also spielte ich wieder einmal herum, in der Zwischenzeit besitze ich ja einen neuen Block für Entwürfe, es gibt nämlich von Clairefontaine auch schöne Collegeblöcke, die genau dasselbe charakteristisch glatte Papier besitzen und in denen man wunderbar herumkritzeln kann :).

Ebenfalls in meinem Schreibtisch fand ich einen silbernen Edding, den ich mir eigentlich zu einem anderen Zweck gekauft hatte, aber er eignete sich hervorragend, den schwarzen Schriftzug mit ein paar silbernen Ornamenten aufzupeppen.

Auch dieses Mal habe ich wieder mit Transparentpapier gearbeitet, es hilft schon sehr, den Entwurf auf einen sauberen Hintergrund zu übertragen. Wofür ich allerdings noch keine Lösung habe, ist das Abfotografieren. Die Lichtverhältnisse sind gerade jetzt im Winter bei mir so schlecht, dass ich abends kaum noch fotografiere und auch meine Aufnahmen in der Früh bzw. bei Tageslicht nachbearbeiten muss.

Den Schriftzug habe ich dann mit einem meiner schwarzen Stabilos nachgezogen und mit dem silbernen Edding Akzente gesetzt bzw. den Sterntalern die Sterne gegeben. Das ist zwar nicht ganz das, was ich ursprünglich machen wollte, aber mir gefällt das Ergebnis, auch wenn die Buchstaben nicht ganz perfekt in einer Reihe stehen.

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Handlettering der Buchblogger / 10.2017 + 11.2017

Erinnert ihr euch noch an die Aktion “Handlettering der Buchblogger” von Nisnis, Anja und Leni? In letzter Zeit war es in dieser Hinsicht auf meinem Blog leider sehr still … Im Oktober bin ich aus Krankheitsgründen nicht dazu gekommen, der November war leider sehr stark durch Zeitmangel geprägt.

Trotzdem wollte ich nicht darauf verzichten, mir nachträglich zum Oktober etwas zu überlegen bzw. etwas zu zeichnen. Daher zeige ich euch heute einfach das, was zu den letzten beiden Themen entstanden ist bzw. wie weit ich damit gekommen bin.

Das Thema für den Oktober lautete:
Lettere den Namen einer Buchreihe neu.

Die letzte Zeit hat mir ziemlich deutlich vor Augen geführt, dass ich mehr üben sollte. Denn für den Oktober wollte ich mich eigentlich an “Elias & Laia” versuchen. Ich mochte diese beiden Bücher, fand aber den Schriftzug auf den Covern ein wenig einseitig.

Die beiden Namen gingen mir im Verhältnis beim Entwurf sogar recht schnell von der Hand, bei dem “et” bin ich allerdings fast verzweifelt … Kein Zeichen gefiel mir so wirklich, wo ich das Gefühl hatte, das passt jetzt zwischen die beiden Namen hinein.

Am Ende warf ich alles über den Haufen und startete mit einem neuen Titel: Ich zeichnete eine erste Version für “Flawed”, die Dilogie von Cecelia Ahern, die ich dieses Jahr als Hörbuch gehört habe (und die dankbarerweise nur ein Wort als durchgehenden Reihen-Titel hat).

Aber selbst hier brauchte ich drei Anläufe, bis ich mit dem Entwurf zufrieden war, zuerst war der Weißraum zu groß (Jetzt habe ich wieder etwas über die Position der Buchstaben gelernt), dann sagte mir die Größe des W nicht zu …

Das erste Buch

“Flawed – Wie perfekt willst du sein?” ist der erste atemberaubende Band des neuen Zweiteilers von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. 

Spannend und emotional erzählt sie in dieser Dystopie die Geschichte der 17-jährigen Celestine, die darum kämpft, etwas anderes sein zu dürfen als perfekt.

Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund. Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.

Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.

Während ich mich mit dem Titel für dieses Buch beschäftigte, fiel mir auf, dass die Grafikerin für den Titel wohl eine ähnliche Idee hatte wie ich – denn die Schrift entspricht der klassischen “Trajan”, es sind also Buchstaben, die schon die alten Römer verwendet haben. Die Unterbrechungen bzw. Auslassungen spiegeln außerdem schön wider, dass die Gesellschaft  – und die Buchstaben – nur vordergründig perfekt sind.

Mit Transparentpapier habe ich den Entwurf auf normalweißes Papier übertragen und mit grauem und schwarzem Filzstift neu gezeichnet. So 100%ig zufrieden bin ich nicht mit dem Ergebnis, weil diese Stifte offensichtlich schmieren, auch wenn ich nun anderes Papier verwendet habe.

Wenn ich nach Weihnachten Zeit finde, unternehme ich vielleicht einen neuen Versuch mit Buntstiften, denn das Grau gefällt mir nicht so sonderlich. Dank des Transparentpapiers ist das keine Hexerei mehr :).

Kommen wir zum November.

Das Thema für den November lautete:
Lettere die Namensneuschöpfung eines Lieblingsbuchpaares.

Da erst recht spät bekannt wurde, was das Thema im November sein würde, beschloss ich, ein bisschen zu improvisieren. Ich bin zwar nicht so die große Liebesroman-Leserin, aber ich spielte im Kopf ein wenig mit den Namen herum, die mir Google in Sachen Liebespaare auswarf. Mir wollte allerdings nichts einfallen, was mir gefiel …

Am Ende fiel mein Blick auf meine verworfenen Ideen aus dem Oktober und ich beschloss, “Elias & Laia” doch noch eine Chance zu geben :).

Das Buch

Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. 

Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Sie tarnt sich als Sklavin und dringt so in das Innerste von Schwarzkliff ein. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste …

Elias und Laia stehen auf ganz unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.

Es mag vielleicht nicht übermäßig einfallsreich sein, aber “Laias” hörte sich für meine Ohren wenigstens nach einem guten Namen an :D.

Da ich “Laia” das erste Mal mit einer relativ runden und bauchigen Schreibschrift entworfen hatte, brauchte ich eine Weile, ein S an den Namen anzuhängen, das sich harmonisch an den Namen anfügte.

Hier habe ich mit Buntstiften und Finelinern gearbeitet. Das Ergebnis ist zwar auch nicht perfekt, gefällt mir aber im Vergleich zum Oktober-Bild deutlich besser. Die Namensneuschöpfung ist mir – denke ich – mit den zwei verschiedenen Farben ganz gut gelungen- Und mit Buntstiften ließ sich der Übergang doch besser realisieren …

Das nächste Mal nehme ich mir auf jeden Fall wieder die Zeit, die Bilder zu scannen, damit werden die Letterings wenigstens gleich hell (Das ist mir leider dieses Mal beim Fotografieren nicht gelungen).

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Handlettering der Buchblogger / 09.2017

Vor einiger Zeit stieß ich bei Nisnis von Nisnis Bücherliebe erstmals auf die Aktion “Handlettering der Buchblogger”, die diese zusammen mit Tanja und Leni veranstaltet. Und was soll ich sagen? Meine Neugier war geweckt. Schon eine ganze Weile bewunderte ich Nisnis’ schöne Zeichnungen, die sie ungefähr einmal im Monat auf ihrem Blog postet.

Und die Idee gefiel mir, warum nicht Handlettering und Bloggen miteinander verbinden? Zugegeben die Frist bis Ende September war jetzt für das erste Thema etwas kürzer, aber ab und zu reizen mich Herausforderungen durchaus. Denn – ich und Handlettering? Ob ich so etwas auch zusammenbringe?

Das Thema lautete:
Lettere den Titel eines Buches aus deinem Buchregal neu.

Einige Ideen hatte ich schon, wenn auch keine davon dem entspricht, was die meisten so unter Handlettering verstehen … Wobei ich allerdings gelernt habe, dass es nicht unbedingt um “kalligraphische” Schriften gehen muss. Eigentlich zählt alles zu Handlettering, wo es darum geht, Buchstaben zu zeichnen. Wie man das umsetzt und mit welchen Materialien, ist egal.

Die erste konkrete Vorstellung entstand, als ich abends daheim einen Blick auf mein Bücherregal warf, in dem unter anderem einige Bücher von Ursula Poznanski friedlich nebeneinander “hausen”. Die Titel bestehen – bis auf einige Ausnahmen – ja immer aus einem Wort. Und ein einzelnes Wort, hmm … Der nächste Gedankenschub kam, als ich mir die Titel genauer anguckte und mir dachte, dass ja jeder eine Bedeutung hat, egal ob man die sofort versteht oder erst nachschlagen muss.

Am Ende entschied ich mich für “Layers”, obwohl auch ihr aktuelles Buch “Aquila” in die engere Auswahl gekommen ist (Mehr als den Entwurf habe ich aber dafür noch nicht geschafft).

Das Buch

Layers – die Wahrheit ist vielschichtig.

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?
In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält.
Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.

Von allen Jugendbüchern von Ursula gefällt mir von der Gestaltung her dieses Buch immer noch am besten, habt ihr es schon mal in der Buchhandlung in der Hand gehabt? So richtig toll kommt das ja tatsächlich nur in der Printausgabe rüber … Layers ist aber auch das englischeWort für Schichten oder Ebenen. Wer mit Grafikprogrammen zu tun hat, weiß, was ich meine :).

Was lag da ferner als zu versuchen, den Titel selbst in solchen Ebenen zu gestalten?

Nach ein paar Entwürfen mit Bleistift am Notizblock (Es lebe der Radiergummi!) hatte ich meine Ebenen endlich so weit, dass man sowohl die Buchstaben als auch die Ebenen als solche erkennen bzw. lesen konnte. Die richtigen Abstände der Ebenen zueinander zu finden, war nämlich doch nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe …

Dann der Übertrag auf weißes Papier, mit Linienblatt dahinter ließ sich das Motiv relativ gut und schnell vorzeichnen. Die nächste Überraschung kam (Nicht vergessen, ich bin ja absoluter Frischling :)) mit den Stiften bzw. dem Papier – ich glaube mir ist noch nie aufgefallen, wie sehr wasserbasierte Filzstifte von Druckerpapier aufgesaugt werden …

Mit dünnem Fineliner vorzeichnen und mit dem dickerem Stift ausfüllen hat aber immerhin so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Einzig und allein mit dem Papier muss ich mir was überlegen, das macht keinen Spaß, wenn man an den Ecken immer so dicke Punkte hat, wo man den Stift ansetzt.

Da ich mir aber vorgenommen hatte, das Motiv zu digitalisieren, dachte ich mir, kann ich es ja noch ein bisschen nachbessern :). Und das ist jetzt das fertige Ergebnis:

Ich schätze, für mein allererstes Mal braucht es sich nicht zu verstecken. Was meint ihr?

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