• Rezension

    Rezension Naomi Gibson – Seeing what you see, feeling what you feel

    “Seeing what you see, feeling what you feel” ist nicht der Original-Titel, wie man fälschlicherweise annehmen könnte, sondern eine Zeile Text aus der Geschichte, die meiner Meinung nach schon ein bisschen einen Hinweis gibt, was man als Leser:in von diesem Buch erwarten darf. Ich war mir zwar zu Beginn nicht sicher, ob mich hier nicht eine weitere Variante des mittlerweile schon etwas ausgelutschten “Böse KI”-Motivs erwarten würde, aber neugierig war ich trotzdem. Der Klappentext: Spannend und nervenaufreibend von der ersten bis zur letzten Seite. Seit Jahren programmiert Lydia ihre eigene KI: Henry – schon lange vor dem Tod ihres kleinen...

  • Rezension

    Rezension Richard Lee Byers – Der Kopf des Mimir

    Ich gebe zu, ein echter Marvel-Fan wird aus mir in diesem Leben nicht mehr werden, dafür fühle ich mich alleine von den Filmen und den Serien – und wie diese miteinander zusammenhängen – schon sehr lange nur noch überfordert. Aber nachdem ich angefangen habe, mich etwas ausführlicher mit nordischer Mythologie zu beschäftigen, fällt es schwer, Marvels Interpretation der verschiedenen Welten auszuklammern. Aus dem Grund war ich von diesem Titel sofort fasziniert – vor allem weil ich Heimdall aus den Thor-Filmen immer als eine Figur in Erinnerung hatte, die zwar sehr interessant rüberkam, aber auch irgendwie immer zu kurz gekommen ist....

  • Rezension

    Rezension Philip Kerr – 1984.4

    Wenn mich nicht alles täuscht, wurde ich auf dieses Buch durch die Rezensionen einer anderen Bloggerin aufmerksam. Das Cover und sein offener Bezug zu George Orwells “1984” fesselten jedenfalls sofort meine Aufmerksamkeit. Dann geriet das Buch eine Zeit lang in Vergessenheit, ehe ich es in der Jugendbuch-Abteilung meiner Bücherei wieder entdeckte. Eingezogen ist schlussendlich dann aber als Hörbuch, weil der Sprecher Josef Vossenkuhl mich stellenweise an einen meiner Lieblingssprecher erinnerte. Der Klappentext: Wir schreiben das Jahr 2034. Der Staat hat die völlige Kontrolle über Leben und Tod, der geheimnisvolle “Winston” wacht über alle. Die 16-jährige Florence arbeitet aus voller Überzeugung...

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    Rezension Karen McManus – One of us is next

    Mit “One of us is lying” (Rezi hier) gelang der Autorin Karen McManus 2019 ein Überraschungshit. Die Geschichte um Geheimnisse, Tod und Klatsch traf offensichtlich den Nerv vieler Leser*innen, was sogar zu einer Nominierung für den deutschen Jugendbuchpreis geführt hat. Nun ist es so weit, mit ihrem dritten Roman kehrt die Autorin ein erstes Mal nach Bayview und zu der Highschool zurück, wo alles mit dem Tod eines Schülers angefangen hat … Der Klappentext: Willkommen zurück an der Bayview High. Gib’s zu. Du hast es vermisst.Es ist ein Jahr her, seit Simon Kelleher starb. Maeve ist in der elften Klasse...

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    Rezension Sif Sigmarsdóttir – Das dunkle Flüstern der Schneeflocken

    Wenn ich es nicht von Anfang besser gewusst hätte, hätte ich bei diesem Titel vermutlich eher auf eine Art “Dark Fantasy”-Roman getippt und nicht das, was der Verlag vollmundig als Mischung aus Young Adult und Nordic Noir-Thriller verkauft. Wobei ich mich selbst jetzt nach dem Lesen des Buches frage, was “Nordic Noir” eigentlich sein soll, aber das ist eine andere Geschichte. Der Klappentext: Hannah Eiríksdottir freut sich überhaupt nicht, in den kalten Norden zu ziehen. Doch das Praktikum bei der Tageszeitung entpuppt sich als spannende Gelegenheit, die erfolgreiche Influencerin Imogen Collins kennenzulernen – und schnell ist Hannah sehr beeindruckt von...

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    Rezension Andreas Gruber – Code Genesis. Sie werden dich finden

    Ich gebe zu, ich bin eine ganze Weile unentschlossen um diese Bücher herumgeschlichen, weil ich mir nicht sicher war, ob mich die Code Genesis-Reihe begeistern würde können. Letztlich habe ich meiner Neugier aber doch nachgegeben und das E-Book erworben, als “Code Genesis. Sie werden dich finden” während des ersten Corona-Lockdowns frei erhältlich war. Ein Teil von mir war eben einfach gespannt, was Andreas Gruber, einer meiner Lieblingsautoren, sich in diesem Fall für junge Leser*innen ausgedacht hat. Und eins kann ich schon vorab sagen: Andreas Gruber bleibt sich und seinem rasanten Schreibstil treu, bereits nach den ersten Seiten fiel es mir...