Rezension Nadine Erdmann – CyberWorld 5.0: Burning London

Mittlerweile hat die Reihe um die CyberWorld von Nadine Erdmann auch schon Band 5 erreicht. Die Autorin hat sich ja von Band zu Band kontinuierlich gesteigert, deswegen war ich schon sehr neugierig, was sie uns mit “Burning London” nun Neues serviert.

Der Klappentext:

Nach den dramatischen Ereignissen in Yonderwood hoffen Jemma, Jamie, Zack und ihre Freunde eigentlich bloß auf Ruhe, die Rückkehr in den Alltag und einen coolen Ausflug nach CyberLondon, der neuen Simulationswelt in der CyberWorld.

Doch was als netter Abend in der CyberCity geplant war, wird schon bald zu einem tödlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn Terroristen kapern die Stadt – und sie kennen kein Erbarmen …

Meine Meinung:

Es gibt Bücher, wo ich mittlerweile den Klappentext nicht mehr lese. Absichtlich nicht, um wirklich absolut jeden Spoiler zu vermeiden. Die “CyberWorld”-Reihe gehört da mittlerweile dazu. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass ich es vielleicht doch hätte tun sollen, denn so wäre der Schock vielleicht nicht ganz so groß gewesen …

Zwar erinnert uns die Autorin mehr als einmal daran, dass hier nur das virtuelle London von Terroranschlägen betroffen ist, aber ihre plastischen Beschreibungen der Zerstörung, des Leids und des Schreckens werden wohl auch nach dem Lesen nach lange Zeit in mir nachhallen.

Trotzdem finde ich es gut, dass uns Nadine Erdmann uns dieses Mal wirklich nichts schenkt. Bereits nach den ersten Kapiteln ist man als Leser voll im neuen Abenteuer drin, ist gleichzeitig fasziniert, begeistert und abgestoßen in einem.

Zusammen mit unseren vier Helden Jemma, Jamie, Ned und Zack begibt man sich auf das Abenteuer quer durch das virtuelle London und kann gar nicht anders, als mitzufiebern und zu lesen und zu lesen und zu lesen … Ganz ehrlich: Pausen sind mir dieses Mal wirklich schwer gefallen!

Obwohl “Burning London” uns von Anfang an auf eine sehr action-reiche Achterbahnfahrt schickt, nimmt sich die Autorin auch hier wieder Zeit, gefühlvolle Szenen einzubauen. Ich will hier nicht näher darauf eingehen, welche ich meine (Spoiler-Alarm, ihr wisst schon). Aber da war einige dabei, die mich wirklich sehr gerührt haben, eine hat mir sogar kurz einige Tränchen in die Augen gedrückt.

Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass damit dieses Mal auch einige der Nebenfiguren etwas mehr Tiefe bekommen haben. Das macht jetzt schon neugierig, wie es mit ihnen in den zwei noch kommenden Bänden weitergehen wird.

Das Ende kam für meinen Geschmack zwar ein wenig abrupt, ich sehe das jetzt aber nicht als großen Schönheitsfehler an. Das lässt sich leicht verschmerzen und ich vergebe tatsächlich ein weiteres Mal mit gutem Gewissen fünf Sterne :).

Mein Fazit:

Mit “CyberWorld 5.0: Burning London” legt uns Nadine Erdmann jetzt schon den fünften Band ihrer Reihe vor. Auch wenn ich mir hier mehr als einmal dachte, recht starken Tobak für ein Jugendbuch serviert zu bekommen, spreche ich gern eine Empfehlung aus – auch für erwachsene Leser.

  • ★★★★★
  • E-Book
  • 284 Seiten
  • Greenlight Press
  • 978-3958342835
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Rezension Thomas Brezina – Alte Geister ruhen unsanft

Wer kennt sie nicht, die Abenteuer der Knickerbocker-Bande von Thomas Brezina? Gerade bei uns in Österreich ist der Name einer ganzen Generation von Kindern bekannt, die mittlerweile erwachsen geworden sind. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch nachvollziehbar, dass der Autor einen Schritt weiter gegangen ist und in seinem neuen Buch “Alte Geister ruhen unsanft” seine jungen Helden erwachsen werden hat lassen.

Zum Inhalt:

Ein Streit hat dazu geführt, dass die Freundschaft von Lilo, Poppi, Axel und Dominik zerbrochen ist. Jahrelang haben die vier keinen Kontakt mehr zueinander, bis eines Tages verschiedene Nachrichten die Knickerbocker auf einer abseits gelegenen Insel wieder zusammenführen.

Abgeschnitten von der Außenwelt, ohne Verbindung zum Festland, haben sie allerdings keine Zeit, ihre alten Konflikte heraufzubeschwören, denn innerhalb kurzer Zeit bestimmen unheimliche Ereignisse ihren Aufenthalt …

Meine Meinung:

Ich vermute, im Gegensatz zu vielen anderen Lesern bin ich jemand, dem die Knickerbocker-Bande (und ihr Autor) zwar etwas sagt, der aber trotzdem nie einen Roman gelesen hat. Bekanntlich gibt es aber für alles ein erstes Mal, daher sagte ich nicht Nein, als ich gefragt wurde, ob ich Lust hätte, das neue Buch von Thomas Brezina zu lesen :).

Die Geschichte beginnt mit einer kurzen Einleitung, wie es dazu kam, dass die vier Kinder getrennte Wege gegangen sind. Ein geheimnisvoller Schatten bewegte sich dabei schon damals im Hintergrund und hatte ein Auge auf die Freunde, ließ sie sogar überwachen und ausspionieren.

Zwanzig Jahre später erreichen Briefe von Poppi ihr Ziel. Sie bittet ihre Freunde, sich mit ihr auf einer einsam gelegenen Insel in der Nähe von Brighton zu treffen, um sie ein letztes Mal zu sehen, bevor sie stirbt. Dominik, Lilo und Axel reisen an – nur um festzustellen, dass es Poppi gut geht, von Krankheit keine Spur. Aber offensichtlich hat jemand sehr viel Interesse daran, die vier auf der Insel festzuhalten …

Dieser geheimnisvolle und gruselige Ansatz sorgt auf jeden Fall dafür, dass man nach der Einleitung recht schnell in die Geschichte reinkommt – und bald will man genauso wie die vier Freunde wissen, was eigentlich los ist. Zu Beginn erinnerte das Setting zwar ein wenig an Christies “Und dann gab’s keines mehr”, aber das legte sich Gott sei Dank schnell. Gerade das erste Drittel empfand ich als sehr spannend und ich konnte fast nicht aufhören zu lesen.

Der recht einfach gehaltene Schreibstil hat zur Folge, dass man durch die etwas mehr als 400 Seiten mehr oder weniger fast fliegt. Der Schreibstil macht meiner Meinung auch aus, dass das Buch eher für jugendliche Leser geeignet ist, auch wenn erwachsene Leser angesprochen werden sollen.

Vielleicht ist dies mit ein Grund, warum ich mich lange Zeit schwertat mit der Vorstellung, wie alt Lilo, Axel, Poppi und Dominik nun wirklich sind. Selbstverständlich erfährt man, was sie in der Zwischenzeit getan haben, welchen Beruf sie ergriffen haben, aber an vielen Stellen hatte ich das Gefühl, sehr junge Menschen vor mir zu haben … Ich rechnete mir aus, dass sie Anfang 30 sein müssten, trotzdem wirkten sie nicht unbedingt wie Erwachsene auf mich. Da fehlte mir einfach eine gewisse Reife bei dem, was sie beim Lösen der Rätsel dachten und taten.

Auch das Finale konnte mich nur mäßig begeistern. Dafür dass es sehr lange aufgebaut wurde, wurden diese Ereignisse für meinen Geschmack fast etwas lieblos auf wenigen Seiten abgehandelt. Hier wäre definitiv mehr drin gewesen! Aber vermutlich ist das bereits ein Zugeständnis an weitere Bücher, die der Autor mit seinen erwachsenen Helden schreiben möchte.

Im Nachhinein hinterlässt das Buch bei mir etwas zwiespältige Gefühle, denn einen Roman für Erwachsene hat Brezina meiner Meinung nach nicht unbedingt geschrieben. Jüngere Leser und Fans der Knickerbocker-Bande werden mit “Alte Geister ruhen unsanft” aber trotzdem ihren Spaß haben, da der Autor viele Anspielungen auf frühere Fälle der Bande eingebaut hat.

Mein Fazit:

“Alte Geister ruhen unsanft” ist in meinen Augen nicht unbedingt ein Roman für Erwachsene. Das lag für mich vor allem an der Kombination des Schreibstils und der Figuren, die eher jüngere Leser begeistern wird. Junge und alte Knickerbocker-Fans werden aber bestimmte ihre Freude mit dem Buch haben.

  • ★★★★★
  • Gebunden
  • 416 Seiten
  • Ecowin
  • 978-3711001610
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Rezension Mary E. Pearson – Die Gabe der Auserwählten

“Die Gabe der Auserwählten” stellt bei den “Chroniken der Verbliebenen” so etwas wie eine Ausnahmeerscheinung dar. Dieses Buch gibt es in dieser Form nur im deutschsprachigen Raum. Bastei-Lübbe hat sich nämlich entschieden, das englische Original und das Finale der Reihe – “The Beauty of Darkness” – in zwei Hälften aufzuteilen.

“Die Gabe der Auserwählten” beinhaltet die erste Hälfte, die zweite Hälfte wird unter dem Namen des Originals erst Anfang nächsten Jahres erscheinen. Aus diesem Grund gibt es für diesen Band auch ein neues Cover :).

Wer die früheren beiden Bände noch nicht gelesen hat: Vorsicht, denn es ist unvermeidlich, dass nun größere und kleinere Spoiler zur Handlung folgen!

Zum Inhalt:

Band 3 setzt dort ein, wo wir Lia, Rafe und Kaden verlassen haben: Bei ihrer Flucht aus Venda. Während Lia mit ihren Verletzungen zu kämpfen hat, die sie sich am Ende von “Das Herz des Verräters” zugezogen hat, versucht Rafe alles, um unbeschadet Dalbreck zu erreichen, um sich und Lia in Sicherheit zu bringen. Die Gefühle der beiden werden erstmals auf eine Probe gestellt, als es darum geht, welchem Schicksal Lia nun folgen will …

Meine Meinung:

Ursprünglich wollte ich eigentlich nicht warten und nach dem zweiten Band den Schluss auf Englisch lesen. Oft kommt es aber doch anders, als man denkt, und ich hatte auf einmal die Gelegenheit, “Die Gabe der Auserwählten” auf Deutsch zu bekommen …

Der Schreibstil ist wie schon auch in den früheren Bänden leicht und flüssig zu lesen und man hat keine Probleme, die Flüchtlinge auf ihrer Reise zu begleiten. Anfangs ist ihr Schicksal ungewiss, denn niemand weiß, ob der Komizar Lias Anschlag überlebt hat oder nicht und ob es zum Krieg mit den Nachbarländern Morrighan und Dalbreck kommt.

Rafe versucht dabei alles, um Lia zu beschützen. Lia dagegen zweifelt, ob sie schon dafür bereit ist, mit Rafe als seine Königin in sein Land zu reisen. Konflikte sind also vorprogrammiert, vor allem dann, als Kaden die Gruppe einholt.

In Band 2 hatte ich das Gefühl, dass sowohl Lia als auch Rafe im Angesicht der Gefahr Reife bewiesen haben. Hier dagegen kam mir vor allem Lia wieder das junge, naive und vor allem dickköpfige Mädchen vor, dass sie noch in Band 1 war. Diesen Rückschritt – wenn man so will – fand ich nach den ganzen Ereignissen von Band 2 nicht besonders plausibel. Rafes weitere Entwicklung dagegen erschien mir hier stimmiger, weil nachvollziehbarer.

Wie bereits erwähnt, ist “Die Gabe der Auserwählten” eigentlich nur ein halber Band. Dies zeigt sich in meinen Augen sehr deutlich in der Geschichte selbst, denn sie wirkt die meiste Zeit wie ein Auftakt für etwas, was nicht kommt bzw. wahrscheinlich erst im vierten Band kommt. Ich sage es nicht gerne, aber eigentlich passiert nicht viel in diesem dritten Band … Der Fokus liegt hauptsächlich auf Lias und Rafes Flucht, selbst die Nebenhandlung, die durch Pauline erzählt wird, tritt deutlich in den Hintergrund.

Aus Neugier habe ich dann einmal in Kapitel 41 hineingelesen, das in der deutschen Ausgabe dem letzten Kapitel entspricht, im englischen Original gerade einmal in der Mitte ist. Man stelle sich meine Überraschung vor, als ich entdecken musste, dass dieses Kapitel wortwörtlich übersetzt wurde.

Hat hier nicht der Verlag verkündet, dass die Autorin etwas Neues schreiben würde, um einen runderen Übergang in den letzten Band zu schaffen? Mir ist jedenfalls in diesem Teil keine Änderung aufgefallen, was mich schon etwas verwundert zurückgelassen hat. Dies erklärt allerdings, warum dieses Ende für mich im Vergleich zu den früheren Büchern nicht so rund rüberkommt … Vieles bleibt offen und wird wohl erst im allerletzten Band zufriedenstellend beantwortet werden.

Mein Fazit:

Der dritte Band führt fort, wo der zweite geendet hat, aber das Aufteilen der Geschichte im Deutschen sorgt dafür, dass ich als Leserin das Gefühl hatte, eigentlich nur einen Auftakt für ein Finale zu bekommen, das erst im nächsten Band erfolgt.

  • ★★★★★
  • E-Book
  • 349 Seiten
  • Bastei Entertainment
  • 978-3-32549443
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Rezension John Boyne – The Boy at the Top of the Mountain

Seit “Der Junge auf dem Berg” auf Deutsch erschienen ist, juckte es mich, das Buch zu lesen. Da der Schreibstil nicht so schwer ist, entschied ich mich für die englische Ausgabe als E-Book, die bereits 2015 herausgekommen ist (laut Goodreads). Das hat übrigens durchaus einen Grund, warum ich das erwähne, aber dazu später mehr …

Zum Inhalt:

Der kleine Pierrot wächst in Frankreich auf, bis 1936 verliert er zunächst seinen Vater, dann auch seine Mutter. Im Waisenhaus bleibt er jedoch nicht lange, denn seine Tante Beatrix erbarmt sich seiner und holt ihn zu sich. Als Hauswirtschafterin hat sie selbst in diesen von Krisen geschüttelten Zeiten einen guten Beruf, doch der Arbeitsplatz ist der Berghof, der legendäre Hof, wo Adolf Hitler zusammen mit Eva Braun immer wieder seine Zeit verbringt …

Meine Meinung:

Ehe ich auf das Buch eingehe, muss ich noch etwas vorausschicken: Ich habe Boynes “Der Junge im gestreiften Pyjama” nicht gelesen, kenne nur die Verfilmung, deren Ende mich aber durchaus schockiert hat. Mit entsprechend gemischten Gefühlen ging ich an die Lektüre dieses neuen Buchs, in dem Boyne wieder zum Thema Faschismus und Rassismus schreibt, allerdings aus der Sicht der Täter, nicht der Opfer.

In “Der Junge auf dem Berg” (Ich werde jetzt für das bessere Verständnis den deutschen Titel verwenden) entwirft Boyne ein Szenario, wie es in der damaligen Zeit tagtäglich vorgekommen ist: Junge Menschen werden mit nationalsozialistischem Gedankengut so lange gefüttert, bis es für sie normal ist und sie aufhören zu hinterfragen, was sie da eigentlich tun. Etwas, was auch heute nach wie vor ein brandaktuelles Thema ist.

Diese Entwicklung stellt Boyne durch die Figur des Pierrot Fischer dar. Zu Beginn des Buches ist Pierrot sieben Jahre alt und fern von Judenhass und Nazis aufgewachsen. Er lebt in Paris und ist mit dem jüdischen Jungen Anshel befreundet, der im selben Haus wohnt. Da Anshel taub ist, verständigen sich die beiden mit Gebärdensprache, Pierrots kleiner Hund D’Artagnan macht das Gespann komplett.

Von einem Tag auf den anderen ändert sich Pierrots Leben, als auch noch seine Mutter stirbt. Er kommt zunächst in ein Waisenhaus, wo er von einem älteren und kräftigeren Jungen regelmäßig gemobbt wird. Klein und schmächtig wie er ist, hat er dem nicht viel entgegenzusetzen. Pierrot bleibt allerdings nicht lange, denn seine deutschstämmige Tante Beatrix holt ihn zu sich auf den Berghof. Den Berghof auf dem Obersalzberg, den Adolf Hitler immer wieder für seinen Urlaub aufsucht – und es bleibt nicht aus, dass Pierrot, nun Pieter genannt, immer mehr dem Einfluss von Hitler unterliegt …

Inhaltlich ist “Der Junge auf dem Berg” ein Buch, das schon aufgrund seiner Thematik gute Chancen hat, eine gewisse Zeitlosigkeit zu erreichen. Zwei Aussagen sind mir in diesem Zusammenhang ganz besonders gut in Erinnerung geblieben. Boyne legt beispielsweise Hitler folgenden Satz in den Mund:

“That is why we are here, all of us. To make Germany great again.”
56%

Ein anderer Satz gegen Ende zeigt das ebenso deutlich, wo Pieter Antwort auf einen Brief bekommt:

“You did what any patriot would have done, she wrote, and Pieter read the letter in astonishment, realizing that time might move on, but the ideas of some people never would.”
94%

Trotzdem gab es beim Lesen einige Punkte, die mich ein wenig gestört haben.

Da ist einmal der Aufbau der Handlung. Anfangs nimmt sich Boyne viel Zeit, damit der Leser Sympathie für Pieter entwickelt. Die Freundschaft zu Anshel, sein gutes Herz, der Verlust seiner Mutter, seine Reise nach Orléans ins Waisenhaus – das nimmt fast die erste Hälfte des gesamten Buchs ein.

In der zweiten Hälfte jedoch zieht Boyne das Tempo Stück für Stück an, bis der Leser am Ende eigentlich nur noch Ausschnitte von Pieters Leben auf dem Obersalzberg miterlebt. Dies fand ich schon etwas schade, denn auf diese Weise war seine Entwicklung zum jungen Nazi für mich oft nicht so richtig greifbar. Bei einigen Szenen fragte ich mich mehrmals, wie es sein kann, dass Pieter so ganz und gar aufhört, menschlich zu sein …

Darüber hinaus halte ich die deutsche Altersempfehlung “ab 12 Jahren” für etwas bedenklich, denn “Der Junge auf dem Berg” arbeitet an vielen Stellen nur mit Anspielungen, dezenten Hinweisen, wo ich mir nicht sicher bin, ob man in dem Alter wirklich versteht, was Boyne eigentlich meint. Ich für meinen Teil habe jedenfalls erst mit 14 das erste Mal im Geschichteunterricht gelernt, welche Gräuel Adolf Hitler zu verantworten hatte …

Das Ende erschien mir im Kontext leider ebenfalls nicht glaubwürdig. Um nicht zu viel zu verraten, werde ich jetzt nicht mehr dazusagen, aber diese letzte Entwicklung kam für meinen Geschmack einfach zu rasch. Sie ist zwar sicher dem Charakter des Jugendbuchs geschuldet, persönlich hätte ich aber ein “erwachseneres” Ende vorgezogen, das sich auch durch diverse Dialoge mit Hitler angeboten hätte …

Was mir außerdem nicht gefallen hat, waren einige (fehlerhafte) Details. Selbstverständlich trüben sie nicht den Gesamteindruck, aber sie hinterlassen einen etwas schalen Geschmack auf meiner (Leser)Zunge … Ein Buch wird beispielsweise falsch zitiert, in Frankreich werden Juden mit dem deutschen Wort “Juden” beschimpft (1936 hätte es doch noch “Juif” heißen müssen?), Truthahn wird zum Weihnachtsessen am Berghof serviert?

Wie das in der deutschen Ausgabe umgesetzt bzw. ob das korrigiert wurde, kann ich nicht beurteilen, aber mir ist aufgefallen, dass der Pierrots Name im Deutschen geändert wurde. Aus Fischer wurde Weber, und aus Pieter Peter. Gängige Praxis, wie ich mir sagen habe lassen, aber verstanden habe ich es trotzdem nicht, weil sich mir die Gründe dafür nicht erschließen.

Mein Fazit:

“Der Junge auf dem Berg” ist aufgrund des Themas ein gutes und wichtiges Buch, das aber in meinen Augen in der Umsetzung einige Schwächen aufweist. Das macht in Summe für mich 3,5 Sterne, die ich in Ermangelung eines Halbe-Sterne-Systems mit etwas Bauchweh auf vier Sterne aufrunde.

  • ★★★★
  • E-Book
  • 226 Seiten
  • RHCP Digital
  • 978-1448196821
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Rezension Caroline Brinkmann – Die Perfekten

Dank diverser Vorschauen wurde ich schon recht früh auf “Die Perfekten” von Caroline Brinkmann aufmerksam. Umso mehr überraschte mich, dass Bastei sich dieses Mal entschieden hat, einer deutschen Autorin in diesem Umfang in ihr Programm aufzunehmen. Aber zurecht :). Ich lese sehr gerne immer wieder Dystopien, aber diese hier hat es geschafft, mich an einigen Stellen immer wieder zu überraschen.

Zum Inhalt:

Rain wächst in einer Gesellschaft auf, die von ihrer Einteilung in Gen-Klassen dominiert wird. Je nachdem ob Menschen über gute oder schlechte Gene verfügen, können sie aufsteigen und Erfolg haben oder nicht. Auf der untersten Stufe stehen die Unsichtbaren, die sogenannten “Ghosts”, Menschen, die nicht registriert sind und nicht gefunden werden wollen. Rain ist so ein Ghost. Aber dann unterläuft ihr eines Tages ein Fehler: Sie vertraut jemandem, den sie gern hat …

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, Caroline Brinkmann war mir als Autorin bisher gänzlich unbekannt. Und das, obwohl “Die Perfekten” nicht ihr erstes Buch ist. Aber immerhin ihre erste Dystopie. Die Idee, Menschen in eine Art Kastensystem anhand ihrer Gene einzuteilen, sprach mich jedoch an und deswegen wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Das Bedürfnis, sich genetisch zu verbessern, ist in der Evolution schon jahrtausendelang verankert, die Vorstellung, genetische vererbbare Krankheiten auszumerzen, bestimmt ein Wunsch vieler werdender Eltern. Daher fand ich die Idee zu dieser Geschichte auch nicht so weit hergeholt wie die anderer Dystopien.

Die Autorin hat sich in diesem Zusammenhang einiges Interessantes einfallen lassen und geht sehr gekonnt auf das Leben der Menschen ein, die in dieser zukünftigen Welt als “minderwertig” angesehen werden: Menschen mit Gen-Klasse 2 und 3 werden benachteiligt, müssen in Zirkeln leben, die Smog, schmutziges Wasser und eine schlechte ärztliche Versorgung haben. Nur Menschen der Klasse 1 haben es gut und Luxus um sich, wohin man schaut. Ganz an der Spitze stehen die sogenannten “Gesegneten”, die von der übrigen Bevölkerung fast wie Götter verehrt werden.

In diesem spannungsgeladenen Umfeld siedelt Caroline Brinkmann ihre Protagonistin Rain an, ein Mädchen, das es von Anfang an in ihrem Leben nicht leicht hat. Als Ghost ist sie nicht registriert, muss permanent aufpassen, nicht von umherfliegenden Drohnen erfasst und entlarvt zu werden. Trotzdem ist sie mit ihrem Leben zufrieden, hat neben ihrer Mutter Storm eine kleine Fuchsmanguste namens Cassiopaio zum Freund.

Die Ereignisse geraten in Bewegung, als Rain den Fehler macht, sich mit Lark anzufreunden, einem Jungen, der wie sie im Zirkel Grey lebt. Da seine kleine Schwester Rose als 3 eingestuft wurde, setzt er alles daran, die Situation für sich und seine Familie zu verbessern. Trotz ihres unterschiedlichen Hintergrunds freunden sich die beiden an. Dies geht solange gut, bis Lark gezwungen wird, eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen.

Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, hatte ich anfangs nur durchschnittliche Erwartungen, zu viele Dystopien arbeiten mit denselben Eckdaten wie “Die Tribute von Panem”. Die ersten Beschreibungen, die Zirkel, das ungerechte System, die Armut und Benachteiligung auf der einen Seite, der Luxus und Reichtum auf der anderen Seite, das erinnerte sehr an diese Trilogie.

Trotzdem ertappte ich mich irgendwann auf einmal, dass ich mich schwertat dabei, das Buch für eine Weile wegzulegen. Dies ist in meinen Augen vor allem den Charakteren geschuldet. Sehr bald entwickelt man Sympathien für alle Beteiligten, auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet.

Hier ist meiner Meinung auch die ganz große Stärke dieser Dystopie zu sehen: Niemand ist nur böse, niemand nur gut. Jeder hat mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen, während er verzweifelt versucht, das Richtige zu tun, und sich dabei weiter entwickelt. Selbst Rain ist im Verlauf der Handlung nicht frei von dunklen Gedanken. Das finde ich realistisch dargestellt, denn so ist nunmal die Wirklichkeit, das Leben geht auf und ab und selbst die Guten sind nicht immer nur gut.

Die Entwicklung der Geschichte selbst entfaltete schon recht bald eine Sogwirkung, der ich mich nur schwer entziehen konnte, obwohl mit bekannten (und vielleicht ein wenig klischeehaften) Elementen gearbeitet wird. Welche das sind, verrate ich jetzt bewusst nicht, da das für meinen Geschmack etwas zu viel spoilert. Dass ich eine Zeit lang bei etwa zwei Dritteln des Buches feststeckte, hatte nicht mit der Geschichte zu tun, eher dass ich eine gewisse Leseauszeit gebraucht habe.

Das Ende, ja, das kann man wohl als Cliffhanger bezeichnen, als offenes Ende. Trotzdem wäre ich nicht traurig gewesen, wenn es dabei geblieben wäre. In meinen Augen muss eine Geschichte nicht immer bis zum Ende auserzählt werden. Aber gut, in der Zwischenzeit wurde bekannt, dass es 2018 mit Rain und Lark weitergehen wird. Wir dürfen also gespannt sein, was sich die Autorin für uns Leser ausdenkt.

Mein Fazit:

Caroline Brinkmann hat mit “Die Perfekten” eine spannende und interessante Geschichte geschaffen, die mich als Leserin sehr schnell in ihren Bann ziehen konnte. Punktabzug gibt es eigentlich nur wegen der Details, die mich an einigen Stellen zu sehr an “Die Tribute von Panem” erinnert haben.

  • ★★★★
  • E-Book
  • 605 Seiten
  • One by Bastei Entertainment
  • 978-3732548316
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Rezension Angie Thomas – The Hate U Give

Wie beginnt man die Rezension zu einem Buch, das wohl schon seit seinem Erscheinen im englischsprachigen Raum für Aufmerksamkeit sorgte? Und mir scheint, seit es nun auch auf Deutsch zu haben ist, hat der Hype ein neues Level erreicht … Aber egal: Das Thema machte mich neugierig und so durfte es vor einiger Zeit im Original als E-Book bei mir einziehen.

Zum Inhalt:

“The Hate U Give” erzählt die Geschichte des 16jährigen Mädchens Starr Carter, das in zwei Welten aufwächst. Das von Schwarzen bewohnte Viertel Garden Heights ist ihr Zuhause, während sie tagsüber auf die Williamson Prep Schule geht, die hauptsächlich von Weißen besucht wird.

Diese Trennung geht solange gut, bis sie mit ihrem Sandkastenfreund Khalil von einer Party in ihrem Viertel nach Hause fährt und mit ansehen muss, wie ihr Freund von einem weißen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle erschossen wird …

Meine Meinung:

“The Hate U Give” wirft den Leser gleich unmittelbar in die Geschichte hinein, den Khalil dient mehr oder weniger eigentlich nur als Auslöser für die gesamte Geschichte. In Folge begleitet man Starr in ihrem weiteren Leben, wie sie versucht, mit der Tatsache fertig zu werden, dass bereits zum zweiten Mal in ihrem jungen Leben eine Person aus ihrem unmittelbaren Umfeld zu Tode kommt.

Der Hype hat leider dafür gesorgt, dass ich einige Erwartungen an das Buch geknüpft hatte, die so nicht unbedingt erfüllt wurden. Sehr häufig wird das Buch nämlich als Aufruf gegen Rassismus verstanden. Es ist in meinen Augen aber nicht unbedingt als Appell zu sehen, eher als Bericht, wie eben sich das Leben für eine junge Schwarze heutzutage abspielt …

Der Grund ist, dass Starr selbst nicht frei von Vorurteilen ist. Dies zeigt sich vor allem in den Szenen mit ihrem weißen(!) Freund. Dieser ist eigentlich fast zu gut, um wahr zu sein, während Starr damit kämpft, sich schuldig zu fühlen, nach Khalils Tod ausgerechnet mit einem Weißen zusammen zu sein. Aus diesem Grund erntete das Buch, soweit ich mitbekommen habe, auch einiges an Kritik, aber ich finde es in Ordnung so. Die Wirklichkeit sieht eben so aus, dass Schwarze auch Weiße umgekehrt diskriminieren, dies wird nur deutlich seltener bei uns thematisiert.

Angie Thomas bemüht sich in ihrem Buch redlich, diese Vorurteile anhand verschiedener Nebenfiguren aufzubrechen. Es passieren aber trotzdem einige Dinge, die ich ein wenig zu vereinfacht dargestellt fand (Ich werde jetzt hier nicht ins Detail gehen, da dies wohl schon Spoiler darstellt, sorry).

Starr selbt kam oft sehr widersprüchlich rüber, was sie mir nicht immer sympathisch machte, was aber aufgrund der äußeren Umstände verständlich ist. Auch mit ihrem Familie wurde ich nicht immer warm, sie ist aber letztendlich etwas, was man sonst in Jugendromanen selten findet: Vorhanden! Starrs Umgang mit ihren Eltern, die Unterstützung, die sie von ihnen vor allem in der Hälfte des Buches bekommt, die Verbundenheit mit ihrem Bruder und Halbbruder, auch das wirkt realistisch.

Warum ich dem Roman das Prädikat “großartig” trotzdem nicht verleihen kann, ist in meinen Augen dem Schreibstil zu verdanken. Es fehlen für meinen Geschmack einfach die Passagen, die mich emotional überwältigen konnten … Warum? Weil Thomas meiner Meinung nach fast ein bisschen zu distanziert beschreibt, was Starr die Dinge wahrnimmt und was sie tut. Aus dem Kontext heraus lebt und fühlt man mit Starr natürlich mit, versteht damit auch ihre Entwicklung – aber ein kleines bisschen blieb sie mir am Ende doch fremd.

Trotzdem spreche ich eine Leseempfehlung aus, da das Buch eine Problematik thematisiert, die wir als Europäer kaum bis gar nicht wahrnehmen, wenn überhaupt nur aus Serien und Filmen kennen. Und wer gut genug Englisch kann, sollte das Buch trotz des Slangs im Original lesen, denn daran gewöhnt man sich nach den ersten Kapiteln. Die deutsche Ausgabe fällt hier schon wegen der vielen englischen Ausdrücke (die man in meinen Augen zum Teil durchaus übersetzen hätte können, sie reden beispielsweise vom “Girlfriend”?) eher ab …

Mein Fazit:

“The Hate U Give” ist ein gutes und wichtiges Buch, das man schon wegen des Themas gelesen haben sollte, da wir als Europäer eher wenig darüber wissen. Für das Prädikat “großartig” fehlte mir allerdings doch noch ein bisschen was …

  • ★★★★
  • E-Book
  • 464 Seiten
  • Balzer + Bray
  • B01M0614T9
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Rezension Lauren Oliver – Wenn du stirbst …

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie – das ist der vollständige Titel dieses Buches und gleichzeitig der erste Satz :). Persönlich bin ich ja kein Fan dieser überlangen Titel, aber neugierig machte mich die Geschichte bereits zu dem Zeitpunkt, als der Film zu dem Buch ins Kino kam.

Als ich das Buch bei uns in der Bücherei entdeckte, wollte ich mir eigentlich die Print-Ausgabe ausleihen, aber das gebundene Buch war dummerweise in einem eher beklagenswerten Zustand … Daher wurde es dann doch das (gekürzte) Hörbuch.

Zum Inhalt:

Samantha Kingston gehört zur angesagten Clique auf ihrer High School. Zusammen mit ihren Freundinnen fiebert sie dem ersten Mal mit ihrem Freund entgegen. Der 12. Februar fängt dabei an wie jeder andere Tag auch, sie geht zur Schule, fragt sich, wie viele Rosen sie wohl am (vorgezogenen) Valentinstag bekommen wird, geht am Abend auf eine Party von Kent, einem Schulfreund. Auf der Fahr nach Hause passiert es: Sie stirbt bei einem Autounfall – nur um am Morgen desselben Tages wieder aufzuwachen und denselben Tag noch einmal zu durchleben … Hat sie eine zweite Chance bekommen, ihr Leben zu retten?

Meine Meinung:

Anfangs dachte ich bei diesem Buch ja an eine Wiederholung des Stoffes aus “Und täglich grüßt das Murmeltier”. Die Idee, den Helden oder die Heldin einen Tag immer wieder durchleben zu lassen, wurde ja schon öfter aufgegriffen. Das Prinzip ist sich jedenfalls relativ ähnlich: Der Protagonist lernt immer mehr über sein Umfeld, lernt seine Mitmenschen näher kennen und verändert sich dadurch.

“Wenn du stirbst …” bildet hier nicht unbedingt eine Ausnahme. Sam gehört zwar zur Clique der beliebten Mädels, kommt aber selbst alles andere als sympathisch rüber. Sie hält ihr gesamtes Umfeld eher auf Distanz (auch ihre Familie), ist streckenweise sehr unfreundlich zu ihren Mitmenschen und eine typische Mitläuferin, was die “Chefin” der Clique – Lindsay – betrifft. Da Sam die meiste Zeit mit ihren drei Freundinnen verbringt, konnte ich mich gerade am Anfang lange nicht entscheiden, wen ich schlimmer fand – Sam oder Lindsay.

Einen großen Raum nimmt in der Geschichte das Thema Mobbing ein. Juliet, eine Mitschülerin, wird von den vieren regelmäßig verhöhnt und beschimpft, niemand traut sich, etwas zu sagen. Bei Kents Party am Abend eskaliert die Angelegenheit, als Juliet auftaucht und jedem der Mädchen “Miststück” an den Kopf wirft …

Im Verlauf der Geschichte versucht Sam, ihr Schicksal zu ändern und wird von Mal zu Mal verzweifelter, als sie feststellen muss, dass sie schon wieder am selben Tag aufwacht. Was tun? Mit diesem Hintergrund ist es bis zu einem gewissen Maß verständlich, dass sie eine Zeit lang eine “Mir ist alles egal”-Mentalität an den Tag legt, die sie einige befremdlichen Dinge tun lässt. Die Autorin lässt dabei allerdings nichts aus … Dies war für mich ein Punkt, wo ich ernsthaft überlegt habe, abzubrechen, weil es schon ans Absurde grenzte, was Sam auf einmal alles tut.

Trotzdem (oder Gott sei Dank?) habe ich aber weitergehört – und stellte wider Erwarten fest, dass es besser wurde. Ich konnte zwar nicht unbedingt nachempfinden, warum Sam doch noch ihr Gewissen entdeckte. Ich ertappte mich aber auf einmal dabei, mit ihr mitzufühlen, mit ihr mitzufiebern, ob es ihr nun gelingen würde, ihren Tod abzuwenden oder nicht. Manche Stellen ließen meine Augen sogar ein bisschen feucht werden …

Worauf es am Ende hinausläuft, ist bis zu einem gewissen Maß nicht gerade eine große Überraschung. Überrascht hat mich aber zumindest die Art und Weise, wie es geschieht. Ich verstehe durchaus, dass das Ende polarisiert, dass viele sich ein anderes Ende gewünscht haben. Aber ich fand es trotzdem zur Geschichte passend, auch wenn ich noch die eine oder andere Antwort auf einzelne Fragen gehabt hätte.

Das Hörbuch ist – wie bereits erwähnt – gekürzt, mir sind allerdings beim Hören keine wirklich gröberen Schnitzer aufgefallen, die immer wieder durch Kürzungen entstehen. Anna Thalbach kenne ich bereits seit der Zeit, wo sie mit ihrer Mutter Katharina “Die Nebel von Avalon” gelesen hat. Sie erzählt die Geschichte professionell (wenn auch ein Fehler bei der Aussprache eines Fremdworts drin war) und es machte Spaß, ihr zuzuhören.

Mein Fazit:

“Wenn du stirbst …” hat mir beim Hören ein gewaltiges Gefühlskarussell beschert. Wäre ich meinem Instinkt gefolgt, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen, so aber wurde ich aber doch noch mit einem Ende belohnt, dass die Geschichte für mich herausgerissen und zu etwas Besonderem gemacht hat. Einen zusätzlichen Stern gibt es für die gut gemachte Lesung der Sprecherin.

  • ★★★★
  • Hörbuch
  • 447 Minuten
  • Silberfisch
  • 978-3867420716
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