Der Literaturplausch / 11.2018

Diejenigen unter euch, die mein Blog gekannt haben, als es noch auf Blogger.com zuhause war, dürften damit wahrscheinlich vertraut sein: Der Literaturplausch wurde seinerzeit von Frau Hauptsache Bunt ins Leben gerufen und war eine Aktion, die ähnlich wie die Leselaunen ursprünglich einmal in der Woche erschienen ist. Da ich das aber nur selten geschafft habe, war meine Teilnahme eher unregelmäßig …

Nachdem sich mein Leserleben in Zukunft allerdings auf gänzlich anderen (weil viel kleineren) Bahnen bewegen wird, habe ich beschlossen, ein Revival dieser Aktion bei mir anzustreben. Im Gegensatz zu früher wird der Literaturplausch bei mir aber nur einmal im Monat erscheinen, eine wöchentliche Erscheinungsweise werde ich nicht schaffen (und werde da kaum Interessantes zu erzählen haben).

Warum gerade jetzt die Neuauflage? Ich möchte eigentlich mit dieser Aktion ein paar Dinge zusammenführen, über die ich früher einzeln gebloggt habe. Die SuBventur beispielsweise wird hier ihr neues Zuhause finden oder auch das Handlettering der Buchblogger, wenn ich Zeit dafür finde. Gemischt wird das Ganze mit einem kleinen Rückblick auf meine Lesezeit bzw. die Bücher, die ich in den letzten Wochen gelesen habe. Mal sehen, ob das so klappen wird, wie ich mir das vorstelle – die Zeit wird es zeigen :).

#Gelesenes / #Gehörtes

Dass der Beginn des Studiums mir viel meiner Lesezeit wegnehmen wird, war mir von Anfang an klar. Allerdings nicht, wie viel es wirklich sein würde … Das Pendeln, der unregelmäßige Stundenplan und die Hausaufgaben, die wir bekommen, sorgen dafür, dass es spannend bleibt, wie viel Lesezeit mir unter der Woche wirklich zur Verfügung steht. Und: Ich kann auch schon auf die ersten Wochenenden zurückblicken, die gänzlich für die FH draufgegangen sind …

Der Oktober war aus diesem Grund ziemlich mager, aber gut, so wird es in Zukunft noch häufig sein. Zwei Bücher und ein Hörbuch – mehr ist es nicht geworden.

Beendet habe ich immerhin den ersten Teil von Neal Shustermans “Scythe”-Trilogie, “Die Hüter des Todes”. Ich habe dafür zwar gute vierzehn Tage gebraucht, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist 🙂 . Wie es mir gefallen hat, könnt ihr in der entsprechenden Rezension nachlesen.

Bei der #HorrorGruselLesenacht an Halloween auf Twitter habe ich schlussendlich zu J. Sheridan Le Fanus “Carmilla, der weibliche Vampir” gegriffen. Die Novelle ist sogar noch älter als Bram Stokers “Dracula”, spielt aber – *grins* – in der Steiermark und soll Stoker bis zu einem gewissen Maß als Vorlage für seinen Vampirklassiker gedient haben. Dracula hätte also fast ein Steirer werden können :D.

Außerdem ist Ryder Carrolls “The Bullet Journal Method” auf meinem E-Book-Reader gelandet. Auch wenn ich jetzt schon mehrere Bücher zum Thema “Bullet Journal” gelesen habe, war ich doch neugierig, was der Erfinder des Systems selbst zu dem Thema zu sagen hat. Und das ist so einiges, denn es gelingt Ryder, immerhin mehr als 300 Seiten in seinem Buch zu füllen … Die Rezi dazu folgt in den nächsten Tagen, ein klein bisschen Geduld noch.

#Geschautes

Verständlicherweise ist auch mein Serienkonsum in den letzten Wochen recht deutlich zusammengeschrumpft. Neben der dritten Staffel von “The Man in the High Castle” (wo mir aber nur noch drei Folgen fehlen) habe ich angefangen, “Chilling Adventures of Sabrina” anzuschauen (den Trailer dazu gibt’s hier). Hier bin ich in Folge 8 von 10. Beide Serien haben zwar pro Staffel nur 10 Folgen, was recht leicht zu schaffen wäre, aber mir ist im Moment nicht jeden Tag danach, Serienfolgen zu schauen …

Ob ich bei “Sabrina” dranbleiben werde, weiß ich nicht genau. Die ersten Folgen haben mir eigentlich ganz gut gefallen (auch wenn die neue Serie mit der alten nicht mehr viel gemein hat), es gab jetzt aber auch zwei Folgen (die mit dem Schlafdämon und die mit dem Exorzismus), die mich nicht so begeistern konnten. Egal, mal sehen, was noch kommt und ob sich Sabrina gegen den dunklen Lord behaupten kann.

#SuBventur

Ich gestehe etwas ein: Ich habe wieder ungelesene und angefangene Bücher zum Bücherschrank gebracht. Aber es hat mich tatsächlich nervös gemacht, in zwei Reihen ungelesene Bücher vor mir zu haben (Ich höre hier schon das Gelächter derjenigen, deren SuB sich im dreistelligen Bereich bewegt, aber so ticke ich nun mal :D).

Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass dieses Regal direkt in Blickhöhe neben meiner Couch ist, sodass ich da immer wieder draufschauen und mich daran erinnern lassen musste, dass ich es bei meiner aktuell verfügbaren Lesezeit nie schaffen werde, die alle in einer vernünftigen Lesezeit wegzulesen.

Deswegen habe ich einige Bücher angelesen, andere noch einmal genauer unter die Lupe genommen (Will ich die wirklich, wirklich, wirklich lesen?) – und dann wieder zwei Stapel gemacht, welche Bücher in den öffentlichen Bücherschrank kommen und welche bleiben dürfen.

Damit habe ich es tatsächlich geschafft, von 31 (So viele waren es jetzt vor dem Ausräumen noch) auf 22 runterzukommen. Davon sind drei Bücher E-Books, tauchen also nicht im Regal auf (Yayyyy!), die restlichen finden jetzt wieder in einer Reihe Platz, auch wenn ein paar obendrauf quer liegen …

#Challenges

Motto Challenge

Obwohl das Thema für den Oktober – Helden – eigentlich durchaus etwas vom SuB hergegeben hätte, habe ich es nicht geschafft, etwas Passendes vom SuB zu lesen … Da ich meine Bücher normalerweise eher nach Interesse aussuche und erst dann schaue, ob sie zu einer Challenge passen, gab es in diesem Monat keinen Treffer.

Wider das Vergessen Challenge

Besser ist es bei der “Wider das Vergessen Challenge” gelaufen, weil es mir doch gelungen ist, drei Filme zu gucken, die zu dem Thema passen. Wie mir “Der Stellvertreter”, “Der Bankier des Widerstands” und “Operation Finale” gefallen haben, könnt ihr hier nachlesen (und dann ein bisschen scrollen).

#zuguterLetzt

Ich hänge jetzt schon seit Ende September an Thomas Brezinas “Schatten der Zukunft” fest. Ich muss mir wohl einfach mal nen (geistigen) Tritt in meinen Allerwertesten verpassen, damit da etwas weitergeht.

Wobei das Buch eigentlich gar nichts dafür kann, aber ich war im Oktober an vielen Abenden einfach zu müde, um wirklich konzentriert zu lesen. Ein Vorleser für das Buch – das wär’s halt. Denn zumindest das Hören klappt in Etappen, weil ich dafür eben nicht auf irgendein Papier gucken muss 😀 …

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