Rezension Diana Meier-Soriat – Bullet Journal: Das Praxisbuch

Ich weiß, gewöhnlich stelle ich hier nur selten Sachbücher, Ratgeber oder ähnliches vor, aber es heißt ja nicht umsonst “Ausnahmen bestätigen die Regel”. Da ich im Herbst plane, an der FH zu studieren, beschäftige ich mich im Moment sehr viel mit Zeitmanagement und -planung.

In dem Zusammenhang fiel mir ein, dass es ja mittlerweile “en vogue” ist, sich seine Planer selbst zu machen – sprich: mit einem Bullet Journal zu arbeiten. Da YouTube vor lauter Videos einem Newbie aber eigentlich komplett den Blick darauf verstellt, worauf es ankommt, habe ich mich dafür entschlossen, mir ein Buch zu dem Thema zu besorgen. Dabei ist meine Wahl auf “Bullet Journal: Das Praxisbuch” von Diana Meier-Soriat gefallen.

Der Klappentext:

Du möchtest besser organisiert sein und alle Notizen an einem Ort zusammenführen? Alles genau so aufschreiben und planen, wie es zu dir am besten passt?

Diana zeigt dir in diesem Buch, wie du mit deinem Bullet Journal für dich das optimale Organisationssystem findest, egal ob beruflich oder privat. Du erfährst Schritt für Schritt, wie du startest und welche Elemente du brauchst, um gut zu planen: von deinem individuellen Kalender über die Eventplanung für Feiern wie Hochzeiten und Geburtstage bis hin zur Planung deiner Social- Media-Aktivitäten, Einkäufe und Ausgaben.

Aber damit nicht genug: Ein Bullet Journal kann noch so viel mehr. Es bietet dir unendlich viele Möglichkeiten, alles aufzuschreiben, was für dich wichtig ist. In diesem Buch findest du zahlreiche Ideen z.B. für verschiedene Habit Tracker und das Aufschreiben persönlicher Dinge wie Stimmung, Schlaf u.v.m. Oder du nutzt dein Bullet Journal zusätzlich als Tagebuch und Erinnerung an schöne Erlebnisse.

Und wenn du gerne kreativ sein möchtest, findest du außerdem viel Inspiration und jede Menge Beispiele zur Gestaltung deines persönlichen Bullet Journals mit Icons, Schriften, Farben und Dekoelementen wie Washi Tape, Stempel und Co.

Mit deinem Bullet Journal bist du beruflich und privat immer perfekt organisiert!

Meine Meinung:

Wie man sieht, der Klappentext zu diesem Ratgeber ist schon recht umfangreich. Dabei habe ich nicht mal den kompletten Text zitiert … “Umfangreich” könnte man auch das nennen, was einen in diesem Buch erwartet, das kann ich euch versichern! Aber dazu später mehr.

Bullet Journaling ist ja mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum sehr beliebt, deswegen gibt es bereits eine gewisse Anzahl an Büchern, die einem den Einstieg erleichtern – Gott sei Dank ist die Anzahl an deutschsprachigen Büchern noch übersichtlich.

Am Ende entschied ich mich für dieses Buch, weil es für meinen Geschmack den sachlichsten Zugang geboten hat. Selbstverständlich kommt ein Buch über Bullet Journals nicht ohne gute Fotos aus, aber letztlich will ich über die Methode etwas erfahren und nicht nur schöne Bilder gucken (Das kann man in den sozialen Medien bereits im Überfluss).

Ich habe mir außerdem die E-Book Version geholt. Warum? Weil sie einerseits etwas preiswerter ist und mir andererseits am Tablet auch ermöglicht, ein wenig in die Bilder hineinzuzoomen. Darüber hinaus habe ich noch einen weiteren Vorteil bemerkt: Die in der Print-Ausgabe von einigen kritisierte Schrift (die ich in der Vorschau auch nicht erstrebenswert fand) blieb mir hier erspart.

Kommen wir zum Inhalt: In insgesamt 11 Kapiteln gibt die Autorin einen Überblick darüber, was ein Bullet Journal ist, was die Anziehungskraft ausmacht und wie man damit arbeiten kann. Nach einer kurzen Einleitung (mit der Antwort auf die Frage, ob Bullet Journaling etwas für einen ist) geht es schon zur Materialkunde, denn: Es müssen keine Notizbücher und Stifte von bestimmten Marken sein, ganz im Gegenteil.

Kapitel drei bescherte mir beim Lesen dann den Aha-Effekt, denn mir war nicht klar, dass das “Rapid Logging”, die von Ryder Carroll erfundene Methode für das Bullet Journaling, ganz ohne grafisches und zeichnerisches Brimborium auskommt. Das ist auch die wichtigste Botschaft für mich: Wer mag, kommt mit einem billigen Notizbuch und einem einfachen Kugelschreiber problemlos aus! Meier-Soriat zeigt dies anschaulich anhand eines kleinen Beispiels.

Ab Kapitel vier geht es dann zu den einzelnen Teilen eines Bullet Journals, die man fast immer in einem solchen Buch findet: Index, Future Log (Jahres- oder Halbjahresübersicht für Termine), Monthly Log (Monatsübersicht), Weekly Log (Wochenübersicht) bis hin zur täglichen Übersicht, den “Daily Logs” oder kurz “Daylies”.

Jeder Teil wird dabei mit verschiedenen Layouts vorgestellt, wie man die entsprechende Übersicht gestalten kann. Interessant fand ich in diesem Zusammenhang auch, dass bei Ryder Carroll gar keine Wochenübersicht existiert, er geht direkt vom Monat in die Tagesübersicht. Das reicht tatsächlich aus, wenn man in Sachen Bullet Journal einen minimalistischen Ansatz verfolgen will.

Natürlich kommen aber auch die Dinge nicht zu kurz, die wir uns alle so gerne ansehen. Die verschiedenen Habit Tracker werden genauso vorgestellt wie die Dinge, die man zur Verschönerung seines Journals nutzen kann: Handlettering, Sketchnotes, Washi Tape, Stempel, Sticker etc. Wem es Spaß macht, zu zeichnen und sich gestalterisch zu betätigen, bekommt einen guten Überblick über das, was alles möglich ist.

Abgerundet wird das Buch durch ein eigenes Kapitel zum Travel Journal, das ich ein bisschen als Sonderform des Bullet Journals verstanden habe. Nachdem die Autorin allerdings selbst ein solches “Traveler’s Notebook” führt, ist es verständlich, dass sie dem Thema etwas mehr Platz in ihrem Buch eingeräumt hat.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, die Autorin spricht ihre Leser mit Du an, was es einem sehr leicht macht, in die (neue) Welt der Bullet Journals einzutauchen. Wer mag, kann das Buch also locker an einem Tag lesen. Nachdem ich einiges davon bereits beim Lesen in eine Ideenliste übertragen habe, bin ich allerdings immer wieder hin und her gesprungen, habe einiges ein weiteres Mal nachgelesen, um zu sehen, ob ich es mir richtig gemerkt habe.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich zum Schluss: Einige Abschnitte sind recht kurz gehalten, was aber vermutlich dem Hauptthema des Buchs geschuldet ist. Handlettering und Sketchnotes beispielsweise finden in dem Buch zwar ihren Platz, wer sich in diese Themen vertiefen möchte, sollte aber zu anderen “Lernmaterialien” greifen, denn diese Abschnitte sind ziemlich kurz. Genauso wie auch die Unterkapitel zu “Wie plane ich eine Hochzeit / Weihnachten / Geburtstag / Studium”.

Trotzdem halte ich das Buch derzeit für das umfangreichste, was zu dem Thema am Markt ist. Wer sich also wirklich umfassend informieren möchte, worum es beim Bullet Journaling geht, kann mit dem Buch nicht viel falsch machen. Und es rechtfertigt in meinen Augen durchaus den etwas höheren Preis.

Mein Fazit:

“Bullet Journal: Das Praxisbuch” ist aktuell bestimmt das umfassendste Buch, was zum Thema Bullet Journal zu haben ist. Wer sich einen Einblick verschaffen möchte, wie es funktioniert und was man dazu braucht, bekommt hier ein sehr gutes Buch in die Hand. Für Newbies absolut empfehlenswert!

  • ★★★★
  • E-Book
  • 192 Seiten
  • mitp
  • 978-3958457065
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Rezension Ferdinand von Schirach – Verbrechen

Ferdinand von Schirach kann sich rühmen, einen eigenen Eintrag in der Wikipedia zu haben – und nicht mal einen so kurzen. Das ist aber nicht der Grund, warum wir, die #bbfliest Runde, uns nach dem letzten Buch für etwas ganz anderes entschieden haben.

Schirach ist Strafverteidiger und als solcher hat er schon viele Menschen, Schicksale und Geschichten kennengelernt. “Verbrechen” ist sein erstes Buch aus dem Jahr 2009, aber nicht sein letztes.

Der Klappentext:

Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach 40 Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe.

Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.

Meine Meinung:

In meinen Augen gibt der Klappentext nur unzureichend wieder, was den Leser in diesem Buch erwartet. Denn die elf Geschichten sind so unterschiedlich wie das Leben selbst. Bereits die erste Geschichte stellt eine interessante Frage, denn beurteilt man ausschließlich nach der Tat, ist der freundliche Herr so schuldig wie nur irgendetwas.

Folgt man allerdings der Lebensgeschichte des Herrn, beginnt man, die Tat mit anderen Augen zu sehen, sogar etwas wie Sympathie zu empfinden. Die Frage nach Schuld und Unschuld ist nicht immer so eindeutig, wie man annehmen möchte, das führt dieses Buch sehr eindrücklich vor Augen.

Die Verbrechen, die Schirach schildert, umfassen ebenfalls die gesamte Bandbreite des menschlichen Lebens, denn ein Verbrechen muss nicht zwangsläufig mit einem Toten enden genauso wenig wie mit einem Schuldigen, der bestraft werden kann.

Das wahre Leben schreibt Geschichten, die sich oft nicht einmal der ausgebuffteste Krimi- oder Thriller-Autor ausdenken kann, und ist gerade deswegen umso grausamer, wenn man weiß, dass die beschriebenen Gräueltaten so wirklich passiert sind. Das Wissen darum, was Menschen einander antun können, führt uns Schirach an einigen Stellen sehr ausdrucksvoll vor Augen – was mich beim Lesen einige Mal schlucken ließ.

Dabei hat der Autor einen eher sachlichen Schreibstil, umreißt kurz und bündig den Werdegang der Menschen, der sie zu dem werden ließ, was sie zu dem Zeitpunkt sind, wo der Autor sie in seiner Funktion als Strafverteidiger kennenlernt. Die einfache und eher knapp gehaltene Sprache entspricht dem, was ich mir von einem Menschen in diesem Beruf vorstelle, trotzdem hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle gewünscht, noch mehr Details zu erfahren. Viele Dingen blieben – bewusst oder unbewusst – an der Oberfläche.

Trotzdem halte ich dieses Buch für eine interessante Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Lebens zu blicken. Was Menschen bewegt, Dinge zu tun, wird meist von den Medien verschwiegen, Schirach dagegen widmet sich meiner Meinung nach genau diesen Dingen, um zu zeigen, dass die Frage nach Schuld, Schuldfähigkeit und entsprechender Strafe nicht immer ein Schwarzweiß ist.

Mein Fazit:

Ferdinand von Schirach geht in “Verbrechen” mit seinen Geschichten sehr schön darauf ein, dass das Leben nicht immer so leicht in Schablonen zu pressen ist, wie wir das gern tun. Auch wenn ich an manchen Stellen gern mehr erfahren hätte, wird dieses Buch sich ganz bestimmt in mein Gedächtnis einbrennen, da es viele spannende Fragen über das Menschsein stellt.

  • ★★★★
  • Hardcover
  • 208 Seiten
  • Piper
  • 978-3492053624
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Rezension Infographics Group – Sprache in Bildern

“Sprache in Bildern” aus dem Dudenverlag präsentiert laut Cover Zahlen, Fakten & Kurioses aus der Welt der Wörter. Für jemanden wie mich, der sich sehr viel mit unserer Sprache beschäftigt, war dieses Büchlein daher sofort etwas, worauf ich neugierig wurde.

Klappentext:

Welche Sprachen haben die meisten Sprecher? Wie buchstabiert man vorschriftsmäßig? Welche Wörter wurden wann in den Duden aufgenommen und welche wurden rausgeworfen? Wie nennen die Deutschen am häufigsten ihre Kindern, Hunde und Katzen? Was sagen die Wörter des Jahres über unsere Gesellschaft?

Überraschende, lustige und skurrile Fakten über die deutsche und andere Sprachen hat das Team von Golden Section Graphics in Grafiken übersetzt. So ist ein ungewöhnliches Buch entstanden, das eine ganz neue Perspektive eröffnet. Sprache ohne Sprache – das geht!

Meine Meinung:

Der Klappentext verspricht bei diesem Buch “Sprache ohne Sprache”. Gut, das stimmt natürlich nicht ganz, aber die Infografiken helfen natürlich dabei, die Inhalte möglichst einfach und gut verständlich zu präsentieren. Es gibt dabei zu fünf verschiedenen Themenbereichen Bilder und Texte, die meistens über eine Doppelseite gestaltet sind:

  1. Buchstaben
  2. Wörter
  3. Namen
  4. Die deutsche Sprache
  5. Sprachen der Welt

Den Anfang macht die Information, woher sich überhaupt das Wort “Buchstabe” ableitet. Die Buche und der Buchstabe haben doch mehr gemeinsam, als es den Anschein hat. Danach geht es bereits los: Der Leser darf herausfinden, welche die häufigsten Buchstaben im Deutschen, Französischen, Englischen, Spanischen und Italienischen sind. Welcher der häufigste ist, ist keine große Überraschung, aber es gibt durchaus Unterschiede!

Und so geht es Themenbereich für Themenbereich weiter. Die Gestaltung lässt selbstverständlich zu, dass man nach Lust und Laune hin und her blättern kann, zwischen den einzelnen Themen springen kann. Nebenher lernt man ganz einfach, was Anagramme, Pangramme, Homonyme, Homografe, Palindrome oder Eponyme sind.

Wer schon immer wissen wollte, woher die meisten Fremdwörter in unser Sprache kommen, wird ebenso eine Antwort erhalten wie derjenige, der den Unterschied zwischen Anglizismen und Scheinanglizismen kennenlernen wollte. Gespickt mit einfach verständlichen Beispielen fällt es nicht schwer, auf Forschungsreise durch die Eigenheiten von Sprache zu gehen. Wer an so etwas Spaß hat, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen!

Einen kleinen Wermutstropfen sehe ich persönlich nur bei der Gestaltung der Infografiken. Einige sind meiner Meinung nach nicht so intuitiv gestaltet, dass man ohne Erklärung versteht, welche Information weitergegeben wird. Trotzdem wird man nicht im Regen stehengelassen, Farben und Icons werden ausnahmslos am unteren Rand der Grafiken erläutert.

Übrigens: Wenn ich eine Lieblingsgrafik aus den 50 Stück herauspicken sollte, ist es wohl die letzte: “Ich liebe dich” auf Europäisch! Im Ungarischen ist das nämlich nur ein Wort, daher werde wohl sogar ich mir das merken können :).

Mein Fazit:

“Sprache in Bildern” ist ein kleines, aber feines Buch für alle, die Spaß daran haben, sich mit Sprache zu beschäftigen. Perfekt geeignet als kleine Aufmerksamkeit oder als Weihnachtsgeschenk!

  • ★★★★
  • Gebunden
  • 112 Seiten
  • Duden
  • 978-3411748877
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Rezension George R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer “Das offizielle Malbuch”

Schon als ich es das erste Mal gesehen habe, war ich sofort Feuer und Flamme für dieses Malbuch :). Ich bin zwar erst seit kurzem unter die Ausmaler gegangen, aber es macht wirklich großen Spaß – und ich habe in der Zwischenzeit auch schon ein bisschen Geld in mehr Farben bzw. Buntstifte gesteckt … Daher konnte ich auch nicht anders, als dieses Buch beim Bloggerportal anzufordern, als ich es dort endeckt habe. Auf diesem Weg vielen Dank für die prompte Zusendung!

Der Klappentext:

Ein Königreich für mehr Farbe!
Die spannendsten Charaktere und die faszinierendsten Szenen aus Das Lied von Eis und Feuer warten in diesem Buch darauf, durch Farbe zum Leben erweckt zu werden. Dabei sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Die detailreichen Zeichnungen ermöglichen einen ganz neuen Zugang zur Welt von Eis und Feuer und bieten für jeden etwas – opulente Festmahle, prächtige Gewänder, weite Landschaften und vieles mehr. Ein außergewöhnliches und beeindruckendes Malbuch für die Fans des erfolgreichsten Epos unserer Zeit.

Meine Meinung:

Dieses Malbuch ist wirklich sehr, sehr hochwertig, das kann ich nicht anders sagen! Insgesamt fünf Illustratoren haben mit ihren Motiven dazubeigetragen, dass es sehr viele unterschiedliche Schwarzweißzeichnungen zum Ausmalen gibt. Manche gefallen mir sogar schon im nicht-ausgemalten Zustand, da bin ich stark am Überlegen, ob ich diese Bilder überhaupt kolorieren möchte :D.

Die Motive selbst reichen von den Wappen der Häuser, über einzelne Hauptcharaktere und Bewohner von Martins Welt bis hin zu einzelnen Szenen, die in den Romanen vorkommen. Alle Zeichnungen sind jeweils auf der rechten Seite des Buches, während links kurze Texte bzw. Zitate aus den dazupassenden Romanen abgedruckt sind.

Das nachfolgende Motiv ist übrigens eines, wo ich mir noch nicht sicher bin, ob ich es wirklich ausmalen will – sieht es nicht toll aus in Schwarzweiß?

Da ich bereits am Anfang Probleme hatte, mich zu entscheiden, mit welchem Motiv ich anfangen sollte, habe ich am Ende einfach das erste genommen – das Wappen der Starks:

Da ich mich gerne beim Malen an die Vorlagen halte, so es welche gibt, habe ich mich bewusst dafür entschieden, den Hintergrund des Schilds weiß zu lassen. Das Originalwappen zeigt nämlich einen grauen Schattenwolf auf weißem Grund :). Hier natürlich noch das fertige Bild, das wollte ich euch nicht unterschlagen:

In der Zwischenzeit habe ich übrigens schon mit dem nächsten Wappen weitergemacht, dem der Baratheons … Man kann irgendwie ganz schön süchtig werden danach, kommt mir vor :). Trotzdem muss ich mich jetzt wohl oder übel ein wenig einbremsen, da ich auch noch andere Bücher bei mir liegen habe, die gelesen werden wollen.

Einen kleinen Kritikpunkt muss ich bei aller Begeisterung aber doch anbringen: Gerade die Motive der Personen und der Szenen (siehe Fotos oberhalb) reichen bis an den Rand. Dort schön auszumalen, stelle ich mir schon etwas schwierig vor – da kommt man doch mit den Stiften nur gut hin, wenn man das Buch mit aller Gewalt aufdrückt … Und ob das für den Rücken auf Dauer gut ist, wage ich ehrlich gestanden zu bezweifeln.

Mein Fazit:

Dieses Malbuch ist einfach top! Und ich empfehle es allen, die “Game of Thrones” mögen UND gerne malen :). Das einzige, was ich nicht so gut gelöst finde, ist die Art der Herstellung des Buches. Hier wäre es sinnvoller gewesen, zu einer anderen Bindung zu greifen, damit man an den Rand der Motive besser herankommt.

  • ★★★★★
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