• Rezension

    Rezension Sif Sigmarsdóttir – Das dunkle Flüstern der Schneeflocken

    Wenn ich es nicht von Anfang besser gewusst hätte, hätte ich bei diesem Titel vermutlich eher auf eine Art “Dark Fantasy”-Roman getippt und nicht das, was der Verlag vollmundig als Mischung aus Young Adult und Nordic Noir-Thriller verkauft. Wobei ich mich selbst jetzt nach dem Lesen des Buches frage, was “Nordic Noir” eigentlich sein soll, aber das ist eine andere Geschichte. Der Klappentext: Hannah Eiríksdottir freut sich überhaupt nicht, in den kalten Norden zu ziehen. Doch das Praktikum bei der Tageszeitung entpuppt sich als spannende Gelegenheit, die erfolgreiche Influencerin Imogen Collins kennenzulernen – und schnell ist Hannah sehr beeindruckt von...

  • Rezension

    (Kurz)Rezension Ursula Poznanski – Vanitas. Grau wie Asche

    Der erste Teil hat mich damals lange überlegen lassen, ob ich diese Reihe weiter verfolgen will, das weiß ich noch sehr genau. Am Ende hat dann doch die Neugier wieder einmal überwogen – und die winzige Hoffnung, dass mich der zweite Teil wieder mehr begeistern würde können als der erste. Wobei ich meine Erwartungen für die Fortsetzung weit nach unten geschraubt hatte, um nicht wieder so ein Gefühl der Enttäuschung erleben zu müssen … Und das war vermutlich auch gut so, denn somit konnte ich unvoreingenommener an diese Geschichte herangehen. Der Klappentext: Carolin ist zurück in Wien, zurück in der...

  • Rezension

    Rezension Andreas Gruber – Code Genesis. Sie werden dich finden

    Ich gebe zu, ich bin eine ganze Weile unentschlossen um diese Bücher herumgeschlichen, weil ich mir nicht sicher war, ob mich die Code Genesis-Reihe begeistern würde können. Letztlich habe ich meiner Neugier aber doch nachgegeben und das E-Book erworben, als “Code Genesis. Sie werden dich finden” während des ersten Corona-Lockdowns frei erhältlich war. Ein Teil von mir war eben einfach gespannt, was Andreas Gruber, einer meiner Lieblingsautoren, sich in diesem Fall für junge Leser*innen ausgedacht hat. Und eins kann ich schon vorab sagen: Andreas Gruber bleibt sich und seinem rasanten Schreibstil treu, bereits nach den ersten Seiten fiel es mir...

  • Rezension

    Rezension Robert McCammon – Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (Bd. 1)

    Die Reihe mit dem sympathischen jungen Mann Matthew Corbett begegnete mir in letzter Zeit immer wieder mal. Seit 2017 bringt der Luzifer Verlag kontinuierlich die Bücher heraus und ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Aufgrund des zeitweise recht hohen Seitenumfangs sind einige der Geschichten allerdings in zwei Teile geteilt worden, so auch dieses erste Abenteuer, das Matthew Corbett nach Fount Royal – eine kleine aufstrebende Stadt in Carolina – führt. Diese Rezension beschäftigt sich mit dem ersten Band, also der ersten Hälfte der Original-Geschichte. Der Klappentext: Geht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt...

  • Rezension

    Rezension Andreas Gruber – Die Knochennadel

    Ich weiß gar nicht, wie oft mir zu Ohren gekommen ist, dass es zu den beiden bisherigen Peter Hogart-Büchern – “Die schwarze Dame” und “Die Engelsmühle” – keine Fortsetzung geben würde. Tja, mit “Die Knochennadel” wurden wir nun eines Besseren belehrt. Zeitlich spielt “Die Knochennadel” übrigens nur ein paar Monate nach “Die Engelsmühle”, daher ist das sicher spannend, wenn die Gelegenheit besteht, beide Bücher kurz hintereinander zu lesen. Trotzdem kann man “Die Knochennadel” meiner Meinung nach auch lesen, wenn man die beiden früheren Bücher nicht kennt, die Anzahl an Anspielungen ist recht klein – und ich habe mich auch rasch...

  • Rezension

    Rezension Ursula Poznanski – Cryptos

    Wenn man sich seit einiger Zeit auf etwas verlassen kann, dann das, dass es im Sommer wieder etwas Neues für Jugendliche von Ursula Poznanski zu lesen gibt. Wobei ich ja sicher nicht die einzige bin, die mittlerweile ihre Jugendbücher fast lieber liest als ihre Bücher für Erwachsene. Denn: Die Autorin beherrscht es meistens wie kaum jemand sonst, einen schon nach den ersten Seiten so in ihre Geschichte zu ziehen, dass es schwerfällt, das Buch zur Seite zu legen. Wobei ich schon sagen muss, dass bei mir bei "Cryptos" dieses Mal nicht ganz so eine starke Sogwirkung eingesetzt hat, wie ich es von früheren Büchern kenne.