Der Literaturplausch / 01.2019

Manchmal kommt das Bloggerleben anders, als man denkt. Dafür ist dieser Literaturplausch das beste Beispiel, denn er hätte eigentlich schon Ende Dezember erscheinen sollen. Aber gut, nach den letzten anstrengenden Wochen im Dezember hatte ich um Weihnachten herum halt die ersten freien Tage … Und die habe ich erst einmal genossen.

Denn jetzt den ganzen Jänner durch bis in den Februar hinein laufen die Abschlussprüfungen für das erste Semester. Ihr versteht daher bestimmt auch, wenn es in nächster Zeit hier etwas ruhiger wird, es wird einfach nicht die Zeit sein, in den nächsten vier Wochen regelmäßig etwas zu posten.

Dieses Mal werde ich außerdem auf den Rückblick auf die gelesenen Bücher verzichten, da ich das eigentlich schon mit meinem letzten Beitrag getan habe. Trotzdem gibt es noch einiges zu berichten, fangen wir einmal mit den Serien an, die sich dank Netflix in letzter Zeit eingeschlichen haben.

#Geschautes

Sowohl der Krankenstand als auch die Weihnachtsferien haben mir einige neue Serien beschert, von denen ich allerdings nicht alles gut fand.

Frequency

Ich weiß nicht, wer von euch noch den gleichnamigen Film mit Dennis Quaid kennt (Der liegt doch auch schon etwas zurück), aber die Geschichte wurde in der Serie mit demselben Namen noch einmal erzählt, zwangsläufig etwas ausführlicher als im Film. Die Serie scheint allerdings schon von Anfang an schlechte Quoten gehabt zu haben, denn mehr als eine Staffel hat es nicht gegeben. Wer allerdings auf eine Gemisch aus Krimi, Thriller und Phantastik steht, dürfte mit der Serie schon seine Freude haben (und wer wollte nicht noch einmal mit jemandem kommunizieren, der parallel in den 90ern lebt und arbeitet?).

The Frankenstein Chronicles

Die Serie wird meiner Meinung nach hauptsächlich durch Sean Bean getragen. Wobei mir die zweite Staffel deutlich besser gefallen hat als die erste, da waren aber auch die Voraussetzungen für den Protagonisten gänzlich anders als noch am Anfang. Eine Mischung aus historischem und phantastischem Genre, zeitweise sehr düster umgesetzt, aber was soll man auch anderes erwarten, wenn die Geschichte im 19. Jahrhundert in London (und noch vor Jack the Ripper) spielt.

You – Du wirst mich lieben

Diese erste Staffel dürfte eine Adaption des Buches “You” von Caroline Kepnes sein, beurteilen kann ich es nicht, weil mich der Schreibstil in der zweiten Person Singular bereits bei der Leseprobe nervte. Der Leser begleitet dabei einen Stalker, der in der Buchhandlung, in der er arbeitet, auf seine neue, große “Liebe” aufmerksam wird. Eine Fortsetzung ist bereits angekündigt, vermutlich dürfte die auf Basis der literarischen Fortsetzung gedreht werden.

Aus Neugier habe ich mal einige Rezensionen zum Buch gelesen, die Serie folgt offensichtlich in der Art dem Buch, denn den Fall hatte ich schon lange nicht mehr, dass mir wirklich gänzlich alle Figuren unsympathisch waren, sogar die weibliche Hauptfigur, mit der man eigentlich Mitleid haben müsste, da sie ja das Opfer des Stalkers wird. So dumm und naiv, wie sie allerdings durch ihr Leben geht (und dabei nicht einmal merkt, dass sie Opfer von Stalking wird) – da habe ich einfach nur den Kopf geschüttelt …

Penny Dreadful

Bereits vor einiger Zeit habe ich hier den Pilotfilm gesehen, so richtig angefixt hatte mich die Serie aber erst nach einigen Folgen, ich wage sogar zu behaupten, dass die Serie erst so richtig geil mit Beginn der zweiten Staffel wird. Da allerdings nur 27 Folgen insgesamt gedreht wurden, lässt sie sich ziemlich rasch durchsuchten.

Angesiedelt im viktorianischen London, etwa um die 1890er Jahre, treten so gut wie alle Figuren auf, die man aus den Schauerromanen jener Zeit kennt, Dracula, Frankenstein und sein Monster, Doktor Jekyll, Dorian Gray, Werwölfe etc etc. Am besten hat mir wohl Eva Green in ihrer Rolle gefallen, sie hat da an einigen Stellen eine wirklich tolle Performance abgeliefert, aber auch Timothy Dalton und Josh Hartnett mochte ich sehr. Weiterlesen »

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Tops & Flops / 4Q 2018

Jetzt ist das neue Jahr gerade mal ein paar Tage alt – und ich kann bereits jetzt sagen, dass es drunter und drüber geht. Eigentlich war über Weihnachten und Silvester keine Blogpause geplant, aber irgendwie bin ich ein wenig versumpft, das kann man nicht anders sagen. Ursprünglich hätte am 29. ein neuer Literaturplausch erscheinen sollen, aber mehr als einen Entwurf habe ich nicht geschafft, naja …

Dafür werde ich jetzt aber ein anderes Versprechen einlösen und die Tops & Flops für das letzte Quartal präsentieren. Wie vermutet, ist das nun etwas, was sich eher für drei Monate auszahlt, auch wenn ich krankheitsbedingt im Dezember einige Hörbücher mehr gehört habe als erwartet.

Tops & Flops

Von Anfang Oktober bis Ende Dezember habe ich insgesamt zwölf Bücher und Hörbücher verschlungen, wobei lustigerweise sowohl der Top als auch der Flop aus dem Dezember kommen.

Top des Quartals

Der Toptitel fand eigentlich eher zufällig seinen Weg zu mir, da ich auf Audible gezielt nach Titeln gesucht hatte, wofür ich nur ein halbes Guthaben einlösen musste. Zwei Bücher statt einem – damit ließ sich einfach die Zeit während des Krankenstands besser totschlagen. Okay, welches Buch hat es nun auf den Stockerlplatz geschafft? Es ist “Unter blutrotem Himmel” von Mark Sullivan.

Das Buch erzählt die Geschichte des jungen Pino Lella, der in die Kriegswirren der letzten zwei Jahre des Zweiten Weltkriegs in Mailand hineingezogen wird und dabei einiges erlebt. Im Vorwort schreibt der Autor, dass das Buch autobiographische Züge besitzt (Pino Lella gibt es wirklich und er lebt heute wieder in Italien). Was allerdings auch dazu geführt hat, dass darüber Diskussionen geführt wurden, wie echt und authentisch das Erzählte ist.

Ich gebe zu, dass ich anfangs den Stil etwas hölzern fand, aber so nach und nach konnte mich der Sprecher immer mehr in die Geschichte hineinziehen – und es gab einige Szenen, die auf diese Weise sehr, sehr lebendig wurden, vor allem die, die an der italienisch-schweizerischen Grenze spielen, wo Pino mithilft, Flüchtlinge in die Schweiz zu schleusen.

4,5 Sterne, die ich bei Goodreads auf 5 aufgerundet habe, und Lese- und Hörempfehlung für all jene, die sowohl “Die Nachtigall” von Kristin Hannah als auch “Der Tätowierer von Auschwitz” von Heather Morris gemocht haben!

Flop des Quartals

Den Flop des Quartals hat tatsächlich das letzte Buch im Jahr 2018 abgeliefert,  nämlich Frank Goldammer mit “Der Angstmann”. Das Buch wollte ich ursprünglich hören, merkte aber schnell, dass ich mit der Art, wie das Buch geschrieben war, als Hörbuch überhaupt nicht klarkam. Viele Szenen hörten für meinen Geschmack einfach viel zu abrupt auf und gingen an anderer Stelle weiter, weswegen ich auf das E-Book aus der Onleihe wechselte.

Nun tat ich mir etwas leichter, auch wenn sich mein Eindruck im Lauf der Geschichte noch verstärkte, dass vieles einfach nur angerissen wurde. Die Idee zu der Geschichte – ein Serienmörder geht im November 1944 im vom Krieg gezeichneten Dresden um – finde ich noch immer großartig, aber an der Umsetzung haperte es meiner Meinung nach ganz gewaltig.

Die hastige Erzählweise führte dazu, dass für mich eigentlich alle Figuren, inklusive der Hauptfigur, eher blass blieben, da wäre einfach so viel mehr drin gewesen, was unendlich schade ist!

Wirklich nahe ging mir eigentlich nur eine einzige Szene, nämlich die, als Goldammer seinen Protagonisten durch die am 13. Februar 1945 durch das Bombardement fast vollständig vernichtete Innenstadt Dresdens laufen lässt, ich habe dazu im Nachhinein noch einmal ein wenig recherchiert, man kann sich das heute nur noch schwer vorstellen, was die Bewohner der Stadt damals mitmachen mussten.

Aus diesem Grund habe ich die 2,5 Sterne doch noch auf 3 Sterne aufgerundet, aber 3 Sterne mit Bauchweh …

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Tops & Flops / 09.2018

Bevor es wie gewohnt an den monatlichen kurzen Rückblick geht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch zu sagen, dass dies in diesem Jahr die letzten Tops & Flops sein werden. In Zukunft werden sie nämlich nur noch zu Beginn eines neuen Quartals erscheinen … Den Grund könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken: Es ist das Studium. Denn morgen geht es los, ab morgen werde ich mich tatsächlich wieder für die nächsten drei Jahre Studentin nennen dürfen.

Das bedeutet aber auch, dass ich erst einmal davon ausgehe, dass ich in einem Monat einfach nicht mehr genügend (private) Bücher lesen werde, um monatlich eine Auswahl für den besten und schlechtesten Buchtitel treffen zu können. Daher wird es die Tops & Flops nur noch alle drei Monate geben. Nur damit ihr Bescheid wisst :).

Aber blicken wir jetzt erst einmal auf den September zurück. Wie bereits erwartet, fällt er im Vergleich zum August wieder etwas schwächer aus, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden, denn ich durfte endlich wieder einmal ein Buch in die Finger bekommen, das sich bei mir das Prädikat “Highlight” verdient hat.

Tops & Flops

Wer mich kennt, weiß, dass ich schon bei fünf Sternen sehr heikel bin, aber das Prädikat “Highlight” habe ich, seit ich blogge, erst ein einziges Mal ganz bewusst vergeben … Für diejenigen, die jetzt wissen wollen, welches Buch das war: Kristin Hannah hat mit “Die Nachtigall” ein sehr eindringliches Buch geschrieben, das mich auch lange nach dem Lesen nicht losgelassen hat, so plastisch war es geschrieben …

Genauso eindringlich und lebendig habe ich auch meinen absoluten Toptitel in diesem Monat empfunden. Ich wage sogar, folgendes zu sagen: Lest dieses Buch! Selbst wenn ihr nicht mehr als ein Buch im Jahr lest – dieses eine sollte es sein.

Top des Monats

So, um euch nun nicht länger auf die Folter zu spannen, von welchem Buch ich rede: Es ist “NSA” von Andreas Eschbach. Mit 800 Seiten kein Buch, was man mal eben so nebenher liest, aber irgendwann merkt man die Seitenzahl einfach nicht mehr, man liest und liest und liest … Und denkt sich irgendwann, warum ist das Ende jetzt schon da?

Denn Eschbach versteht es mit diesem Buch wirklich, den Leser in seine (fiktive) Vergangenheit zu ziehen. Es ist wie ein Ritt in die Hölle und zurück, trotzdem kann man die Finger nicht von dem Buch lassen, trotzdem will man wissen, was als nächstes kommt, welche perfide Idee als nächstes umgesetzt wird.

Seid auf jeden Fall gewarnt: Das Buch ist alles andere als leichte Lektüre! Im Vergleich zu “Vox”, das in gewisser Weise ein ähnliches Thema hat, rudert Eschbach nicht zurück. Er geht konsequent den eingeschlagenen Weg weiter, schont den Leser nicht … “NSA” ist damit im Vergleich das, was “Vox” hätte sein können, hätte sich die Autorin nur etwas mehr mit ihrer Geschichte getraut.

Die Rezi zu NSA erscheint dann in den nächsten Tagen, aber eines sage ich jetzt schon bzw. wiederhole ich: Lasst euch dieses Buch nicht entgehen, es ist absolut genial!

Flop des Monats

Unter den deutschen Bullet Journal-Fans genießt Jasmin Arensmeier alias jasminar ja einen gewissen Kultstatus. Grund genug, dass ich mir dachte, mir das Buch zum Vergleichen zu holen. In der Zwischenzeit habe ich ja bereits zwei weitere Bücher zu dem Thema gelesen 🙂 …

Da Ratgeber bei mir etwas sind, was ich meistens tatsächlich nur einmal lese (manchmal noch zum Nachschlagen nutze), sind das Bücher, die ich mittlerweile fast ausschließlich digital kaufe (sie nehmen auf die Art und Weise ja auch weniger Platz in meiner kleinen Regalwand ein).

In der Regel lese ich solche Bücher gewöhnlich am Tablet, damit ich mir die Bilder in Farbe ansehen (und bei Bedarf zoomen) und mir auch die Schriftgröße so einstellen kann, dass ich ein angenehmes Leseerlebnis habe.

Es sind aber sowohl Gestaltung als auch Ausführung dieses Buchs für mich sehr, sehr gewöhnungsbedürftig. Das E-Book weist einige Schnitzer beim Layout auf, die die Printausgabe in dieser Form nicht hat (Ich habe mich davon in der Buchhandlung meines Vertrauens davon selbst überzeugen können). Hier sollte der Verlag unbedingt nachbessern, denn zerschnittene (und schlecht zusammengefügte) Fotos sehen nicht schön aus! Genauso wenig wie Listenzeichen, die eine ganze Zeile oberhalb des Listeneintrags stehen oder ein Index am Ende, dessen Einträge nicht verlinkt sind …

Was mir auch nicht gefallen hat, ist der Schreibstil der Autorin. Sorry, wenn das vielleicht pingelig wirken mag, aber Wörter wie zum Beispiel “Aufschriebe” mag ich einfach nicht in einem Ratgeber lesen (und die Autorin verwendet es ziemlich oft in ihrem Buch, es ist also kein Zufall). Es gibt außerdem noch einiges mehr, was ich nicht gut fand, weswegen ich darüber nachdenke, dem Buch doch noch wenigstens eine Kurzrezension zu “widmen” – daher meine Frage an euch: Würde euch das interessieren?

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Tops & Flops / 08.2018

Der August war im Vergleich zum Juli wieder ein etwas stärkerer Lesemonat. Es wird allerdings wahrscheinlich auch der letzte Monat in diesem Jahr gewesen sein, vermute ich, bei dem ich sagen kann, dass ich mehr als zehn Bücher in vier Wochen gelesen habe. Denn: Ich habe da so meine Vermutung, wie es in naher Zukunft mit meiner privaten Lesezeit aussehen wird – und die ist nicht so rosig …

Aber gut, lassen wir die Schwarzmalerei und schauen wir mal, was der August mir so gebracht hat. Ein Stichwort, was ich mit diesem Monat auf jeden Fall verbinde, ist “Neuerscheinungen”. Der SuB ist zwar ein klein bisschen geschrumpft, aber noch nicht nennenswert. Aber gut, wenn von den Lieblingsautoren etwas Neues erscheint, dann muss der SuB eben warten, stimmt’s?

Tops & Flops

Und etwas weiteres Gutes hat das auch: Ich habe mich aus meiner beginnenden Leseunlust befreien können. Nachdem der Juli eher mau war, habe ich mich zu Beginn des Monats nämlich bei einigen Büchern doch etwas treten müssen, sie zu lesen …

Deswegen hat es mich umso mehr gefreut, dass neben “Vox”, worauf ich schon länger neugierig war, auch endlich “Thalamus”, der neue Jugendthriller von Ursula Poznanski, zur Monatsmitte erschienen ist.

Top des Monats

Das Hörbuch zu “Thalamus” hat sich bei mir auch den in meinen Augen sehr verdienten Stockerlplatz im August geholt. Eine spannende Geschichte und eine tolle Lesung ließen mich tatsächlich seit langem wieder einmal an einem Hörbuch mehr oder weniger festkleben.

Das passiert mir mittlerweile nicht mehr oft, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ursula es einfach draufhat, Geheimnisse und Rätsel so sehr mit einer unheimlichen Atmosphäre zu verweben, dass ich einfach nicht anders kann, als – in diesem Fall – zu hören, zu hören und nochmal zu hören …

Nach dem etwas untypischen “Aquila” ist die Autorin außerdem wieder zu dem zurückgekehrt, was sie am besten kann: Ein technisches Thema aufzugreifen und das mit viel Phantasie in ihren Roman einzubringen. Welches das ist, verrate ich natürlich nicht (Spoilergefahr), aber als altem Phantastik-Fan war es mir nicht fremd ;).

Flop des Monats

Einen echten Flop hat es im August Gott sei Dank nicht gegeben. Ich musste sogar eine Weile nachdenken, welchen Buchtitel ich wählen sollte. Am Ende habe ich mich wegen des eher enttäuschenden Endes doch für “Vox” entschieden.

Ich gebe zu, dass ich mir von diesem Buch alleine aufgrund seines Themas einiges erwartet habe, es wäre aber sicher besser gewesen, das nicht zu tun. Der Anfang war für mich ja auch sehr viel versprechend, da bin ich nur so durch die Seiten geflogen … Deswegen hat mich dieses Ende wohl umso mehr enttäuscht, schätze ich.

Den Fall “Starker Anfang, schwaches Ende” hatte ich jedenfalls schon länger nicht mehr bei einem Buch, das hat es mir auch nicht leicht gemacht, die richtigen Worte für meine Rezension zu finden …

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Tops & Flops / 07.2018

Wie bereits bei Instagram erwähnt, birgt der Juli einen ganz besonderen Witz in sich: Obwohl ich wirklich jede Menge Zeit zum Lesen hatte, ist der Monat nach dem April mein zweitschwächster Lesemonat geworden. Es war nicht mal Absicht, aber im Moment beschäftige ich mich mit so vielen anderen Dingen, dass das Lesen im Vergleich irgendwie etwas zu kurz gekommen ist.

Wenn ich so überlege, ist ein Großteil der Zeit wahrscheinlich bei YouTube, Prime und Netflix gelandet. So viele geniale Serien, für die ich bisher nie Zeit hatte (und für die es wohl auch den richtigen Zeitpunkt gebraucht hat, ich sag nur “Luzifer”, so einen sexy Teufel hatten wir ja noch nie *sabber*) …

Tops & Flops

Spaß gemacht haben mir allerdings auch die vielen Videos zum Bullet Journaling. Nach dem Lesen des Ratgebers war es doch einfacher herauszufinden, was ich für mich fürs Studium gerne hätte und was nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das, was mir vorschwebt, noch ein BuJo ist, aber darum geht es Gott sei Dank ja nicht. Jeder kann aus dem System das machen, womit er am besten klarkommt – das habe ich jetzt endlich verstanden.

Ganz ohne Bücher ist der Monat aber trotzdem nicht abgelaufen, was allerdings auch den Rezensionsexemplaren zu schulden ist, die darauf warten, gelesen zu werden. Einerseits schlecht, andererseits gut, weil ich darauf hoffe, dass ich damit dann wenigstens im August wieder in meinen früheren Leserhythmus hineinfinde …

Top des Monats

Weil ich im Juli so wenig gelesen habe, nimmt dieses Mal tatsächlich ein Sachbuch den Stockerlplatz ein, man sollte es nicht für möglich halten :D. Aber “Bullet Journal: Das Praxisbuch” hat mir wirklich gut gefallen, gerade wenn man mit dem Thema noch nie zu tun hatte, kommt man damit ziemlich schnell hinein. Die Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

Ich habe mir in der Zwischenzeit aus demselben Verlag außerdem die Sketchnotes-Starthilfe besorgt, mal sehen, ob ich meine verborgenen Kritzel-Talente damit wecken kann. Doodles sind ja beim Bullet Journaling sehr beliebt (Daher bin ich auch darauf gekommen), mal sehen, ob mir das nicht auch beim Studieren helfen wird.

Flop des Monats

Der Flop des Monats kommt einmal mehr durch meine “Lieblingsautorin” Audrey Carlan. Seit kurzer Zeit gibt es jetzt einen Nachfolgeserie zu “Calendar Girl”, die allerdings dieses Mal aus der Sicht eines Mannes geschrieben ist. Klang ja eigentlich nach einer interessanten Idee … Und ja, ich gebe zu, ich war neugierig, ob die Autorin in irgendeiner Form lernfähig ist oder nicht.

Wenn ich das Buch allerdings als Flop bezeichne, könnt ihr euch eh vorstellen, wie ich darüber denke. Denn herausgekommen ist eine wirklich gruselige Kopie von “Calendar Girl”, die weder erotisch noch abwechslungsreich zu lesen ist. Das einzige, was ich dem Buch wohl unfreiwillig abgewinnen konnte, war der Humor. Wobei ich nicht glaube, das der beabsichtigt war, aber wer weiß das schon … Ein bisschen ausführlicher hab ich meiner Meinung dazu auf GR Luft gemacht.

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Tops & Flops / 06.2018

Der Juni ist Geschichte! Deswegen gibt es auch bei mir heute wie immer meinen kleinen, aber feinen Rückblick auf den Vormonat. Die Menge der gelesenen Bücher ist im Vergleich zum Mai ziemlich gleich geblieben, ich habe 10 Bücher verschlungen, vier davon waren Hörbücher (ja, endlich wieder etwas mehr Hörzeit, juhu!).

Tops & Flops

Das Ende des Monats hat dann allerdings den gesamten Schnitt gehörig durcheinander gewirbelt. Bis Freitag hätte ich es fast geschafft, die Anzahl der zu lesenden Bücher auf beinahe einstellig zu bringen. Tja, und was ist dann passiert? Ich durfte mich nach Lust und Laune aus einem Stapel von gebrauchten Büchern bedienen – und es sind gleich zwanzig neue Bücher bei mir eingezogen … Bei aller Disziplin gegen die Versuchung, die einem tagtäglich begegnet: Hier bin sogar ich mal schwach geworden :D.

Jetzt hoffe ich mal auf den Sommer, dass er mir genügend Zeit verschaffen wird, diese Menge an dazu gekommenen Büchern wieder wegzulesen. Leicht wird es bestimmt nicht werden, denn im August wird auch wieder ein neues Jugendbuch von Ursula Poznanski erscheinen, darüber hinaus warte ich ungeduldig darauf, bis ich meine Hände auf “Vox” von Christina Dalcher legen kann.

Top des Monats

Wenn ich mir meine Liste für den Juni so ansehe, waren dieses Mal neben meinem gewohnten bunten Mix auch einige Krimis zu verzeichnen, hauptsächlich historische Krimis. Genau aus diesem Bereich kommt auch dieses Mal wieder mein Toptitel, denn auch wenn “Die rote Frau” nicht ganz an “Der zweite Reiter” herankommt, bekommt das Hörbuch für mich sehr verdient seinen Stockerlplatz. Eine (Kurz)Rezension findet ihr hier.

Hoffen wir mal, dass dieses Buch nicht das letzte Buch aus der Reihe ist, denn langsam, aber sicher erschreibt sich Alex Beer mit August Emmerich und Ferdinand Winter auch einen Stockerlplatz in meinem Herzen, was ihre Figuren angeht. Meine Chancen stehen daher auch sehr gut, zu einem treuen Fan zu werden :).

Flop des Monats

Der Flop des Monats ist ein Buch, auf das ich eigentlich schon wegen seines Themas sehr gespannt war. Künstliche Intelligenz, Paralleluniversen, Silicon Valley und eine Geschichte, die wie ein Krimi beginnt? Kann ja eigentlich nicht viel schiefgehen … Denkste! Normalerweise bin ich ja kein Mensch, der sich von negativen Kritiken verunsichern lässt, aber diese Geschichte hat (fast) alles, um einem den Lesespaß zu verleiden.

Bis heute frage ich mich, für wen Schätzing eigentlich sein Buch geschrieben hat. Die durchschnittliche Leserschaft, die sich “nur” unterhalten lassen (und vielleicht nebenher noch etwas lernen) will, wird es jedenfalls nicht sein. Darüber hinaus sind auch die in dem Buch behandelten Themen ganz bestimmt nicht jedermanns Sache.

Auch wenn Schätzing in meinen Augen viele, sehr kluge Gedanken in seine Geschichte verwebt, ist dieses Buch einfach zäh. Ein guter Spannungsbogen sieht für mich anders aus, leider. Und das, obwohl die Idee zu der Geschichte eigentlich Potenzial hätte. So bleibt für mich nur die Frage, was Schätzing eigentlich schreiben wollte: Eine fast wissenschaftliche Abhandlung oder einen SF-Thriller? Rausgekommen ist jedenfalls keines von beiden …

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Tops & Flops / 05.2018

Im Vergleich zum April kann ich jetzt erfreulicherweise wieder mehr Bücher für die Auswahl meiner Tops & Flops heranziehen, juhu! Der SuB hat sich dadurch zwar nur unwesentlich verändert, da ich hauptsächlich Neuzugänge gelesen bzw. gehört habe, aber es ist mein fester Vorsatz, mich im Sommer wieder etwas mehr diesen Büchern zu widmen …

Tops & Flops

Was gibt es Neues? In der Zwischenzeit ist die DSGVO ja nun “scharf”. Was bedeutet, dass ich hier im Hintergrund noch einiges mehr für das Blog getan habe, als ich nach außen kommuniziert habe. Am offensichtlichsten ist allerdings bei mir die – mittlerweile umstrittene – Checkbox zur Zustimmung, ehe ein Kommentar abgesendet wird.

Ich bin im Moment noch unschlüssig, wie ich das in Zukunft handhaben will, ehrlich gestanden. Das #litnetzwerk Wochenende hat mir durchaus deutlich gezeigt, worauf das hinausläuft, denn die Menge der Checkboxen (Eine ist noch von WP selbst dazugekommen, auf die ich gut und gern verzichten könnte) unter dem Kommentarfeld ist jetzt schon fast ein bisschen übertrieben … Wenn ihr eine Idee habt, wie man das übersichtlicher gestalten kann – ich freu mich über Anregungen!

Top des Monats

Was die gelesenen Genres angeht, hatte ich im Mai wieder einen bunten Mix zu verzeichnen: Jugend, Fantasy, Liebe, Krimi, Thriller und historisch – es war eigentlich so gut wie alles dabei :). Meinen Flop habe ich allerdings wieder einmal schneller festlegen können als den Top-Titel … Wobei ich fairerweise aber auch sagen muss, dass es damit zusammenhängt, dass es dieses Mal gleich mehrere Bücher gab, die den Top-Stockerlplatz verdient hätten.

Am Ende habe ich mich für den Beginn einer Reihe entschieden, der den meisten von euch wohl schon kennen dürften:

Die “Percy Jackson”-Reihe hat zwar mittlerweile schon ein paar Jährchen am Buckel (und der Autor noch einige weitere Serien mit Götterwelten geschrieben), aber ich kann sie mit gutem Gewissen weiter empfehlen, wenn es etwas für junge LeserInnen sein soll.

Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich mit zehn, zwölf alles verschlungen habe, was irgendwie mit Sagen, Mythen und so zusammenhing. Und auch heute mag ich die griechische Götterwelt immer noch, sie gibt wirklich jede Menge Stoff für spannende Geschichten her :). Und der Nebeneffekt: Man lernt das alles quasi nebenher, falls mal der Geschichtelehrer auf die Idee kommt, das bei ner Prüfung über die alten Griechen zu fragen …

Eines noch: Ich habe die Reihe mit einem Hörbuch beginnen, diese sind allerdings wirklich deutlich gekürzt, daher empfehle ich jedem, lieber zu den Büchern zu greifen, egal ob auf Deutsch oder auf Englisch (Das Englisch ist auch gut geeignet, wenn man sein Verständnis für die Sprache ein bissschen trainieren will!).

Flop des Monats

Der Flop-Titel kommt dieses Mal aus meinem Lesekreis. Ich weiß nicht mehr, wer das Buch vorgeschlagen hatte, aber nachdem es erst einmal entschieden war, war ich doch gespannt darauf.

Leider hatte ich mit der Geschichte aber so meine lieben Probleme … Der 30jährige Krieg gehört nicht gerade zu den Epochen, mit denen ich mich auskenne, das habe ich beim Lesen deutlich gemerkt. Vieles aus der Geschichte wäre verständlicher, wenn Kehlmann dem Leser wenigstens ein paar Hintergrundinfos mitgegeben hätte (abgesehen davon, dass es mich interessieren würde, warum er eine Sagenfigur aus dem 14. Jahrhundert ins 17. Jahrhundert versetzt hat).

Außerdem: Dafür, dass das Buch “Tyll” heißt, geht es recht wenig um diese Figur … Stattdessen springt der Autor kreuz und quer zu verschiedenen anderen Personen in Tylls Umfeld, auch mal in der Zeit vor und zurück, was es nicht unbedingt leichter macht, wenn man beim Lesen zwischendurch so wie ich eine längere Pause gemacht hat.

Was mich zu der Erkenntnis bringt: Kehlmann und ich – wir werden wohl in diesem Leben trotz seines tollen Sprachstils keine Freunde mehr, da dies schon der zweite Kehlmann war, mit dem ich nicht wirklich warm geworden bin.

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