Tops & Flops / 09.2018

Bevor es wie gewohnt an den monatlichen kurzen Rückblick geht, möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch zu sagen, dass dies in diesem Jahr die letzten Tops & Flops sein werden. In Zukunft werden sie nämlich nur noch zu Beginn eines neuen Quartals erscheinen … Den Grund könnt ihr euch wahrscheinlich schon denken: Es ist das Studium. Denn morgen geht es los, ab morgen werde ich mich tatsächlich wieder für die nächsten drei Jahre Studentin nennen dürfen.

Das bedeutet aber auch, dass ich erst einmal davon ausgehe, dass ich in einem Monat einfach nicht mehr genügend (private) Bücher lesen werde, um monatlich eine Auswahl für den besten und schlechtesten Buchtitel treffen zu können. Daher wird es die Tops & Flops nur noch alle drei Monate geben. Nur damit ihr Bescheid wisst :).

Aber blicken wir jetzt erst einmal auf den September zurück. Wie bereits erwartet, fällt er im Vergleich zum August wieder etwas schwächer aus, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden, denn ich durfte endlich wieder einmal ein Buch in die Finger bekommen, das sich bei mir das Prädikat “Highlight” verdient hat.

Tops & Flops

Wer mich kennt, weiß, dass ich schon bei fünf Sternen sehr heikel bin, aber das Prädikat “Highlight” habe ich, seit ich blogge, erst ein einziges Mal ganz bewusst vergeben … Für diejenigen, die jetzt wissen wollen, welches Buch das war: Kristin Hannah hat mit “Die Nachtigall” ein sehr eindringliches Buch geschrieben, das mich auch lange nach dem Lesen nicht losgelassen hat, so plastisch war es geschrieben …

Genauso eindringlich und lebendig habe ich auch meinen absoluten Toptitel in diesem Monat empfunden. Ich wage sogar, folgendes zu sagen: Lest dieses Buch! Selbst wenn ihr nicht mehr als ein Buch im Jahr lest – dieses eine sollte es sein.

Top des Monats

So, um euch nun nicht länger auf die Folter zu spannen, von welchem Buch ich rede: Es ist “NSA” von Andreas Eschbach. Mit 800 Seiten kein Buch, was man mal eben so nebenher liest, aber irgendwann merkt man die Seitenzahl einfach nicht mehr, man liest und liest und liest … Und denkt sich irgendwann, warum ist das Ende jetzt schon da?

Denn Eschbach versteht es mit diesem Buch wirklich, den Leser in seine (fiktive) Vergangenheit zu ziehen. Es ist wie ein Ritt in die Hölle und zurück, trotzdem kann man die Finger nicht von dem Buch lassen, trotzdem will man wissen, was als nächstes kommt, welche perfide Idee als nächstes umgesetzt wird.

Seid auf jeden Fall gewarnt: Das Buch ist alles andere als leichte Lektüre! Im Vergleich zu “Vox”, das in gewisser Weise ein ähnliches Thema hat, rudert Eschbach nicht zurück. Er geht konsequent den eingeschlagenen Weg weiter, schont den Leser nicht … “NSA” ist damit im Vergleich das, was “Vox” hätte sein können, hätte sich die Autorin nur etwas mehr mit ihrer Geschichte getraut.

Die Rezi zu NSA erscheint dann in den nächsten Tagen, aber eines sage ich jetzt schon bzw. wiederhole ich: Lasst euch dieses Buch nicht entgehen, es ist absolut genial!

Flop des Monats

Unter den deutschen Bullet Journal-Fans genießt Jasmin Arensmeier alias jasminar ja einen gewissen Kultstatus. Grund genug, dass ich mir dachte, mir das Buch zum Vergleichen zu holen. In der Zwischenzeit habe ich ja bereits zwei weitere Bücher zu dem Thema gelesen 🙂 …

Da Ratgeber bei mir etwas sind, was ich meistens tatsächlich nur einmal lese (manchmal noch zum Nachschlagen nutze), sind das Bücher, die ich mittlerweile fast ausschließlich digital kaufe (sie nehmen auf die Art und Weise ja auch weniger Platz in meiner kleinen Regalwand ein).

In der Regel lese ich solche Bücher gewöhnlich am Tablet, damit ich mir die Bilder in Farbe ansehen (und bei Bedarf zoomen) und mir auch die Schriftgröße so einstellen kann, dass ich ein angenehmes Leseerlebnis habe.

Es sind aber sowohl Gestaltung als auch Ausführung dieses Buchs für mich sehr, sehr gewöhnungsbedürftig. Das E-Book weist einige Schnitzer beim Layout auf, die die Printausgabe in dieser Form nicht hat (Ich habe mich davon in der Buchhandlung meines Vertrauens davon selbst überzeugen können). Hier sollte der Verlag unbedingt nachbessern, denn zerschnittene (und schlecht zusammengefügte) Fotos sehen nicht schön aus! Genauso wenig wie Listenzeichen, die eine ganze Zeile oberhalb des Listeneintrags stehen oder ein Index am Ende, dessen Einträge nicht verlinkt sind …

Was mir auch nicht gefallen hat, ist der Schreibstil der Autorin. Sorry, wenn das vielleicht pingelig wirken mag, aber Wörter wie zum Beispiel “Aufschriebe” mag ich einfach nicht in einem Ratgeber lesen (und die Autorin verwendet es ziemlich oft in ihrem Buch, es ist also kein Zufall). Es gibt außerdem noch einiges mehr, was ich nicht gut fand, weswegen ich darüber nachdenke, dem Buch doch noch wenigstens eine Kurzrezension zu “widmen” – daher meine Frage an euch: Würde euch das interessieren?

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Tops & Flops / 08.2018

Der August war im Vergleich zum Juli wieder ein etwas stärkerer Lesemonat. Es wird allerdings wahrscheinlich auch der letzte Monat in diesem Jahr gewesen sein, vermute ich, bei dem ich sagen kann, dass ich mehr als zehn Bücher in vier Wochen gelesen habe. Denn: Ich habe da so meine Vermutung, wie es in naher Zukunft mit meiner privaten Lesezeit aussehen wird – und die ist nicht so rosig …

Aber gut, lassen wir die Schwarzmalerei und schauen wir mal, was der August mir so gebracht hat. Ein Stichwort, was ich mit diesem Monat auf jeden Fall verbinde, ist “Neuerscheinungen”. Der SuB ist zwar ein klein bisschen geschrumpft, aber noch nicht nennenswert. Aber gut, wenn von den Lieblingsautoren etwas Neues erscheint, dann muss der SuB eben warten, stimmt’s?

Tops & Flops

Und etwas weiteres Gutes hat das auch: Ich habe mich aus meiner beginnenden Leseunlust befreien können. Nachdem der Juli eher mau war, habe ich mich zu Beginn des Monats nämlich bei einigen Büchern doch etwas treten müssen, sie zu lesen …

Deswegen hat es mich umso mehr gefreut, dass neben “Vox”, worauf ich schon länger neugierig war, auch endlich “Thalamus”, der neue Jugendthriller von Ursula Poznanski, zur Monatsmitte erschienen ist.

Top des Monats

Das Hörbuch zu “Thalamus” hat sich bei mir auch den in meinen Augen sehr verdienten Stockerlplatz im August geholt. Eine spannende Geschichte und eine tolle Lesung ließen mich tatsächlich seit langem wieder einmal an einem Hörbuch mehr oder weniger festkleben.

Das passiert mir mittlerweile nicht mehr oft, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Ursula es einfach draufhat, Geheimnisse und Rätsel so sehr mit einer unheimlichen Atmosphäre zu verweben, dass ich einfach nicht anders kann, als – in diesem Fall – zu hören, zu hören und nochmal zu hören …

Nach dem etwas untypischen “Aquila” ist die Autorin außerdem wieder zu dem zurückgekehrt, was sie am besten kann: Ein technisches Thema aufzugreifen und das mit viel Phantasie in ihren Roman einzubringen. Welches das ist, verrate ich natürlich nicht (Spoilergefahr), aber als altem Phantastik-Fan war es mir nicht fremd ;).

Flop des Monats

Einen echten Flop hat es im August Gott sei Dank nicht gegeben. Ich musste sogar eine Weile nachdenken, welchen Buchtitel ich wählen sollte. Am Ende habe ich mich wegen des eher enttäuschenden Endes doch für “Vox” entschieden.

Ich gebe zu, dass ich mir von diesem Buch alleine aufgrund seines Themas einiges erwartet habe, es wäre aber sicher besser gewesen, das nicht zu tun. Der Anfang war für mich ja auch sehr viel versprechend, da bin ich nur so durch die Seiten geflogen … Deswegen hat mich dieses Ende wohl umso mehr enttäuscht, schätze ich.

Den Fall “Starker Anfang, schwaches Ende” hatte ich jedenfalls schon länger nicht mehr bei einem Buch, das hat es mir auch nicht leicht gemacht, die richtigen Worte für meine Rezension zu finden …

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Tops & Flops / 07.2018

Wie bereits bei Instagram erwähnt, birgt der Juli einen ganz besonderen Witz in sich: Obwohl ich wirklich jede Menge Zeit zum Lesen hatte, ist der Monat nach dem April mein zweitschwächster Lesemonat geworden. Es war nicht mal Absicht, aber im Moment beschäftige ich mich mit so vielen anderen Dingen, dass das Lesen im Vergleich irgendwie etwas zu kurz gekommen ist.

Wenn ich so überlege, ist ein Großteil der Zeit wahrscheinlich bei YouTube, Prime und Netflix gelandet. So viele geniale Serien, für die ich bisher nie Zeit hatte (und für die es wohl auch den richtigen Zeitpunkt gebraucht hat, ich sag nur “Luzifer”, so einen sexy Teufel hatten wir ja noch nie *sabber*) …

Tops & Flops

Spaß gemacht haben mir allerdings auch die vielen Videos zum Bullet Journaling. Nach dem Lesen des Ratgebers war es doch einfacher herauszufinden, was ich für mich fürs Studium gerne hätte und was nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das, was mir vorschwebt, noch ein BuJo ist, aber darum geht es Gott sei Dank ja nicht. Jeder kann aus dem System das machen, womit er am besten klarkommt – das habe ich jetzt endlich verstanden.

Ganz ohne Bücher ist der Monat aber trotzdem nicht abgelaufen, was allerdings auch den Rezensionsexemplaren zu schulden ist, die darauf warten, gelesen zu werden. Einerseits schlecht, andererseits gut, weil ich darauf hoffe, dass ich damit dann wenigstens im August wieder in meinen früheren Leserhythmus hineinfinde …

Top des Monats

Weil ich im Juli so wenig gelesen habe, nimmt dieses Mal tatsächlich ein Sachbuch den Stockerlplatz ein, man sollte es nicht für möglich halten :D. Aber “Bullet Journal: Das Praxisbuch” hat mir wirklich gut gefallen, gerade wenn man mit dem Thema noch nie zu tun hatte, kommt man damit ziemlich schnell hinein. Die Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

Ich habe mir in der Zwischenzeit aus demselben Verlag außerdem die Sketchnotes-Starthilfe besorgt, mal sehen, ob ich meine verborgenen Kritzel-Talente damit wecken kann. Doodles sind ja beim Bullet Journaling sehr beliebt (Daher bin ich auch darauf gekommen), mal sehen, ob mir das nicht auch beim Studieren helfen wird.

Flop des Monats

Der Flop des Monats kommt einmal mehr durch meine “Lieblingsautorin” Audrey Carlan. Seit kurzer Zeit gibt es jetzt einen Nachfolgeserie zu “Calendar Girl”, die allerdings dieses Mal aus der Sicht eines Mannes geschrieben ist. Klang ja eigentlich nach einer interessanten Idee … Und ja, ich gebe zu, ich war neugierig, ob die Autorin in irgendeiner Form lernfähig ist oder nicht.

Wenn ich das Buch allerdings als Flop bezeichne, könnt ihr euch eh vorstellen, wie ich darüber denke. Denn herausgekommen ist eine wirklich gruselige Kopie von “Calendar Girl”, die weder erotisch noch abwechslungsreich zu lesen ist. Das einzige, was ich dem Buch wohl unfreiwillig abgewinnen konnte, war der Humor. Wobei ich nicht glaube, das der beabsichtigt war, aber wer weiß das schon … Ein bisschen ausführlicher hab ich meiner Meinung dazu auf GR Luft gemacht.

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Tops & Flops / 06.2018

Der Juni ist Geschichte! Deswegen gibt es auch bei mir heute wie immer meinen kleinen, aber feinen Rückblick auf den Vormonat. Die Menge der gelesenen Bücher ist im Vergleich zum Mai ziemlich gleich geblieben, ich habe 10 Bücher verschlungen, vier davon waren Hörbücher (ja, endlich wieder etwas mehr Hörzeit, juhu!).

Tops & Flops

Das Ende des Monats hat dann allerdings den gesamten Schnitt gehörig durcheinander gewirbelt. Bis Freitag hätte ich es fast geschafft, die Anzahl der zu lesenden Bücher auf beinahe einstellig zu bringen. Tja, und was ist dann passiert? Ich durfte mich nach Lust und Laune aus einem Stapel von gebrauchten Büchern bedienen – und es sind gleich zwanzig neue Bücher bei mir eingezogen … Bei aller Disziplin gegen die Versuchung, die einem tagtäglich begegnet: Hier bin sogar ich mal schwach geworden :D.

Jetzt hoffe ich mal auf den Sommer, dass er mir genügend Zeit verschaffen wird, diese Menge an dazu gekommenen Büchern wieder wegzulesen. Leicht wird es bestimmt nicht werden, denn im August wird auch wieder ein neues Jugendbuch von Ursula Poznanski erscheinen, darüber hinaus warte ich ungeduldig darauf, bis ich meine Hände auf “Vox” von Christina Dalcher legen kann.

Top des Monats

Wenn ich mir meine Liste für den Juni so ansehe, waren dieses Mal neben meinem gewohnten bunten Mix auch einige Krimis zu verzeichnen, hauptsächlich historische Krimis. Genau aus diesem Bereich kommt auch dieses Mal wieder mein Toptitel, denn auch wenn “Die rote Frau” nicht ganz an “Der zweite Reiter” herankommt, bekommt das Hörbuch für mich sehr verdient seinen Stockerlplatz. Eine (Kurz)Rezension findet ihr hier.

Hoffen wir mal, dass dieses Buch nicht das letzte Buch aus der Reihe ist, denn langsam, aber sicher erschreibt sich Alex Beer mit August Emmerich und Ferdinand Winter auch einen Stockerlplatz in meinem Herzen, was ihre Figuren angeht. Meine Chancen stehen daher auch sehr gut, zu einem treuen Fan zu werden :).

Flop des Monats

Der Flop des Monats ist ein Buch, auf das ich eigentlich schon wegen seines Themas sehr gespannt war. Künstliche Intelligenz, Paralleluniversen, Silicon Valley und eine Geschichte, die wie ein Krimi beginnt? Kann ja eigentlich nicht viel schiefgehen … Denkste! Normalerweise bin ich ja kein Mensch, der sich von negativen Kritiken verunsichern lässt, aber diese Geschichte hat (fast) alles, um einem den Lesespaß zu verleiden.

Bis heute frage ich mich, für wen Schätzing eigentlich sein Buch geschrieben hat. Die durchschnittliche Leserschaft, die sich “nur” unterhalten lassen (und vielleicht nebenher noch etwas lernen) will, wird es jedenfalls nicht sein. Darüber hinaus sind auch die in dem Buch behandelten Themen ganz bestimmt nicht jedermanns Sache.

Auch wenn Schätzing in meinen Augen viele, sehr kluge Gedanken in seine Geschichte verwebt, ist dieses Buch einfach zäh. Ein guter Spannungsbogen sieht für mich anders aus, leider. Und das, obwohl die Idee zu der Geschichte eigentlich Potenzial hätte. So bleibt für mich nur die Frage, was Schätzing eigentlich schreiben wollte: Eine fast wissenschaftliche Abhandlung oder einen SF-Thriller? Rausgekommen ist jedenfalls keines von beiden …

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Tops & Flops / 05.2018

Im Vergleich zum April kann ich jetzt erfreulicherweise wieder mehr Bücher für die Auswahl meiner Tops & Flops heranziehen, juhu! Der SuB hat sich dadurch zwar nur unwesentlich verändert, da ich hauptsächlich Neuzugänge gelesen bzw. gehört habe, aber es ist mein fester Vorsatz, mich im Sommer wieder etwas mehr diesen Büchern zu widmen …

Tops & Flops

Was gibt es Neues? In der Zwischenzeit ist die DSGVO ja nun “scharf”. Was bedeutet, dass ich hier im Hintergrund noch einiges mehr für das Blog getan habe, als ich nach außen kommuniziert habe. Am offensichtlichsten ist allerdings bei mir die – mittlerweile umstrittene – Checkbox zur Zustimmung, ehe ein Kommentar abgesendet wird.

Ich bin im Moment noch unschlüssig, wie ich das in Zukunft handhaben will, ehrlich gestanden. Das #litnetzwerk Wochenende hat mir durchaus deutlich gezeigt, worauf das hinausläuft, denn die Menge der Checkboxen (Eine ist noch von WP selbst dazugekommen, auf die ich gut und gern verzichten könnte) unter dem Kommentarfeld ist jetzt schon fast ein bisschen übertrieben … Wenn ihr eine Idee habt, wie man das übersichtlicher gestalten kann – ich freu mich über Anregungen!

Top des Monats

Was die gelesenen Genres angeht, hatte ich im Mai wieder einen bunten Mix zu verzeichnen: Jugend, Fantasy, Liebe, Krimi, Thriller und historisch – es war eigentlich so gut wie alles dabei :). Meinen Flop habe ich allerdings wieder einmal schneller festlegen können als den Top-Titel … Wobei ich fairerweise aber auch sagen muss, dass es damit zusammenhängt, dass es dieses Mal gleich mehrere Bücher gab, die den Top-Stockerlplatz verdient hätten.

Am Ende habe ich mich für den Beginn einer Reihe entschieden, der den meisten von euch wohl schon kennen dürften:

Die “Percy Jackson”-Reihe hat zwar mittlerweile schon ein paar Jährchen am Buckel (und der Autor noch einige weitere Serien mit Götterwelten geschrieben), aber ich kann sie mit gutem Gewissen weiter empfehlen, wenn es etwas für junge LeserInnen sein soll.

Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich mit zehn, zwölf alles verschlungen habe, was irgendwie mit Sagen, Mythen und so zusammenhing. Und auch heute mag ich die griechische Götterwelt immer noch, sie gibt wirklich jede Menge Stoff für spannende Geschichten her :). Und der Nebeneffekt: Man lernt das alles quasi nebenher, falls mal der Geschichtelehrer auf die Idee kommt, das bei ner Prüfung über die alten Griechen zu fragen …

Eines noch: Ich habe die Reihe mit einem Hörbuch beginnen, diese sind allerdings wirklich deutlich gekürzt, daher empfehle ich jedem, lieber zu den Büchern zu greifen, egal ob auf Deutsch oder auf Englisch (Das Englisch ist auch gut geeignet, wenn man sein Verständnis für die Sprache ein bissschen trainieren will!).

Flop des Monats

Der Flop-Titel kommt dieses Mal aus meinem Lesekreis. Ich weiß nicht mehr, wer das Buch vorgeschlagen hatte, aber nachdem es erst einmal entschieden war, war ich doch gespannt darauf.

Leider hatte ich mit der Geschichte aber so meine lieben Probleme … Der 30jährige Krieg gehört nicht gerade zu den Epochen, mit denen ich mich auskenne, das habe ich beim Lesen deutlich gemerkt. Vieles aus der Geschichte wäre verständlicher, wenn Kehlmann dem Leser wenigstens ein paar Hintergrundinfos mitgegeben hätte (abgesehen davon, dass es mich interessieren würde, warum er eine Sagenfigur aus dem 14. Jahrhundert ins 17. Jahrhundert versetzt hat).

Außerdem: Dafür, dass das Buch “Tyll” heißt, geht es recht wenig um diese Figur … Stattdessen springt der Autor kreuz und quer zu verschiedenen anderen Personen in Tylls Umfeld, auch mal in der Zeit vor und zurück, was es nicht unbedingt leichter macht, wenn man beim Lesen zwischendurch so wie ich eine längere Pause gemacht hat.

Was mich zu der Erkenntnis bringt: Kehlmann und ich – wir werden wohl in diesem Leben trotz seines tollen Sprachstils keine Freunde mehr, da dies schon der zweite Kehlmann war, mit dem ich nicht wirklich warm geworden bin.

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Tops & Flops / 04.2018

Wo ist bloß der April geblieben? Irgendwie ist dieser Monat so schnell wie schon lang nicht mehr vorbeigegangen … Gleichzeitig repräsentiert er auch den Beginn einiger Veränderungen in meinem Leben. Einige davon waren Ende letzten Jahres schon absehbar, einige nicht, aber das macht es durchaus spannend. Aus dem Grund habe ich allerdings in diesem Monat auch nicht so viel Zeit wie sonst fürs Lesen gehabt.

Tops & Flops

Wofür ich mir allerdings Zeit genommen habe, ist das Blog. Bedingt durch die DSGVO habe ich mir überlegt, doch auf das Lovelybooks Lesewidget zu verzichten und mir in WordPress ein eigenes Widget zu machen, wo ich nicht jedes Mal im HTML herumpfuschen muss, um meinen Lesestatus zu aktualisieren. Das geht deutlich einfacher, als es auf den ersten Blick wirkt, mit Hilfe eines Generators kann man sich nämlich die meiste Arbeit abnehmen lassen und muss dann nur noch den Feinschliff machen 🙂 .

Aber zurück zu den gelesenen Büchern. Wie schon erwähnt, fiel der April im Vergleich zum März eher mager aus, mehr als fünf Bücher sind es nicht geworden, aber ich kann euch trotzdem mit gutem Gewissen das beste und schlechteste Buch für den Monat vorstellen.

Top des Monats

Mit gutem Gewissen konnte ich “Die Vergessenen” von Ellen Sandberg auf das Siegertreppchen stellen. Auf die Geschichte wurde ich dank einiger anderer Blogger aufmerksam, die das Buch gelesen bzw. gehört hatten.

Da noch eine Kurzrezension zu der Geschichte folgen wird, fasse ich mich heute eher kurz, kann aber schon sagen, dass mir das Hörbuch gerade wegen des Themas durchaus an die Nieren gegangen ist …

Flop des Monats

Der Flop des Monats war für mich sehr, sehr zwiespältig. So paradox es klingt: Ich kann sowohl verstehen, warum manche “Und es schmilzt” mochten, als auch, warum es manche total abstoßend fanden.

In dem Zusammenhang tat ich mir auch mit der Bewertung wirklich schwer. “Und es schmilzt” lässt sich einfach nicht ein klassisches Bewertungsschema pressen, weil es so anders ist als das, was man sonst in dem Bereich zu lesen bekommt. Auch hier wird noch eine Rezi folgen, daher sage ich erst einmal nicht mehr dazu.

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Tops & Flops / 03.2018

Frohe Ostern, ihr Lieben, und einen schönen ersten April! Einen Monat ist es nun schon her, dass ich umgezogen bin. Merkwürdig irgendwie, denn es kommt mir vor, als ob es schon länger her wäre. Nachdem mir WordPress aber schon sehr lange vertraut ist, war es für mich nicht schwer, mich umzugewöhnen.

Im März hatte ich daher wieder etwas mehr Zeit, mir neuen (und alten) Lesestoff einzuverleiben. Ohne dass ich es geplant hatte, wurde der Monat fast zur Hälfte von Krimis und Thrillern bestimmt, aber mir war einfach danach 🙂 .

Tops & Flops

Ganz ohne Basteln an der Seite ist es aber nicht abgegangen, ich habe beispielsweise meinen Rezi-Index umgebaut. Dieser sollte sich nun automatisch aktualisieren, ohne dass ich jedes Mal von Hand einen weiteren Link einfügen muss. Mein Dank dafür geht an Rike von rikerandom.de, die auf ihrer Seite gleich eine ganze Serie dazu gemacht hat.

Top des Monats

Aber zurück zu den Büchern. Wenn ich so zurückblicke, nimmt ausgerechnet ein Comic dieses Mal den Stockerlplatz ein. Strenggenommen kein Buch, ich weiß, aber es hat immerhin dreihundert Seiten, für die ich relativ lange gebraucht habe. Einerseits wegen des Themas, andererseits auch wegen der Zeichnungen, die einfach Aufmerksamkeit verdient haben. Die Rede ist von dem Klassiker “Maus” von Art Spiegelman.

1992 wurde das Werk sogar mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, was ich nicht gewusst habe. Den Grund dafür kann ich mittlerweile aber gut verstehen. Selten habe ich ein Comic gelesen, das so eindringlich den Terror des Nazi-Regimes vermitteln kann wie dieses.

Ich glaube, ich habe mit “Maus” das erste Mal so richtig nachempfinden können, wie sich die Juden gefühlt haben, die nicht geflohen sind und sich deswegen verstecken mussten. Dieses Gefühl, nicht zu wissen, ob es ein Morgen gibt, von einem Tag in den anderen zu leben – das wünsche ich wirklich niemandem. Ein Grund mehr, dankbar dafür zu sein, dass wir in einer im Vergleich so friedlichen Welt aufwachsen durften …

Flop des Monats

Einen richtigen Flop hatte ich im März Gott sei Dank nicht. Gut so. Wenn ich aber überlegen müsste, welches Buch mir in diesem Monat am wenigstens zugesagt hat, dann ist das wohl “Empire of Storms” von Sarah J. Maas.

Eigentlich mag ich diese Reihe. Aber je mehr ich davon lese, desto mehr habe ich das Gefühl, dass sich die Autorin in ihrer eigenen Geschichte verlaufen hat. Das ursprüngliche Ziel ist zwar schon immer vorhanden, rückt aber immer weiter in den Hintergrund. Viele neue Figuren, neue Beziehungen, Kämpfe untereinander – aber das Gefühl nur noch Zwischenbände vorgesetzt zu bekommen, wird immer größer.

“Empire of Storms” ist in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel, denn obwohl das Buch knapp 700 Seiten hat, kann man die Handlung vermutlich mit ein paar wenigen Absätzen gut zusammenfassen. Dazwischen unheimlich viel Geplänkel, jede Menge Dialoge, die ich mehr oder weniger überflogen habe, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass sie wirklich etwas zur Handlung beitragen.

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