Tops & Flops / 04.2018

Wo ist bloß der April geblieben? Irgendwie ist dieser Monat so schnell wie schon lang nicht mehr vorbeigegangen … Gleichzeitig repräsentiert er auch den Beginn einiger Veränderungen in meinem Leben. Einige davon waren Ende letzten Jahres schon absehbar, einige nicht, aber das macht es durchaus spannend. Aus dem Grund habe ich allerdings in diesem Monat auch nicht so viel Zeit wie sonst fürs Lesen gehabt.

Tops & Flops

Wofür ich mir allerdings Zeit genommen habe, ist das Blog. Bedingt durch die DSGVO habe ich mir überlegt, doch auf das Lovelybooks Lesewidget zu verzichten und mir in WordPress ein eigenes Widget zu machen, wo ich nicht jedes Mal im HTML herumpfuschen muss, um meinen Lesestatus zu aktualisieren. Das geht deutlich einfacher, als es auf den ersten Blick wirkt, mit Hilfe eines Generators kann man sich nämlich die meiste Arbeit abnehmen lassen und muss dann nur noch den Feinschliff machen 🙂 .

Aber zurück zu den gelesenen Büchern. Wie schon erwähnt, fiel der April im Vergleich zum März eher mager aus, mehr als fünf Bücher sind es nicht geworden, aber ich kann euch trotzdem mit gutem Gewissen das beste und schlechteste Buch für den Monat vorstellen.

Top des Monats

Mit gutem Gewissen konnte ich “Die Vergessenen” von Ellen Sandberg auf das Siegertreppchen stellen. Auf die Geschichte wurde ich dank einiger anderer Blogger aufmerksam, die das Buch gelesen bzw. gehört hatten.

Da noch eine Kurzrezension zu der Geschichte folgen wird, fasse ich mich heute eher kurz, kann aber schon sagen, dass mir das Hörbuch gerade wegen des Themas durchaus an die Nieren gegangen ist …

Flop des Monats

Der Flop des Monats war für mich sehr, sehr zwiespältig. So paradox es klingt: Ich kann sowohl verstehen, warum manche “Und es schmilzt” mochten, als auch, warum es manche total abstoßend fanden.

In dem Zusammenhang tat ich mir auch mit der Bewertung wirklich schwer. “Und es schmilzt” lässt sich einfach nicht ein klassisches Bewertungsschema pressen, weil es so anders ist als das, was man sonst in dem Bereich zu lesen bekommt. Auch hier wird noch eine Rezi folgen, daher sage ich erst einmal nicht mehr dazu.

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Tops & Flops / 03.2018

Frohe Ostern, ihr Lieben, und einen schönen ersten April! Einen Monat ist es nun schon her, dass ich umgezogen bin. Merkwürdig irgendwie, denn es kommt mir vor, als ob es schon länger her wäre. Nachdem mir WordPress aber schon sehr lange vertraut ist, war es für mich nicht schwer, mich umzugewöhnen.

Im März hatte ich daher wieder etwas mehr Zeit, mir neuen (und alten) Lesestoff einzuverleiben. Ohne dass ich es geplant hatte, wurde der Monat fast zur Hälfte von Krimis und Thrillern bestimmt, aber mir war einfach danach 🙂 .

Tops & Flops

Ganz ohne Basteln an der Seite ist es aber nicht abgegangen, ich habe beispielsweise meinen Rezi-Index umgebaut. Dieser sollte sich nun automatisch aktualisieren, ohne dass ich jedes Mal von Hand einen weiteren Link einfügen muss. Mein Dank dafür geht an Rike von rikerandom.de, die auf ihrer Seite gleich eine ganze Serie dazu gemacht hat.

Top des Monats

Aber zurück zu den Büchern. Wenn ich so zurückblicke, nimmt ausgerechnet ein Comic dieses Mal den Stockerlplatz ein. Strenggenommen kein Buch, ich weiß, aber es hat immerhin dreihundert Seiten, für die ich relativ lange gebraucht habe. Einerseits wegen des Themas, andererseits auch wegen der Zeichnungen, die einfach Aufmerksamkeit verdient haben. Die Rede ist von dem Klassiker “Maus” von Art Spiegelman.

1992 wurde das Werk sogar mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, was ich nicht gewusst habe. Den Grund dafür kann ich mittlerweile aber gut verstehen. Selten habe ich ein Comic gelesen, das so eindringlich den Terror des Nazi-Regimes vermitteln kann wie dieses.

Ich glaube, ich habe mit “Maus” das erste Mal so richtig nachempfinden können, wie sich die Juden gefühlt haben, die nicht geflohen sind und sich deswegen verstecken mussten. Dieses Gefühl, nicht zu wissen, ob es ein Morgen gibt, von einem Tag in den anderen zu leben – das wünsche ich wirklich niemandem. Ein Grund mehr, dankbar dafür zu sein, dass wir in einer im Vergleich so friedlichen Welt aufwachsen durften …

Flop des Monats

Einen richtigen Flop hatte ich im März Gott sei Dank nicht. Gut so. Wenn ich aber überlegen müsste, welches Buch mir in diesem Monat am wenigstens zugesagt hat, dann ist das wohl “Empire of Storms” von Sarah J. Maas.

Eigentlich mag ich diese Reihe. Aber je mehr ich davon lese, desto mehr habe ich das Gefühl, dass sich die Autorin in ihrer eigenen Geschichte verlaufen hat. Das ursprüngliche Ziel ist zwar schon immer vorhanden, rückt aber immer weiter in den Hintergrund. Viele neue Figuren, neue Beziehungen, Kämpfe untereinander – aber das Gefühl nur noch Zwischenbände vorgesetzt zu bekommen, wird immer größer.

“Empire of Storms” ist in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel, denn obwohl das Buch knapp 700 Seiten hat, kann man die Handlung vermutlich mit ein paar wenigen Absätzen gut zusammenfassen. Dazwischen unheimlich viel Geplänkel, jede Menge Dialoge, die ich mehr oder weniger überflogen habe, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass sie wirklich etwas zur Handlung beitragen.

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Tops & Flops / 02.2018

Diese Tops & Flops sind etwas ganz Besonderes für mich, stellen sie doch den ersten Beitrag dar, den ich auf WordPress schreibe. Ja, nach längerem Überlegen habe ich mich doch dafür entschieden, Blogger Lebewohl zu sagen und zu den gewohnten Pfaden zurückzukehren.

Aus diesem Grund habe ich im Februar auch nicht sehr viele Artikel geschrieben oder kommentiert, ich war und bin immer noch damit beschäftigt, mich um die vielen Details zu kümmern, die mit diesem Umzug verbunden sind.

Tops & Flops

Trotzdem habe ich im Februar einige Bücher gelesen und Hörbücher gehört, so ist es nicht. Es war wie immer eine recht bunte Mischung. Und ich kann auch mit gutem Gewissen, dass mich meine Titel in diesem vergangenen Monat wieder einmal quer durch den emotionalen Gemüsegarten gerissen haben 😀 …

Top des Monats

Der Toptitel im Februar ist in meinen Augen “Frankfurt verboten” von Dieter David Seuthe. Das Buch stach mir schon letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse ins Auge, jetzt konnte ich es endlich lesen – und ich habe viele, viele Taschentücher dabei verbraucht.

Frankfurt verboten

Natürlich wusste ich aufgrund des Klappentexts, was da thematisch auf mich zukommen würde, aber dass es mir so an die Nieren gehen würde, war mir dann doch nicht bewusst. Es ist schon ein recht merkwürdiges Gefühl, viele der darin beschriebenen Straßen und Plätze in Frankfurt zu kennen und sich dann vorzustellen, wie es zugegangen sein muss … Mehr könnt ihr wie immer in meiner Rezi zu dem Buch erfahren, es war in diesem Jahr mein erstes 5-Sterne-Buch 🙂 .

Flop des Monats

Der Flop des Monats geht dieses Mal an einen Titel, der in letzter Zeit ziemlich präsent auf diversen Buchblogs war. Es hat mir wieder einmal gezeigt, dass ich mit Hypebüchern nicht immer etwas anfangen kann. Die Idee zu der Geschichte hat mir schon gefallen, aber mit der Umsetzung konnte ich die meiste Zeit leider so gar nichts anfangen …

Berühre mich. Nicht

Mehr als einmal kam die Protagonistin in Situationen, wo es eigentlich schon auffällig war, wie sie sich verhalten hat – und absolut niemand, weder ihre Freunde noch ihr Love-Interest kommen mal auf die Idee zu fragen, was los ist? Dazu die vielen Wiederholungen, die dafür gesorgt haben, dass ich echtes Interesse an der Geschichte eigentlich erst gegen Ende entwickelt habe. Dies konnte mich aber nicht dafür entschädigen, dass ich mich mehr als einmal einfach beim Hören gelangweilt habe.

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Tops & Flops / 01.2018

Man sollte es nicht für möglich halten, aber 2018 ist auch schon wieder einen Monat alt! Ein Grund mehr, um meine ersten Tops & Flops für dieses Jahr zu schreiben :). Und wenn ich so zurückschaue, fällt es mir dieses Mal nicht schwer, eine Auswahl zu treffen …

Für einen Wintermonat habe ich sogar relativ viel gelesen, auch wenn ich in diesem Monat das erste Mal bewusst Pausen gemacht habe, mein Lesetempo bewusst gedrosselt habe. Ich weiß, ich neige dazu, gerade bei spannenden Geschichten immer schneller beim Lesen zu werden, deswegen war das auch eine ganz neue Erfahrung für mich, das Buch ganz gezielt wegzulegen.

Top des Monats

Bei meinem Toptitel für den Jänner ist mir das allerdings nicht schwer gefallen, denn “Verbrechen” von Ferdinand von Schirach enthält elf Geschichten, von denen ich pro Tag in der Regel etwa ein bis zwei Stück gelesen habe.

Nicht alle davon haben mir wirklich zugesagt, aber Schirach stellt interessante Fragen zu Schuld und Strafe, die einem auch nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben. Nicht immer greift unser Rechtssystem so, wie wir uns das vorstellen. Ganz spontan habe ich zu diesem Buch deswegen eine Rezi verfasst, die ihr hier findet.

Flop des Monats

Der Flop des Monats ist für mich im Jänner “Art Hunter ‘Gestohlenes Herz'” von Alia Cruz. Die Autorin konnte sich wohl irgendwie nicht entscheiden, was für eine Geschichte sie schreiben wollte … Deswegen ist hier ein ziemlich wilder Genre-Mix entstanden, der in meinen Augen aufgrund des platten Schreibstils die längste Zeit entweder nur langweilig ist oder unfreiwilligen Lacher auslösen konnte.

Wobei ich der Geschichte zugute halten möchte, dass ich die Idee eigentlich gemocht habe. Nur bei der Umsetzung ist meines Erachtens einiges daneben gegangen. Einfach nur wild zusammenfügen, was andere schon geschrieben haben, kann gut gehen – muss es aber nicht, wenn man das Gefühl hat, beim Lesen bereits in anderen Büchern die eine oder andere Formulierung entdeckt zu haben. Mehr dazu hier in meiner Rezi.

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Tops & Flops / 12.2017

Ich melde mich zurück im neuen Jahr – und das zumindest mit einem “kleinen” Rückblick auf den Dezember. Obwohl recht viel zu tun war, hatte ich doch Gelegenheit, einiges zu lesen, ehe der Weihnachtsurlaub begonnen hat (wo ich fast traditionell nie zum Lesen komme, weil wir immer so viel anderes in der Zeit tun :D).

Eine kleine Änderung wird es in diesem Monat auch geben, denn ich werde ab jetzt die Hörbücher nicht mehr separat auflisten. Ich höre im Verhältnis einfach zu wenig, als dass es sich auszahlen würde. Es wird also ab 2018 nur noch ganz klassisch die Vorstellung des Top- und des Flop-Titels geben, egal, in welchem “Format” ich diesen konsumiert habe.

Top des Monats

Der Platz am Siegertreppchen geht für den Dezember ganz eindeutig an “CyberWorld 5.0”. Nadine Erdmann hat mit dem fünften Teil ihrer Reihe wieder einen Roman abgeliefert, dessen Sogwirkung ich mich nur schwer entziehen konnte. Ohne Untertreibung: Mir kommt vor, mit jedem Band wird die Reihe nun besser :).

Ich habe zu dem E-Book auch eine Rezension verfasst, wenn ihr mehr wissen wollt. Hier geht’s zur Rezi :).

Flop des Monats

Der Flop des Monats kommt dieses Mal aus der Hörbuchecke. Ich weiß, dass die “Royal”-Reihe von Valentina Fast durchaus einige Fans gewinnen konnte, mich nervte die Protagonistin allerdings schon nach kurzer Zeit. Langsam werden diese Klischees “Mädel trifft Traumtyp, Traumtyp behandelt sie mies, sie sucht natürlich trotzdem immer wieder seine Nähe” wirklich lästig …

Den dritten Stern hat das Hörbuch übrigens nur für die Leistung der Sprecherin bekommen, denn diese hat sich redlich bemüht, die Geschichte etwas spannender zu gestalten. Hätte ich das Buch gelesen, bin ich mir nicht mal sicher, ob ich es überhaupt bis zum Ende durchgezogen hätte.

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Tops & Flops / 11.2017

Irgendwie geht das Jahr mit Riesenschritten dem Ende zu, jetzt geht es schon an die vorletzten Tops&Flops für 2017 … Im Vergleich zu den letzten Monaten habe ich im November den Gang etwas zurückgeschaltet, aber das ist bei mir eigentlich schon fast normal. Je näher Weihnachten rückt, desto knapper wird in der Regel meine Lesezeit.

Aus diesem Grund verzichte ich in diesem Monat auch auf die Bewertung der Hörbücher. Es ist nicht sinnvoll, hier etwas zu schreiben, wenn ich tatsächlich nur eines beendet habe :).

Top des Monats: Gelesenes

Ich habe im November einige Bücher mit vier Sternen bewertet, einige davon aber auch aufgerundet. Daher ist es mir nicht schwer gefallen, mich für den Toptitel zu entscheiden – und zwar für “The Women of Baker Street”.

Das Buch ist bereits Band zwei einer Reihe. Den ersten Teil habe ich bereits vor einer ganzen Weile gelesen, deswegen wollte ich unbedingt wissen, wie es mit den beiden starken Frauen weitergeht. Teil zwei fand ich zwar einen Hauch schwächer als “The House at Baker Street”, hat aber trotzdem für vergnügliche Lesestunden gesorgt.

Unbedingte Empfehlung, wenn ihr Sherlock Holmes-Fans seid!

Top des Monats: Gehörtes

Wie bereits erwähnt, verzichte ich in diesem Monat auf eine Bewertung. Ich habe insgesamt nur zwei Hörbücher angefangen, davon eines beendet, da wäre eine Bewertung ein klein bisschen unfair.

Abgebrochen habe ich “Der nasse Fisch” von Volker Kutscher, obwohl David Nathan das Buch liest. Aber die Geschichte war für mich nicht Fisch, nicht Fleisch, der Krimi kam nach einem Viertel des Hörbuchs noch immer nicht so richtig in Gang. Da ich abgebrochene Bücher aber nicht bewerte, fällt dieses Buch aus meinem Raster heraus.

Beendet habe ich dagegen “Das Licht der Welt” von Daniel Wolf. Der zweite Teil der Fleury-Reihe macht seine Sache gut, ist aber streckenweise etwas vorhersehbar. Auf Goodreads habe ich eine Kurzmeinung dazu geschrieben.

Hoffen wir mal, dass es im Dezember mit den Hörbüchern wieder etwas besser läuft …

Flop des Monats

Einen echten Flop gab es eigentlich in diesem Monat nicht, aber auf drei Sterne aufgerundet habe ich die Bewertung Shana Grays “Diamond Men – Mr. Monday”. Früher wären diese fünfzig Seiten wahrscheinlich als Romanheft erschienen, heute werden sie eben als E-Book Häppchen veröffentlicht.

Der Auftakt zu dieser siebenteiligen Serie ist allerdings durchwachsen, die Klischeekiste der Erotik-Romane wurde hier gründlich geplündert. In meiner Rezi erfahrt ihr mehr ;).

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Tops & Flops / 10.2017

Ihr Lieben, als allererstes möchte ich mich einmal für die nicht angekündigte Blogpause auf meinem Blog entschuldigen. Aber kurz nach der Buchmesse haben mich wohl ein paar ganz besonders fiese Bakterien erwischt, die mir in Folge beim Arzt einen Medikamenten-Cocktail eingebracht haben, der sich gewaschen hat. Ergebnis: Meine Motivation, mich vor den Computer zu setzen, war gleich Null …

Das einzig Gute daran ist, dass ich meinen Leseschnitt doch noch ein wenig aufpolieren konnte, der Oktober hatte dank Messe und verschiedener anderer Dinge eher zäh angefangen. Durch die Motto Challenge sind im Verhältnis relativ viele Reihenbücher und Thriller von meinem SuB auf der Leseliste gelandet, die ich zum Teil innerhalb von zwei Tagen durch hatte.

Top des Monats: Gelesenes

Beim Toptitel für den Oktober habe ich mich nach einiger Überlegung für “Trigger” von Wulf Dorn entschieden. Das Buch war mein erstes Buch von diesem Autor, wird aber bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Die Verwirrspiele rund um die verschwundene Patientin von Ellen Roth fand ich jedenfalls sehr gelungen, wenn sich auch für meinen Geschmack die eine oder andere kleine Länge eingeschlichen hat.

Übrigens: Wäre “Trigger” nicht gewesen, hätte ich sonst wahrscheinlich “Aquila” von Ursula Poznanski gekürt. Man kann sagen, was man will, die Autorin versteht es einfach zu fesseln, selbst bei Themen, wo man das Gefühl hat, das hatten wir doch schon zigmal … Nika auf der Suche nach ihren verlorenen Erinnerungen zu begleiten, war jedenfalls ein echter Pageturner, auch wenn die Auflösung am Ende auf mich etwas konstruiert wirkte …

Top des Monats: Gehörtes

In Sachen Hörbücher hat sich im Oktober nicht so extrem viel getan. Ich habe “Origin” von Dan Brown (die ungekürzte Version mit knapp 19 Stunden) gehört und dann mangels neuem Guthaben eines meiner Hörbücher aus dem Regal gezogen und mir ein weiteres Mal angehört: “Die Nebel von Avalon” von Marion Zimmer-Bradley. Wer das Buch kennt, weiß, dass es ein ordentlicher Wälzer ist. Die Hörbuch-Ausgabe von 2004, die ich besitze, ist allerdings gekürzt, mit 12 CDs aber trotzdem noch sehr umfangreich.

Trotzdem machen Anna und Katharina Thalbach ihre Sache ganz ausgezeichnet und es fällt einem nicht schwer, den beiden ins Britannien der Sagen und Mythen rund um König Artus und seine Tafelrunde zu folgen … Seit 2012 gibt es übrigens auch eine ungekürzte Ausgabe, habe ich gesehen, die Sprecherin kommt allerdings bei den Bewertungen auf Audible nicht besonders gut weg.

Flop des Monats

Mein Flop des Monats kommt wieder einmal von Sebastian Fitzek. Ich kaufe mir seine Bücher ja nicht, sie finden aber doch immer wieder als gebrauchte bzw. geschenkte Bücher seinen Weg zu mir. “Der Nachtwandler” fing jedenfalls recht interessant an, aber bereits nach den ersten fünfzig Seiten ertappte ich mich dabei, dass mir die Geschichte zu wirr wurde.

Die Idee dahinter gefiel mir zwar schon recht gut (Was tun Menschen, wenn sie schlafwandeln und was erleben sie dabei?), aber die Umsetzung war sogar nicht meins. Lediglich den letzten Plottwist empfand ich als einen Lichtblick, wenn er auch wahrscheinlich für leidenschaftliche Thriller-Leser nichts Neues darstellen dürfte. Mit Ach und Krach habe ich dem Buch daher drei Sterne bei LB und GR gegeben …

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