Tops & Flops / 11.2017

Irgendwie geht das Jahr mit Riesenschritten dem Ende zu, jetzt geht es schon an die vorletzten Tops&Flops für 2017 … Im Vergleich zu den letzten Monaten habe ich im November den Gang etwas zurückgeschaltet, aber das ist bei mir eigentlich schon fast normal. Je näher Weihnachten rückt, desto knapper wird in der Regel meine Lesezeit.

Aus diesem Grund verzichte ich in diesem Monat auch auf die Bewertung der Hörbücher. Es ist nicht sinnvoll, hier etwas zu schreiben, wenn ich tatsächlich nur eines beendet habe :).

Top des Monats: Gelesenes

Ich habe im November einige Bücher mit vier Sternen bewertet, einige davon aber auch aufgerundet. Daher ist es mir nicht schwer gefallen, mich für den Toptitel zu entscheiden – und zwar für “The Women of Baker Street”.

Das Buch ist bereits Band zwei einer Reihe. Den ersten Teil habe ich bereits vor einer ganzen Weile gelesen, deswegen wollte ich unbedingt wissen, wie es mit den beiden starken Frauen weitergeht. Teil zwei fand ich zwar einen Hauch schwächer als “The House at Baker Street”, hat aber trotzdem für vergnügliche Lesestunden gesorgt.

Unbedingte Empfehlung, wenn ihr Sherlock Holmes-Fans seid!

Top des Monats: Gehörtes

Wie bereits erwähnt, verzichte ich in diesem Monat auf eine Bewertung. Ich habe insgesamt nur zwei Hörbücher angefangen, davon eines beendet, da wäre eine Bewertung ein klein bisschen unfair.

Abgebrochen habe ich “Der nasse Fisch” von Volker Kutscher, obwohl David Nathan das Buch liest. Aber die Geschichte war für mich nicht Fisch, nicht Fleisch, der Krimi kam nach einem Viertel des Hörbuchs noch immer nicht so richtig in Gang. Da ich abgebrochene Bücher aber nicht bewerte, fällt dieses Buch aus meinem Raster heraus.

Beendet habe ich dagegen “Das Licht der Welt” von Daniel Wolf. Der zweite Teil der Fleury-Reihe macht seine Sache gut, ist aber streckenweise etwas vorhersehbar. Auf Goodreads habe ich eine Kurzmeinung dazu geschrieben.

Hoffen wir mal, dass es im Dezember mit den Hörbüchern wieder etwas besser läuft …

Flop des Monats

Einen echten Flop gab es eigentlich in diesem Monat nicht, aber auf drei Sterne aufgerundet habe ich die Bewertung Shana Grays “Diamond Men – Mr. Monday”. Früher wären diese fünfzig Seiten wahrscheinlich als Romanheft erschienen, heute werden sie eben als E-Book Häppchen veröffentlicht.

Der Auftakt zu dieser siebenteiligen Serie ist allerdings durchwachsen, die Klischeekiste der Erotik-Romane wurde hier gründlich geplündert. In meiner Rezi erfahrt ihr mehr ;).

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Tops & Flops / 10.2017

Ihr Lieben, als allererstes möchte ich mich einmal für die nicht angekündigte Blogpause auf meinem Blog entschuldigen. Aber kurz nach der Buchmesse haben mich wohl ein paar ganz besonders fiese Bakterien erwischt, die mir in Folge beim Arzt einen Medikamenten-Cocktail eingebracht haben, der sich gewaschen hat. Ergebnis: Meine Motivation, mich vor den Computer zu setzen, war gleich Null …

Das einzig Gute daran ist, dass ich meinen Leseschnitt doch noch ein wenig aufpolieren konnte, der Oktober hatte dank Messe und verschiedener anderer Dinge eher zäh angefangen. Durch die Motto Challenge sind im Verhältnis relativ viele Reihenbücher und Thriller von meinem SuB auf der Leseliste gelandet, die ich zum Teil innerhalb von zwei Tagen durch hatte.

Top des Monats: Gelesenes

Beim Toptitel für den Oktober habe ich mich nach einiger Überlegung für “Trigger” von Wulf Dorn entschieden. Das Buch war mein erstes Buch von diesem Autor, wird aber bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Die Verwirrspiele rund um die verschwundene Patientin von Ellen Roth fand ich jedenfalls sehr gelungen, wenn sich auch für meinen Geschmack die eine oder andere kleine Länge eingeschlichen hat.

Übrigens: Wäre “Trigger” nicht gewesen, hätte ich sonst wahrscheinlich “Aquila” von Ursula Poznanski gekürt. Man kann sagen, was man will, die Autorin versteht es einfach zu fesseln, selbst bei Themen, wo man das Gefühl hat, das hatten wir doch schon zigmal … Nika auf der Suche nach ihren verlorenen Erinnerungen zu begleiten, war jedenfalls ein echter Pageturner, auch wenn die Auflösung am Ende auf mich etwas konstruiert wirkte …

Top des Monats: Gehörtes

In Sachen Hörbücher hat sich im Oktober nicht so extrem viel getan. Ich habe “Origin” von Dan Brown (die ungekürzte Version mit knapp 19 Stunden) gehört und dann mangels neuem Guthaben eines meiner Hörbücher aus dem Regal gezogen und mir ein weiteres Mal angehört: “Die Nebel von Avalon” von Marion Zimmer-Bradley. Wer das Buch kennt, weiß, dass es ein ordentlicher Wälzer ist. Die Hörbuch-Ausgabe von 2004, die ich besitze, ist allerdings gekürzt, mit 12 CDs aber trotzdem noch sehr umfangreich.

Trotzdem machen Anna und Katharina Thalbach ihre Sache ganz ausgezeichnet und es fällt einem nicht schwer, den beiden ins Britannien der Sagen und Mythen rund um König Artus und seine Tafelrunde zu folgen … Seit 2012 gibt es übrigens auch eine ungekürzte Ausgabe, habe ich gesehen, die Sprecherin kommt allerdings bei den Bewertungen auf Audible nicht besonders gut weg.

Flop des Monats

Mein Flop des Monats kommt wieder einmal von Sebastian Fitzek. Ich kaufe mir seine Bücher ja nicht, sie finden aber doch immer wieder als gebrauchte bzw. geschenkte Bücher seinen Weg zu mir. “Der Nachtwandler” fing jedenfalls recht interessant an, aber bereits nach den ersten fünfzig Seiten ertappte ich mich dabei, dass mir die Geschichte zu wirr wurde.

Die Idee dahinter gefiel mir zwar schon recht gut (Was tun Menschen, wenn sie schlafwandeln und was erleben sie dabei?), aber die Umsetzung war sogar nicht meins. Lediglich den letzten Plottwist empfand ich als einen Lichtblick, wenn er auch wahrscheinlich für leidenschaftliche Thriller-Leser nichts Neues darstellen dürfte. Mit Ach und Krach habe ich dem Buch daher drei Sterne bei LB und GR gegeben …

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Tops & Flops / 09.2017

Und wieder einmal erscheinen meine Tops & Flops nicht ganz pünktlich zum Monatsbeginn. Aber wenigstens habe ich in diesem Monat eine gute Ausrede, denn #Buchpassion ist schon eine ziemlich geile Aktion gewesen :). Ich hoffe auf jeden Fall auf eine Neuauflage nächstes Jahr!

Der September war im Vergleich zu den Vormonaten wieder etwas schwächer, was die Anzahl der gelesenen Bücher angeht. Aber gut, man kann nicht immer gleich viel Zeit zum Lesen haben – und wenn es jetzt eine so tolle Aktion wie das #handletteringderbuchblogger gibt, kann ich leider nicht anders, als ab und zu das Buch mal zur Seite zu legen.

Aber etwas Positives gibt es hier trotzdem zu sagen: Ich habe wieder mehr gute Bücher gelesen! Zwar ist kein 5 Sterne-Buch dabei (Ihr wisst ja, fünf Sterne vergebe ich eher selten), aber das macht nichts. Gut unterhalten konnten mich gleich mehrere Bücher, die ich gerne weiterempfehle.

Top des Monats: Gelesenes

Der Toptitel des Monats geht dieses Mal an “Todesreigen” von Andreas Gruber. Okay, wahrscheinlich wenig verwunderlich, wenn man weiß, dass ich den Autor zu meinen Lieblingen zähle, aber ich finde es gut, dass dieser vierte Teil der “Todes”-Reihe so anders ist als seine Vorgänger. Das erhält die Spannung und macht auch Lust, sich auf eine längere Wartezeit für die Nachfolger einzurichten.

In meinem letzten Beitrag “Vom SuB befreit” gehe ich noch ein bisschen mehr ins Detail, warum ich wieder einmal mehr oder weniger in das Buch gezogen wurde 😉 …

Ich habe übrigens auch ein wenig ins Hörbuch reingehört, Achim Buch leiht auch dieses Mal Nemez und Sneijder wieder seine Stimme – und Sneijders niederländischen Akzent bekommt er herrlich hin. Wer also lieber hören will: Das Hörbuch ist ebenfalls sehr gut gemacht!

Top des Monats: Gehörtes

Das Top-Hörbuch für den September überrascht wohl auch nicht, wenn man meine Begeisterung für a) Joachim Kerzel und für b) Ken Folletts Kingsbridge-Romane kennt. Mitte des Monats ist der dritte Teil der Reihe “Das Fundament der Ewigkeit” endlich erschienen und ich konnte gar nicht anders, als mein Hörbuch-Guthaben von Audible für diese Geschichte einzusetzen.

Gewöhnlich ziehe ich ja eigentlich ungekürzte Ausgaben vor, aber mit Kerzel und Follett verbindet mich in dieser Zusammenstellung schon eine recht lange Liebe – und da habe ich ausnahmsweise zur gekürzten Variante gegriffen. Wobei “gekürzt” in diesem Fall bedeutet, dass man immer noch gut 15 Stunden Hörspaß bekommt.

Und Kerzel enttäuschte mich auch dieses Mal nicht! Es gab einige Stellen, wo ich beim Hören regelrecht eine Gänsehaut bekam … Die Geschichte selbst ist ein typischer Follett. Er verwebt gekonnt historische und fiktive Figuren zu einem großen Ganzen und man kann sich an vielen Stellen des Eindrucks nicht erwehren, dass die Menschheit in den vergangenen 450 Jahren nicht unbedingt deutlich klüger geworden ist.

Flop des Monats

Der Flop des Monats kommt dieses Mal ebenfalls aus der Hörbuch-Ecke. Und zwar ist das “Grandhotel Angst” von Emma Garnier. Julia Nachtmann macht zwar als Sprecherin durchaus einen guten Job, konnte aber nicht verhindern, dass ich mich bereits nach kurzer Zeit zu langweilen begann. Der versprochene Mix aus Krimi, historischem Roman und Geistergeschichte wollte bei mir einfach nicht zünden.

Am ehesten wird meiner Meinung nach noch das Versprechen eines historischen Romans eingelöst, aber als Krimi plätscherte die Geschichte einfach nur vor sich hin … Spannend nenne ich jedenfalls etwas anderes.

Auch die Protagonistin Nell konnte mich mit ihrer Art nicht wirklich für sich einnehmen. Daher habe ich ab der Hälfte ca. das Hörbuch auf erhöhte Geschwindigkeit gestellt, um endlich zu einem Ende zu kommen – und nicht einmal das konnte die Geschichte für mich herausreißen. Wirklich schade, denn die Idee hatte sich für mich durchaus interessant angehört …

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Tops & Flops / 08.2017

Meine Güte, wo ist bloß die Zeit geblieben? Jetzt haben wir schon September … Und es wird Zeit, aus der Blogpause zurückzukehren. Eine Pause, die ich aus den unterschiedlichsten Gründen gebraucht habe (Einige davon waren vorab nicht mal absehbar).

Der August war auf die Summe der gelesenen Bücher bezogen fast so gut wie der Juli, es gab aber vieles, was ich mit drei Sternen bewertet habe. Also guter Durchschnitt, aber nicht herausragend. Welche Bücher es trotzdem geschafft haben, mich auf die eine oder andere Art zu berühren, verrate ich euch jetzt.

Ehrenhalber sei ein Buch vorab erwähnt, dass ich unter dem Gesichtspunkt der Frauenpower interessant genug fand, mir mittlerweile die Fortsetzung zu bestellen: “The House at Baker Street” von Michelle Birkby. Die Romane gibt es bis jetzt nur auf Englisch, aber es lohnt sich für alle Sherlock-Fans, die immer schon etwas mehr über die Frauen in Sherlocks Leben wissen wollten: Irene Adler, Mrs. Hudson und Mary Watson :).

Top des Monats: Gelesenes

Ich war mir ehrlich gestanden schon Ende des Monats ein wenig unschlüssig, welches Buch ich zu meinem Toptitel machen sollte. Mal stand das eine, mal das andere Buch im Vordergrund … Schlussendlich habe ich mich für “Die Stunde der Lilie” von Sandra Regnier entschieden.

Wer mich kennt, weiß, dass die Impress-Bücher nicht unbedingt zu meinem Beuteschema gehören, aber dieser Titel weckte Erinnerungen … Erinnerungen an eine Zeit, in der ich als Teenager die Angelique-Bücher von Anne Golon nahezu verschlungen habe. Zeitweise hatte ich das Gefühl, mit “Die Stunde der Lilie” genauso wie damals in der Zeit ins 17. Jahrhundert nach Frankreich zu reisen :).

In den Rezensionen wurde ja oft kritisiert, dass Regnier zu viele zum Teil real existierende Figuren zu schnell auf den Leser einprasseln lässt – für mich war es beim Lesen eher wie ein Nachhause-Kommen (“Ach ja, den gab es damals ja auch”, “Der hatte diese Funktion”, “Der hatte jene Funktion am Königshof”). Damit hat sich für mich nur bestätigt, dass sich Regnier wirklich sehr bei den Recherchen angestrengt hat, durch mein Vorwissen hatte ich es aber bestimmt einfacher beim Lesen als so manch anderer, der sich noch nie mit dem Sonnenkönig Ludwig XIV. beschäftigt hat …

Top des Monats: Gehörtes

Im August habe ich endlich “Sherlock Holmes: The Definitive Collection” von Arthur Conan Doyle beendet. Diese Ausgabe ist eine Exklusivproduktion von Audible und wird von Stephen Fry gelesen. Der Schauspieler und Sprecher dürfte dem einen oder anderen vielleicht auch durch seine Harry Potter-Hörbücher bekannt sein. Da diese Ausgabe das Gesamtwerk der Romane und der Geschichten umfasst, habe ich insgesamt fast 72 Stunden Hörzeit gehabt.

Angefangen habe ich mit diesem Hörbuch, das in sechs Teile unterteilt wurde, eigentlich schon im Februar, habe aber zwischendurch eine längere Pause gemacht. Erst nach “Das Lied von Eis und Feuer” verspürte ich aber die notwendige Energie, um dieses Langzeit-Hörprojekt endlich zu beenden.

Wie auch immer: Fry erledigt seinen Job exzellent! Und auch wenn ich einige der Geschichten mittlerweile recht gut kenne, hat es trotzdem Spaß gemacht, sich ein weiteres Mal in die spätviktorianische Welt von Holmes und Watson hineinziehen zu lassen. Fry selbst outet sich dabei ebenfalls als Fan, denn zu jedem größeren Abschnitt gibt es eine Einführung, wo er etwas über das Werk und seinen Zugang dazu erzählt.

Flop des Monats

Auch auf die Gefahr hin, dass es schon langweilig wird: Es gab Gott sei Dank auch diesen Monat keinen echten Flop. Trotzdem haben letztendlich zwei Bücher um den Stempel “Mittelmaß” gerittert. Am Ende habe ich mich für das Buch entschieden, das seinen Weg aus einem öffentlichen Bücherschrank zu mir gefunden hat: “Happenstance – Zartes Erwachen” von Jamie McGuire.

Die Autorin ist New Adult-Fans durch ihre “Beautiful”-Reihe sehr bekannt, ich hatte allerdings noch nichts von ihr bisher gelesen. “Happenstance” konnte mich zumindest am Anfang noch fesseln, aber je mehr ich las, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte unnötig aufgebauscht und dramatisiert wurde. Auch mit den Charakteren wurde ich nicht immer warm, besonders die Nebenfiguren blieben an vielen Stellen zu blaß oder handelten sehr stereotyp.

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Tops & Flops / 07.2017

Der Juli steht in bester Tradition mit dem Juni. Erneut habe ich weniger gelesen als gehört. Aber ich bin trotzdem zufrieden, denn bei der Hitze macht mir das Hören eigentlich mehr Spaß als das Lesen. Ich kann einfach früher anfangen zu lüften, ohne Angst haben zu müssen, dass ungebetenes “Fliegzeug” meine vier Wände erobert :).

Ich kann es ja selbst fast immer noch nicht glauben, dass ich mit “Das Lied von Eis und Feuer” endlich durch bin … Wenn man bedenkt, dass ich vor einem Jahr angefangen habe (aber gut, die Pause dazwischen war recht lang).

Das soll aber nicht heißen, dass ich gar keine Prints bzw. E-Books in den letzten vier Wochen gelesen habe, weit gefehlt. Da ja neben der “SuB den Sommer”-Challenge auch die Motto Challenge läuft, habe ich ein paar Bücher vom SuB befreit, die neben “Das Lied von Eis und Feuer” ebenfalls zu dem Thema “Entrümpeln” gepasst haben.

Top des Monats: Gelesenes

Was dieses Mal mein Toptitel des Monats ist, ist wahrscheinlich für die meisten von euch keine große Überraschung. Nachdem ich wie immer meine Leseliste bei GR überflogen habe, hat hier “The Hate U Give” am besten abgeschnitten. Zu dem Buch brauche ich aber wohl nicht weiter was zu sagen, bei dem Wirbel, der derzeit darum gemacht wird …

In meinen Augen ist es ein gutes und wichtiges Buch, weil es einiges behandelt, was bisher wenig in Jugendbüchern angesprochen wurde. Trotzdem ist es nicht perfekt, mehr könnt ihr hier in meiner Rezension dazu nachlesen.

Top des Monats: Gehörtes

Nachdem ich bereits im Juni die Reihe “Das Lied von Eis und Feuer” bei den Hörbüchern prämiert habe, werde ich heute etwas anderes vorstellen ;). Quasi dazwischen geschoben beim Hören habe ich nämlich noch eine englische Novelle, die als Prequel zu den “Chroniken der Verbliebenen” dient.

In “Morrighan” schreibt Mary E. Pearson über Morrighan, das Mädchen, das in Pearsons Büchern dem Königreich Morrighan seinen Namen gegeben hat.

Man muss die Novelle nicht kennen, um die Bücher zu beginnen, aber sie ist eine schöne Ergänzung, wenn man sich bereits ein bisschen in diese Fantasy-Welt verliebt hat. Zwar nimmt (wieder einmal) die Liebesgeschichte einen großen Platz ein, aber trotzdem hat es mir Spaß gemacht, der Geschichte zu lauschen.

Das Hörbuch wird abhängig von der Erzählperspektive von einem weiblichen und einem männlichen Sprecher gelesen, vor allem die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen, weil sie deutlich spricht und nicht zu schnell liest.

Flop des Monats

Einen echten Flop gibt es auch in diesem Monat nicht zu vermelden, Gott sei Dank. Nach etwas Überlegung habe ich mich aber für das Prequel zu “Mirror” von Karl Olsberg entschieden. Ich hatte zwar hier im Vorfeld schon gehört, dass dieses E-Book auch eine Leseprobe zu “Mirror” enthält, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass diese einen so großen Anteil haben würde …

Die Geschichten selbst stellen jeweils einen Aspekt der künstlichen Intelligenz des Mirrors vor. Jede hängt dabei mehr oder weniger ein bisschen mit der nachfolgenden zusammen. Auch hier kann ich sagen: Eine schöne Ergänzung, aber als Leser braucht man sie nicht, um in den Roman hineinzukommen.

In Summe empfand ich dieses E-Book daher ein bisschen als Mogelpackung, da es allerdings gratis zu haben ist, kann ich damit leben :).

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Tops & Flops / 06.2017

Der Juni ist wohl der erste Monat, der ein wenig untypisch gelaufen ist. Warum? Weil ich gewöhnlich doch mehr Prints und E-Books als Hörbücher verschlinge …

Dieses Mal kann ich allerdings mit Fug und Recht behaupten, dass ich mehr Hörbücher auf dem Plan gehabt habe. Das hängt damit zusammen, dass ich angefangen habe, “Das Lied von Eis und Feuer” endlich fortzusetzen :).

Die Audible-Hörbücher sind ja noch einmal eine Aufgabe für sich, da jedes deutsche Taschenbuch noch einmal in zwei Hälften geteilt wurde. Es gibt daher mittlerweile 20 Teile (weil fünf englische Bücher). Ergo: Es ist ein Mega-Monster-Mammut-Hörprojekt, aber derzeit macht es mir (wieder!) Spaß, die Geschichte fortzusetzen.

Top des Monats: Gelesenes

Wie bereits erwähnt, sind die gedruckten Bücher im Juni definitiv zu kurz gekommen. Vielleicht hängt es aber auch mit der Hitze zusammen, dass es mir abends einfach mehr Spaß macht, mir vorlesen zu lassen als selbst zu lesen. Trotzdem habe ich eine Auswahl treffen können und mich schlussendlich für Margaret Atwood und “Der Report der Magd” entschieden.

Ich habe dieses Buch für eine Leserunde meines SF-Stammtischs gelesen, mir daher eine Ausgabe aus der Bücherei geholt. Wenn ihr euch wundert, warum das Buch so anders aussieht: Mittlerweile besitzt Piper die Rechte für Atwoods Romane und hat allen ihren Büchern neue Cover verpasst.

Dank der Hulu-Serie wurde ich auf das Buch aufmerksam und ich fand es trotz einiger Längen und (Ver)Wirrungen sehr, sehr spannend. Besonders das Setting beschreibt Atwood so beklemmend, dass mir fast flau im Magen beim Lesen wurde …

Top des Monats: Gehörtes

Vielleicht erinnert ihr euch noch, aber mein Plan war ja ursprünglich, die Hörbücher bis zum Beginn der siebten Staffel durchzuhören. Das werde ich jetzt zwar bis Mitte Juli nicht (mehr) schaffen, aber egal. Der aktuelle Plan sieht vor, wenigstens bis zum Beginn des vierten (englischen) Buchs zu kommen, das bedeutet, den Teil 12 noch zu beenden.

Stellvertretend für die ganze Reihe zeige ich das Cover des ersten Hörbuchs, das wegen der Serie neu gestaltet wurde (was ich ehrlich gestanden recht öde finde, weil jetzt jede Menge unterschiedlicher Cover für die Hörbücher existieren).

Ein klein bisschen Kritik muss aber auch sein: Martin verliert sich für meinen Geschmack zwischendurch fast zu sehr in Details. Gerade was die Namen der Ritter und deren Stammbäume beispielsweise angeht. Das sind immer die Stellen, wo ich anfange, ein bisschen auf Durchzug zu schalten.

Trotzdem kann auch ich nicht anders, als ihm Tribut zu zollen! Es ist einfach unglaublich, was Martin hier auf die Beine gestellt hat. Mittlerweile finde ich die Bücher sogar noch besser als die TV-Serie (Dort fehlt zwangsläufig doch einiges).

Flop des Monats

Einen echten Flop gibt es in diesem Monat nicht, aber nach reiflicher Überlegung habe ich mich hier für “Ready Player One” von Ernest Cline entschieden. Die Geschichte hört sich echt toll an, das Setting sowieso, aber so richtig konnte mich das Buch nicht in seinen Bann ziehen.

Obwohl David Nathan auch hier wieder einen ausgezeichneten Job macht, konnte er nicht verhindern, dass ich mich irgendwann mehr und mehr langweilte. Die Charaktere blieben für meinen Geschmack viel zu eindimensional, als dass sie mir wirklich ans Herz gewachsen wären … Der Einstieg in Form einer recht großen Rückblende (die fast ein Drittel des Buchs lang ist!) trug das Seine dazu bei, dass ich schon am Anfang erste Probleme bekam.

Mittlerweile habe ich erfahren, dass das Buch verfilmt werden soll, das könnte in meinen Augen sogar zu einer Verbesserung führen, da dann wahrscheinlich jede Menge Details und Beschreibungen einfach wegfallen werden, die meiner Meinung nach das Tempo dieser Geschichte nur unnötig ausbremsen. Daher bin ich auch durchaus bereit, dem Stoff noch einmal eine Chance zu geben, wenn der Film kommt.

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Tops & Flops / 05.2017

Im Vergleich zum April ist der Mai deutlich besser gelaufen. Vor allem an den Wochenenden hatte ich dieses Mal gut Zeit, an meinem SuB zu arbeiten, Neuzugänge dabei aber trotzdem nicht zu vernachlässigen. Juhu!

Daher war ich auch so frei, mir wieder einige Bücher aus der Bücherei zu holen, auf die ich wirklich neugierig war :). In Folge hatte ich allerdings ein paar Probleme, mich zu entscheiden, welche Bücher ich – positiv wie negativ – aufs Stockerl stellen wollte …

Top des Monats: Gelesenes

Beim Top-Titel habe ich mich schlussendlich für ein Buch von meinem SuB entschieden, dass dort für meinen Geschmack auch schon wieder viel zu lang sein Dasein gefristet hat. “Schatten” ist der vierte Teil der Erwachsenen-Krimi-Reihe um das Duo Kaspary /Wenninger, das Poznanski in Salzburg ermitteln lässt.

Im Gegensatz zu den früheren Büchern würde ich hier allerdings schon empfehlen, dieses Buch erst zu lesen, wenn man bereits die anderen Teile “Fünf”, “Blinde Vögel” und “Stimmen” kennt. Warum? Bei einigen Details baut die Autorin auf Dingen auf, die der Leser über Beatrice Kaspary in den früheren Büchern gelernt hat.

Ich denke jetzt nicht, dass man das Buch ohne Vorkenntnisse nicht genauso verstehen wird, aber die echte, nervenzerfetzende Spannung kommt sicher noch besser auf, wenn man die Vorgänger kennt. Und ich spreche eine kleine Warnung aus: Nach dem ersten Drittel konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, also am besten viel Zeit haben, wenn man das Buch anfängt!

Top des Monats: Gehörtes

Verglichen mit dem April habe ich im Mai auch endlich wieder etwas Zeit gefunden, Hörbücher zu hören. Schätze, es ist mir gelungen, mich selbst aus meiner Hörflaute zu ziehen :). Weil es mich gereizt hat, habe ich die Reihe von Dietrich Faber weiterverfolgt. Band 2 und 3 habe ich jetzt also innerhalb der letzten vier Wochen gehört.

Kam mir die Lesegeschwindigkeit von Faber (Ja, er liest seine Bücher selbst!) anfangs eher etwas langsam vor, hatte ich mich im dritten Band doch daran gewöhnt. Dieser dritte Band, den ich hier abgebildet habe, hat mir bis jetzt auch am besten gefallen – aber gut, Nummer vier kenne ich ja (noch) nicht ;).

Flop des Monats

Ein wenig nachdenken musste ich für den Mai auch beim Flop-Titel. Am Ende entschied ich mich für das Buch, das in meinen Augen inhaltlich mehr enttäuschte. Seit gewissen New Adult- und Erotik-Romanen reagiere ich recht empfindlich, fast schon allergisch auf Bücher, die mir die große Liebe verkaufen wollen, obwohl der männliche Protagonist permanent dafür sorgt, dass man eigentlich nur die Flucht ergreifen sollte …

“Dark Heroine” war seinerzeit ein Buch, das auf meiner Wunschliste und in Folge auf meinem SuB landete, weil es so viele positive Bewertungen bekam … Ach, hätte ich doch vorher die negativen Meinungen gelesen, dann wäre ich wohl weniger blauäugig gewesen.

In diesem Fall ist der Bad Boy ein Vampir, der die Heldin am Anfang entführt und dann gegen ihren Willen an einem geheimen Ort festhält. Etwas Positives gibt es immerhin zu vermelden: Die Vampire sind hier alles andere als Faserschmeichler, ganz im Gegenteil. An einigen Stellen fließt verdammt viel Blut – das ließ mich nach einer gewissen Zeit mehr als einmal an das Stockholm-Syndrom denken … Nach dem Motto: Welches normale Mädchen kann sich bloß in einen solchen Typen verlieben??

Dazu kommt, dass sich die Autorin in meinen Augen einige Male ganz gewaltig in ihrer Geschichte verzettelt, sodass ich bei diesen mehr als 600 Seiten irgendwann tatsächlich nur noch zu einem Ende kommen wollte. Und obwohl “Dark Heroine” eigentlich der erste Teil einer Dilogie ist, bin ich mir sehr, sehr sicher, dass ich hier tadellos weiterleben kann, ohne den zweiten Teil zu kennen.

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