Tops & Flops / 03.2018

Frohe Ostern, ihr Lieben, und einen schönen ersten April! Einen Monat ist es nun schon her, dass ich umgezogen bin. Merkwürdig irgendwie, denn es kommt mir vor, als ob es schon länger her wäre. Nachdem mir WordPress aber schon sehr lange vertraut ist, war es für mich nicht schwer, mich umzugewöhnen.

Im März hatte ich daher wieder etwas mehr Zeit, mir neuen (und alten) Lesestoff einzuverleiben. Ohne dass ich es geplant hatte, wurde der Monat fast zur Hälfte von Krimis und Thrillern bestimmt, aber mir war einfach danach 🙂 .

Tops & Flops

Ganz ohne Basteln an der Seite ist es aber nicht abgegangen, ich habe beispielsweise meinen Rezi-Index umgebaut. Dieser sollte sich nun automatisch aktualisieren, ohne dass ich jedes Mal von Hand einen weiteren Link einfügen muss. Mein Dank dafür geht an Rike von rikerandom.de, die auf ihrer Seite gleich eine ganze Serie dazu gemacht hat.

Top des Monats

Aber zurück zu den Büchern. Wenn ich so zurückblicke, nimmt ausgerechnet ein Comic dieses Mal den Stockerlplatz ein. Strenggenommen kein Buch, ich weiß, aber es hat immerhin dreihundert Seiten, für die ich relativ lange gebraucht habe. Einerseits wegen des Themas, andererseits auch wegen der Zeichnungen, die einfach Aufmerksamkeit verdient haben. Die Rede ist von dem Klassiker “Maus” von Art Spiegelman.

1992 wurde das Werk sogar mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, was ich nicht gewusst habe. Den Grund dafür kann ich mittlerweile aber gut verstehen. Selten habe ich ein Comic gelesen, das so eindringlich den Terror des Nazi-Regimes vermitteln kann wie dieses.

Ich glaube, ich habe mit “Maus” das erste Mal so richtig nachempfinden können, wie sich die Juden gefühlt haben, die nicht geflohen sind und sich deswegen verstecken mussten. Dieses Gefühl, nicht zu wissen, ob es ein Morgen gibt, von einem Tag in den anderen zu leben – das wünsche ich wirklich niemandem. Ein Grund mehr, dankbar dafür zu sein, dass wir in einer im Vergleich so friedlichen Welt aufwachsen durften …

Flop des Monats

Einen richtigen Flop hatte ich im März Gott sei Dank nicht. Gut so. Wenn ich aber überlegen müsste, welches Buch mir in diesem Monat am wenigstens zugesagt hat, dann ist das wohl “Empire of Storms” von Sarah J. Maas.

Eigentlich mag ich diese Reihe. Aber je mehr ich davon lese, desto mehr habe ich das Gefühl, dass sich die Autorin in ihrer eigenen Geschichte verlaufen hat. Das ursprüngliche Ziel ist zwar schon immer vorhanden, rückt aber immer weiter in den Hintergrund. Viele neue Figuren, neue Beziehungen, Kämpfe untereinander – aber das Gefühl nur noch Zwischenbände vorgesetzt zu bekommen, wird immer größer.

“Empire of Storms” ist in diesem Zusammenhang ein gutes Beispiel, denn obwohl das Buch knapp 700 Seiten hat, kann man die Handlung vermutlich mit ein paar wenigen Absätzen gut zusammenfassen. Dazwischen unheimlich viel Geplänkel, jede Menge Dialoge, die ich mehr oder weniger überflogen habe, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass sie wirklich etwas zur Handlung beitragen.

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3 Gedanken zu „Tops & Flops / 03.2018

    1. Liebe Christin,

      wieso fast? “Maus” taucht mittlerweile in einer ganzen Menge von Sekundärliteratur zum Thema Comics auf 🙂 . Da kann man doch eigentlich schon mit gutem Gewissen von einem Klassiker sprechen.

      Liebe Grüße
      Ascari

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