Tops & Flops / 07.2016

Ich weiß nicht, ob es jemandem von euch aufgefallen ist, aber ich habe das Lesestatus-Widget von Lovelybooks aus der Seitenleiste rausgenommen. Oder besser gesagt rausnehmen müssen, weil ich auf einmal an der Stelle nur noch ein weißes Feld gesehen habe und sonst nichts. Jedes Mal von Hand aktualisieren, wenn ich in Fressmonaten etwa alle drei Tage ein neues Buch anfange, will ich mir jetzt ehrlich gestanden nicht antun. Sowas klappt bei mir nicht, da bin ich einfach zu vergesslich …

Dafür habe ich mir etwas anderes überlegt, das zwar vielleicht nicht neu ist, mit dem ich aber trotzdem gelesene Bücher vorstellen kann, auch wenn ich sie nicht extra rezensiert habe: Tops & Flops. Eine Grafik hab ich mir dafür auch schon gebastelt, wie ihr sehen könnt :). Warum kein kompletter Rückblick? Ich will zeigen, was mich sowohl positiv als auch negativ berührt hat – und der Durchschnitt gehört da nicht dazu …

Top des Monats: Gelesenes

Der Juli war mein ergiebigster Monat überhaupt bisher in diesem Jahr: Ich habe insgesamt 19 Bücher gelesen – so etwas schaffe ich wirklich nur selten … Am besten gefallen hat mir dabei allerdings ein Lach- und Sachbuch (Ja, ja, die Sendung mit der Maus lässt grüßen ;)).

Es ist zwar ein bisschen speziell, aber ich mag Bastian Sicks “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”-Bücher einfach. Er schafft es, dass man sich mit einem Thema gern auseinandersetzt, das man eigentlich als trocken und langweilig kennt: korrektes Deutsch :).

Da die Bücher die Inhalte der Zwiebelfisch-Kolumnen des Spiegel-Magazins wiedergeben, hab ich die einzelnen Geschichten wirklich sehr schnell gelesen und mehr als einmal geschmunzelt. Und: Sick dichtet dieses Mal sogar!

Top des Monats: Gehörtes

Ganz klarer Sieger, auch wenn ich das Hörbuch nur mit vier Sternen bewertet habe: Der erste Teil der “Game of Thrones”-Reihe. Den Stern Abzug gab es für die Aussprache der Namen, die ist zeitweise wirklich grenzwertig, aber ansonsten ein tolles Hörbuch!

Der Sprecher haucht den Figuren mit unterschiedlichen Tonlagen so viel Leben ein, dass ich nach einer gewissen Zeit über “Daenerüss” und ähnliches einfach wegsehen konnte. Ich schätze, ich habe mehr bekommen als ich wollte, denn jetzt hat mich das “Game of Thrones”-Fieber wieder so richtig im Griff :).

Flop des Monats

Den Flop des Monats stellt leider auch ein Hörbuch – und zwar ist das “Gläsernes Schwert” von Victoria Aveyard. Ich war ja schon von Teil 1 nicht wirklich begeistert (Rezi hier), dachte mir aber, gibst du der Geschichte noch eine Chance.

Fairerweise muss ich sagen, ich mag die Idee auch jetzt noch, diese Sache mit den Roten und Silbernen hat was. Aber die Umsetzung, wie Aveyard schreibt, rollt mir die Fußnägel auf. Auch wenn ich dieses Mal wusste, worauf ich mich bei der Sprecherin einlasse, habe ich mich die meiste Zeit doch sehr gelangweilt.

Es kam einfach null Spannung auf! Der Schreibstil ist wirklich im Sinn von “Sie taten dies, dann taten sie das” … Was dazu kam, war Mare, die Hauptprotagonistin, die mich mehr und mehr nervte. Entweder tat sie sich selbst leid oder sie träumte davon, dass sie als Rote mit silbernen Fähigkeiten ja soooo viel Macht hätten (Gemerkt hat man das leider nur an wenigen Stellen). Ich schätze, das war es jetzt wohl endgültig für mich, die nächsten Bücher werde ich nicht mehr lesen, dazu ist mir meine Zeit wirklich zu schade …

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