Vom SuB befreit: Die Braut im Schnee

Jetzt im Juli lautet das Thema der Motto Challenge “SuB-Leichen”. Eigentlich eine Steilvorlage, wieder etwas mehr vom SuB zu lesen, aber wie der Teufel so will, dominieren in dem Monat Leserunden bzw. Bücher, die ich eigentlich schon im Frühling lesen und vorstellen wollte …

Trotzdem habe ich es geschafft, wenigstens ein Buch vom SuB zu lesen, das der Vorgabe (Es muss vor 2019 auf den SuB gewandert sein) entspricht. Was liegt da also näher, es hier in meiner SuB-Rubrik vorzustellen?

1. Welches Buch hast du gerade vom SuB befreit?

“Die Braut im Schnee” ist das zweite Buch einer Reihe um den Frankfurter Kommissar Marthaler aus der Feder von Jan Seghers. Mittlerweile wurden die Bücher (bis auf das letzte, soweit ich weiß) alle verfilmt, wenn auch nicht in der Reihenfolge, in der sie vom Autor verfasst wurden.

Klappentext:
Wo du hingehst, da werde ich dich finden. Wo du stirbst, da werde ich gewesen sein.
Eine junge Zahnärztin ist ermordet worden. Der Täter hat die Leiche auf widerwärtige Weise zur Schau gestellt. Der Frankfurter Kommissar Marthaler ist von dem Anblick zutiefst erschüttert. Er ahnt, dass sich der Mörder mit diesem einen Opfer nicht zufrieden geben wird.
Und er soll Recht behalten …

2. Warum ist das Buch auf deinen SuB gewandert?

“Die Braut im Schnee” erregte ehrlich gestanden wegen des Frankfurter Tatorts meine Aufmerksamkeit, als es darum ging, mir aus einem ziemlich großen Stapel Bücher mir etwas zum Lesen auszusuchen. Wie das aber so ist, landete das Buch erst einmal am SuB – und da blieb es jetzt dann auch mehr als ein Jahr drauf.

3. Weshalb hast du es jetzt gelesen?

Wie bereits erwähnt, geht es eigentlich darum, im Juli Bücher vom SuB zu befreien – und ich hatte mal wieder Lust auf einen etwas solideren Krime :).

4. Was hat dir an dem Buch gefallen / nicht gefallen?

Wirklich gelungen fand ich hier den Lokalkolorit. Ich kenne mich zwar nicht extrem gut in Frankfurt aus, aber es hatte schon etwas an sich, gleich am Anfang bei der Beschreibung des Fundorts der ersten Leiche draufzukommen, bei dem beschriebenen Haus schon einmal auf der Suche nach einem Geocache gewesen zu sein. Da bleibt dann nur die Frage, ob der Autor selbst einmal vor Ort war …

Weniger gut waren allerdings die Längen, die sich meiner Meinung nach im mittleren Drittel eingeschlichen haben. Da wirkte die Geschichte für meinen Geschmack fast etwas künstlich gestreckt. Aber das Finale – und damit die Auflösung – entschädigten dann doch wieder.

5. Wie hast du das Buch bewertet?

Würde ich halbe Sterne vergeben, wären es 3,5 Sterne geworden, so habe ich dank des “Hey, da war ich ja schon!” auf vier Sterne aufgerundet.

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